Vergessen: Der Einfluss des Freimaurers Henry Ford und der Wallstreet auf Adolf Hitler

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Der antisemitische Einfluss Henry Fords auf Hitler wurde heruntergespielt! Dabei sind die Fakten eindeutig! Der Freimaurer finanzierte die Nazis sogar mit!

Er war ein unfreundlicher Mann mit verschrobenen politischen und gesellschaftlichen Ansichten, von Vorurteilen geprägt und primitiv, aber der Besitzer der größten Automobilfabrik der Welt in Detroit und – Freimaurer: Die Rede ist von Henry Ford (1863–1947), Meister der Palestine Lodge No. 357 in Detroit seit 1894 und seit 1947 Mitglied der Zion Lodge No. 1. Er war so sehr in seinem freimaurerischen Denken gefangen, dass bei der Zeremonie zur Erhebung zum Meister vom Stuhl sogar der Tempel der Palestine Lodge No. 357 in der Werkhalle von Mitarbeitern in Overalls aufgebaut wurde!

(Titelbild: 1938 nahm Henry Ford die höchste Auszeichnung des nationalsozialistischen Deutschlands für Ausländer, das Großkreuz des Deutschen Adlers, für seinen Dienst im Dritten Reich entgegen. Der Preis wurde von zwei Nazi-Diplomaten in Detroit zusammen mit einer persönlichen Nachricht von Adolf Hitler überreicht)

Ford war es gelungen aus den Automobilen, die in der Frühzeit nichts weiter als Luxuspielzeuge und Statussymbole waren, preiswerte Nutzfahrzeuge zu machen und sie mit Erfolg zu vermarkten.

Am Ende des Ersten Weltkrieges war fast jedes zweite, weltweit verkaufte Personenkraftwagen ein Ford. Der Logenbruder stellte bereitwilliger als die meisten anderen Unternehmer zu jener Zeit auch Schwarze, Einwanderer, Ex-Sträflinge und Behinderte ein, gliederte seiner Firma eine „soziologische Fakultät“ an, deren Aufgabe darin bestand, den Arbeitern „moralische Tugend“ beizubringen. Und das nicht nur am Arbeitsplatz, sondern ebenso zu Hause.

Aber es gab auch eine bis heute zumeist verschwiegene Schattenseite: Ford richtete in seinem Konzern eine spezielle Abteilung (Sociological Department) ein, die unter anderem mit Hausbesuchen sicherstellte, dass seine strengen Vorstellungen von Moral und Anstand eingehalten wurden.

„Wer nicht Fords Ideal eines amerikanischen Arbeiters entspricht, spürt es auf dem Lohnzettel“, meint der Autor Sebastian Kirschner. „Nicht nur das beschert Ford den Ruf eines Diktators. Ford betreibt ein eigens geschaffenes Service Department, eine interne Sicherheitsabteilung, die gegen Demonstranten und Gewerkschafter vorgeht. Ihr Leiter, der zwielichtige Ex-Soldat und Boxer Harry Bennett, agiert mit seiner Gruppe oft so brutal, dass sie den Beinamen ‚Fords Gestapo‘ erhalten.“

Und weiter: „Die New York Times quittiert Fords diktatorischen Führungsstil 1928 mit dem Titel ‚Der Mussolini vom Highland Park‘. Dabei scheint Fords Bezug zum Faschismus auch abseits seines Unternehmens nicht weit hergeholt.“

(Quelle: Sebastian Kirschner: „Von Hitlers Held zum Idol der Welt“ in: G/Geschichte 01/18, S. 45).

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Henry Ford gelangte schon bald in den Dunstkreis der Reichen und Mächtigen, schließlich besaß er mehr Geld, als er eigentlich ausgeben konnte. So zeigten ihn Fotografien beispielsweise neben dem amerikanischen Präsidenten Wilson.

„Verschwörungstheoretiker“ wie etwa Dieter Rüggeberg unterstellten Ford in seinem zweibändigen Werk Geheimpolitik einen bedeutenden antisemitischen Einfluss nicht nur auf Deutschland und Amerika, gar weltweit. Aber entspricht dies auch den Tatsachen?

Fakt ist: In Ford reifte nicht nur Prestige und Machthunger, sondern noch etwas anderes, Verhängnisvolles, Unheilvolles heran: Antisemitische Überzeugungen, die immer paranoider wurden! (Hitlers heimliche Helfer: Der Adel im Dienst der Macht (Video))

Freimaurer Ford ließ verlauten, dass die „jüdischen Bankiers“ in Deutschland den Ersten Weltkrieg vom Zaun gebrochen hätten. Und er suchte Kontakt und Freundschaft zu Menschen mit ähnlichen Ansichten und mit denselben Ressentiments gegenüber Juden. Zu Logenbruder Augustus Charles Lindbergh (1902–1974) beispielsweise, dem amerikanischen Nationalhelden, der später zum Freund und Propagandisten der Nazis wurde.

Lindbergh, ein Judenhasser, war Mitglied der Keystone Lodge 243 in St. Louis. Er war der Held, dem 1927 als Erstem mit seinem Flugzeug Spirit of St. Louis der Transozeanflug von Amerika nach Europa gelang. Vor Flugantritt hatte er noch seine freimaurerischen Dokumente am Rumpf des Fliegers befestigt. Später war er Gegner des Kriegseintritts der USA in den Zweiten Weltkrieg, wurde wegen seiner Pro-Nazi-Haltung isoliert, sogar aus der Armee entlassen, diente aber weiter als Versuchspilot. 1954 wurde er rehabilitiert.

Henry Ford kaufte 1919 die Zeitung The Dearborn Independent, die er von da an zum Sprachrohr seiner antisemitischen Ansichten machte. Um es mit den Worten von Douglas Brinkley in Wheels for the World zu sagen: „Er war vom Teufel besessen, wenn es um das Thema Juden ging.“

(Quelle: David Landes: „Die Macht der Familie – Wirtschaftsdynastien in der Weltgeschichte“, München 2006, S. 443).

Unter anderem postulierte der Freimaurer-Judenhasser Ford in The Dearborn Independent:

„Mehr als jede andere Rasse zeigt er (der Jude/d.A.) eine ausgeprägte Abneigung gegen körperliche Arbeit, gleicht dies durch seine ebenso entschiedene Neigung zum Handel aus.“

(Quelle: Sebastian Kirschner: „Von Hitlers Held zum Idol der Welt“ in: G/Geschichte 01/18, S. 45).

Ford unterschied sogar zwischen „arischem“ und „jüdischem“ Kapital. So veröffentlichte er in seiner Zeitung auch eine regelmäßige persönliche Kolumne Der internationale Jude: Das vordringlichste Problem der Welt. Im ersten Artikel ist Fords Judenhass per se greifbar:

„Es gibt eine Rasse, einen Teil der Menschheit, der nie willkommen war, der es aber geschafft hat, sich zu einer Macht zu erheben, die sich nicht einmal die hochmütigste nichtjüdische Rasse je angemaßt hat – auch nicht im Rom ihrer stolzesten Tage“, heißt es da beispielsweise.

(Quelle: Hadassa Ben-Itto: „Die Protokolle der Weisen von Zion – Anatomie einer Fälschung“, Berlin 1998, S. 84)

Die Aufsätze und Leitartikel in Fords Zeitschrift klagten führende jüdische Persönlichkeiten an, die die US-Präsidenten Taft und Wilson als Marionetten benutzt haben sollten. Weiter hieß es bei Ford, jüdische Bankiers hätten den Ersten Weltkrieg angezettelt und die Russische Revolution geschürt.

Ferner wurde die „jüdische Weltverschwörung“, bestehend aus 300 Juden, der Korruption an der Wall Street angeklagt sowie der Verantwortung für den amerikanischen Bürgerkrieg und die Ermordung Abraham Lincolns (Made by Wall Street: Das Geld, das Hitler ermöglichte).

„Was Juden durch Geld, Medien oder Manipulation nicht erreichten, würden sie erreichen, indem sie den sexuellen Perversionen der Mächtigen und Prominenten Vorschub leisteten“ (Ben-Itto). Alles, und wenn es auch noch so obskur war, wurde einer jüdischen Weltverschwörung in die Schuhe geschoben: Jazz, kurze Hosen, heruntergekrempelte Socken, steigende Mieten und so weiter.

Diese Artikelserie, die in über 91 Ausgaben lief, stürzte das Land in eine wahre Verschwörungshysterie und wurde im Buch The international Jew (Der internationale Jude – ein Weltproblem oder auch: Der ewige Jude) zusammengefasst.

Dieses üble Pamphlet wurde in 16 Sprachen verkauft und sogar ins Arabische übersetzt. In den USA gingen ebenfalls Millionen dieses Machwerks über den Ladentisch, in Deutschland erschienen bis Ende 1933 allein 29 Auflagen!

Der ewige Jude wurde zur „Bibel der Antisemiten“, in der die Weltverschwörung als Werk der Juden und Bolschewiken, nicht aber der Freimaurer dargestellt wurde (wie ansonsten Verschwörungstheoretiker behaupten). Kein Wunder, war Ford schließlich ja selbst Logenbruder.

Hadassa Ben-Itto erklärt in seinem Buch Die Protokolle der Weisen von Zion – Anatomie einer Verschwörung: „Die nationale Marktkraft und das Vermögen der Ford Motor Company wurden bewusst dafür eingesetzt, Judenhass zu verbreiten.“

(Quelle: Hadassa Ben-Itto: „Die Protokolle der Weisen von Zion – Anatomie einer Fälschung“, Berlin 1998, S. 86)

Sogar die christlichen Kirchen gingen im Jahre 1920 auf Distanz zu Ford und sprachen von „Rassenhass und Feindseligkeiten gegen unsere jüdischen Mitbürger“, die von Zeitungen geschürt würden und „lächerliche Anschuldigungen enthalten“.

Die amerikanischen Juden verweigerten massenhaft den Kauf von Ford-Autos. Selbst hohe Politiker wie Woodrow Wilson und William Howard Taft, 27. Präsident der USA und ebenfalls Freimaurer, beteiligten sich 1921 am Protest gegen die antisemitische Hetzkampagne des Judenhassers Ford. Doch dessen Antwort war schockierend, als er bekannte, keinem Rassenhass Vorschub leisten zu wollen, sondern nur die „dummen Nichtjuden“ mit der Nase auf die angeblichen „Ränke der Juden“ stoßen zu wollen.

Am 17. Februar 1921 erklärte Ford in einem Interview mit der New York World: „Das einzige, was ich über die Protokolle (der Weisen von Zion/d.A.) sagen kann, ist, dass sie mit dem Weltenlauf Schritt halten. Sie sind 16 Jahre alt, und sie haben immer auf die Weltlage gepasst. Sie sind auch heute noch aktuell.“

(Quelle: Hadassa Ben-Itto: „Die Protokolle der Weisen von Zion – Anatomie einer Fälschung“, Berlin 1998, S. 168)

Nach der Androhung einer Verleumdungsklage wegen seiner Ausfälle gegenüber den Juden und auf Grund negativer Verkaufszahlen distanzierte sich Ford von dem unter seinem Namen veröffentlichten Werk. Er setzte seine Unterschrift unter eine öffentliche Entschuldigung, die er aber nie gelesen haben wollte.

Seine persönlichen antisemitischen Überzeugungen blieben dennoch die alten. Die Juden waren für ihn die „Erzfeinde der Menschheit“ schlechthin und er war nach wie vor überzeugt vom Inhalt des Buches, denn das bewiesen seine früheren judenfeindlichen Äußerungen.

Er heuerte sogar Detektive und Spione an, die Schmutz sammeln und über bekannte Juden ausschütten sollten, um so ihr Komplott beweisen zu können! Die Privatermittler glaubten die Verschwörer in der jüdischen Gemeindeorganisation New Yorks gefunden zu haben, die angeblich mit Präsident Wilson zusammenarbeiteten.

Einer war von Der ewige Jude ganz besonders fasziniert: Adolf Hitler, der 1924 an seinem Buch Mein Kampf arbeitete und daraus sogar „wortwörtlich“ umfangreiche Passagen übernahm und Ford als einen „großen Mann“ bezeichnete! Zudem soll er sich das Foto des Freimaurers auf den Schreibtisch gestellt haben.

Einem amerikanischen Reporter gegenüber äußerte Hitler, dass er „Heinrich“ Ford als „seine Inspiration“ betrachtete. Einer der engsten Mitarbeiter des deutschen Diktators, Dietrich Eckart, benannte die Protokolle der Weisen von Zion und Der ewige Jude ausdrücklich als Quellen der Anregung für den Nazi-Diktator.

(Quelle: Suzanne & James Pool: „Hitlers Wegbereiter zur Macht“, Bern, München 1980, S. 91-94).

Festzustehen scheint, dass Hitler das antisemitische Werk Fords als eines seiner wichtigsten Propagandamittel einsetzte.

Der Freimaurer hingegen entwickelte sich seinerseits zum Bewunderer von Hitler, finanzierte faschistische und antiamerikanische Parteien, um den Kampf gegen die Juden voranzutreiben.

1928 fusionierten gar die deutschen Niederlassungen Fords mit jenen der I. G. Farben. Die deutschen Chemiefabriken stellten nicht nur das im Ersten Weltkrieg angewandte Chlorgas her, sondern sollten später „Zyklon B“ produzieren, das beispielsweise in den Gaskammern von Auschwitz und Buchenwald verwendet wurde und Millionen Juden den Tod brachte.

(Quelle: Antony C. Sutton: “Wallstreet und der Aufstieg Hitlers“, Basel 2008, S 39ff.)

In den 1930er Jahren nahm Logenbruder Henry Ford öffentlich Partei für Nazi-Deutschland. Im Juli 1939 verlieh ihm Hitler als erstem Amerikaner die für einen Nicht-Deutschen höchste Ehrenauszeichnung, das „Großkreuz des Deutschen Adlerordens“.

Der Nazi-Diktator hatte diesen Verdienstorden persönlich gestiftet, um Ausländer zu ehren, die sich um das Deutsche Reich verdient gemacht hatten. Dies führte in den Vereinigten Staaten zu einem Sturm der Kontroverse.

Während Ford öffentlich postulierte, er „möge keine totalitären Regierungen“, profitierte er in Wahrheit von diesen. So produzierten seine deutschen und französischen Betriebe gewinnbringend für Hitlers Wehrmacht, ebenso für US-Fabriken für die US-Army. Die Nettogewinne alleine für das Jahr 1941 sollen rund 58 Millionen Franc betragen haben.

Aufgrund der großen Entrüstung über diese Nazi-Auszeichnung, vor allem aus zionistischen Kreisen in den USA, ruderte Ford zurück und erklärte:

„Die Annahme einer Medaille vom deutschen Volk (…) beinhaltet nicht, wie manche zu glauben scheinen, meine Sympathie dem Nazismus gegenüber. Diejenigen, die mich seit Jahren kennen, wissen, dass alles, was Hass schürt, meine Abscheu erregt.“

(Quelle: Antony C. Sutton: “Wallstreet und der Aufstieg Hitlers“, Basel 2008, S. 93).

Dass dies mehr als eine Farce war, bewiesen die Fakten, die Ford schuf. Mehr noch: Die New York Times berichtete am 20. Dezember 1922, dass Henry Ford Hitlers nationalistische und antisemitische Bewegung in München finanzierte (Hitlers Helfer: Die Westmächte unterstützten den Aufstieg der Nazis, um Deutschland gegen die Sowjetunion in Stellung zu bringen).

(Quelle Screenshot/Bildzitat: Antony C. Sutton: “Wallstreet und der Aufstieg Hitlers“, Basel 2008, S. 90)

Der britische Historiker und Ökonom Antony Cyril Sutton berichtete diesbezüglich:

„Diese Geldmittel Fords wurden von Hitler dazu verwendet, den bayrischen Aufstand zu entfachen. Dieser Aufstand scheiterte und Hitler wurde gefangen genommen und anschließend vor Gericht gestellt. Im Februar 1923 sagte der stellvertretende Präsident des bayrischen Parlaments, Auer, vor Gericht aus:

„Schon lange liegen dem bayrischen Landtag die Informationen vor, dass die Hitlerbewegung zum Teil von einem amerikanischen antisemitischen Boss namens Henry Ford finanziert wurde (…) Herr Hitler prahlt in aller Öffentlichkeit mit der Unterstützung durch Mr. Ford und lobt Mr. Ford als großen Individualisten und großen Antisemiten.“

(Quelle: Antony C. Sutton: “Wallstreet und der Aufstieg Hitlers“, Basel 2008, S. 92).

Fords spätere Kooperation mit den Nazis (siehe oben) müßigte den britischen Historiker und Ökonom zu folgerichtigem Statement:

„Es gibt dokumentarisches Beweismaterial darüber, dass die Ford Motor Company im Zweiten Weltkrieg auf beiden Seiten arbeitete. Wenn die nationalsozialistischen Industriellen, die in Nürnberg vor Gericht gestellt wurden, sich Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig machten, dann muss das ebenso für die Kollaborateure in der Familie Ford, Henry und Edsel Ford (sein Sohn/d.A.) gelten. Die Geschichte der Fords wurde jedoch von Washington verhüllt – anscheinend wie fast alles andere, das den Namen und die Wertschätzung der finanziellen Elite der Wall Street antasten könnte.“

(Quelle: Antony C. Sutton: “Wallstreet und der Aufstieg Hitlers“, Basel 2008, S. 97).

Ford soll sogar die Hetz-Protokolle der Weisen von Zion benutzt haben, um den US-Senat zu überreden, sich nicht Präsident Wilsons Völkerbund anzuschließen.

David Landes, einer der führenden amerikanischen Wirtschaftshistoriker, schrieb:

„Manche islamistischen Gruppen haben Fördergelder von der Ford Foundation erhalten, die auf dem Papier nichts mit dem Autounternehmen zu tun hat, aber ihren langen Schatten auf es wirft.“

(Quelle: David Landes: „Die Macht der Familie – Wirtschaftsdynastien in der Weltgeschichte“, München 2006, S. 443).

Wie sehr Freimaurer ihren Logenbruder „deck(t)en“, zeigt die Tatsache, dass in einigen Publikationen gar nichts über den Judenhass Fords und seine Anbiederung an Hitler-Deutschland publiziert wurde und wird.

Weder im Internationalen Freimaurer Lexikon noch beispielsweise bei Jürgen Holtorfs Die Logen der Freimaurer findet man dazu einen Hinweis.

Und das obwohl eine neue Ausgabe von The International Jew des Logenbruders und Judenhassers Henry Ford erst 1993 erneut herausgegeben worden war.

Auch das ist eine vom Mainstream nicht beachtete Schande! (Hitler – eine Schachfigur der Rothschilds und der Illuminaten).

Wall Street und der Aufstieg Hitlers

Das Buch von Anthony C. Sutton, erstmalig im Jahre 1976, nun in deutscher Sprache im Perseus Verlag erschienen, deckt die Verflechtungen und Machenschaften einiger amerikanischer Industrieller und Wallstreet-Finanziers beim Aufstieg Hitlers schonungslos auf. Das Buch liest sich wie ein Wirtschaftskrimi, nur handelt es sich bedauerlicherweise um die blanke Realität.

Sutton, ein bekannter Harvardprofessor, schaut in die Bücher der größten deutschen und amerikanischen Großindustriellen und findet dort schwarz auf weiß Zahlungen, wie z.B. die Verbindung zwischen dem Standard-Oil-Komplex und den deutschen IG Farben, die den Nazis zu ihrem Aufstieg verholfen haben.

Antony Sutton bezieht sich vor allem auf Material, welches von amerikanischen Behörden im Zuge der sogenannten Kriegsverbrecherprozesse zusammengetragen worden war.

Unmittelbar nach dem Krieg hatte man noch Gelegenheit, die Beziehungen amerikanischer Unternehmen zum NS-Regime zu untersuchen, bevor dann mit der Veränderung der Besatzungspolitik 1947/48 darüber der Mantel des Schweigens ausgebreitet wurde. Die NSDAP hatte für die Reichstagswahlen 1933 Wahlkampfspenden besonders von jenen deutsche Firmen erhalten, die intensive Verbindungen mit Unternehmen aus den USA hatten. Bei dem berühmten »Kaiserhoftreffen« einiger Unternehmer mit Hitler spendierten die IG Farben 100.000 Reichsmark.

Am 20. Februar 1933 traf sich Hermann Göring im Palais des Reichstagspräsidenten mit den Spitzen der deutschen Wirtschaft. Hjalmar Schacht sammelte an diesem Ort etwa 1.3 Millionen Reichsmark auf das »Sonderkonto Treuhand«, womit Hitlers Wahlkampf finanziert wurde.

Die Unterstützer Hitlers waren also nicht, wie vermutet werden könnte, Firmen von rein deutschem Ursprung. Im 19. Jahrhundert hatten mächtige Wirtschaftskonglomerate bereits begonnen, in die Politik zu investieren, um sich deren Wohlwollen zu sichern. Von J.P. Morgan, in den USA Anfang des 20. Jahrhunderts die wohl mächtigste Bank, wurde berichtet, dass diese beide politischen Lager unterstützt habe, um die eine wie auch die andere Seite beeinflussen zu können.

Diese erfolgreiche Methode wurde auf die Außenpolitik übertragen. Es beginnt eine international orientierte Investitionspolitik durch einflussreiche Kreise der amerikanischen Finanzwelt und Industrie.

Die astronomisch hohen Reparationsforderungen der Siegermächte nach dem 1. Weltkrieg waren darauf angelegt, dass sich Deutschland von den finanziellen Lasten niemals erholt hätte. Dies hätte zur Folge gehabt, dass dann kein Geld aus Deutschland herauszuholen gewesen wäre. Dies war einflussreichen Kreisen der New Yorker Wall Street klar geworden.

Um dem entgegenzusteuern, wurde 1924 ein großes Kreditpaket geschnürt. So wurde quasi ganz Deutschland an die US-Banken verpfändet. Die Reichsbank wurde nun von Vertretern englischer und US-amerikanischer Banken quasi okkupiert, was auch für den Vorstand der deutschen Reichsbahn galt.

Unter der Regie der US-Bankdirektoren wurde eine radikale Konzentration der deutschen Industrie durchgeführt. In den Bereichen Elektrotechnik, Stahlverarbeitung und Chemie wurden Unternehmen zu Kartellen und Megakonzernen verschweißt, wie in der chemischen Industrie das Konglomerat IG Farben.

Weiterhin die Vereinigten Stahlwerke und die AEG wurden zu einem Viertel von der amerikanischen General Electric übernommen. General Motors kaufte im Katastrophenjahr 1929 für einen Spottpreis die deutsche Adam Opel AG. GM baute weitere Werke in Köln und Berlin. Sutton weist nach, dass die Standard Oil eng verbunden mit der IG Farben, zahlreiche kriegswichtige Patente (z.B. Kohleverflüssigung) schützen ließ. Standard Oil hatte die Kohlehydrierung perfektioniert und das Patent vor dem Zweiten Weltkrieg der IG Farben kostenlos überlassen.

Eine der besonders schillernden Persönlichkeiten in diesen Zusammenhängen war Hjalmar Schacht, einer der Architekten der deutschen Wirtschaftspolitik und Präsident der Reichsbank in den dreißiger Jahren. Er stand in enger Verbindung mit Finanzkreisen in London und New York. Dies galt auch für Fritz Thyssen, den wohl wichtigsten Finanzier beim Aufstieg des Nationalsozialismus, der intensive Verbindungen zu den Interessen der Harriman Familie hatte.

Ein weiterer maßgeblicher Drahtzieher war der Studienfreund des späteren amerikanischen Präsidenten Roosevelt. Ernst Hanfstaengel (Putzi), amerikanischer Abstammung, der Auslandspressechef in den dreißiger Jahren der NSDAP war, eben mit seinen Verbindungen ein idealer Kandidat für die geheimen Machenschaften zwischen amerikanischen Finanziers und den Vertretern des Nationalsozialismus.

Ein wichtiges Vehikel war nach Sutton die 1915 gegründete American International Corporation (AIC), einem Zusammenschluss der größten Wall-Street-Firmen, u.a. der Morgan Bank und der Rockefeller Familie, d.h. insbesondere das Standard-Oil-Imperium und die Chase Manhattan Bank, wie ferner die Warburg Familie. Selbst große Konzerne wie General Electric, ITT oder Ford tauchen in den Bilanzen als Zahlungsträger auf, ja sogar eine öffentliche Institution wie die New Yorker Federal Reserve Bank.

Die Fusion 1931 zu Brown Brothers Harriman machte diese zur größten und politisch einflussreichsten Privatbank der USA. Mit Thatcher Brown eröffnete Harriman die Beziehungen zum Direktor der Bank of England, M. C. Norman, einer der wichtigsten Hitler-Unterstützer. Ebenfalls finanzierte Sir Henri Deterding als Vorsitzender der Royal Dutch, der hauptsächlich der Königsfamilie gehörenden größten Bank Englands, Hitlers Aufstieg.

Ohne die Finanzspritze Thyssens (über seine Bank voor Handel en Scheepvaart) und Harrimans American Ship and Commerce Corp. wäre Hitler 1933 wohl nicht an die Macht gekommen. Durch einen Vertrag von Hjalmar Schacht, John Foster Dulles, Max Warburg und Kurt von Schroeder liefen ab Mai 1933 alle deutschen Exporte in die USA über die Harriman International. US-Investoren unterstützen die Nazis nicht heimlich, sondern ganz offen, was der US-Botschafter in Deutschland, William E. Dodd, 1937 einem Reporter der New York Times öffentlich sogar mitteilte (Hitler war ein britischer Agent und Handlanger der Illuminaten).

Der Ölhandel, dominiert durch Rockefellers Standard Oil of New Jersey, belieferte Deutschland auch im Krieg. Der Vertreter von Standard Oil in Deutschland, Emil Helfferich, repräsentierte zugleich die Hapag-Lloyd. Bush und Farish schmierten SS-Chef Himmler bis 1944. Über Emil Helfferich, Kurt von Schroeder und Karl Lindemann, Verwaltungsratsmitglieder der Hamburg-Amerika-Line wurden horrende Geldsummen in die NSDAP Führungsspitze gepumpt.

Dass der Nationalsozialismus mit Hilfe der amerikanischen Streitkräfte 1945 niedergeschlagen wurde, ist sechzig Jahre jedem Jugendlichen im Unterricht vermittelt worden. So bleibt dies nur die halbe Wahrheit. Die Offenlegung der anderen Hälfte derselben durch Antony Sutton trägt dazu bei, dass die bislang verborgenen Fakten an den Tag befördert wurden.

So wurde klar, dass die Macht Hitlers nur mit Hilfe britisch-amerikanischer Kapitalspritzen überhaupt aufgebaut werden konnte. Das Buch ist ein Muss für jeden Geschichtslehrer und Historiker, eine Bereicherung für jeden interessierten Zeitgenossen.

Eine Lücke in der Geschichtsschreibung über die Zeit vor und während des zweiten Weltkrieges wurde nun endlich geschlossen durch die deutsche Übersetzung.

Literatur:

Saturn Hitler: Banken, Astrologie, Kabbala und die Bilderwelt des Dritten Reichs

Wall Street and the Bolshevik Revolution: The Remarkable True Story of the American Capitalists Who Financed the Russian Communists

Hitlers amerikanische Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung

The Wall Street Trilogy

Quellen: PublicDomain/guidograndt.de/erziehungskunst.de am 08.12.2020

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