
In diesem Monat jährt sich der Beginn des Ukraine-Krieges zum vierten Mal. Seither gilt die Ukraine, eines der korruptesten Länder nicht nur Europas, als ein Bollwerk von Demokratie und Rechtstaatlichkeit.
Dabei belegt sie seit Jahren Spitzenplätze auf dem Corruption Perceptions Index (CPI), der 180 Länder untersucht. Alle vermeintlichen Anti-Korruptionsmaßnahmen haben daran nichts geändert.
„Wenn man Deutsche nach ihrem Bild von der Ukraine fragt, dominieren die vier Ks: Krim, Krieg, Krise und Korruption“, konstatierte die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung Ende 2019. Die Ukraine sei „das transparenteste korrupte Land in Europa“.
Korruption, Oligarchie und teilweise mafiöse Strukturen seien weiterhin Teil des Alltags der Menschen in der Ukraine, „ob im Gesundheits- oder Bildungsbereich, in der Wirtschaft, im Zollwesen sowie in der Medienlandschaft“, hieß es weiter.
Fast auf den Tag genau sechs Jahre vor Kriegsbeginn, 2016, stellte der „Spiegel“ fest: „Vor zwei Jahren siegte in Kiew die Revolution. Erkauft wurde der Umsturz mit hohem Blutzoll. Doch wofür? Nicht Freiheit herrscht heute in der Ukraine, sondern die Oligarchie.“
Die ukrainische Wirklichkeit bestehe „aus einer desolaten Wirtschaft und ungebrochen florierender Korruption. Und das, obwohl ukrainische Politiker, egal welcher Couleur, in ihren Reden Tag für Tag eine europäische Ukraine ohne ‚korupzija‘ versprechen.“
Zwei Wochen vorher hatte der „Spiegel“ ebenfalls vermeldet, dass Wirtschaftsminister Aivaras Abromavicius zurückgetreten sei, weil „jede Reform entschieden blockiert“ werde.
Sein Team werde hinter den Kulissen unter Druck gesetzt, „fragwürdige Personen“ würden auf Schlüsselpositionen in Staatsunternehmen gehievt. Das Ziel sei offenbar, „Geldflüsse zu kontrollieren“, insbesondere im Energiesektor. An alledem hat sich bis heute freilich nichts geändert – bloß sind diese Skandale aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt worden.
Der bis heute (seit über einem Jahr ohne demokratische Legitimation) amtierende, von den Europäern zum heldenhaften Freiheitskämpfer und zur Lichtgestalt aufgeblasene Präsident Wolodymyr Selenskyj steht an der Spitze einer Regierung, die ebenso von Korruption und Günstlingswirtschaft durchsetzt ist wie alle anderen zuvor; etliche seiner engsten Vertrauten und langjährigen Mitstreiter haben sich Millionensummen im Energiesektor zugeschanzt.
Da, anders als früher, Milliardensummen an “Hilfen” ins Land strömen, ist anzunehmen, dass das Ausmaß der Korruption und Selbstbedienung schlimmer denn je ist.
Was heute als “Kreml-Propaganda“ gilt, erzählte uns gestern noch der deutschen Mainstream
Doch obwohl es bis heute eine bruchlose politische und mentalitätsbezogene Kontinuität in dieser Kleptokratie gibt und Beweise für ein unfassbares Ausmaß von Korruption und Veruntreuung seit der Invasion Russlands 2022 vorliegen, wird Selenskyjs Regime weiter mit Milliarden und Abermilliarden deutschem und europäischem Steuergeld und immer neuen Waffenlieferungen gemästet – weil ausgerechnet er als Verteidiger von Demokratie und Freiheit gehätschelt wird.
Er ist nach wie vor Stammgast in allen westeuropäischen Regierungszentralen, jeder Wunsch wird ihm von den Augen abgelesen, die völlig korrupte Ukraine soll sogar der EU beitreten.
Die Frage stellt sich, wann genau die Ukraine eigentlich diesen famosen Sinneswandel oder politischen Hygieneprozess vollzogen haben soll, dass sie heute als so vertrauenswürdig und unterstützenswert gilt; dies sollten vor allem die deutschen Haltungsmedien beantworten.
So erinnerte der Journalist Henning Rosenbusch nun an einen Bericht der “Tagesschau” vom Februar 1995 über einen ukrainischen Babyhändlerring, der Neugeborene mit Hilfe korrupter Beamter an Ausländer verkauft hatte, nachdem man den Eltern erzählte, ihre Kinder seien tot.
Auch fast drei Jahrzehnte später hatte sich an diesen Abgründen nichts geändert – worauf dieselben Medien, die heute Hinweis auf solche Zustände als “Putin-Propaganda” abtun, bis vor wenigen Jahren kritisch hinwiesen: So berichtete Der “Westdeutsche Rundfunk” noch im März 2022, also bereits nach Kriegsbeginn:
„Die Ukraine hat sich zur Low-Budget-Babyfabrik entwickelt und lockt Paare mit unerfülltem Kinderwunsch aus aller Welt!“ Die Meldungen haben sich seit Jahrzehnten nicht geändert, so wenig wie die Verhältnisse in einem Failed State und Zerfallsprodukt des sowjetischen “Reich des Bösen”, in dem bis heute keine demokratischen und rechtsstaatlichen Verhältnisse herrschen.
Was sich hingegen geändert hat, ist die Propaganda im Westen, die dank der üblichen, bei Corona, Klima und “Wir schaffen das” bereits erprobten freiwilligen Selbstgleichschaltung der Medien unreflektiert und kritisch alles vorher Berichtete abstreitet und über den Haufen wirft, um die Schurken von gestern zu den Helden von heute zu stilisieren.
Tatsächlich war, ist und bleibt die Ukraine eine Kloake aus Korruption und Kriminalität, die im besten Fall Putins Russland nicht nachsteht und vermutlich noch weitaus verdorbener ist.
Gestern noch ein Alptraum, gilt es heute als Musterland des westlichen Freiheitsstrebens. Vielleicht liegt der Grund für diesen Twist ja darin, dass sich die Verhältnisse in Westeuropa eher denen in der Ukraine angeglichen haben als umgekehrt…
Quellen: PublicDomain/journalistenwatch.com am 15.02.2026



