Strahlende See vor Fukushima – Japan warnt vor Meeresverseuchung

Anzeige

Schicksalsdatum 26 : So will Schäuble Ihr Gold beschlagnahmen

WARNUNG: Die EU-Regierung hat klammheimlich eine neues „Gold-Gesetz“ verabschiedet... Als Besitzer von Gold, Silber und Platin stehen Sie ab dem 26. auf einer Stufe mit Terroristen und dem organisierten Verbrechen. Bitte nehmen Sie diese WARNUNG ernst!

Klicken Sie jetzt einfach HIER und erfahren Sie, wie es wirklich um Ihr Gold steht!

fukushima-meer-verseuchung

Die japanische Atomaufsichtsbehörde NRA hat an der Küste entlang des Katastrophen-AKW Fukushima Daiichi einen starken Anstieg von Caesium 134 und 137 gemessen. Beide gelten als gesundheitsschädigend, sie sollen das Risiko von Krebserkrankungen erhöhen.

AKW-Betreiber Tepco hatte stets bestritten, dass verseuchtes Kühlwasser ins Meer gelangt. Doch nach den NRA-Messungen weist das Grundwasser in der Umgebung viel höhere Caesium- und Strontiumwerte auf als von Tepco zugegeben. Nach Tests an 16 verschiedenen Stellen musste der Betreiber einräumen, dass noch nie seit dem Un-glückstag am 11. Mai 2011 so hohe Radioaktivität gemessen wurde. An einer Stelle erhöhte sich der Caesium-134-Wert in nur vier Tagen um das Hundertfache, wofür auch Tepco keine Erklärung fand.

Der Caesium-134-Wert lag fast 200 Mal über dem legalen Grenzwert, der Caesium-137-Wert sogar 240 Mal. Das Element erhöht das Krebsrisiko, sofern es über die Nahrungs-kette in Muskelgewebe gelangt. Tepco hält ungeachtet dessen daran fest, dass die Ver-strahlung kein Risiko für Mensch und Umwelt darstelle. Der Boden absorbiere das Caesium, der Ozean löse die Strahlung auf.

Die im September 2012 nach dem Nuklearunglück gegründete Atombehörde ist anderer Meinung, zumal die Verstrahlung trotz aufwendiger Schutzmaßnahmen zunehme: »Wir haben den starken Verdacht, dass hohe Konzentrationen von verseuchtem Wasser in den Boden sickern und sich im Meer ausbreiten«, lautete eine NRA-Erklärung. »Wir müssen uns fragen, ob wir uns weiterhin auf die Daten von Tepco verlassen sollen«, sagte der NRA-Beauftragte Toyoshi Fuketa, »Es besteht die Möglichkeit einer Verseuchung des Meeres.« In den nahen Gewässern gefangener Fisch weist bisher jedoch nur minimal erhöhte Strahlungswerte auf.

Um verseuchtes Kühlwasser zu speichern, hat Tepco Tanks mit einem Fassungsvermögen von 350 000 Tonnen Wasser angelegt. Eine ins Erdreich getriebene Stahlmauer zwischen Reaktoren und Küste sollte das Durchsickern von Grundwasser verhindern, doch hält sie Regenwasser nicht auf, das verstrahlte Teilchen aus den Schuttmassen wäscht und ins Meer fließt.

Wenigstens sind sich Tepco und die Atombehörde einig, dass diese Situation alles andere als nachhaltig sei. Eine Lösung, wie die ansteigenden Strahlungswerte zu verhindern sind, haben beide nicht. Der NRA-Vorsitzende Sunichi Tanaka sagte: »Wir müssen das Leck minimieren und die Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft reduzieren. Doch wenn etwas Unerwartetes passiert, können wir nur Notmaßnahmen ergreifen. Angesichts der Situation können wir uns nur auf unsere Klugheit verlassen und tun, was möglich ist.«

Quellen: EPA/neues-deutschland.de vom 20.07.2013

Weitere Artikel:

Fukushima: Am Pannen-AKW steigt Dampf auf (Video)

Tschernobyl und Fukushima: Die Lage ist noch gefährlich

Fukushima: Radioaktive Belastung des Grundwassers steigt nach Leck dramatisch

WHO verharmlost Gefahr: Erhöhtes Krebsrisiko in ganz Japan

Radioaktive Substanzen belasten Grundwasser in Fukushima

AKW Fukushima verliert erneut radioaktives Wasser

Fukushima: Personal am zerstörten Atomkraftwerk wird knapp

Fukushima: Reaktoren laufen mit radioaktivem Grundwasser voll

Pannen im AKW Fukushima: 120 Tonnen radioaktives Wasser ausgelaufen, weiteres Leck (Videos)

“Tschernobyl hoch drei”: Japans dreiste Behörden erklären null Strahlentote durch eigenes Fukushima-Versagen

Fukushima: Verstrahlter Spielplatz, Kritik an Dekontaminierung – Aktuelle und alte (vertuschte) Störfälle – Erdbeben (Videos)

Teile von Dach und Wand des explodierten Tschernobyl-Reaktors eingestürzt

Fukushima: TEPCO behinderte vorsätzlich Inspektion – Ermittlungen gegen Verantwortliche der Katastrophe (Videos)

Übergeschnappt: Bundesamt will radioaktives Asse-Wasser in Flüsse leiten

Fukushima: Ausnahmezustand ist der Normalzustand – Gefahren immer noch vorhanden

Uran in Trinkwasser gefährdet Kleinkinder – Bundesministerien schweigen – Radioaktivität in Düngemitteln und Geschirrreinigern

Lügen von Unternehmen im Fukushima-Umweltskandal belegt – Fisch mit enorm hohem Strahlenwert

Fukushima-Lügen: Seeleute verklagen Tepco

3sat zu Fukushima: Neuigkeiten – Reaktor strahlt weiter (Video)

Atommüll-Lager Asse ist illegal

“Plume-gate” Fukushima: Fische strahlen noch immer, gesundheitliche Folgen ionisierender Strahlung und mehr…

Yellow Cake: Die Lüge von der sauberen Energie (Video)

“Plume-gate” Fukushima: Tschernobyl des 21. Jahrhunderts – Tepco gibt Lüge zu – 1/3 der Kinder mit Zysten und Knoten

AKW Gundremmingen: Leck am Druckbehälter – Atommeiler teils abgeschaltet

“Plume-gate” Fukushima: Die unsichtbare Bedrohung – Rauch an Filteranlage, Leck in Turbinengebäude – Mutationen bei Schmetterlingen – Rotes Licht über AKW

Störfälle im Atomkraftwerk Biblis und Krümmel

Fukushima und die Erdbeben-Lüge: Das japanische 9/11 heißt 3/11

About aikos2309

58 comments on “Strahlende See vor Fukushima – Japan warnt vor Meeresverseuchung

  1. Wenn der Ozean die Strahlung aufloest ist das ja prima. warum binden wir dann nicht einfach ein paar Atomkraftbefuerworter als Auftriebskoerper an den ganzen Muell und schicken beides auf grosse Fahrt?
    Vermutlich, weil das Quatsch ist. Das mit dem Strahlung aufloesen zumindest, das andere find ich ne Superidee. Nur den Muell sollte man dann an Land belassen…

  2. keine panik! bis heute hat fukushima keinen einzigen nachweisbaren strahlentoten gebracht.
    das regime in der brd hingegen tötet täglich menschen durch psychoterror, finanzämter, hintergründigen existenzentzug. das ist die wahre katastrophe, nicht fukushima.

  3. The daily monitoring of the deposition of caesium and iodine radionuclides for 47 prefectures is continuing. Since 17 May, deposition of I-131 has not been observed. Low levels of Cs-137 deposition were reported in a few prefectures on a few days since 18 May; the reported values range of from 2.2 to 91 Bq/ m2 for Cs-137.

  4. Im havarierten Kraftwerk gilt noch immer der Ausnahmezustand: Laut Aussagen von mehreren Liquidatoren, den Mitarbeitern welche die Aufräumarbeiten im Kraftwerk unter unvorstellbaren Bedingungen erfüllen, werden immer mehr Jugendliche und Minderjährige von der Betreiber TEPCO eingesetzt. TEPCO hat mittlerweile auch zugegeben, dass nur die Schichtleiter mit teils Dosimetern( einem Gerät welche das Ausmass der täglichen radioaktiven Dosis berechnet) ausgestattet sind, und somit bei Tausenden Arbeitern nicht einmal gewusst ist, welchen Strahlungswerten sie ausgesetzt sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*