Vor dem Referendum: Die Queen, Schottland und das schwache Pfund

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Volksabstimmung naht: Mehrheit der Schotten will Unabhängigkeit: Die Queen pocht auf Einigkeit und weilt in Schottland. Doch es hilft nicht. Denn viele Schotten wollen sich vom Königreich lossagen. An den Finanzmärkten geht die Angst um – und das Pfund gerät in einen Abwärtsrausch.

Wenn das mal kein Statement ist: In eine typisch schottische Wolldecke in Karo-Muster eingewickelt, den Hut adrett wie immer, sitzt die Queen im schottischen Braemer und sieht kräftigen Kerlen beim Baumstammweitwurf zu. Ja, ganz recht. Die Queen ist Gast bei den traditionellen „Highland Games“ – wie jedes Jahr. Sie lächelt „amused“, scherzt neben ihrem Mann Prinz Albert und ihrem Sohn Prinz Charles, ganz so, als drohe Großbritannien weit und breit kein Ungemach.

Dabei könnte sich Schottland schon bald vom Vereinigten Königreich lossagen. Nur noch zehn Tage bleiben noch bis zum Referendum. Und je näher das Votum rückt, desto weiter entfernt fühlen sich die Schotten vom Rest des Landes. Laut einer aktuellen Umfrage für die „Sunday Times“ befürwortet zum ersten Mal die Mehrheit der Schotten, nämlich 51 Prozent, die Unabhängigkeit.

Noch am Sonntag hat die britische Regierung reagiert und kurzfristig Pläne für eine größere Autonomie Schottlands angekündigt. Doch beides – die demonstrierte Einigkeit der Queen und der Aktionismus der Regierung – halfen nicht mehr viel. Im montäglichen Devisenhandel ging es kräftig abwärts mit der britischen Währung. Bis zum Mittag fiel das Pfund Sterling um 0,9 Prozent auf 1,62 Dollar – den niedrigsten Stand seit November 2013. Auch zum Euro gab das Pfund nach.

Schon seit gut zwei Monaten wertet das Pfund gegenüber dem Dollar ab. Seit 1. Juli hat es seit knapp sechs Prozent verloren. Seit Anfang September nimmt der Abwärtstrend allerdings richtig an Fahrt auf (minus drei Prozent in acht Tagen). Jetzt warnen die ersten Devisenexperten davor, dass das Pfund auch in der nächsten Zeit gehörig unter Druck stehen wird.

Tatsächlich glauben derzeit nur noch die wenigsten Marktteilnehmer an das Pfund. Hedgefonds und andere wichtige spekulativ orientierte Investoren stehen dem Pfund, im Gegenteil, so pessimistisch gegenüber wie zuletzt im Januar. Nach Angaben der Commodity Futures Trading Commission in Washington wetteten zuletzt fast 10.000 Marktteilnehmer mehr auf ein fallendes Pfund als auf ein steigendes – der Trend vom Juli hat sich damit umgekehrt.

„Die Märkte wachen jetzt erst auf“

„Die Märkte sind sich des Risikos eines Votums für die Unabhängigkeit nicht wirklich bewusst gewesen“, kommentiert Nick Stamenkovic, Stratege für Festverzinsliche beim Broker RIA Capital Markets, die jüngste Abwertung. „Erst jetzt wachen sie auf“.
Auch Sam Tuck, leitender Devisenstratege bei der ANZ Bank New Zealand, glaubt, dass die Märkte erst jetzt wirklich realisiert haben, „dass im Falle eines ‚Ja‘-Votums der Schotten kaum eine glaubwürdige Planung existiert.“ Der Experte sieht „eine Reihe ungelöster Fragen, die dafür sorgen könnten, dass die Investitionstätigkeit zum Erliegen kommt.“

Eine der ersten ungelösten Fragen ist dabei, ob Schottland im Falle einer Unabhängigkeit das Pfund als Währung behalten könne. In London haben sich alle großen Parteien dagegen ausgesprochen – ganz nach dem Motto: „Wenn schon raus, dann auch komplett“.
Doch der schottische Regierungschef Alex Salmond hält noch einen Trumpf im Ärmel. Sollte die Regierung Cameron Schottland aus dem Pfund drängen, werde er seinen Anteil an den britischen Staatsschulden nicht länger übernehmen, drohte Salmond im Vorfeld. Ärger ist also programmiert.

Auch der schottische Schauspieler Sean Connery hat sich übrigens der Unabhängigkeit seiner Heimat verschrieben – schon vor Jahren. Bislang hat das seiner Beziehung zur Queen keinen Abbruch getan. Sie war es, die den 84-Jährigen im Millenniumsjahr zum Ritter schlug.

Wie sich die Befindlichkeiten zwischen dem Ex-James Bond und Ihrer Majestät sich allerdings in Zukunft entwickeln, ob Connery seinen Ehrentitel behalten darf und die Queen auch im nächsten Jahr beim Baumstammweitwurf zuschaut – das sind weitere ungelöste Fragen.

Quellen: AFP/handelsblatt.com vom 09.09.2014

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10 comments on “Vor dem Referendum: Die Queen, Schottland und das schwache Pfund

  1. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Seht, die brauchen keine Mahnwachen, die haben eine Stimme! Unser Volk dämmert noch im System, wohl auch nach dem Tag der Wiedervereinigung, nur ist das ein weiterer Trauertag, weil das Deutsche heilige Kaiserreich nicht hergestellt und seine Länder besetzt sind, die der Welt die Slkavenfreiheit bringen wollte und sie in der NWO verloren hatte! Siehe Geheime Abkommen und die Verarsche mit ungültigen Recht – Sprechungen der Richter in der Firma BRD GmbH! Glück, Auf, meine Heimat!

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