Hollwood: Netflix „Stranger Things“ Fernsehserie und paranormale Fähigkeiten

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Stranger Things als Hinweis auf die Entwicklung paranormaler Fähigkeiten und basiert auf realen Ereignissen der letzten 80 Jahre…

Netflix Stranger Things Fernsehserie – Die letzte Staffel

Netflix Stranger Things Fernsehserie ist Science-Fiction und auch Horror aus den USA, die von den Brüdern Matt und Ross Duffer für das momentan umstrittene Netflix entwickelt wurde und deren erste Staffel am 15. Juli 2016 Premiere feierte.

Die Handlung dreht sich um Jugendliche in der fiktiven Stadt Hawkins, Indiana, zur Zeit der 80er-Jahre. Sie werden mit dem Verschwinden eines Mitschülers konfrontiert, das im Zuge geheimer Regierungsexperimente in einem örtlichen Labor stattfindet. Dies führt zu Auseinandersetzungen mit monströsen Wesen aus einer Parallelwelt, dem so genannten Upside Down.

Die Netflix Stranger Things Fernsehserie umfasst acht Episoden, die in drei Teilen bereits veröffentlicht wurden: Die Episoden 1 bis 4 am 26. November, die Episoden 5 bis 7 am 25. Dezember und die zweistündige und fünfminütige finale Folge pünktlich zum 31. Dezember 2025.

Das Reisen in andere Dimensionen

In der ersten Staffel der Netflix Stranger Things Fernsehserie lernen die Zuschauer ein rätselhaftes Mädchen kennen, das nur als Elf bekannt ist.

Im Verlauf der Geschichte wird enthüllt, dass Elf aufgrund ihrer außergewöhnlichen psychischen Fähigkeiten seit ihrer Geburt von einer mysteriösen Regierungsbehörde gefangen gehalten und für Experimente missbraucht wurde. (Hollywood-Filme: 7 Dystopien, die schon real sind (Videos))

 

Obwohl Elfs Kräfte allesamt beeindruckend sind, liegt ihr wahrer Wert für ihre Entführer in ihrer Fähigkeit zum Remote Viewing, einem Begriff, der vom Physiker Harold Puthoff geprägt wurde und als die Fähigkeit, „Orte, Personen und Handlungen an fernen Orten wahrzunehmen“ definiert wird.

Im Verlauf der Serie verfällt Elf mehrmals in einen trance-artigen Zustand – meist verbunden mit einer Form von Sinnesentzug, der es ihrem Geist ermöglicht, an andere Orte und schließlich in eine andere Dimension, die so genannte Schattenwelt, zu reisen.

Aus heutiger Sicht mag die Vorstellung, dass die Regierung Zeit und Ressourcen in die Erforschung eines so obskuren und geheimnisvollen Phänomens wie Remote Viewing investiert, wie die Handlung eines B-Movies wirken.

Doch so fantastisch es auch einem anfangs erscheinen mag, dieses Konzept spiegelt trotzdem absolut reale Experimente zur Parapsychologie während des Kalten Krieges wider und verankert die Fantasie der Serie somit in tatsächlichen historischen Ereignissen.

 

Projekt Alpha und Projekt Stargate

Das Stargate-Projekt war nicht das einzige Programm, das in dieser Zeit paranormale Phänomene untersuchte. 1979 wurde das McDonnell Laboratory for Psychical Research an der Washington University in St. Louis, Missouri, gegründet.

Möglich wurde dies durch eine Spende von 500.000 US-Dollar der Parapsychologie-Enthusiasten und Vorstandsvorsitzenden von McDonnell-Douglas und James S. McDonnell.

Das Labor, unter der Leitung von Physikprofessor Peter R. Phillips, hatte sich zum Ziel gesetzt, die Existenz übersinnlicher Fähigkeiten durch kontrollierte Experimente und Beobachtungen zu erforschen. Phillips und seine Gruppe interessierten sich besonders für Kinder, die angeblich Metallgegenstände allein mit der Kraft ihrer Gedanken verbiegen konnten.

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Hier wurde versucht herauszufinden, wie stark ein Kind werden kann, mit der Kraft der Telekinese Gegenstände zu bewegen bzw. zu deformieren. Die Ergebnisse waren unterschiedlich, aber einige Kinder sollen zu unglaublichen Ergebnissen gekommen sein.

 

Das Projekt MK Ultra

Das Projekt MK Ultra ist als eine der bizarrsten Randnotizen in der geheimen Geschichte der US-Geheimdienste in die Annalen der Verschwörungstheorien eingegangen.

Das verdeckte CIA-Programm, das Anfang der 1950er-Jahre begann, erweiterte seinen Aufgabenbereich auf die Erforschung von Gedankenkontrolle, Telepathie, außersinnlicher Wahrnehmung, psychischer Kriegsführung und „Remote Viewing“.

Wie man in den Rückblenden von Stranger Things sieht, in denen Elf in einem Reizentzugstank (Samadhi Tank) liegt, glaubte man, dass es möglich sei, mit der Kraft des Geistes Ereignisse Tausende von Kilometern entfernt – beispielsweise in die geheimen Gebäude der Sowjetunion – zu „sehen“. Sprich, paranormale Spionage.

Obwohl der Großteil der Programmunterlagen, nach der Einstellung des Programms 1973, allesamt vernichtet wurde, bestätigte eine Anhörung des Senatsausschusses 1977 („Projekt MKUltra, das CIA-Forschungsprogramm zur Verhaltensmodifikation“) den berüchtigtsten Forschungszweig: Agenten verabreichten amerikanischen Bürgern Drogen, ohne deren Wissen.

Insbesondere führten sie illegale Experimente mit LSD durch, in der Hoffnung, es sei das ultimative Wahrheitsserum, mit dem feindliche Agenten gebrochen werden könnten.

Es ist nicht das erste Mal, dass MK Ultra in der Popkultur auftaucht. Filme wie „Der Manchurian Kandidat“ popularisierten die Idee gehirngewaschener Schläferagenten, die später in den Jason-Bourne-Filmen zu sehen waren. Fernsehserien wie „Akte X“ und „Fringe“ griffen das Thema auf, und Jon Ronsons Buch sowie der darauf basierende Film „Die Männer, die auf Ziegen starren“ mit George Clooney zogen eine Verbindung zwischen den psychologischen Kriegsführungstechniken von MK Ultra und den extremen Verhörmethoden im Krieg gegen den Terror.

 

Vermutlich war es auch gut so, dass Elf sich weigerte, über das Anstarren von Kätzchen hinauszugehen.

Stephen Kings „Das Institut“

Gegenwärtig reflektiert auch die neue Stephen King Serie „Das Institut“ genau diesen Punkt: Autonomes Militär entführt Kinder mit Verdacht auf den Besitz paranormaler Fähigkeiten und werden dafür missbraucht, um staatsdienliche Gefälligkeiten zu erfüllen, wie z.B. das Töten unliebsamer politischer Gegner.

Das kann man sich in Anbetracht der heutigen Politik sogar verdammt gut vorstellen, dass eine solche Methode eine gewisse Attraktivität ausstrahlt.

Überhaupt interessiert sich Stephen King sehr für derartige Themen. Sein bekanntestes Buch der 80er Jahre war „Das Feuerkind“, das später als „Der Feuerteufel“ in die Kinos kam.

Hier hatte man ebenfalls geheime Experimente an Menschen durchgeführt, um in ihnen paranormale Fähigkeiten zu erzeugen. Das ging so lange gut, bis ein Kind durchdrehte und das ganze Institut zusammenfaltete.

Beides sind empfehlenswerte Bücher – und auch Filme. „Das Institut“ ist sicherlich noch einmal eine düstere Steigerung von „Der Feuerteufel“ und als Serie auch sehr zu empfehlen.

Zeigt es doch die Möglichkeiten, die sich durch eine Auslese bestimmter Kinder mit paranormalen Fähigkeiten für Regierungen ergeben. Schnell erkennt man, dass dies gar nicht so abwegig ist und bei einiger Recherche erkennt man, dass damit seit den 50er Jahren bereits viele Experimente durchgeführt wurden.

Auch wenn die Netflix Stranger Things Fernsehserie mit Fantasy-Elementen bestückt ist, so wurde diese beliebte Serie durchaus von realen Ereignissen inspiriert. Als Grundlage dienten tatsächliche Geheimexperimente der US-Regierung.

Das Montauk Projekt

Die Netflix Stranger Things Fernsehserie hieß anfangs gar nicht Stranger Things, sondern der erste Arbeitstitel der Serie lautete „Montauk“ und bezog sich auf den gleichnamigen Ort an der Spitze von Long Island, New York.

In dem dortigen Luftwaffenstützpunkt hatte die US-Regierung geheime Experimente durchgeführt zu den Themen wie Zeitreise und Gedankenkontrolle, die durch die „Montauk Projekt“-Buchreihe des Autors Preston Nichols zuerst populär wurde.

Das Montauk Projekt schildert das wohl erstaunlichste und geheimste Forschungsprojekt der Geschichte aus der Perspektive von Preston Nichols, einem Radarexperten.

 

Im Rahmen seiner Tätigkeit untersuchte er das Philadelphia-Experiment von 1943, was zu der Enthüllung führte, dass er ein Doppelleben als Techniker an einer Radaranlage auf dem Luftwaffenstützpunkt Camp Hero in Montauk führte. Diese Anlage war darauf ausgelegt, die Emotionen und Gedanken von Menschen zu kontrollieren.

Weitere Forschungen ergaben, dass Radar auch zur Umstrukturierung von Materie und sogar zur Manipulation der Zeit selbst eingesetzt werden kann.

Niemand weiß sicher, um was sich die Experimente in diesem Projekt drehten, aber die Gerüchte belaufen sich auf Kontaktaufnahme mit Außerirdischen, Zeitreisen, Telepathie, Telekinese, Wahrnehmung alternativer Realitäten und sogar über mutierte Monster – ganz wie in der Netflix Stranger Things Fernsehserie. Es gibt zuhauf Berichte darüber.

Daher ist die Netflix Stranger Things Fernsehserie in jedem Fall ein Ableger solcher Projekte.

Dieser Artikel wurde verfasst von © Matrixblogger.de

Autor: Jonathan Dilas (Der Matrixblogger)

Mehr über Stranger Things lesen Sie im Buch „Der Hollywood-Code 2„.

Quellen: PublicDomain/matrixblogger.de am 03.01.2026

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