
Obwohl das Grab von Tutanchamun 1922 entdeckt wurde, finden Forscher immer noch ungewöhnliche Dinge. Zum Beispiel fanden Archäologen unter den verschiedenen seltsamen Artefakten, die im Grab des Pharaos gefunden wurden, einen seltsamen Ring, der eine sehr bizarre humanoide Kreatur darstellt oder illustriert.
Experten zufolge zeigt der Ring den Gott Ptah aus der altägyptischen Mythologie. Wir wissen jedoch immer noch nicht, warum er so sehr einem Humanoiden ähnelt.
In der Darstellung steht der Außerirdische stattdessen nicht auf einem festen Untergrund. Er schwebt zusammen mit vielen anderen Objekten um ihn herum. Wissenschaftler verbinden dies mit außerirdischer Technologie. Niemand kennt den Zweck genau.
Der Ring stammt aus dem Jahr 600 v. Chr., obwohl Ptah als ein älterer Gott angesehen wurde (er existierte vor 5.000-15.000 Jahren).
Ptah galt nach der memphitischen Theologie als Hauptschöpfergott. Er war im Prinzip eine chthonische Gottheit, also ein Erdgott, was auch immer den Aspekt der Toten- und Fruchtbarkeitsgottheit in sich barg. Als Erdgottheit formte er den Menschen aus Ton mithilfe der Töpferscheibe, was ihn auch zum Schutzgott der Handwerker machte.
Als Hauptgott von Memphis, einer Stadt, die in weiten Teilen der altägyptischen Geschichte als königliche Residenz diente, bildete er mit der Löwengöttin Sachmet und seinem Sohn, dem Lotusgott Nefertem, die Dreiheit (Triade) von Memphis. Hier wurde der Apis, der Heilige Stier von Memphis, als die Inkarnation des Gottes verehrt. Ptah galt auch als der „Uralte“, in dem sich die Wesenheit von Nun und Naunet vereinigte.
Imhotep, Architekt des Djoser und Erbauer der Stufenpyramide in Sakkara, wurde häufig als Sohn des Ptah angesehen. In der 18., 19. und 20. Dynastie bildete Ptah mit Amun und Re die „Reichstriade“.
Ptah galt als einer der mächtigsten Schöpfergötter. Er hat sich aus sich selbst erschaffen und trug den Beinamen „Vater der Götter, von dem alles Leben ausgeht“. Die ihm zugeordneten Schöpferorgane sind Herz und Zunge. Dem „Schöpfungsmythos von Memphis“ zufolge sprach er die mit dem Herzen gebildeten Gedanken laut aus und erschuf so das Universum, den Kosmos, die Welt (Russlands Pyramiden: Es gab einmal ein Pyramiden-Netzwerk auf der Erde! Steckt in der Pyramide die Urkraft des Universums?).

Er führte in Memphis eine Neunheit an, die im Übrigen aus der Neunheit von Heliopolis bestand: Schu, Tefnut, Geb, Nut, Osiris, Isis, Seth und Nephthys. Diese Neunheit wurde jedoch nicht durch Atum erschaffen, sondern wie das Universum, allein durch seine Gedanken und sein Wort, mit seinen schöpferischen Organen Herz und Zunge.
Danach schuf er auf ebendiese Weise Orte, Götterbilder und Kultstätten sowie die Rechtsordnung. Unter allen anderen Schöpfergöttern trat er deshalb eher als „geistiger“ Schöpfer hervor. Denn der Hauptaspekt des Schöpfungsmythos von Memphis war, dass Ptah allein durch die Macht der Worte, dadurch, dass er die Namen von Mensch und Tier laut aussprach, die Welt erschaffen hat (10 Gründe, warum die Große Pyramide von Gizeh eine riesige Energiemaschine gewesen sein könnte).

Außerirdischer Skarabäus
Zu den Wundern im Grab des Tutanchamun zählt ein Skarabäus, der aus lichtdurchlässigem gelbem Stein gearbeitet wurde. Erst vor 20 Jahren kamen Forscher darauf, dass der Stein einen außerirdischen Ursprung haben könnte. Es ist libysches Wüstenglas, das in einer weiten Region der ägyptisch-libyschen Wüste verteilt ist.

Das Glas muss vor ca. 29 Millionen Jahren entstanden sein, als irgendetwas den Sandstein in dieser Region zum Schmelzen gebracht hat. Forscher vermuten, dass ein kosmisches Geschoss auf die Erde geprallt ist und diese Hitze erzeugt hat. Dafür fanden sie zwei mögliche Antworten:
Vor wenigen Jahren mutmaßte ein Forscher der Sandia National Laboratories in Kalifornien, dass ein Asteroid von der Größe eines Fußballfeldes über der Wüste explodiert sein könnte. Die 100-Megatonnen-Explosion löste einen Feuerball und eine Schockwelle aus und ließ das Gestein am Boden schmelzen. Das Wüstenglas entstand. Diese Erklärung passt zu einige Charakteristiken des Glases – aber nicht zu allen.
Als der Geologe Farouk El-Baz von der Boston University im vergangenen Jahr Bilder aus dem All analysierte, fand er eine 30 Kilometer breite, runde Formation in der ägyptischen Wüste. Es könnte sich um einen Einschlagskrater handeln.
Wenn ja, wurde er von einem fast anderthalb Kilometer großen Asteroiden verursacht. Der Einschlag könnte das Glas geschaffen und es weit in der Wüste verteilt haben. Bisher ist jedoch nicht bestätigt, dass es sich dabei tatsächlich um einen Einschlagskrater handelt.
Wusste der Pharao möglicherweise sogar, dass sein Skarabäus vom Himmel gefallen war? Denn der heilige Käfer ist das Mittelstück der breiten Kette, die Howard Carter 1922 in einer Truhe entdeckt hatte. Der Skarabäus ist als Sonnengott Ra dargestellt, auf seinen ausgebreiteten Flügeln trägt er Sonne und Mond in der Himmelsbarke empor – eine mehr als passende Symbolik für einen Stein, der tatsächlich durch einen herabfallenden Himmelskörper entstanden ist.
Der gelbe Skarabäus ist nicht das einzige Objekt himmlischen Ursprungs im Grab Tutanchamuns. An seinem rechten Oberschenkel mit einbalsamiert trug der Pharao einen etwa 30 Zentimeter langen Dolch, dessen Klinge aus Eisen geschmiedet wurde (Pyramidenrätsel: Warum stehen die drei Großen Pyramiden dort, wo sie stehen?).
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Doch die Brennöfen jener Zeit konnten noch gar nicht die Temperaturen erreichen, die zur Eisengewinnung notwendig sind. Das Material für die Klinge stammt von einem Eisenmeteoriten, dessen Trümmer in der Oase Kharga, rund 200 Kilometer westlich von Alexandria, niedergegangen waren.
Wen haben die Ägypter wirklich auf dem Ring porträtiert?
Vielleicht pflegten sie Kontakt zu einer außerirdischen Zivilisation, die wiederholt von zahlreichen Ufologen angegeben wurde?
Literatur:
Wissen in Stein – Das Geheimnis der Pyramiden Ägyptens und Mittelamerikas [2 DVDs]
Ancient Aliens Seasons 1-6
Das Geheimnis der Pyramiden [2 DVDs]
DIE PYRAMIDEN VON BOSNIEN. Mitten in Europa stehen die größten Pyramiden der Welt [erweiterte Neuausgabe der Limited Edition]
Quellen: PublicDomain/anomalien.com/t-online.de/deutschlandfunk.de/ am 04.11.2020
