Gesundheit: Mit Kurkuma abnehmen

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Viele Menschen leiden unter Übergewicht. Weil die zusätzlichen Pfunde nicht nur als ästhetisches Makel gelten, sondern auch ein gesundheitliches Risiko bergen, spielt eine angestrebte Gewichtsreduktion bei zahlreichen Personen eine wichtige Rolle. Aber nicht immer gestaltet sich das Abnehmen als leichtes Unterfangen. Kurkuma kann unterstützend wirken in einer Diät.

Allerdings lässt sich die Einnahme des Gewürzes zum Abnehmen nicht als Wundermittel verstehen: Eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung dürfen nicht fehlen. Kurkuma bringt jedoch die Verdauung in Schwung, kann neue Fettansammlungen vorbeugen und wirkt präventiv gegen Erkrankungen, die zu einer Stoffwechselstörung führen können.

Übergewicht: Dafür gibt es viele Gründe

In Deutschland sind rund 50 Prozent aller Erwachsenen übergewichtig. Ein Viertel von ihnen weist ein krankhaftes Übergewicht auf. Bei den Jugendlichen sind es etwa 15 Prozent, die unter zusätzlichen Fettpölsterchen leiden. Die Gründe hierfür liegen meistens bei einer schlechten Ernährung und zu wenig Bewegung. Zuckerhaltige Getränke und Speisen fördern Übergewicht durch leere Kohlenhydrate sowie einem schnellen Ansteigen und Absinken des Blutzuckerspiegels.

Die Entstehung von Diabetes wird gefördert. Das Sättigungsgefühl hält nicht lange an und stattdessen wird relativ schnell die nächste Mahlzeit eingenommen. Gesunde Kohlenhydrate hingegen halten lange satt, weil der Organismus Zeit braucht, um sie ausreichend zu verarbeiten.

Der Blutzuckerspiegel verändert sich nur langsam. Gute Kohlenhydrate finden sich vor allem in Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchten, aber auch in Kartoffeln, Vollkornreis oder Vollkornnudeln.

Letztendlich entsteht Übergewicht immer dann, wenn dem Körper mehr Kalorien zugeführt werden, als er braucht. Es gibt zum einen den Grundumsatz und zum anderen den Leistungsumsatz. Bei dem Grundumsatz handelt es sich um die Menge an Kalorien, die allein der Körper zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen benötigt. Dazu zählen zum Beispiel der Herzschlag oder die Atmung.

Darüber hinaus benötigt der Organismus für jede seiner Bewegungen Energie. Die hier aufgebrachte Energie fällt in den Bereich des Leistungsumsatzes. Gemeint sind nicht nur sportliche Aktivitäten. Auch das Aufstehen oder Zähneputzen kostet Energie.

Übergewicht macht sich nun bemerkbar, sobald die aufgenommene Energie den Leistungs- und Grundumsatz, also den Gesamtumsatz, überschreitet. Dann speichert der Körper die überflüssigen Kalorien für vermeintlich schlechtere Zeiten in Fettzellen ab. Diese sind in westlichen Regionen jedoch eher unnötig und werden schließlich zur gesundheitlichen Belastung (Gesundheit: 5 physiologische Effekte von Kurkuma auf Deinen Körper).

Aber nicht immer steckt nur eine zu hohe Kalorienzufuhr hinter dem Übergewicht. Manchmal sind es Erkrankungen, die für die zusätzlichen Pfunde verantwortlich sind. Weit verbreitet ist zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion.

Die Schilddrüse versorgt den Körper mit wichtigen Hormonen und greift damit maßgeblich in den Stoffwechsel ein. Bei einer Unterfunktion ist der Spiegel der Schilddrüsenhormone reduziert. Dadurch laufen die Stoffwechselprozesse verlangsamt ab und Betroffene nehmen trotz gesunder Ernährung zu.

Eine andere mögliche Ursache ist eine Insulinresistenz. Insulin ist ein höchst nützliches Hormon. Es wird ausgeschüttet, sobald der Blutzuckerspiegel steigt. Durch Insulin können die Zellen den Zucker aufnehmen. Wenn mehr Zucker da ist, als für den Bedarf notwendig, wandeln Fettzellen den Zucker in Fett um.

Dafür dockt das Insulin an Rezeptoren der Fettzellen an. Diese werden für einige Stunden daran gehindert, Fett ins Blut abzugeben. Auf diese Weise erschwert ein zu hoher Insulinspiegel die Abnahme. Bei einer Insulinresistenz wird mehr Insulin ausgeschüttet, weil die Zellen weniger empfindlich auf das Hormon reagieren (Gesundheit: Kurkuma unterstützt die Therapie von Galle und Leber).

Kurkuma kann einen positiven Beitrag leisten

Man kann mit Kurkuma abnehmen, indem es chronische Erkrankungen vorbeugt und behandelt, die für die Entwicklung von Adipositas verantwortlich sind. Ausschlaggebend für diese Wirkung ist die entzündungshemmende Eigenschaft des Gewürzes. Viszerales Fett, also das Fett, welches sich im Bauchraum befindet und unter anderem die Organe einbettet, steht nicht still.

Es produziert fortlaufend entzündungsfördernde Substanzen. Das Fettgewebe schüttet spezielle Signalstoffe aus, woraufhin Makrophagen, Immunzellen, angelockt werden und die Entzündungsneigung vergrößern.

Aufgrund der Entzündungen können unterschiedliche Erkrankungen entstehen. Dazu gehören zum Beispiel Diabetes, aber auch Arthritis oder Herzbeschwerden. Letztendlich fördern solche Entzündungen die Entwicklung von Stoffwechselstörungen (Gesundheit: Kurkuma kurbelt den Stoffwechsel an und hilft beim Abnehmen).

Medizinskandal Krebs

Ein gesunder Stoffwechsel ist jedoch wichtig, wenn man erfolgreich abnehmen möchte. Sobald dieser nicht optimal funktioniert, laufen sämtliche Prozesse langsamer ab, es wird weniger Fett verbrannt und das Abnehmen erschwert. Kurkuma kann solche Entzündungen vorbeugen und somit auch chronische Erkrankungen vermeiden.

Damit kann man indirekt abnehmen mit Kurkuma, indem es Erkrankungen verhindert, die den Stoffwechsel herunterfahren. Wer bereits Entzündungen aufweist, profitiert ebenfalls von der Wirkung des Gewürzes. In einem solchen Fall lassen sich diese nämlich durch das Kurkuma reduzieren.

Abnehmen durch Kurkuma ist weiterhin möglich, indem die Wirkung des Gewürzes erhöhte Blutzucker– sowie Cholesterin– und Triglyceridspiegel vermeidet. Zu viel Blutzucker kann wiederum zu Diabetes führen, während hohe Fettwerte andere Risiken zu verantworten haben.

Dazu gehört zum Beispiel eine größere Wahrscheinlichkeit, im fortlaufenden Leben an einer Herzerkrankung zu leiden. Curumin besitzt eine antiangiogene Wirkung und erschwert damit die Bildung neuer Blutgefäße. Diese sind jedoch zur Versorgung neuer Fettzellen wichtig.

Ohne Blutgefäße kann das Fett sich auch weniger gut ansammeln. Damit kann Kurkuma die Entstehung neuer Fettpölsterchen erschweren und das Abnehmen erleichtern.

Zu guter Letzt fördert Kurkuma eine gesunde Verdauung. Durch die vermehrte Produktion von Gallenflüssigkeit, wird die Fettverdauung angekurbelt. Der Darm kann durch einen größeren Gallenfluss Fette besser aufspalten und das Abnehmen wird vereinfacht.

Auf diese Weise werden Verdauungsbeschwerden verhindert und die Verdauung insgesamt auf Trab gebracht. Damit eignet sich Kurkuma insgesamt zum Abnehmen.

Abnehmen mit Kurkuma ist möglich. Die gelbe Knolle kann eine Diät wirkungsvoll unterstützten. Sie gilt nicht als Wundermittel und macht eine gesunde Ernährung sowie ausreichend Sport nicht hinfällig. Aber sie kann die Entstehung von Erkrankungen vermeiden, die sich auf den Stoffwechsel auswirken und auf diese Weise eine Gewichtsreduktion erschweren.

Weil solche Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes, nicht nur wegen der Förderung von Übergewicht problematisch sind, sondern umfassende gesundheitliche Risiken mit sich bringen, ist die Einnahme von Kurkuma bei vermehrtem Bauchfett empfehlenswert. Wer mit Kurkuma abnehmen möchte, sollte auf eine regelmäßige Einnahme achten.

Wie nehme ich Kurkuma zu mir?

Um von den positiven Eigenschaften der heiligen Pflanze zu profitieren, reicht der Verzehr eines halben Teelöffels des Kurkumapulvers über den Tag ­verteilt aus – als Würze in Speisen, in warmer Milch oder als „Shot“ mit Wasser oder Saft, Zitrone und etwas Öl.

Eine kleine Hürde gibt es dennoch: Curcumin ist schlecht in Wasser löslich, und der Darm nimmt das Gewürz nur in kleinen Mengen auf. Die geringe Bioverfügbarkeit lässt sich deutlich verbessern, indem man Kurkuma gemeinsam mit etwas Öl und schwarzem Pfeffer (Wirkstoff: Piperin) einnimmt.

Zusätzlich hilft auch Hitze, dem Körper das Curcumin besser zur Verfügung zu stellen. Neben der besseren Entfaltung der Aromastoffe können durch das Erhitzen auch die Wirkstoffe der Kurkuma besser aufgenommen werden.

Am bekanntesten ist zwar Kurkumapulver, doch es gibt sie auch als ganze Wurzel – ähnlich dem Ingwer, aber etwas kleiner. Achtung: Beim Verarbeiten der frischen Wurzel färben sich die Hände, das Schneidebrett und das Messer gelb-orange! Wer sich einmal Hände oder Kleidung mit Curcumin eingesaut hat, dem wird schnell klar, warum Kurkuma als Färbemittel eingesetzt wird: Die Farbe ist ganz schön hartnäckig.

Darum immer Handschuhe und am besten auch eine Schürze bei der Verwendung tragen. Die Wurzel wird geschält und anschließend gerieben oder in sehr feine Stücke geschnitten, bevor sie in Topf und Pfanne landet. Bei frischer Kurkuma ist etwas mehr Vorsicht angesagt, da sie intensiver schmeckt als das Pulver.

Du brauchst nicht viel frische Kurkuma für deine Gerichte. Als Tee kann Kurkuma in Scheiben in heißes Wasser gerührt und mit einer Prise Pfeffer gewürzt und so getrunken werden.

Dosierung: Das Pulver kannst du nach Belieben zu deinen Gerichten geben – es sorgt für eine tolle Farbe und einen mild-erdigen Geschmack. Pro Person kannst du ca. ¼ bis ½ TL Kurkumapulver rechnen.

Wer Kurkuma als Paste zum Kochen verwenden möchte, mischt eine Vierteltasse Kurkuma mit einer halben Tasse Wasser und lässt die Mischung bei mittlerer Hitze so lange köcheln, bis eine dicke Paste entstanden ist. Diese kann nach dem Abkühlen in einem Gefäß im Kühlschrank gelagert werden und zum Verzehr in etwas warmer Milch oder Kokosmilch aufgelöst werden. Auch hier nicht den schwarzen Pfeffer vergessen.

Literatur:

Codes Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Die Natur-Apotheke: 500 Rezepturen für die ganze Familie

Workshop Würzen – Gewürz-Know-how für Einsteiger und Profis mit über 200 raffiniert einfachen Rezepten

Kurkuma: Kleine Wunderwurzel, große Wirkung

Quellen: PublicDomain/fitforfun.de/kurkuma-wurzel.info am 20.10.2020

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