Taktische Lockdowns und die Knechtschaft der Pandemie: Was zur Hölle geschieht in diesem Land?

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Was sich in Gütersloh und Warendorf im Kontext des Tönnies-Konzerns abspielt, ist ganz im Sinne der Politik, die Gefallen gefunden hat an semiautoritären Entscheidungsprozessen. Zwar taugen die dringend benötigten neuen Fälle – sogar zusammengenommen mit den Wohnblock-Hotspots in Göttingen, Magdeburg und Berlin – noch lange nicht dazu, als „zweite Welle“ verkauft zu werden.

Doch sie liefern zumindest die ersehnte Rechtfertigung für einen zuletzt objektiv kaum mehr begründbaren Alarmismus. Die Moral der Bevölkerung war durch die Lockerungen bereits am Sinken, jetzt soll sie endlich wieder gestählt werden.

Der Schönheitsfehler, dass Corona außerhalb der gegenwärtigen Hotspots in Wahrheit überall im Land auf dem Rückzug ist, soll dabei ganz offensichtlich mithilfe einer Doppelstrategie verschleiert werden: Zum einen durch de-facto-Manipulation der meisten deutschen Nachrichtenredaktionen, die eine an Fakten und differenzierter Einordnung ausgerichtete, kritische Berichterstattung entweder nicht leisten wollen oder nicht leisten dürfen.

Unhinterfragt vermelden sie den Anstieg der – durch die lokalen Hotspots absurd verzerrten – R-Zahl und die „bundesweite Zunahme“ der Neuinfektionen – obwohl sich diese auf klar abgrenzbare Cluster und lokale Sonderfälle beschränken.

Zum einen durch gezielte Testungen, um möglichst viele „Corona-Ampeln“ auf Gelb oder idealerweise auf Rot springen zu lassen, damit der Durchgriff per Lockdown samt Reaktivierung der Auflagen wieder angezogen werden kann. Hierzu werden in den Bundesländern absichtlich immer mehr Betriebe vor allem der fleischverarbeitenden Industrie durchgetestet (Schlacht-, Zerlege- und Verpackungsbetriebe) – mit Erfolg:

Nach dem „Skandalunternehmen“ Tönnies wurde man auch im Geflügelbetrieb Wiesenhof in Wildeshausen prompt fündig. Die Inzidenz neuer Fälle wird so wunschgemäß nach oben getrieben – wodurch sich das Zerrbild einer angeblichen neuen Pandemiewelle bestätigen lässt.

Zerrbild aus zwei Gründen: Erstens zeichnet sich eine Pandemie dadurch aus, dass sie die gesamte Bevölkerung betrifft. Wenn aber die Bevölkerung seit drei Monaten diszipliniert ein Verhalten an den Tag legt, das nachweislich zu einem Rückgang der Virusausbreitung an die Nachweisgrenze geführt hat, und es dann an einzelnen Punkten innerhalb klar abgegrenzter Gruppen zu einem Wiederaufflammen kommt, während außerhalb dieser Spots überhaupt keine Fallzunahme eintritt und in der Bevölkerung niemand betroffen ist, dann ist dies keine „Welle“. (Corona-Lockdown: „Panischer Schnellschuss“ und verfassungswidrig)

Testunsicherheiten erheblicher Bandbreite

Und zweitens sind gerade Testergebnisse in der Leiharbeiter-Belegschaft der Fleischindustrie mit extremen Unsicherheiten behaftet. Das Risiko von Kreuzinfektionen und falsch-positiven Tests ist hier gigantisch. Sogar der virologische Nestor Christian Drosten hat wiederholt die Existenz dieser Kreuzinfektionen und ihren Verfälschungseffekt auf den PCR-Test bestätigt.

Gerade bei Schweinefleisch kommt es wegen der regelmäßigen Tierimpfungen auch gegen andere Corona-Stämme zu einer Anreicherung von Virentrümmern und Antikörpern im Blut der Tiere, die beim Zerlegen des Fleischs durch Aerosole unwillkürlich in die Körper der Arbeiter in den Schlachtbetrieben gelangt. Gunther Frank hat auf der „Achse des Guten“ in einer schonungslosen Analyse diese Zusammenhänge gestern beleuchtet.

Dies, und nicht die inzwischen zu sklavenartigen Verhältnissen hochgeschriebenen Unterbringungsbedingungen der Leiharbeiter von Subunternehmen bei Tönnies & Co., ist wohl der wahre Grund für den riesigen Anteil an Infizierten (heute früh waren es 1553 von 7000 insgesamt). Dazu passt die extrem niedrige tatsächliche Covid-19-Erkrankungsquote: Bei 90 Prozent traten keinerlei Symptome auf, bei rund 8 Prozent nur leichte grippeähnliche Erkältungserscheinungen, die ebenso gut auf andere Ursache zurückzuführen sind.

Von sechs stationären Intensivpatienten in den vier Krankenhäusern im betroffenen Kreis Gütersloh sind fünf Tönnies-Mitarbeiter. Dies entspräche einer Quote von 0,4 Prozent schwerer Verlaufsfälle – viel zu niedrig für die normale Covid-19-Prävalenz, was darauf hindeutet, dass ein Großteil der 1553 Positiven eben nicht SarsCoV2 in sich trägt. (Weltgesundheitsorganisation WHO warnt: »Alltagsmasken können Corona-Risiko erhöhen«)

Auch dass außerhalb dieser Infizierten – erstaunlicherweise – so gut wie niemand infiziert ist (was auch an der relativen Isoliertheit der Leiharbeiter untereinander liegt), spricht dafür, dass der „Ausbruch“ keine besondere Gefahr für die Bevölkerung darstellt. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet selbst wies gestern darauf hin, dass es außerhalb der Tönnies-Infizierten im gesamten Kreis Gütersloh mit 365.000 Einwohnern nur 24 aktive Corona-Fälle gibt.

Suspekte Ablehnung externer Hilfsangebote

Naheliegend, wenn nicht gar zwingend nötig, wäre bei dieser Datenlage eigentlich eine Wiederholung der Tests durch präzisere Verfahren, um so falsch-positive Irrläufer zu detektieren. Doch erstaunlicherweise war daran weder Laschet noch die örtlichen Gesundheitsbehörden interessiert.

Externe Angebote von unabhängigen Medizinern und Virologen an die Adresse von RKI, Tönnies und die NRW-Gesundheitsbehörden, diesen Kontroll-Nachtest kostenfrei durchführen zu lassen, blieben unbeantwortet; dass auch der zwar nicht unumstrittene, aber in diesem Fall sehr sachlich argumentierende Sinsheimer Arzt und Corona-Kritiker Dr. Bodo Schiffmann zu den Initiatoren dieser Nachtestung zählt, war vermutlich für die offiziellen Stellen schon Grund genug, die geäußerten Zweifel als neuerliche Verschwörungstheorien abzutun.

Lieber verhängen Laschet und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann deshalb einen kompletten neuerlichen Lockdown für den Kreis Gütersloh und den Nachbarkreis Warendorf – zur Verzückung von Spin-Doctors der Panikmache wie SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und Konsorten: Der frohlockte sogleich über die Willkürmaßnahme, die „überfällig und im Großen und Ganzen angemessen“ sei, und warnte die Bevölkerung gleich einmal vor Urlaubsreisen ohne vorherige Tests.

Gerade erst mühsam angelaufene, zuvor schon beinahe in die Pleite getriebene Geschäfte, Restaurants und Cafés, Massagesalons und Fitnessstudios müssen nun ein weiteres Mal schließen, es gelten wieder Kontaktsperren.

Und warum dies alles: Wegen der (zweifelhaften) Massentests an zwei Werksstandorten unter osteuropäischen Leiharbeitern, die überhaupt keinen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung hatten, die in den Niederlanden untergebracht waren, die immerzu von dort aus für ihre Schichten ins Werk bzw. zurück gefahren wurden und die jetzt geschlossen in Quarantäne sind – während es unter der Standortbevölkerung von über 640.000 Menschen in beiden Landkreisen gerade einmal wenige Dutzend Infizierte gibt.

Wenn es stimmt, dass die menschenunwürdige Unterbringung und ausbeuterischen Arbeitsverhältnisse der Leiharbeiter infolge der Werkverträge bei Tönnies und anderswo schuld am Ausbruch sind, dann ist es eine Unverschämtheit, diesen Ausbruch als Beweis für eine angeblich jederzeit und überall drohende zweite Welle heranzuziehen.

Die letzten Wochen zeigten, dass das Virus überall auf dem Rückzug und in weiten Teilen des Landes praktisch ausgestorben war. Dass der Mehrheit der Normalbürger, die alle Regeln befolgten, seit vier Monaten in ihren Alltags- und Lebensgewohnheiten massiv einschränken, die ihr Sozialleben reduzieren und eifrig Masken aufsetzen, in Kollektivhaftung genommen werden, weil an einzelnen Punkten isolierte Fälle auftreten, und dass uns sodann deutschlandweit eingetrichtert wird, trotz aller Wachsamkeit sei nun jederzeit mit einem neuen Massenausbruch zu rechnen, ist unredlich.

Es wäre so, als würde die Regierung ein Fahrverbot für alle Autofahrer erlassen, weil es zu einem akuten Anstieg von Unfällen durch Raser oder Alkoholisierten am Steuer gekommen sei. (Neue WHO-Kehrtwende: Corona-Infizierte ohne Symptome sind keine Überträger – keine zweite Welle (Video))

Astronomische Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen

Der Wahnsinn der K.O.-Maßnahme Lockdown fügt sich trotz ihrer geradezu astronomischen Unverhältnismäßigkeit nahtlos ein in eine Politik der paradoxen und überschießenden Reaktionen und Aktionismen, welche die Verängstigung und Verunsicherung der Bevölkerung zum Ziel hat (und diese immer weiter aufrechterhalten soll).

Nicht wenige, vor allem in der Corona-Kamarilla der Berliner Entscheidungsgremien, wünschen sich am liebsten gleich die Rückgängigmachung aller Öffnungsentscheidungen; wie auf Stichwort warnte Drosten gestern in seinem NDR-Podcast wieder mal vor der zweiten Welle und spekulierte, die Lockerungen wären zu früh gekommen. Und RKI-Chef Lothar Wieler, zuletzt in der medialen Versenkung verschwunden, meldete sich als Sorgen-Onkel der Nation zurück: „Wir müssen jetzt alle wachsam bleiben!“ (COVID-19: Psychiater glaubt, dass sich die Weltbevölkerung in einem großen psychologischen Experiment befindet)

Ausnahmezustand und Regiment des Infektionsschutzgesetzes ad ultimo, zumindest aber bis zur nächsten Bundestagswahl: All das bringt für die etablierten Parteien nicht nur wahltaktische Vorzüge mit sich. Nur so lässt sich auch die unbedingte „Nachfrage“ nach den Impfstoffen aufrechterhalten – in deren Entwicklung die Bundesregierung bekanntlich als Großspekulant aktiv milliardenschwer investiert hat; nach Zuschüssen für die Gavi-Impfallianz der Gates-Stiftung, dem Vorvertrag mit einer britischen Pharmafirma über künftige Impfstoffchargen (die noch gar nicht entwickelt) im Stil windiger Warentermingeschäfte beschloss sie zuletzt auch noch die Beteiligung an Dietmar Hopps Biotechschmiede CureVac (Eine echte Verschwörungstheorie von oben: Wie die neue Impfung uns zu Mensch-Maschinen transformieren soll!).

Kein Wunder, dass da jeder Neuanstieg an Infektionen begierig ausgewalzt wird und die ergriffenen Gegenmaßnahmen gar nicht harsch genug sein können.

Derweil geht die Zahl der belegten Intensivbetten im Land immer weiter zurück (gestern waren gerade noch 368 bundesweit mit Covid-19-Patienten belegt). Viele deutsche Kliniken weisen noch immer gähnende Leere auf. Inzwischen besteht kein Zweifel mehr daran, dass das Durchschnittsalter der „an und mit“ (aber so gut wie nie ursächlich durch) Corona Verstorbenen sogar leicht über der natürlichen Lebenserwartung und somit innerhalb der Normalsterblichkeit lag.

Und was auf den uns monatelang aus Italien, Frankreich den USA vorgeführten Bildern tatsächlich zu sehen war, inwieweit hier wirklich „Corona wütete“ oder lediglich ein kurzzeitiges mediales Schlaglicht auf oder eine normale saisonale Belastungssituation oder gar den Alltag der (im Vergleich zu Deutschland maroden) dortigen Gesundheitssystemen gerichtet wurde: wir wissen es ebenso wenig wie aktuell im Fall Brasiliens; Anlässe zu Zweifeln mehren sich jedenfalls.

Minimale Aufmerksamkeitsspanne der Öffentlichkeit

Damit nicht genug: Jede einzelne der seit März heraufbeschworenen Katastrophen ist hierzulande ausgeblieben; selbst auf die mit Entsetzen kommentierten Massendemonstrationen und Kontaktmissachtungen öffentlicher Großgruppen ist es zu keinerlei Ausbrüchen gekommen (aktuelles Beispiel: Berliner „BLM“-Demos vor zweieinhalb Wochen mit 50.000 Menschen).

Und erstaunlicherweise ist sogar dann niemand ernstlich erkrankt oder gar gestorben, wann immer seit Gewährung der ersten Lockerung wieder einzelne Hotspots auftraten: Da war der Frankfurter Baptisten-Gottesdienst, der Restaurantbesuch in Leer, der Massenausbruch in der Eschweger Flüchtlingsunterkunft.

Von alledem hat man nie mehr etwas gehört, nirgends kam es zu den exponentiellen Neuinfektionen – auch ohne Lockdown. Und diese seltsamen Einzelbetrachtungen machen niemanden stutzig; die Aufmerksamkeitsspanne ist inzwischen so herabgesenkt, dass keiner mehr die Projektionen, Prognosen und Horrorgeschichten von gestern hinterfragt.

Was sich in diesem Land abspielt, trägt allmählich Züge von Stephen Kings „The Fog – Nebel des Grauens“: Ein geheimnisvoller Nebel hat sich über alles gelegt, behindert die Sicht, verändert Denken und Fühlen der Menschen und macht sie zu apathischen Fatalisten. „Coronare“ Übersättigungs- und Ermüdungserscheinungen haben die Deutschen eingelullt, und willfährig fügen sie sich in ihr Schicksal.

Sie tragen weiter Masken (eine Maßnahme, die schon bei ihrer Einführung Ende April keinen Sinn mehr machte); sie tragen sich eifrig in Lokalen ein; sie respektieren die 1,50-Meter-Blase um sich als neue Knigge; sie üben sich in sozial erwünschter gegenseitiger Überwachung – und sie downloaden eifrig Apps, in der Hoffnung, dass diese niemals Alarm schlagen möge.

Und sie werden es auch schlucken, wenn es als nächstes ihre Stadt oder ihr Landkreis sein wird ,der aufgrund einer überschießenden behördlichen Präventionspolitik wieder heruntergefahren wird, so wie aktuell in Gütersloh und Warendorf – die in diesem Sinne durchaus als eine Art „Testlauf“ oder Drohmanöver bezeichnet werden können, nach der Devise: Als nächstes trifft es euch. Oder, frei nach Mao: Bestrafe einen Landkreis, erziehe hunderte.

Und die Maßnahme zeigt Fernwirkung: In anderen Bundesländern – etwa auf Usedom – kam es gestern schon zur regelrechten Pogromstimmung gegen Menschen aus Gütersloh. Auf Usedom wurde eine Frau von der Polizei zur Ausreise aus Mecklenburg-Vorpommern genötigt, weil sie aus dem „Lockdown-Landkreis“ kam.

Was damit angerichtet wird, wenn man Kinder, Schüler, Betriebe, Arbeitnehmer und Senioren in Alten- und Pflegeheimen nun auf dem schwierigen Rückweg in die Normalität zum zweiten Mal in Geiselhaft nimmt für die faktische Perpetuierung einer Pandemie-Notlage ohne Pandemie: Das scheint für die bürokratisierte Hysterisierung, für die bereits institutionalisierte Dauerkrisenpolitik völlig nachrangig zu sein.
Schuld der Politik, doch Tönnies wird zum Abschuss freigegeben

Besonders abstoßend ist übrigens, wie die Politik im Fall Tönnies den Schwarzen Peter einem ohnehin verhassten Unternehmer zuschiebt, in dessen Person sich gleich mehrere Feindbilder klischeehaft verdichten: Multimillionär, Fussballmanager, Inbegriff der Massentierhaltung, Ausbeuter von Leiharbeitern.

Den Volkszorn auf ihn zu lenken und ihm die Schuld zuerst für einen suspekten „Ausbruch“, dann für einen völlig unnötigen Lockdown zu geben, ist ein Meisterstück der Massenmanipulation, das ungute Vorläufer in der deutschen Geschichte hat. Man braucht sich nicht zu wundern, sollte es demnächst Tote geben.

Clemens Tönnies ist sicherlich kein Heiliger. Doch er hat – das muss betont werden – seine Geschäfte, soweit dies bislang bekannt ist, im Einklang mit deutschen und europäischen Gesetzen und Verordnungen betrieben. Dass diese in untragbaren Arbeitsbedingungen oder sozialen Abgründen ausarten, mag man ihm vorwerfen, doch die Praxis der Werksverträge und des Sub-Subunternehmertums ist branchenüblich. Wer sie nicht ausnutzt, um „Anstand“ zu bekunden, verschafft seinen Mitbewerbern Wettbewerbsvorteile – was den eigenen Unternehmenserfolg und damit Arbeitsplätze gefährden würde.

Schuld tragen daher alleine jene, die die hoheitliche Verantwortung zur Unterbindung solcher Auswüchse innehaben: Regierung und Gesetzgeber. Und die haben gnadenlos versagt – allen voran SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, der aktuell am lautesten die Klappe gegen Tönnies und die Praxis der Werkverträge aufriss. Es ist an Heuchelei nicht zu überbieten, wenn jetzt just die, die jahrelang nicht ihre Hausaufgaben gemacht und Arbeitsschutzregeln nicht längst verschärft haben, Firmeninhaber an den Pranger stellen, die objektiv rechtskonform gehandelt haben.

Da ist die Rede von fehlendem „Anstand“ und „Moral“ – als würde nicht ausnahmslos jeder Unternehmer (wie übrigens auch Privatmann) jede sich ihm bietende rechtliche Rahmenbedingung zu seinem optimalen Vorteil auslegen. Boykottaufrufe machen die Runde, wie jene gegen Adidas vor knapp drei Monaten wegen der angekündigten Mietzurückhaltung – obwohl hier wieder derselbe Denkfehler zugrunde liegt: Schlecht gemachte Gesetze werden ausgenutzt.

Es ist wie beim Fiskus: Steuerhinterziehung ist strafbar, doch das Ausnutzen legaler Steuervorteile ist statthaft und üblich. Die „Moral“, freiwillig mehr zu tun als gesetzlich verlangt, ist keine Kategorie des Rechts- und auch nicht des Sozialstaats.

Wenn daher jemand die Schuld trägt an plötzlich als „menschenverachtend“ erkannten Unterbringungs- und Arbeitsbedingungen von rumänischen Leiharbeitern, dann sind es genau die Politiker, die sich jetzt in unerträglichem Populismus üben. Sie haben buchstäblich Scheiße gebaut – nicht jene, denen fehlender unternehmerischer Idealismus angekreidet wird – damit man ihnen noch leichter die Schuld am Corona-Wiederaufflammen in die Schuhe schieben kann.

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Whistleblower

Quellen: PublicDomain/journalistenwatch.com am 25.06.2020

About aikos2309

5 comments on “Taktische Lockdowns und die Knechtschaft der Pandemie: Was zur Hölle geschieht in diesem Land?

  1. boostyourcity.de/ministerpraesident-kretschmann-ohne-maske-am-flughafen

    23.01.2014 – Die Schweiz und die Bill & Melinda Gates Foundation bündeln ihre Kräfte.

  2. Hallo !

    Wisset :

    Von positiv getesteten ,haben 30% keine Antikörper nach 14 Tagen !
    Sie sind somit ,wieder eine PseudovGefahr !

    Keiner weiss Warum !

    Im Tönnies Umkreis gab es Angeblich 24 Echt Erkrankte .
    Was die wirklich haben ,teilt uns keiner mit .Aber ganz Gütersloh darf wieder Nix mehr !

    Das wird der Sargnagel für das gesamte System !

    Die Spassmaten sind noch Blöder ,als es jeder schon Ahnte !

    Augen auf , bald widersprechen ,Sie sich nur noch .

    Typisch für Kriminelle mit Falschaussage !

    Genießt den Sommer in eurem Umfeld , ist evtl. Relaxender !!!

    Ciao

    Olav P.

  3. merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/bayern-ausflug-walchensee-tegernsee-chaos-app-schliersee-garmisch-kochel-regionen-touristen-13810594.html

    Der Umgang mit den Tieren ist ja wohl genau so Respektlos ,Schlachthöfe sind eh das aller Letzte

    merkur.de/welt/coronavirus-toennies-guetersloh-arbeitsbedingungen-schlachthof-mitarbeiter-details-billiglohn-13809175.html
    ……
    nationalgeographic.es/medio-ambiente/2020/06/deforestacion-amazonas-alcanza-niveles-historicos-debido-consumo-carne

    bild.de/politik/ausland/politik-ausland/corona-warnungen-ignoriert-massenansturm-auf-britische-straende-71484606.bild.html

    n-tv.de/leute/Robbie-Williams-macht-den-Xavier-Naidoo-article21872175.html
    ….
    watergate.tv/historischer-erlass-des-us-praesidenten-zur-kinderfuersorge/

    20min.ch/story/wann-kommt-herr-toennies-ins-gefaengnis-829068781354
    ….
    rnd.de/gesundheit/who-zahl-der-weltweiten-corona-infektionen-konnte-bald-die-10-millionen-marke-ubersteigen

    watergate.tv/virologe-dr-lanka-zeigt-christian-drosten-an

    topagrar.com/markt/news/toennies-schlachtet-kuenftig-auch-in-china-11824157.html

    agrarheute.com/markt/tiere/china-baut-riesige-schweine-hochhaeuser-570116
    ..
    deutsch.rt.com/nordamerika/103753-gegen-diskriminierung-von-eskimos-beruhmte
    ….
    tagesschau.de/wirtschaft/remdesivir-europa-101.html

  4. Auch wenn ich Ihnen im Großen und Ganzen zustimme, muss ich doch zum Restaurantbesuch in Leer (genauer gesagt war es in Moormerland im Landkreia Leer) anmerken, dass der Vater des Gastwirtes leider verstorben ist. Laut offizieller Angabe starb er am Coronavirus.

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