
Wurden wir alle getäuscht? Ist Russland heimlich immer kommunistisch geblieben, und wird – wie in Fatima angedroht – die Peitsche Gottes für eine abgefallene Menschheit sein?
Vor der Wiederkunft Christi muss die Menschheit die „große Drangsal“ durchleiden, die ohne Gottes Eingriff niemand überlebe:
»…und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.« Matthäus 24:22
Die „große Drangsal“ der biblischen Endzeit wäre demnach der nuklear eskalierende Weltkrieg, der ohne Gottes Eingriff mittels der Finsternis die Erde unbewohnbar machen würde. Der Krieg würde ohne dieses kosmische Strafgericht noch Wochen oder Monate weitergehen und den Planeten schließlich unbewohnbar machen.
Dieser letzte Weltkrieg wurde dutzende Male prophezeit, nicht nur von Alois Irlmaier. Auf Seite 73 in „Countdown Weltkrieg 3.0“ listet Stephan Berndt über 60 katholische Prophezeiungen über einen plötzlichen russischen Angriff auf Westeuropa auf.
Diese reichen vom Mittelalter, etwa Hepidannus v. St. Gallen aus dem 11. Jahrhundert, über Hildegard von Bingen, dem Mönch von Werl bis in die Moderne, wie Fatima. Kernaussage all dieser Prophezeiungen: Für unseren Abfall von Gott, und trotz vieler himmlischer Warnungen, werden wir schlussendlich mit dem Dritten Weltkrieg bestraft.
Ob dieser Krieg angesichts der sich bereits erfüllten Prophetie noch abwenden lässt, ist anzuzweifeln. Auch die sogenannte „Endzeitrede“ unseres Herrn tendiert dazu, dass sich die Menschen nicht mehr bekehren werden, und die große Drangsal über die Menschheit hereinbrechen wird, da er mahnt, dafür zu beten, dass unsere Flucht nicht im Winter geschehe.
Und auch der prophetische Franzose nach den Feldpostbriefen des Andreas Rill (1914) stimmt einen wenig optimistisch:
„Um diese Zeit soll es furchtbar zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen und können nicht mehr zurück, da sie die Ermahnungen nicht gehört haben.“
Vor dem Dritten Weltkrieg: Der Kommunismus kommt zurück
Kommunismus ist der Versuch, ohne Gott ein atheistisches Paradies zu erschaffen, in dem es keine Klassen mehr gibt und jeder alles besitzt… (Die Prophezeiungen von Alois Irlmaier: Kehrt die Welt nicht um, so wird das fünfte Siegel geöffnet)
Neben persönlichen Dingen, sah Irlmaier auch große Umwälzungen des Weltgeschehens. Zu einer Zeit, als die Sowjetunion die ganze Welt bedrohte, sah er den Umbruch in Osteuropa, den zu jener Zeit völlig undenkbaren Zerfall des Warschauer Pakts. In der Altbayrischen Heimatpost vom 20. November 1949 konnte man lesen:
»Drüben im Osten gibt es noch einen großen Umschwung. Das geht noch nicht so geschwind, und es werden allerhand Kämpfe vorausgehen, aber es kommt. Wer einmal das Kreuz nicht mehr achtet, der hat verspielt. Und der Stalin will mit dem Kreuz nix zu tun haben. Genau so ist es ja bei uns in Deutschland gewesen, wie die, Oberen‘ von unserem Herrgott abgelassen haben, da ist das Unglück auch schon geschehen.«
-Alois Irlmaier
Warum sprechen die Propheten von „Kommunisten“, und Irlmaier sogar von einem Überfall? Ist der Kommunismus nicht schon lange tot und wird Russland nicht von der NATO in die Ecke gedrängt? Eine Erklärung liefert die sowjetische Langzeitstrategie. Im Kalten Krieg liefen zwei besonders wertvolle und hochrangige Militärs der Sowjetunion zur NATO über.
Der russische Geheimdienst-Agent Anatoliy Golitsyn vom KGB und der Militär-General Jan Sejna. Beide offenbarten unabhängig voneinander die strategischen Angriffspläne der Sowjetunion für den Einmarsch nach Westeuropa. Genau wie in Irlmaiers Prophezeiungen beschrieben, umfasste die russische Kriegsplanung den Angriff auf Deutschland in drei Panzerkeilen über die bei Irlmaier angegebenen Stellen. Zudem berichteten sie, dass die Sowjetunion seit Ende der 50er Jahre einen Langzeitplan zur Erringung der kommunistischen Weltherrschaft verfolgen würde.
Viele von Golitsyns Vorhersagen trafen bereits ein. Beispielsweise sagte er lange vor dem Zusammenbruch der UdSSR deren absichtliches Einschwenken auf einen demokratisch-liberaleren Politik- und Wirtschaftskurs voraus, der durch einen künstlich herbeigeführten Zusammenbruch der Sowjetunion dem Westen vorgaukeln solle, dass Russland am Boden läge und die NATO daher nicht weiter aufrüsten brauche. Dann würde man gezielt zuschlagen:
Hinter der Maske der Diplomatie und politischen Zusammenarbeit und Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten und Europa verfolgen die derzeitigen russischen Führer die Strategie ihrer Vorgänger und arbeiten auf eine ‚Neue Weltordnung‘ hin. Wenn der richtige Moment kommt, wird die Maske fallen gelassen und die Russen werden mit chinesischer Hilfe versuchen, dem Westen ihr System zu ihren Bedingungen aufzuzwingen. […] Die Hauptschwäche des Westens bleibt unverändert: Er kann die Tatsache nicht begreifen, dass er mit einer Beschleunigung der Entfaltung der sowjetischen Konvergenzstrategie konfrontiert ist, die darauf abzielt, die Unterwerfung des Westens gegenüber Moskaus unter einer endgültigen, kommunistischen Weltregierung sicherzustellen.“ – Anatoly Golitsyn
Golitsyns Buch ist auf Amazon erhältlich:
»1984 verfasste er dieses Buch, in dem er den bevorstehenden Fall der Berliner Mauer (1989/90), des Warschauer Pakts und der UdSSR (beides 1991) detailliert erklärte und im Voraus ankündigte. 10 Jahre später analysierte ein amerikanischer Wissenschaftler die rund 150 falsifizierbaren Vorhersagen in diesem Buch und kam zu dem Schluss, dass 94% bereits eingetreten waren.« „Nicht so neue Lügen: Die kommunistische Strategie der Täuschung und Desinformation“ Amazon
Durch den vermeintlichen Zusammenbruch des Kommunismus würde sich der Westen in Sicherheit wiegen und linken Bewegungen mehr Freiräume gewähren. Staaten, die bisher aus Furcht vor der Sowjetunion ein enges Bündnis mit den USA pflegten, würden sich lösen und die letzte Weltmacht immer weiter in die Kritik geraten, bis zur Isolation.
»Perestroika (= Umgestaltung) bedeutete nicht die Abschaffung des Kommunismus, sondern dessen Weiterentwicklung und letztendliche Einführung auf der ganzen Welt. Die Perestroika sollte dem Kommunismus ein menschliches Gesicht geben und ihn für die Weltbevölkerung attraktiver machen. Eine besondere Rolle spielte dabei der vermeintliche Umweltschutz, unter dessen Deckmantel man die internationale Planwirtschaft tarnt, die man über die UNO allmählich installiert.«
Express Zeitung
Im englischen Wikipedia Artikel über die Langzeitstrategie wird Gorbatschows Motivation folgendermaßen benannt: »Michail Gorbatschow rechtfertigte seine neue Politik als notwendigen Schritt, um ‚Europa zu Tode zu umarmen‘ und ‚die Vereinigten Staaten aus Europa zu vertreiben‘.« Auch die Idee der Europäischen Union sei unter Absprache von Gorbatschow und Europas Linken entstanden, das bestätigte ein anderer sowjetischer Überläufer, Wladimir Bukowski:
„1992 hatte ich in beispielloser Weise Zugang zu geheimen Dokumenten des Politbüros und des Zentralkomitees, […]. Aus diesen Dokumenten geht eindeutig hervor, dass die gesamte Idee, den gemeinsamen europäischen Markt in einen Bundesstaat umzuwandeln, zwischen den linken Parteien Europas und Moskau als gemeinsames Projekt vereinbart wurde, das Gorbatschow 1988-89 als unser ‚gemeinsames europäisches Haus‘ bezeichnete.“ Wikipedia
Putin: Kommunist, nicht der Retter des Abendlandes
Viele sympathisieren mit Putins Russland, sehen das Milliardengrab Ukraine, den verkommenen Westen und Putin als bedrängten Helden. Viele hoffen auf Befreiung durch die Russen. Man sollte aber besser das große Erwachen vom „Großen Erwachen“ erleben.
Für den Mainstream als auch für die alternativen Medien ist Putins Politik „rechts“ und „konservativ“. Man wertet es nur unterschiedlich. Für die einen ist er „Mittelalter“, für die anderen steht er für alte Werte und stellt sich dem verkommenen und kriegstreiberischen Westen entgegen. Nur hat der Mann nichts mit „westlichen Werten“, wie wir sie verstehen, am Hut.
So bekannte er sich 2005 in einer Ansprache an die Bürger Russlands offen zum Kommunismus, indem er den Untergang der UdSSR folgendermaßen bewertete:
»Zuallererst ist es wert, anzuerkennen, dass der Untergang der Sowjetunion die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts war. Für das russische Volk wurde er zu einer echten Tragödie.«
nbcnews.com, Putin: Soviet collapse a «genuine tragedy», 25.04.2005
Kommunistische Regime arbeiten niemals für ihre jeweiligen Völker, die humanistische Fassade ist eben nur das: Eine Fassade. In TV Interviews kritisiert Putin zwar die offenen Grenzen Europas, während in seinem Land genau das Gleiche passiert.
- Das russische Staatsfernsehen bewirbt Mischehen, ähnlich wie es im Westen der Fall ist
- In Russland werden mehr als 25% aller Schwangerschaften abgebrochen (in Deutschland etwa 10%)
- In den letzten 20 Jahren entstanden mehr als 8.000 Moscheen (also etwa eine pro Tag)
- Der Anteil von Muslimen wird bis 2050 auf mindestens 30 – 50% prognostiziert
- Kreml-Gegner werden vergiftet oder vor dem Aufzug erschossen
In Russland fand eine Aufarbeitung des Sowjet-Terrors nie statt, die Strippenzieher blieben immer an der Macht. So sind folgende Statistiken wenig verwunderlich:
- 58 % der Russen bedauern den Zusammenbruch der UdSSR
- 51 % der Befragten glauben, dass es in der Sowjetzeit „mehr Gutes“ gab
- Nur 5% sagten, dass in der UdSSR „das Leben schlecht war“
- 48 % der Befragten möchten die Union wiederherstellen
All das passt weder zu den Mainstream – noch den alternativen Medien, aber absolut zur sowjetischen Langzeitstrategie, die sich auch gegen die russische Bevölkerung richtet:
Den Russen wurde unter Boris Jelzin eine Farce von „freier Marktwirtschaft“ und „Demokratie“ vorgespielt, ein inszeniertes Desaster, damit sich der Durchschnitts-Russe wieder nach der „guten alten Sowjetzeit“ sehnt. Vor diesem Hintergrund ist dann auch Putins Zitat zu verstehen, wenn er von einer Tragödie für das russische Volk spricht. Eine geplante Tragödie, damit der Sowjet-Stern wieder strahlen kann.
Mehr und mehr lässt man jetzt auch die Maske fallen und zeigt offen, dass man immer kommunistisch geblieben ist. So reformierte Russland 2020 seine Verfassung und trat offiziell die Nachfolge (!) der UdSSR an, ganze 29 Jahre nach ihrem angeblichen Untergang:
»Die Russische Föderation ist die Rechtsnachfolgerin der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken auf ihrem Territorium sowie die Rechtsnachfolgerin der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in Bezug auf die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen und deren Gremien, die Beteiligung an internationalen Verträgen […]«
Man bedient sich auch wieder kommunistischer Begriffe und bezieht sich auf Lenin, den Gründer der Sowjetunion:
»Putin charakterisierte die internationale Lage unter Rückgriff auf ein Zitat des russischen Revolutionsführers Lenin – den er namentlich nicht nannte – als „revolutionär“: „Die oben können nicht mehr, die unten wollen nicht mehr.“ Die Welt stehe am Anfang des am wenigsten vorhersehbaren, gefährlichsten und wichtigsten Jahrzehnts seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs: „Vor unseren Augen formiert sich eine neue Weltordnung“.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2022
Russland ist kein Land mit einem Geheimdienst, Russland ist ein Geheimdienst mit einem Land. Der KGB wendete nur 15 % seiner Kapazitäten für Spionage im klassischen Sinn auf. Der Löwenanteil – rund 85 % seiner Mittel – flossen (und fließen) in die Beeinflussung der Massen im In- und Ausland. Das betrifft auch die religiöse Sphäre:
Kein christliches Land
Betrachten wir die Kirche in Russland. Die Muttergottes forderte die „Bekehrung Russlands“ in Fatima. Aber sind das nicht alles wieder Christen dort? Hat die Verfolgung nicht aufgehört? Frei nach Lenin ist die beste Opposition nun einmal die, die man selbst kontrolliert. Das gilt auch für das Christentum in Russland, geführt vom Patriarchen Moskaus.
Kyrill ist seit 2009 Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche. Zuvor hatte er verschiedene Positionen in der Kirchenhierarchie inne und war gleichzeitig unter dem Decknamen „Mihajlow“ als KGB-Agent tätig. Die russisch-orthodoxe Kirche ist vollständig von der Regierung abhängig und praktisch eine Zweigstelle des Innenministeriums, verbunden mit der Geheimpolizei oder KGB oder wie auch immer ähnliche Dienste zu irgendeinem Zeitpunkt hießen.
Kyrill hält Putin für seinen Boss und nicht Gott. „Wer im Kampf gegen den Westen stirbt, erkauft sich ewiges Leben“, äußerte er im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Er bezeichnete den Krieg als einen metaphysischen Kampf, in dem Russland in Treue zu Gottes Weisung und zur Kirche gegen die „Kräfte des Bösen“ des Westens kämpfe. So ist dieser KGB-Mann, der ebenfalls Milliardär durch Tabak- und Alkoholhandel geworden ist, wohl kaum ein Mann Gottes.
Zumal er den Weltkirchenrat ausspionierte… Konsequenterweise proklamiert dieser Pseudo-Kleriker, das der Krieg gegen den Westen ein göttlicher Auftrag sei. Die Weihe an Mariens unbeflecktes Herz, wie in Fatima gefordert, ist mit dieser Kirche wohl kaum als „erfolgt“ zu bezeichnen.
Aber nicht nur die Kirche, Putins gesamter Staatsapparat besteht aus Geheimdienstlern. Wie tief die Verquickung von Staat und Kirche ist, versinnbildlicht die 2020 eingeweihte Militärkathedrale in Moskau, wo Hammer und Sichel zu heiligen Insignien werden. Die Screenshots stammen aus dem YouTube-Video Main Cathedral of the Russian Armed Forces.
Die tödliche Wunde wird wieder heil: Rückkehr der roten Flagge
- In Russland gibt es 110 Denkmäler für Stalin, 90 % davon unter Putin errichtet
- Russland erklärt rehabilitierte Stalin-Opfer wieder zu Verrätern
Und so langsam traut man sich auch zunehmend, wortwörtlich wieder Flagge zu bekennen.
Symbol glorreicher Siege: Kommt die Sowjet-Flagge wieder?
»Die russischen Kommunisten haben im Parlament beantragt, die bisherigen Nationalfarben gegen das rote Banner mit Hammer und Sichel auszutauschen. Das werde zum Patriotismus beitragen, Kontinuität garantieren und entspreche der „Seele“ des Staates.« BR, 2022
Unter dem Titel: „Wann wird Russland Deutschland befreien? – Gründer der russischen Militäreinheit Zarenwölfe, Dimitry Rogosin, antwortet“ interviewt eine Bloggerin 2023 den russischen Kommandeur. Man beachte, welche Flagge da auf dem Schreibtisch steht. Der Name „Zarenwölfe“ ist auch wieder so ein Etikettenschwindel, denn der Zar stand gegen die Bolschewiken und wurde von ihnen samt Familie im Keller erschossen.
Alois Irlmaier über den Dritten Weltkrieg
Bevor wir uns der traditionellen europäischen Prophetie zum Thema Krieg in ihrer Gesamtheit widmen, möchte ich zunächst eine Zusammenstellung von Einzelaussagen Irlmaiers zu diesem letzten großen Konflikt der Menschheit vorstellen, die er gegenüber verschiedenen Zeugen gemacht hat:
„Die Leute meinen immer, daß alles so werden müßte, wie sie es wünschen. Ich aber seh’ genau, daß ein neuer Krieg über uns kommen wird. Zuerst bringen sie den Dritten um, auch einen Hochgestellten. Zwei haben sie schon ermordet. Da drüben muß er dran glauben, wo die Sonne aufgeht (Osten), und dann bricht es los über Nacht. Grausam wird der Krieg werden. Drei große Heereszüge sehe ich in weiten Zangen bis zum Ruhrgebiet vorstoßen. Anfangen tut der vom Sonnenaufgang (Osten). Er kommt schnell daher.
Die Bauern sitzen beim Kartenspielen im Wirtshaus, da schauen die fremden Soldaten bei den Fenstern und Türen herein. Ganz schwarz kommt eine Heersäule herein von Osten, es geht aber alles sehr schnell. Einen Dreier seh’ ich, weiß aber nicht, sind’s drei Tag‘ oder drei Wochen. Von der Goldenen Stadt (Prag) geht es aus. Der erste Wurm geht vom blauen Wasser (Donau) nordwestlich bis an die Schweizer Grenz’.
Bis Regensburg steht keine Brücke mehr über die Donau, südlich vom blauen Wasser kommen sie nicht. Massierte Truppenverbände marschieren in Belgrad von Osten her ein und rücken nach Italien vor. Gleich darauf stoßen drei gepanzerte Keile nördlich der Donau blitzartig über Westdeutschland in Richtung Rhein vor – ohne Vorwarnung. Das wird so unvermutet geschehen, daß die Bevölkerung in wilder Panik nach Westen flieht.
Viele Autos werden die Straßen verstopfen – wenn sie doch zu Hause geblieben wären oder auf Landwege auswichen! Was auf Autobahnen und Schnellstraßen ein Hindernis ist für die rasch vorrückenden Panzerspitzen, wird niedergewalzt. Ich sehe oberhalb Regensburg keine Donaubrücke mehr. Vom großen Frankfurt bleibt kaum etwas übrig. Das Rheintal wird verheert werden, mehr von der Luft her.
Drei Stoßkeile sehe ich heranfluten: der untere Heerwurm kommt über den Wald daher, zieht sich aber dann nordwestlich der Donau hinauf. Die Linie ist etwa Prag, Bayerwald und Nordwesten. Das blaue Wasser (Donau) ist die südliche Grenze. Der zweite Stoßkeil geht von Ost nach West über Sachsen, der dritte von Nordosten nach Südwesten.
Der Russe rennt in seinen drei Keilen dahin, sie halten sich nirgends auf. Der zweite Stoß kommt über Sachsen westwärts gegen das Ruhrgebiet zu, genau wie der dritte Heerwurm, der von Nordosten westwärts geht über Berlin. Tag und Nacht rennen die Russen, unaufhaltsam. Tag und Nacht rennen sie bis ins Ruhrgebiet, wo die vielen Öfen und Kamine stehen.
Über dem großen Wasser da drüben, da kommt der Russe noch hin. Von der Tschechei hinauf nach Norden wird es menschenleer werden, dort wird es grün und gelb niedergehen, sogar das Gras sehe ich dort absterben. Kein Wurm, kein Strauch, kein Baum wird bleiben, alles werden sie vernichten, die großen weißen Tauben.
Wir aber haben nichts zu befürchten, denn das Land zwischen Untersberg und Wendelstein wird beschützt bleiben vom heiligen Gnadenbild in Altötting. … da braucht ihr euch da drüben im Allgäu und am Lech keine Sorgen machen. Euch tut es auch nicht viel, bloß große Mengen Flüchtlinge werden kommen und die eigenen Leute werden stehlen und plündern, dass es eine Schande sein wird. Alle Leute, die um einen heiligen Ort herum wohnen, bleiben verschont, denen wird kein Haar gekrümmt, da sorgt der Himmel dafür. Sie haben mir erzählt, dass es da drüben im Pfaffenwinkel zwischen Lech und Ammer auch eine große Wallfahrtskirche gibt, wo die Leute zum gegeißelten Herrn beten. Dort geschieht gewiss nichts.
Nur Flüchtlinge werden kommen. Lang wird der Krieg nicht dauern, aber es wird trotzdem reichen. In eineinhalb Mondlängen werden die Leute den ersten Schrecken hinter sich haben. Dann wird ein höheres Wesen die Bahn streichen und uns im Kriege helfen. Von den drei Heereszügen wird keiner mehr die Heimat sehen.
Während oder am Ende des Krieges sehe ich am Himmel das Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen. Ich habe es schon dreimal gesehen, es kommt ganz gewiß. Finster wird es werden an einem Tag unterm Krieg. Dann bricht ein Hagelschlag aus mit Blitz und Donner und ein Erdbeben schüttelt die Erde.
Dann geh nicht hinaus aus dem Haus. Die Lichter brennen nicht, außer Kerzenlicht, der Strom hört auf. Wer den Staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt. Mach die Fenster nicht auf, häng sie zu. Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viele Menschen. Nach 72 Stunden ist alles vorbei. Aber noch einmal sage ich es: Geh’ nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen. Und bete.
Wenn alles vorbei ist, da ist ein Teil der Bewohner dahin und die Leute sind wieder gottesfürchtig. Frieden wird dann sein und eine gute Zeit. Eine Krone seh ich blitzen, ein Königreich, ein Kaiserreich wird entstehen. Einen alten Mann, an ‚hageren Greis‘ seh ich, der wird unser König sein. Der Papst, der sich kurze Zeit übers Wasser flüchten mußte, während die hohen Geistlichen scharenweise ‚schiach‘ umgebracht wurden, kehrt nach kurzer Zeit wieder zurück.
Aber mehr Menschen sind tot als in den ersten zwei Weltkriegen zusammen. Zuerst ist noch eine Hungersnot, aber dann kommen so viele Lebensmittel herein, daß alle satt werden. Die landlosen Leut ziehen jetzt dahin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er mag, und Land haben, soviel er anbauen kann.
Die Leut sind wenig und der Kramer steht vor der Tür und sagt: ‚Kauft´s mir was ab, sonst geh i drauf.‘ Bei uns wird wieder Wein angebaut und Südfrüchte wachsen, es ist viel wärmer als jetzt. Nach der großen Katastrophe wird eine lange, glückliche Zeit kommen. Wer’s erlebt, dem geht’s gut, der kann sich glücklich preisen.
Der Ami wird den anderen Herr und dann werden wir wieder freie Hand haben in unserem Heimatland. Goldene Zeiten werden wir kriegen. Drei Kronen sehe ich deutlich, die in Gottesfurcht regieren werden. Die Donaumonarchie werden wir bekommen. Ganz von vorne wird es wieder angehen und die Menschen werden wieder in Ehrfurcht und Gottvertrauen leben, so wie es sein soll.“
Für Deutschland und Europa ist also nicht die totale Vernichtung prophezeit und die Kriegsdauer wäre kurz, nur etwa 3 Monate. Die Menschen wären in der Tat überrascht, wie schnell alles vorbei ist. Allerdings würde er wegen der modernen Waffentechnik der verheerendste aller Kriege werden.
Die Erdoberfläche würde durch ihn verwüstet und mehrere Nationen vernichtet werden. Es ist mit Milliarden Opfern zu rechnen.
Quellen: PublicDomain/dieparusie.de am 20.02.2026




















