NSU-Komplex: Selbstmord »unvorstellbar« (Video)

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Wer aus erster oder zweiter Hand etwas über den Heilbronner Polizistinnenmord wissen könnte, lebt gefährlich. Freundin eines Toten widerspricht Suizidthese.

Dass in Baden-Württemberg auffallend junge Menschen auf merkwürdige Weise ums Leben kommen, kann reiner Zufall sein. Dass diese Menschen alle potentielle oder tatsächliche Zeugen im Prozess um die Mordserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) oder in entsprechenden Untersuchungsausschüssen waren, ist alles, nur kein Zufall (Bild: Der Leiter des NSU-Untersuchungsausschusses im Stuttgarter Landtag, Wolfgang Drexler (SPD) am 18. März 2015 mit einem Schlüssel aus dem Autowrack Florian Heiligs).

Nun gibt es in diesem Zusammenhang den vierten Toten in Baden-Württemberg: Sascha Winter aus Kraichtal wurde 31 Jahre alt. Seine Verlobte Melisa Marijanovic, Exfreundin des 2013 verbrannten Zeugen Florian Heilig, starb vor knapp einem Jahr – im Alter von 20 Jahren. Laut Obduktionsbericht an einer Lungenembolie infolge einer Thrombose, die sich nach einer Knieprellung bei einem Motocross-Unfall gebildet hatte – trotz zweimaliger ärztlicher Vorsorgemaßnahmen gegen Thrombose.

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Am 28. März 2015 fand Sascha Winter seine Freundin Melisa Marijanovic mit Krampfanfällen in ihrer gemeinsamen Wohnung vor. Jede Hilfe kam zu spät (NSU-Komplex: Angeblich wieder Selbstmord (Video)).

Nun ist auch ihr Freund und Verlobter tot. Nach Polizeiangaben starb er am 8. Februar 2016. Woran – oder wie er angeblich Suizid begangen haben soll, wovon die Staatsanwaltschaft bisher ausgeht – und wer ihn gefunden hat, dazu schweigen die Ermittlungsbehörden. Eine Obduktion wurde angeordnet, das Ergebnis ist noch nicht bekannt.

Dabei soll Winter in einem elektronischen Abschiedsbrief alles erklärt haben. Eine langjährige Freundin des Toten hat dergleichen aber nicht bekommen. »Es ist für mich unvorstellbar, dass er sich selbst das Leben genommen haben soll«, betonte Sandra D.*, die Sascha W. bereits 2004 kennengelernt hatte. Aber die Staatsanwaltschaft schweigt auch zum Inhalt des elektronischen Abschiedsbriefs, zu den Adressaten und zum Zeitpunkt des Versendens.

Man darf und muss annehmen, dass die Behörde gelernt hat: Als Florian Heilig am 16. September 2013 auf dem Cannstatter Wasen bei Stuttgart qualvoll in seinem Auto verbrannt war, wusste die Staatsanwaltschaft angeblich sofort alles über den Tod des 21jährigen – und wollte ihn als privates, unpolitisches Drama ad acta legen.

Man behauptete ebenfalls einen Suizid, bevor die Obduktion beendet war, und hatte ein Motiv, das außer der Staatsanwaltschaft niemand kannte: Liebeskummer. Man wollte das verbrannte Auto sofort in die Schrottpresse geben, obwohl sich darin wichtige Beweismittel – Laptop, Handy, Camcorder, Schlüsselbund und Waffen – befanden, die zu sichern eine Selbstverständlichkeit hätte sein müssen.

Welche Kontakte Florian Heilig kurz vor seinem Tod noch hatte, wollte man nicht untersuchen. Weder die Eltern noch die Schwester des Toten wurden befragt. Weder Melisa Marijanovic, von der sich Florian Heilig fast getrennt hatte, noch seine andere Freundin, mit der er eine längere Beziehung hatte.

Heilig war ein brisanter Zeuge: Der Szeneaussteiger hatte bereits vor Bekanntwerden des NSU Aussagen zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn gemacht, der Ende 2011 der Gruppe zugeordnet wurde. Aussagen, die in Widerspruch zur These der Bundesanwaltschaft stehen:

Demnach waren andere oder mehr Personen in den Mordanschlag verwickelt als die Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, für deren direkte Täterschaft weder Zeugenaussagen noch Spuren am Tatort sprechen.

Die Phantombilder ähneln vielen – auch aus der regionalen Neonaziszene, in der V-Leute des Verfassungsschutzes bisher keine Seltenheit waren –, nur nicht Mundlos und Böhnhardt. Eines soll auch Arthur Christ ähnlich gesehen haben, dessen Name in den Ermittlungsakten zu Heilbronn aufgetaucht war. Der Jugendliche starb 2009 unter rätselhaften Umständen im Alter von 18 Jahren (Oktoberfest-Attentat: Bundesregierung verweigert Auskunft über V-Leute – „Das waren wir“).

Ob Florian Heilig seine Aussagen von Mitte 2011 hätte präzisieren können, weiß man nicht. Er starb „zufällig“ acht Stunden vor seiner Vernehmung. Der Untersuchungsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg hielt es laut Abschlussbericht im Januar 2016 für ausgeschlossen, dass Heilig »eigenes Wissen über das Tatgeschehen in Heilbronn« gehabt habe. Es seien auch keine Belege für ein Fremdverschulden oder eine Fremdeinwirkung bezüglich des Feuertodes gefunden worden.

Die Partei des Ausschussvorsitzenden Wolfgang Drexler (SPD) und die Grünen hatten den Ausschuss lange für überflüssig erklärt. Beide Parteien haben dafür gesorgt, dass sie recht behalten sollten. Warum aber starben in Baden-Württemberg vier mögliche Zeugen, wenn Florian Heilig ein Spinner war?

Für das Außerkraftsetzen gängiger Ermittlungsmethoden gibt es ein Motiv: Wenn es in Heilbronn andere oder mehr Täter gab als Mundlos und Böhnhardt, dann bricht das Gesamtkonstrukt der Anklage gegen die angeblich einzige Überlebende des NSU, Beate Zschäpe, zusammen, das besagt, der NSU habe nur aus ihr, Mundlos und Böhnhardt bestanden (Das „Staatsgeheimnis“ NSU: Der Rechtsstaat im Untergrund (Video)).

Video: Die Anstalt – NSU-Terror mit Hilfe des Verfassungsschutzes

Hintergrund

Sandra D. (ihr richtiger Name ist der Redaktion bekannt) war eine sehr gute Freundin von Sascha Winter aus Kraichtal, der am 8. Februar tot aufgefunden wurde. »Sascha und ich haben uns bereits 2004 kennengelernt, auf einem Gras- und Sandbahnrennen – damals war er noch Beifahrer bei einem Gespannfahrer.«

Nach dem plötzlichen Tod seiner Verlobten Melisa Marijanovic am 28. März 2015 erlebte Sandra ihn als niedergeschlagen, manchmal vielleicht auch mutlos. In dieser Phase hatten Sandra und Sascha intensiven und vertraulichen Kontakt. Sandra sagt, sie habe seine Niedergeschlagenheit gut nachempfinden können. Sandra kann sich sehr genau an diese von Trauer geprägte Zeit erinnern – auch daran, dass Sascha an der Todesursache zweifelte.

Dennoch fing sich Sascha langsam wieder, was Sandra auch daran festmachte, dass er wieder ganz in seinem Lieblingssport aufging: Motocrossrennen. Das führte dazu, dass Sandra für ihn mögliche Rennstrecken ausfindig machte, da Sascha Lust auf neue Pfade hatte. Das war im Oktober letzten Jahres. Noch an seinem Geburtstag, am 19. Januar 2016, hatten sie Kontakt. Auf Sandra wirkte er alles andere als lebensmüde. »Es ist für mich unvorstellbar, dass er sich selbst das Leben genommen haben soll«, betont sie (Terror-Farce: RAF-Rentner im Anflug? Wer dem BKA glaubt, ist selber schuld).

Sie will diese Zweifel nicht für sich behalten, auch wenn sie spürt, wie viele Angst haben – und wie viele, die sie bisher kontaktiert hat, nicht auf ihre Fragen antworten. Dazu gehört auch die Frage: Wer soll diesen »elektronischen Abschiedsbrief« bekommen haben? Sie habe ihn jedenfalls nicht erhalten. Sie fragt sich auch: »Warum hätte er dies per Mail tun sollen? Das sieht Sascha so gar nicht ähnlich.«

Dass Melisa eine kurze Beziehung zu dem früheren Neonazi Florian Heilig hatte, erfuhr Sandra erst nach deren Tod. »Ob Sascha etwas zu dem ganzen Thema wusste oder nicht, kann ich leider nicht sagen. Aber er wird bestimmt mit seiner Verlobten darüber gesprochen haben.« (Die Partisanen der NATO: Stay-Behind-Organisationen in Deutschland 1946-1991)

* Name von der Redaktion geändert

Literatur:

Die Partisanen der NATO: Stay-Behind-Organisationen in Deutschland 1946-1991 von Erich Schmidt-Eenboom

Der Rechtsstaat im Untergrund: Big Brother, der NSU-Komplex und die notwendige Illoyalität (Neue Kleine Bibliothek) von Wolf Wetzel

NSU – Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll…: Das Terror-Trio“: Von Versagern, fragwürdigen Spuren und Wundern im Brandschutt von Udo Schulze

Das RAF Phantom: Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen von Gerhard Wisnewski

Quellen: PublicDomain/jungewelt.de am 23.02.2016

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