
Vier Tage nach der historischen Mondlandung im Sommer 1969 verschwanden 127 hochqualifizierte NASA-Mitarbeiter spurlos aus Sektor C des Kennedy Space Centers. Als die 127 Mitarbeiter verschwanden, zeigten die Überwachungskameras für 3 Minuten und 12 Sekunden eines seltsames statisches Rauschen. Was geschah in der Nacht des 23. Juli 1969? Von Frank Schwede
Keine Leichen, keine Spuren, keine Erklärung. Jahrzehntelang schwieg die US Weltraumbehörde NASA zu einem grausamen wie seltsamen Vorkommnis in Sektor C. Die Familien der Opfer erhielten nur vage Erklärungen.
Zeugen wurden zum Schweigen gebracht. Dokumente verschwanden auf unerklärliche Weise – bis im Frühjahr 2024 ein schwerkranker NASA-Direktor sein Schweigen brach.
Sektor C war ein Hochsicherheitstrakt. Selbst für NASA-Mitarbeiter mit hoher Sicherheitsfreigabe war der Zugang begrenzt. Hohe Zäune, bewaffnete Wachposten und elektronische Überwachungssysteme umgaben das Areal auf dem Kennedy Space Center im US Bundesstaat Florida. In den offiziellen Dokumenten wurde Sektor als technisches Wartungszentrum beschrieben. Was geschah in der Nacht des 23. Juli 1969 in Sektor C?
Hochrangige Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler meldeten sich zur Nachtschicht am Sicherheitstor. Ihre Namen wurden wie üblich in Lockbüchern vermerkt, ihre Ausweise gescannt, ihre Gesichter von Überwachungskameras erfasst.
Es war eine normale Nacht – nichts deutete auf etwas Außergewöhnliches hin. Die Männer und Frauen, die an jenem Abend das Gelände durch die Schleuse betraten, hatten keine Ahnung, dass dies ihre letzte Schicht sein sollte.
Die meisten der verschwundenen Mitarbeiter waren Veteranen des Apollo-Programms. Sie hatten jahrelang an der Entwicklung der Saturn V-Rakete gearbeitet. Viele hatten Familie.
Einer der vermissten Mitarbeiter war Dr. Harold Jenson, ein 42-jähriger Raketenspezialist aus Ohio. Am Abend hatte er seiner Frau versprochen, pünktlich zum Frühstück nach Hause zu kommen – doch sie sollte ihren Mann nie wieder sehen.
Die Nachtschicht sollte um 22 Uhr beginnen und am darauffolgenden Morgen um sechs Uhr enden. Zu den Aufgaben des Teams gehörten Systemwartungen, Datenauswertungen und Überprüfungen von Versuchsprotokollen.
Der letzte Funkspruch aus Sektor C wurden um 23.47 Uhr aufgezeichnet. Ein Techniker namens Robert Finch meldete danach über Funk: „Sektor C, alles normal. Routinecheck abgeschlossen. Es gab keine Anzeichen von Panik, keinen einzigen Hinweis auf ein Problem.
Erst in den frühen Morgenstunden gegen 1.15 Uhr nahm die Sicherheitszentrale wieder Kontakt zu Sektor C auf – doch es kam keine Antwort. Eine Stunde später noch immer kein Lebenszeichen aus Sektor C. Irgendetwas stimmte nicht. (Neue Rezension: Der Raumfahrt-Schwindel – dieses ausgesprochen gute Buch nur mit „empfehlenswert“ zu kennzeichnen, wäre eine starke Untertreibung!)
Licht brannte, doch die Kontrollräume waren leer
Zwei Sicherheitsbeamte, Officer Karl Novak und Dennis Wright, machten sich auf den Weg zu Sektor C. Zwei erfahrene alte Hasen, die jeden Winkel auf dem Gelände kannten. Als sie das Hauptgebäude erreicht hatten, waren die Türen unverschlossen.
Licht brannte, doch niemand war da. Die Kontrollräume waren leer. Kaffeetassen standen auf den Tischen, Stifte lagen neben halb ausgefüllten Protokollen, alle Computer waren eingeschaltet, die Bildschirme zeigten blinkende Datenströme, doch von den Mitarbeitern fehlte jede Spur. Wo waren sie?
Die Sicherheitsmitarbeiter durchsuchten jeden Winkel des Gebäudes – ohne Erfolg. Um 3 Uhr wurde der Notfallstab der NASA einberufen, das gesamte Areal von Sektor C wurde abgeriegelt. In den frühen Morgenstunden des 24. Juli 1969 sollte die größte Suchaktion in der Geschichte der NASA beginnen.
Jedes Gebäude, jeder Raum, jeder Lagerbereich wurde durchkämmt. Man suchte nach Hinweisen, Spuren von Gewalt, einem Abschiedsbrief, irgendeiner Erklärung – doch alles, was man fand, waren persönliche Gegenstände, die von den Vermissten zurückgelassen wurden: Geldbörsen, Autoschlüssel, Familienfotos. Auch die Fahrzeuge der verschwundenen Mitarbeiter standen noch dort, wo sie abgestellt wurden.
Niemand von ihnen war gegangen. Sie waren einfach verschwunden – spurlos, als hätte sie eine unsichtbare Kraft an einen anderen Ort getragen. Die Bundespolizei FBI wurde eingeschaltet. Offiziell ging es um mögliche Sicherheitsverletzungen im Zusammenhang mit klassifizierten Projekten.
Special Agent Thomas Brennan, ein Spezialist für Entführungsfälle, sagte später in einem internen Memo aus: „In meiner gesamten Karriere habe ich nie etwas auch nur annähernd Vergleichbares gesehen. Es ist, als wären die Menschen aus der Realität herausgeschnitten worden.“
Zunächst konzentrierte sich die Arbeit der Ermittler auf die naheliegendsten Möglichkeiten: Terrorismus, Spionage, Massenentführung. Im Fokus der Ermittlungen stand ganz im Zeichen des Kalten Kriegs die Sowjetunion. Die Frage war: Haben Agent der UdSSR Raketenspezialisten gekidnappt, um an geheime Technologie zu gelangen?
Doch wie hätte man Hunderte Menschen gleichzeitig aus einem der am strengsten bewachten Orte entführen sollen, ohne dass ein einziger Wachposten etwas bemerkt hätte und ohne Spuren von Gewalt sichtbar wären?
Die Aufzeichnung auf den Bändern zeigte, wie die Mitarbeiter durch die Sicherheitsschleuse gingen, wie sie ihren Arbeitsplatz betraten – doch gegen 23.50 Uhr geschah etwas Seltsames.
Für exakt drei Minuten und zwölf Sekunden zeigten alle Kameras in Sektor C ein seltsames statisches Rauschen. Als wieder Bilder aufgezeichnet wurden, waren die Räume bereits leer. Alle Mitarbeiter waren verschwunden. Wurden die Aufnahmen manipuliert?
Angehörige mussten Verschwiegenheitserklärung unterschreiben
Techniker kamen zu dem Ergebnis: Es gab keine Anzeichen von Schnitt, Bearbeitung oder eine Störung. Niemand konnte sich das statische Rauschen erklären. Experten der CIA wurden hinzugezogen.
Zwei Regierungsbeamte teilten Elenor Jensen, der Ehefrau von Dr. Harold Jensen, mit, dass ihr Mann bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Mehr konnten sie aus Gründen der nationalen Sicherheit nicht sagen.
Dann reichten sie ihr ein Dokument, eine Verschwiegenheitserklärung. Wenn sie unterschrieb, würde die Regierung der Vereinigten Staaten für alle Kosten aufkommen.
Beerdigung, finanzielle Unterstützung, die Ausbildung ihrer Tochter. Wenn sie sich weigerte, könnte es Komplikationen geben. Elenor Jensen unterschrieb. Dieselbe Szene wiederholte sich auch in den anderen 126 Haushalten.
Es gab keine Leichen, keine Beerdigung, keine Grabsteine. Die Mitarbeiter wurden für tot erklärt, obwohl von ihnen jede Spur fehlte. Richard Caldwell, der Verlobte der verschwundenen Mitarbeiterin Margaret Dalton, ließ den tragischen Vorfall nicht auf sich beruhen.
Er war Journalist und hatte Zugang zu verschiedenen Quellen und begann zu recherchieren. Unter anderem sprach er mit Kollegen seiner Verlobten, die noch bei der NASA tätig waren – doch niemand brach sein Schweigen. Ein ehemaliger Techniker, der anonym bleiben wollte, sagte: „Lass es bleiben Richard. Du willst nicht wissen, was passiert ist. Es ist größer als du, größer, als wir alle.“
Richard Caldwell ließ nicht locker. Er beantragte Einsicht in interne NASA-Dokumente, kontaktierte Kongressabgeordnete und schrieb Artikel, die nie veröffentlicht wurden. Im November 1996 kam sein Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Caldwell überlebte schwerverletzt.
In den Polizeiakten war von einem Fahrfehler die Rede, doch Richard Caldwell war der Überzeugung, dass da jemand seine Finger im Spiel hatte, der nicht wollte, dass er seine Nase in Angelegenheit steckte, die ihm nichts angingen. Er sagte: „Sie haben mich gewarnt. Und als ich nicht hörte, haben sie gehandelt.“
Sektor C wurde geschlossen und versiegelt. In offiziellen Dokumenten wurde der Bereich als stillgelegte experimentelle Testeinrichtung geführt. Mitarbeiter, die Jahre später zur NASA kamen, erfuhren nie von der Existenz der Einrichtung.
In den Archiven gab es keine Aufzeichnungen. Es war, als hätte Sektor C nie existiert – und diejenigen, die von der Einrichtung wussten, wurden systematisch zum Schweigen gebracht. Der Sicherheitsbeamte Karl Novak, der als einer der ersten die leerstehenden Räume betrat, nahm sich 1972 das Leben.
In einem Abschiedsbrief schrieb er: „Ich kann nicht mehr mit dem leben, was ich gesehen habe. Es verfolgt mich jede Nacht. Vergebt mir.“ Was niemand wusste:
Die Akten über Sektor C wurden nie vernichtet. Sie lagerten tief im Keller des NASA-Hauptquartiers in Washington. Versiegelt mit dem Stempel „Top Secret – Eyes Only“. Nur wenige hatten Zugriff auf die Akten.
Ex-Verwaltungsdirektor brach auf dem Sterbebett sein Schweigen
Einer von ihnen war Dr. Martin Kowalski, ein hochrangiger NASA-Direktor, der 1996 Teil des Notfallstabs war. Er trug alle Entscheidungen mit und hatte sein ganzes Leben mit der Last des Wissens gelebt.
Im Frühjahr 2024, 55 Jahre nach der Tragödie, lag der ehemalige NASA-Mitarbeiter im Sterben. Krebs im Endstadium. Für Dr. Martin Kowalski war die Zeit gekommen, die Wahrheit zu sagen.
Er war ein brillanter Physiker, der an die Wissenschaft geglaubt hatte – doch was er an jenem besagten Tag im Jahr 1969 erlebt hatte, hatte seinen Glauben erschüttert. Kowalski nahm Kontakt mit Jessica Brennan, eine Investigativ-Journalistin der Washington Post auf, die auf Regierungsgeheimnisse spezialisiert war.
Sie war die Enkelin von FBI-Special Agent Thomas Brennan, der 1969 die Ermittlungen geleitet hatte. Er hatte kurz vor seinem Tod im Jahr 1998 wirre Andeutungen von etwas Unerklärlichem gemacht, von Dingen, die die Regierung niemals zugeben würde.
Jessica Brennan hatte jahrelang versucht, herauszufinden, was er damit gemeint hatte. Würde Dr. Martin Kowalski dabei helfen können, die Wahrheit herauszufinden? Mit schwacher Stimme erklärte er:
„Sie müssen verstehen, dass wir damals nicht wussten, womit wir es zu tun hatten. Niemand wusste es. Wir waren Wissenschaftler, Ingenieure. Wir glaubten an Lösungen. Aber manche Dinge haben keine Lösung.
Wir haben alles untersucht. Jeden Quadratzentimeter von Sektor C. Wir haben den Boden aufgerissen, nach unterirdischen Tunneln gesucht. Wir haben die Strahlung gemessen, chemische Analysen durchgeführt.
Wir haben sogar Psychologen hinzugezogen, die überprüfen sollten, ob es sich um eine Massenhysterie oder Massensuizid handeln könnte. Doch nichts ergab Sinn. Die Menschen waren einfach verschwunden, ohne physikalische Erklärung, ohne nachvollziehbare Ursache.“
1973 wurde sogar eine geheime Taskforce aus Experten gebildet: Projekt Lazarus. Die Analysten befassten sich ausschließlich mit dem Verschwinden der Beschäftigten. Doch nach zwei Jahren intensiver Forschung, kamen auch die Experten zu keinem Ergebnis.
Schließlich verriet Kowalski Jessica Brennan, dass in dem geheimnisvollen Sektor an fortschrittlichen Antriebssystemen geforscht wurde. Dinge, die auf theoretischer Physik basierten: Energiefelder und exotische Materie. Kowalski sagte:
„Es gab Diskussionen über, nun ja, über Konzepte, die heute als Science Fiction gelten würden. Ich kann Ihnen nicht alle Details geben, vieles verstehe ich selbst nicht. Ich war Verwaltungsdirektor, kein Wissenschaftler in diesem speziellen Bereich. Aber ich weiß, dass es Berichte über anormale Messwerte gab, Energiespitzen, die nicht erklärt werden konnten, dass Mitarbeiter über seltsame Empfindungen sprachen, wenn bestimmte Geräte liefen. Nichts Gefährliches, dachten wir, nur ungewöhnlich.“
Das Experiment ging schief
Jessica Brennan vermutete, dass es einen Zusammenhang zwischen den Experimenten in Sektor C und dem Verschwinden der Mitarbeiter gibt. Doch alles, was Kowalskis sagen konnte, war: „Ich weiß es nicht, ehrlich.“ Am Abend des 23. Juli sollte wieder so ein Test durchgeführt werden. Ein wichtiger Test. Kowalski sagte:
„Die Details wurden mir nie vollständig mitgeteilt. Jeder wusste nur seinen Teil. Aber ich weiß, dass es etwas mit einem neuen Energiegenerator zu tun hatte und dass dieser Test genau zu der Zeit stattfand, als die Überwachungskameras ausfielen.
Einige Wochen nach dem Verschwinden wurden alle Geräte aus Sektor C entfernt. Alles. Die Computer, die Generatoren, die Testanlagen. Ich weiß nicht, wohin sie gebracht wurden. Aber ich hörte Gerüchte, dass sie tief vergraben wurden, Irgendwo in der Wüste von Nevada. Als wäre man sich einig, was auch immer dort passiert ist, es darf nie wieder passieren.“
Die meisten derjenigen, die von dem Experiment wussten, starben. Einige eines natürlichen Todes, andere an Krankheiten – und manche, wie Officer Novak, nahmen sich das Leben, belastet von einem Wissen, dass sie nicht länger ertragen konnten.
Es war kein Unfall, es war etwas Außergewöhnliches, etwas Unfassbares, was geschah, dass mit ein bisschen Fantasie an das geheimnisvolle Philadelphia-Experiment erinnert.
Investigativ-Reporter reisten nach Nevada, um nach den Geräten aus Sektor C zu suchen. Sie kontaktierten ehemalige Mitarbeiter von Militärbasen, prüften Satellitenbilder, sprachen mit Einheimischen und stießen schließlich auf eine heiße Spur.
Sie führte zur Area 52, eine wenig bekannte Anlage, rund 80 Kilometer nördlich der berühmten Area 51. Ehemalige Mitarbeiter berichteten, dass in den frühen 1950er Jahren große schwer bewachte Transporter ankamen, die Kisten und Container an Bord hatten. Ein ehemaliger Mitarbeiter sagte aus:
„Man sagte uns, wir sollten nicht fragen. Aber wir sahen, wie sie tiefe Schächte gruben, tiefer als ich je gesehen hatte. Und was sie dort hinunter ließen, kam nie wieder hoch.“
Im August 2024 geschah etwas Unerwartetes: Ein anonymer Informant meldete sich bei Jessica Brennan, der behauptete, Zugang zu Dokumenten zu haben, die nicht öffentlich werden sollten.
Interne Memos und Berichte aus dem Jahr 1969, die bestätigen sollten, was viele bereits vermutet hatten, dass am Abend des 23. Juli 1969 tatsächlich ein Experiment durchgeführt wurde, der Test eines experimentellen Energiesystems, das auf theoretischen Konzepten basierte, sie selbst für damalige Verhältnisse extrem waren.
In einem Memo warnte ein leitender Physiker namens Dr. Leon Vasquez Tage vor dem Test, weil Berechnungen offenbar nicht vollständig waren. „Wir verstehen die Wechselwirkungen nicht. Ich rate dringend, den Test zu verschieben, bis wir mehr Daten haben“, schrieb er.
Doch der Test wurde durchgeführt, vermutlich unter Zeitdruck, da das Apollo-Programm kurz vor weiteren Missionen stand und Ergebnisse erwartet wurden. In einem anderen Dokument, ein handschriftlicher Bericht von einem Admiral Fletcher, geschrieben 48 Stunden nach dem Verschwinden, steht:
„Die physikalischen Gesetze, wie wir sie verstehen, bieten keine Erklärung. Wir müssen akzeptieren, dass wir es mit einem Phänomen zu tun haben, das außerhalb unseres gegenwärtigen Wissens liegt.“
Niemand weiß bis heute, wo die 127 Mitarbeiter sind. Leben sie irgendwo an einem anderen Ort – oder wurde ihr Leben in jenem Moment ausgelöscht, als das Experiment schief ging?
Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo da draußen…
Video:
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 09.02.2026










..hatten jahrelang an der Entwicklung der Saturn V-Rakete gearbeitet.
Mitwisser. Was in einer physikalischen elektromagnetischen Raumzeit
alles möglich ist, kann man sich nun endlich so etwa vorstellen.