
Was sich wie eine Horrorvision aus einem Science-Fiction-Film anhört, wird in der Realität bereits umgesetzt. Büroangestellte in Schweden lassen sich freiwillig einen Chip implantieren.
Sobald die Hand in die Nähe eines geeigneten Lesegeräts oder Empfängers kommt, ist die Person identifiziert. Die Benutzer schwärmen von den Vorzügen und behaupten „Der Chip macht das Leben noch viel einfacher.“
Die Zahl der Menschen, die sich einen RFID-Chip implantieren lassen, nimmt stetig zu. Die schwedische Firma Epicenter hat jetzt mit dem „Verchippen“ ihrer Angestellten begonnen. 150 Mitarbeiter haben sich dafür bereit erklärt.
Mit dem Chip kann man Sicherheitstüren öffnen, Fotokopierer bedienen und in der Kantine bezahlen. Der Chip und das Implantieren sind für die Angestellten kostenfrei.
Mit dem Chip können unter anderem die Arbeitszeiten der Angestellten nachvollzogen werden. Gegner warnen: Mit dieser Technologie geht ein Freiheitsverlust einher. Mit dem winzigen Stück Technik wird zum Beispiel die Arbeitszeit genau überwacht. Auch Arbeitsunterbrechungen wie der Gang zur Toilette und Kaffeepausen würden auf diese Weise aufgezeichnet (Durch implantierte Mikrochips verlieren wir unsere komplette Freiheit!).
Einfach die Hand vorzeigen und schon öffnet sich die Tür ganz von selbst. Ein Leben ohne Schlüssel oder Magnetkarte testen auch die Mitarbeiter des belgischen Technologieunternehmens NewFusion: Sie haben sich einen Mikrochip in Größe eines Reiskorns in die Hand implantieren lassen, auf freiwilliger Basis.
Es ist mehr als wahrscheinlich, dass nach dem Bargeldverbot dann jeder mit dem RFID zwangsgechipt wird. Dieser soll auch als Ausweis dienten und künftig sollen auch sämtliche finanzielle Transaktionen damit getätigt werden. Das bedeutet, jederzeit kann nachvollzogen werden, wann wer wo was gekauft hat.
Allein diese Daten reichen schon, um ein Bürger- und Verbraucherprofil anzufertigen. Wenn noch ein GPS-Sender im Chip integriert ist, kann der Staat jederzeit feststellen, wo man sich gerade aufhält.




Jeder Schritt, jede Fahrt, jeder Kauf ist somit überwacht und aufgezeichnet – der Staat weiß alles. Die totale Kontrolle. Die belgische Menschenrechtsorganisation “ligue des droits de l’homme” warnt vor der totalen Überwachung. Und Experten raten zu größerer Vorsicht.
Die Methode der totalen Überwachung per RFID-Chip wird Bürgern so verkauft, die Terrorgefahr und gestiegene Kriminalität in den Griff zu bekommen die eigene Sicherheit gewährleistet zu bekommen.
Willkommen im 1984 von George Orwell.
Literatur:
Die Kunst des Human Hacking (mitp Professional)
Freiheit nehmen: High-Tech-Krieg auf unseren Willen und wie wir uns wehren können
Die Wahrnehmungsfalle, Teil 2: Oder … alles nur Mumpitz. Ja, ALLES.
Videos:
Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 05.04.2017
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