“Der grüne Planet” – ist wieder da (Video)

Teile die Wahrheit!
  •  
  • 1
  •  
  •  
  • 9
  •  
  •  
  •  

Der grüne Planet, auch bekannt als Besuch vom andern Stern, ist eine gesellschaftskritische Science-Fiction-Filmkomödie, die die negativen Seiten des heutigen Lebensstils der Menschen beleuchtet. Der grüne Planet erschien 1996 – ist aber aktueller denn je – unter dem französischen Originaltitel La belle verte. Das Drehbuch schrieb Coline Serreau, die selbst auch die Hauptrolle spielt.

Eine Gruppe von Menschen findet sich auf einem Feld zusammen. Wir befinden uns jedoch nicht auf unserer Erde, dem blauen Planet, sondern auf dem grünen Planet. Hier sieht die Welt ganz anders aus.

Es gibt weder Arm und Reich, noch Kriege und Konflikte. Stattdessen leben die Menschen in vollkommener Harmonie friedlich zusammen. Alsbald sich die Gruppe niederlässt, folgt eine Diskussion über den, man könnte sagen, kosmischen Zustand. Schnell kommen die Bewohner des grünen Planeten dann auf unsere Welt, den blauen Planeten zu sprechen. 200 Jahre ist es her, dass der letzte Reisende die Erde besucht hat.

Es steht also fest, dass es wieder einmal an der Zeit ist, dem blauen Planeten einen Besuch abzustatten, um ein Auge auf den irdischen Zustand zu werfen. Nachdem keiner auf eine solch risikoreiche Reise Lust hat – mit den Erdbewohnern ist nicht gut Kirschenessen –, meldet sich schließlich die Witwe Mila (Coline Serreau) zu Wort, reist zur Erde und erlebt dort im chaotischen Paris ihr blaues Wunder.

Irdische Gegenwart und Utopie im extremen Kontrast

Auf der Erde angekommen, offenbart sich Mila dem gesamten Film über nun ein Problem nach dem anderen. Verdreckte Ecken, der Gestank von Autoabgasen, Metzgereigeschäfte, gestresste und wutentbrannte Menschen –  das ist alles neu für sie, denn auf dem grünen Planeten gibt es keines davon.

Was auf den ersten Blick wie ein fantastischer Science-Fiction-Beitrag wirkt, schlägt ab dem Punkt in ein hyperrealistisches Drama über den aktuellen Stand der Welt um.

Gerade in der heutigen Zeit, in der nach wie vor Destruktivität und Konflikte – national als auch international – an der Tagesordnung stehen, erleben wir mit diesem Werk einen wunderbaren Zustand über den Ist- und Sollzustand der Erde.

Auf ihrer Odyssee durch die Großstadt lernt sie viele unbewusste Menschen kennen, deren Schicksal sie mit Hilfe kleiner Tricks zum Positiven wendet. Mit ihren telepathischen Fähigkeiten hilft sie den Menschen sich selbst zu verwirklichen und besser im Einklang mit der Natur zu leben.

In eigener Sache: Der Film wurde mehrfach auf Youtube und auf unseren Vimeo-Kanälen gelöscht, bis zuletzt unser Vimeo-Kanal als Ganzes eliminiert wurde.

Deshalb haben wir heute begonnen zensierte Filme auf unserem eigenen PRAVDA TV Server hochzuladen.

About aikos2309

6 comments on ““Der grüne Planet” – ist wieder da (Video)

  1. Die wichtigste Szene ist wie ich finde, die als sie all das Elend aufzählten (Fleisch, stinkende Autos, alles wird für Geld gemacht,..) was hat denn dagegen geholfen?
    Die Antwort war Generalstreik, Konsumstreik. und anhand von Grundrente und Grundeinkommen kann man sehen, daß man genau dieser Sorge bzw. dem System auch weiterhin damit die Existenzgrundlage geben will, auch wenn man dei Menschen für die Produktivität eigentlich nciht mehr braucht dank enormer Mechanisierung und KI.
    Nicht mal mehr für KIrchen und Krieg wie früher und bald auch überhaupt nicht mehr in der Landwirtschaft.

  2. Herzlichen Dank an pravda-TV, daß ihr euch den zensierten Filmen annehmt.
    Den “Grünen Planeten” finde ich wunderbar, da er beide Welten – die in der wir momentan leben – und die andere Möglichkeit im Einklang mit der Natur aufzeigt. Die letztere Möglichkeit bringt eindeutig mehr Menschlichkeit für alle Wesen dieser Erde ….. und ich denke, daß sich eigentlich jeder Mensch danach sehnt, so ein Leben zu führen.

  3. Kann den Film/Link in Österreich nicht sehen?!
    Würde den FIlm sofort kaufen um ihn zu sichern, Danke für Kaufempfehlungen

    All Lieb umreich uns
    Namaste

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.