
Die Große Pyramide von Gizeh, auch bekannt als Cheops-Pyramide, ist eines der faszinierendsten Denkmäler der Geschichte. Schon seit der Antike spekulieren Experten über die Geheimnisse, die sie umgeben. Und selbst nach solch einer langen Zeit gibt es noch viele Rätsel, die entdeckt werden müssen.
Die ursprüngliche Struktur der Großen Pyramide von Gizeh war ganz anders als wir sie heute kennen. Sie war mit großen polierten Kalksteinblöcken bedeckt, die die Sonnenstrahlen so reflektierten, als ergäben sie zusammen einen riesigen Spiegel.
Dieses Erscheinungsbild hatte die Große Pyramide wahrscheinlich, als der persische Kalif Al-Ma’mun im Jahre 830 n. Chr. über dieses monumentale Konstrukt nachdachte.
Er war der erste Mann, der in die Große Pyramide eindrang. Nach Gesprächen mit den Weisen seines Volkes, war Al-Ma’mun inspiriert, in sie hineinzudringen, um herauszufinden, was sich im Innern der Pyramide befindet.
Doch es hatte nichts mit wertvollen Grabschätzen zu tun. Er wollte die materiellen Schätze nicht. Er war nur an dem Wissen interessiert, welches sich im Inneren befinden sollte.
Nach Berichten der arabischen Gelehrten wurden in diesem kolossalen Monument Karten und Tabellen von Himmel und Erde aufbewahrt. Ein Wissen von unschätzbarem Wert, denn es stammte von einer verlorenen Zivilisation. Wahrscheinlich von einer, die zusammen mit Atlantis unterging.
Vielleicht hat diese Zivilisation neben anderen Bauten auch die Große Pyramide errichtet, um dort das ganze Wissen und die wichtigsten Objekte ihres Volkes aufzubewahren. Sie sollte ihren Nachlass vor der großen Katastrophe, die den Planeten bedrohte – und durch welche ihr Kontinent dem Erdboden gleichgemacht wurde –, schützen.
Die Geschichten veranlassten Al-Ma’mun einen Durchgang in Form eines Tunnels zu graben, um das Innere der Großen Pyramide zu erreichen, denn anscheinend gab es keinen Eingang. Die Frage lautete nur: Wo sollte der Tunnel beginnen?
Die Informationen, die Al-Ma’mun besaß, mussten aus sicherer Quelle stammen, denn er hatte an einer ganz bestimmten Stelle auf der Nordseite der Pyramide angefangen zu graben und landete direkt in der großen Innengalerie.
Viele Forscher haben sich gefragt, ob es nur ein Glücksfall war, oder ob er über Karten des Inneren der Pyramide verfügte. Denn der Tunnel, den er bauen ließ, führte direkt und präzise zu dem Hohlraum. Der gerade verlaufende Tunnel macht kurz vor dem Granitsiegel eine überraschende Wendung nach links, um diesem auszuweichen und den Korridor zu erreichen. Experten sagen, dass dies kein Zufall sein konnte (Napoleons mystische Erfahrung in der Großen Pyramide von Gizeh (Videos)).




Leider führte seine präzise Arbeit nicht zum Erfolg, denn er verließ die Pyramide mit leeren Händen. Zumindest wurde es so in der offiziellen Geschichte niedergeschrieben.
Obwohl Al-Ma’mun alle Granitsiegel aufbrechen konnte, und so in das Innere der Kammer gelang, war die Pyramide intakt und leer, genauso, wie sie von ihren früheren Benutzern verlassen wurde. Dies ist ein Beweis dafür, dass dieser Ort nicht als Grabstätte genutzt wurde (Das Geheimnis von Schall und 110 Hz-Frequenz: Die Cheops-Pyramide wurde mithilfe von Levitation errichtet (Videos)).
Al-Ma’mun fand aber trotzdem nicht das, wonach er suchte. Im Inneren befand sich nichts, nicht einmal Zeichnungen oder Zeichen an den Wänden. Die Wände der Kammern und Korridore waren sauber und ausdruckslos. Die einzigen Inschriften, die aufbewahrt wurden, befanden sich an der Außenfassade.
Die Ägypter der früheren Dynastien dekorierten Kalksteine mit Hieroglyphen. Dies haben Personen wie Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr., der muslimische Chronist Ibn Hauqal im 10. Jahrhundert oder der arabische Forscher Abd-al-Latif im 12. Jahrhundert bezeugt.
Daher deutet alles darauf hin, dass die Außenfassade bis ins 13. Jahrhundert intakt blieb. Doch ab diesem Zeitpunkt fing die Außenfassade an, sich aufzulösen, denn die Araber benutzten sie als Steinbruch, um Rohstoffe hervorzubringen, die ihnen den Bau der Moschee von Sultan Hassan von 1356 bis 1363 ermöglichte.
Im 19. Jahrhundert entdeckte der englische Offizier Howard-Vyse eine Hieroglyphe, die angeblich den Namen des Pharaos beinhaltete, der die Erbauung dieses großen Bauwerkes beauftragte. Der Name des Pharaos Cheops tauchte in den Entlastungskammern der Großen Pyramide auf, und bis heute weiß man nicht mit Sicherheit, wer sein Autor war.
Eine Botschaft in der Großen Pyramide hat den Lauf der Zeit jedoch unglaublich gut überstanden, und gibt uns einen Hinweis auf ihren wahren Erbauer. Als man einen bestimmten Teil der Außenfassade entfernte, entdeckte man eine Inschrift, welche bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt wurde.
Der heutige Zugang zur Pyramide ist eine Bresche, die der arabische Kalif vor mehr als Tausend Jahren schlug. Sie liegt unterhalb des Originaleingangs.
Al-Ma’mun kannte diesen Zugang nicht, weil die Kalksteindecke diesen vor ihm verborgen hielt. Keiner der Besucher, der die Große Pyramide betritt, kann auch nur im leisesten erahnen, was für ein großes Rätsel sich hinter den zehn Steinblöcken, die am Eingang über ihrem Kopf hängen, steckt.
Es ist der Zugang, der vom Erbauer geplant wurde, um in das Innere des Gebäudes zu gelangen. Dieser Eingang war mit einem Granitstein blockiert, der den Zutritt unmöglich machte (Göttliche Maße: Wurde die Cheops-Pyramide von Aliens erbaut? (Video)).
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Genau unter dem dreieckigen Sturz der vier Steine, die das Gewicht des Eingangs entladen, gibt es in der Mitte zwischen zwei Steinhöckern eine Inschrift. Sie war wahrscheinlich von Anfang an dort, und wurde ebenfalls von den Erbauern der Pyramide angebracht.
Die Inschrift enthält vier rätselhafte Symbole. Von links nach rechts beginnt es mit einem Symbol in Form eines „V“s. Das zweite ist ein Kreis, der mit einer horizontalen Linie geteilt ist. Das dritte sind drei horizontale Linien, und das vierte ist ein Kreis mit zwei vertikalen Linien.

Diese Zeichen haben keine Beziehung zur altägyptischen Schrift bekannter Dynastien. Sie scheinen aus einer anderen Kultur zu stammen, vielleicht von den ersten, die sich im Niltal niederließen. Dies könnte die wichtigste Botschaft in der Großen Pyramide sein.
Laut der offiziellen Version ist ihre Bedeutung ein ungelöstes Rätsel. Sie wurde nicht genug untersucht, um sie übersetzen zu können, und mit Sicherheit werden sie dies niemals tun. Sie haben kein Interesse daran, dann das würde bedeuten, dass sie ihr Lügennest aufdecken müssten, auf dem die gesamte offizielle Ägyptologie basiert (Die geheime Paläophysik der Großen Pyramide und der militärischen Anlage bei Gizeh (Videos)).




Sie versuchen die Existenz dieser Symbole zu rechtfertigen, indem sie sie als Vandalismus der späteren Zeit bezeichnen. Dies ist jedoch nach der inoffiziellen Version unmöglich, da diese Inschrift durch die Kalksteinfassade geschützt wurde, was bedeutet, dass diese schon vor der Erbauung des Außenmauerwerks existierte. Im 13. Jahrhundert legten sie den Eingang frei, während die Fassade für den Bau der Hassan-Moschee verwendet wurde (Ist die bosnische Sonnenpyramide die älteste Pyramide der Welt? Pyramiden in Brasilien? (Videos)).
Es gibt leider nur wenige Forscher, die ihre Theorien über die wahre Bedeutung dieser Inschrift postulieren, da sie Gefahr laufen, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. Einige nehmen an, dass die vier Zeichen sich auf die vier Elemente der Natur beziehen.
Andere gehen davon aus, dass sie mit den vier Himmelsrichtungen in Verbindung stehen, oder es die Buchstaben des Gottes Jahwe (JHWH) sind. Und wieder andere glauben, dass die Herkunft dieser Zeichen außerirdischen Ursprungs sein könnte.
Manche interpretieren sie auch als mathematische Formel. Die Werte des Kreises, der von einer Linie durchquert wird, soll die Zahl „Pi“ (π) darstellen, und der Kreis selbst würde zweimal „Pi“ repräsentieren.
Es wurde auch spekuliert, dass es sich um altgriechische Schriftzeichen handeln könnte, und obwohl es eine gewisse Verbindung zu geben scheint, stimmen sie nicht genau überein, vielleicht weil diese Sprache viel älter ist, als einige Wissenschaftler vermuten.
Es gibt auch viele unabhängige Forscher, die, nachdem sie viele tiefgreifende und gründliche Untersuchungen durchgeführt haben, davon überzeugt sind, dass diese Symbole von den Nachkommen der verlorenen Zivilisation von Atlantis stammen.
Darüber hinaus kam der Schriftsteller Georgos Diaz Montexano zu dem Entschluss, dass der Text und die Buchstaben zu dem Lybico-berber-Alphabet, bekannt als Tifinagh, gehören. Wäre es möglich, dass dies die ursprüngliche Sprache Atlantis’ war, die sich nach dem Untergang über Nordafrika und die Kanarischen Inseln verbreitete?
Das Unglaubliche ist, dass dieses Ergebnis den ersten wahren und physischen Beweis einer uralten direkten Verbindung zwischen Ägypten und den Kanarischen Inseln liefert, genauer gesagt: mit der Kanarischen Insel El Hierro, laut Diaz Montexano.
Wenn wir diese Inschrift von links nach rechts beobachten, können wir folgende Nachricht lesen: „Die Seite oder das Gesicht der Sphinx“. Das ergibt einen gewissen Sinn, weil diese Inschrift befindet sich mit Blick auf die Sphinx.
Aber wenn die Inschrift von rechts nach links gelesen wird, könnte man das so übersetzen: „Die ungenutzte oder blockierte Tür oder Eingang“, was auch Sinn ergibt, da es sich gerade um eine Tür oder einen großen Eingang der Großen Pyramide, welcher offensichtlich blockiert war, handelt.
Der französische Forscher Jean Seimple hingegen glaubt, dass Zeichen eine verschlüsselte Botschaft der alten Atlanter sind. Er denkt, dass die größte Raffinesse der Erbauer ihre Einfachheit war, deshalb haben sie diese einfache Inschrift hinterlassen, die eine wertvolle Bedeutung enthält.
Nach Seimple entsprechen die Werte dem Winkel des ersten Symbols exakt der Rotationsachse unseres Planeten. Die Neigung der Erde pendelt zwischen 22,1° und und 24,5°. Derzeit sind es 23,4°. Das zweite Symbol bezieht sich auf die Äquatorlinie der Erde mit der Variation ihrer Neigung. Das dritte Symbol bedeutet Wasser und stellt die Flut dar.
Und das vierte Zeichen besteht aus zwei Längslinien, die die Erde kreuzen und den ursprünglichen Ort Atlantis’ aufzeigen sollen. Die vollständige Botschaft würde nach Seimple Folgendes bedeuten: „Die Veränderung der Erdneigung verursachte die große Flut und die Verdrängung von Atlantis“ (Der Untergang der atlantischen Zivilisation und Atlanter als Baumeister der Pyramiden in Ägypten).

Es ist eine kurze, aber sehr wichtige Nachricht, die viele Zweifel aufkommen lässt. Ist es möglich, dass die Atlanter aufzeichnen wollten, was vor etwa 12.500 Jahren auf der Erde geschah? Vielleicht ist die Antwort in der Großen Pyramide verborgen, genau wie der Kalif Al-Ma’mun vermutete.
Mehr als 1.000 Jahre später – trotz der Hindernisse, die der offiziellen Archäologie auferlegt wurden –, wird immer noch nach dem atlantischen Erbe gesucht, und das, obwohl es genau vor unseren Augen unter den großen Steinblöcken dieser kolossalen Pyramide versteckt ist.
Literatur:
Wissen in Stein – Das Geheimnis der Pyramiden Ägyptens und Mittelamerikas [2 DVDs]
Ancient Aliens Seasons 1-6
Das Geheimnis der Pyramiden [2 DVDs]
DIE PYRAMIDEN VON BOSNIEN. Mitten in Europa stehen die größten Pyramiden der Welt [erweiterte Neuausgabe der Limited Edition]
Videos:
Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 29.12.2018
