Der rätselhafte Diskos von Phaistos: Die Karte nach Atlantis? (Video)

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Am Abend des 3. Juli 1908 fanden Archäologen um Luigi Pernier bei Ausgrabungen in der minoischen Palastanlage von Phaistos auf der griechischen Insel Kreta eine seltsame Tonscheibe aus der Bronzezeit mit 45 unterschiedlichen Symbolen und 242 Zeichen, die durch Linien in 61 Gruppen unterteilt sind und mit Stempeln in den Ton gedruckt wurden.

Das Artefakt ist der erste Druck mit beweglichen Lettern. Auch 100 Jahre nach seiner Entdeckung ist der Diskos von Phaistos der Wissenschaft ein Rätsel. Von Frank Schwede

Eine gebrannte Tonscheibe von 16 Zentimetern Durchmesser, zwei Zentimetern Dicke mit Katzen, Hühnern, Männern, Frauen, Kindern, Kämmen und Handschuhen in Spiralform angeordnet auf beiden Seiten passt einfach nicht in das Zeitfenster – und doch sind Archäologen davon überzeugt, dass das Artefakt 4.000 Jahre alt ist.

Tatsache ist, die Symbole haben keinerlei Verbindung zu irgendeiner bekannten Schrift. Was haben sie zu bedeuten, was wollen sie der Nachwelt sagen? Das ist das Rätsel, das Wissenschaftler auch hundert Jahre nach dem spektakulären Fund noch immer beschäftigt.

Seit der Entdeckung 1908 durch ein Team des Italienischen Archäologen Luigi Pernier liefert sich die Wissenschaft einen hitzigen Schlagabtausch, um Ursprung und den Nutzen des seltsamen Artefakts – doch bis heute ist es den Forschern nicht wirklich gelungen, das Geheimnis der Tonscheibe zu lüften.  Und möglicherweise wird dies auch nie gelingen, wenn nicht irgendwann ein weiteres ähnliches Artefakt mit diesen Schriftzeichen gefunden wird.

Entdeckt wurde der Diskos im westlichen Gebäude des altpalastzeitlichen Nordtrackts der minoischen Palastanlage von Phaistos auf Kreta. Die Scheibe lag etwa einen halben Meter über dem Felsboden in einem Vorratsraum. Daneben fanden die Wissenschaftler eine zerbrochene Schrifttafel in Linearschrift aus der Zeit 1650 bis 1600 v. Chr.(Die (geologischen) Fakten sprechen FÜR Atlantis)

Pernier datierte den Diskos auf die Zeit wischen 1700 und 1600 v. Chr. in die Periode Mittelminoisch. Rund 50 Entschlüsselungsversuche gab es seit 1911- doch irgendwie will das Puzzle aus den unterschiedlichsten Erklärungsmustern nicht zusammenpassen.

Was bedeuten die 45 wiederkehrenden Symbole wie Pfeil und Bogen, Handschuhe, Tauben, Bienenstock oder Säge? Wissenschaftler vermuten dahinter eine Silben- oder Buchstabensprache, eine Hieroglyphensammlung oder eine astronomische Karte.

Einige Forscher wollen festgestellt haben, dass bestimmte Zeichen immer nur am Anfang eines der mit senkrechten Linien markierten Abschnitten vorkommen, jedoch ist der Text nach Ansicht von Sprachforschern schlicht zu kurz, um etwa bestimmte Muster dahinter erkennen zu können.(Atlantis: Vom Mythos zur Realität)

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Mehr als 26 Wissenschaftler aus aller Welt haben sich bis heute bemüht, den „Code“ zu knacken, darunter auch der in Iraklio tätige Linguist Gareth Owens und John Coleman von der Universität in Oxford.

Die Sprachforscher vermuten, dass der Inhalt der Inschrift einen religiösen Charakter hat und sich auf eine Form der Weiblichkeit als Mutter oder gar als Göttin bezieht – bezeichnend als Ique. Iqepaje steht für die glanzvolle Mutter oder glanzvolle Göttin. Wollte man möglicherweise mit dem Diskos die Götter aus der spätminoischen Zeit ehren?

Marschierende Fußgänger und gefesselte Gefangene

Allerdings irritieren und stören in diesem Zusammenhang Symbole wie der marschierende Fußgänger, der Kopf mit Federschmuck oder ein an den Händen gefesselter Gefangener. Was wollen diese Symbole sagen? Einen religiösen Charakter kann man hier sicherlich nicht erkennen.

Es gibt Kritiker, die vermuten, dass der Diskos von Phaistos in Wahrheit eine Erfindung von Luigi Pernier ist. Pernier hat sich schon in Florenz ausführlich mit etruskischen Fundstücken beschäftigt – unter anderem mit der Scheibe von Magliano, die ebenfalls Schriftzeichen in Spiralanordnung aufweist, wie eine ZDF-Dokumentation von 2015 aufgedeckt hat.

Und so ganz abwegig ist die Vermutung nicht. Denn Tatsache ist, dass sich seit Ende des 19. Jahrhunderts Archäologen auf Kreta einen regelrechten Wettlauf um neue wundersame Entdeckungen geliefert haben.

Philippa Steele, die an der Universität von Cambridge die Sprache der Ägäis erforscht, schließt in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung eine Fälschung kategorisch aus. Sie hält den Diskos nachwievor für echt.

Die Einzigartigkeit der Scheibe begründet sich vor allem darin, dass sie 3000 Jahre vor Gutenbergs Buchdruck entstanden ist. Doch die passenden Stempel dazu sind nie aufgetaucht. Ebenso wenig wie andere Dokumente mit denselben oder ähnlichen Symbolen, die einen möglichen Hinweis geben könnten, was die Zeichen für eine Bedeutung haben könnten.

Fachleute sprechen aufgrund der Form bereits von einer prähistorischen CD und möglicherweise könnten sie auch recht damit haben, wenn wir weiter von der Vermutung ausgehen, dass das Artefakt von einer Hochkultur hergestellt wurde, die vielleicht noch nicht einmal von der stammt.

Prä-Astronautiker sind sich nämlich sicher, dass der Diskos von Außerirdischen auf die Erde gebracht wurde. Sie wollen in einer der Symbolgruppen sogar den Landeversuch eines Raumschiffes erkannt haben. Andere Forscher vermuten, dass die Scheibe ein Dokument aus dem versunkenen Inselreich Atlantis ist.

Das Problem, dem die Wissenschaft bis heute gegenübersteht, ist, dass viele der gezeigten Symbole gleich mehrere unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten zulassen. Jeder sieht also darin, was er sehen will. Das haben Symbole bekanntlich seit altersher so an sich.

Die Scheibe ist im wichtigsten Raum des archäologischen Museums von Heraklion ausgestellt – doch ist bis heute noch nicht einmal Hundertprozent geklärt, ob der Diskos überhaupt von Kreta stammt. Es ist nämlich durchaus auch möglich, dass die Scheibe ein Import ist, wie man heute sagen würde – etwa aus Ägypten, Israel oder Libyen.

Der Fundort legt allerdings nahe, dass das Artefakt noch während der Regentschaft des legendären König Minos angefertigt wurde und somit tatsächlich aus Kreta stammt.

Auf der Insel blühte zu jener Zeit die erste Hochkultur Europas. Darstellungen mit Kriegssymbolen gab es in den Palästen nicht – dafür waren sie geschmückt mit Bildern von Delphinen, Blumen und Priesterinnen.

Was also repräsentiert die Scheibe wirklich? Ist sie möglicherweise ein Kalender, ein Art Brettspiel oder will sie dem Finder eine Geschichte über die Schöpfung der Menschheit erzählen?

 

Auch die Möglichkeit muss in Betracht gezogen werden, wenn wir weiter von der Vermutung ausgehen, dass die Scheibe möglicherweise die Hinterlassenschaft einer uns vielleicht weit überlegenen Hochkultur ist, die aus einer ganz anderen und uns noch unbekannten Welt stammt.

Tatsache ist, dass alte Hochkulturen sehr viel mit Zeichen und Symbolen gearbeitet haben. Das war auch im alten Ägypten nicht anders. Auch in abgestürzten Raumschiffen wurden in der Vergangenheit immer wieder Hieroglyphen und ähnliche Symbole gefunden, die von Wissenschaftlern bis heute nicht entschlüsselt werden konnte.

Wird das Geheimnis des Diskos von Phaistos jemals von der Wissenschaft gelöst werden?

Bleiben Sie aufmerksam!

Literatur:

Neue Erkenntnisse: Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten

DAS OMNIVERSUM: Transdimensionale Intelligenz, hyperdimensionale Zivilisationen und die geheime Marskolonie

Verschlusssache UFOs

Video:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 28.06.2021

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About aikos2309

7 comments on “Der rätselhafte Diskos von Phaistos: Die Karte nach Atlantis? (Video)

  1. Nun ja.

    Es gibt erstmal nen Randstreifen und eine Spirale.
    Der Randstreifen wird durch einen „Eingang“ unterbrochen der von außen in die Spirale führt.

    Die Spirale führt dann bis in die Mitte in der sich scheinbar auch Wasser befindet.

  2. sieht aus wie ein simples „Brettspiel“ von Kindern, nicht mal gut gemacht, viel gekrakel, von sauberer verarbeitet weit entfernt, erinnert an Kartoffeldruck in der Grundschule. Stellt euch mal vor was die Leute hineininterpretieren wenn die ein Flutschi finden nach 5000 Jahren oder eine Starwars Plastikfigur

    1. Angeblich wurden weltweit in gewissen Tiefen auch schon größere Flächen Trinitit gefunden.
      War hier also früher schon einiges los.

      Schätze daß auch das Sonnensystem bis vor 65 Millionen Jahren anders aussah.

      ZB dürfte die Erde bei 1,42 AE gelegen haben.
      Und Mars, Mond, Ceres+ noch um Krypton/Tiamat/etc gekreist sein.

  3. “ IQEKURJA, was „schwangere Mutter“ und/oder „Göttin“ bedeuten kann.
    IQE, was „Mutter“ und/oder „Göttin“ bedeuten kann und wiederholt auf der Diskette erscheint.
    IQEPAJE oder IQE-PHAE, was „leuchtende Mutter“ oder „Göttin“ bedeuten kann.

    Owens kam zu dem Schluss, dass die Scheibe ein Gebet an eine minoische Göttin enthalten könnte.

    „Die Mutter der Göttin wird seit einem Jahrhundert verdächtigt, weil wir glauben, über die minoische Religion zu wissen, aber es ging darum, es sprachlich zu beweisen“, sagte Owens in der E-Mail. „Der Beweis liegt im Pudding.“ “

    iq
    IntelligenzQuotient

    IQEKURJA
    IQ E KUR JA (albanisch)
    IQ UND WANN ES IST

    IQE
    I QE (albanisch)
    Ich QE

    IQ E (blugarisch)
    ИЯ Е (deutsch)
    REN
    renne

    IQE-PHAE
    IQ E PHAE (bulgarisch)
    IYA IST FAE

    IQEPAJ E
    I Q E P AJ E (bulgarisch)
    UND ICH E P A E
    und ich:
    erwache
    erbaue
    affe

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