Gesundheit: Hochdosiertes Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen

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Bei Autoimmunerkrankungen liegt häufig ein Vitamin-D-Mangel vor. Bedeutet das aber auch, dass die Einnahme von Vitamin D die Krankheit bessern kann? Denn oft zeigt die Gabe von Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen keine Wirkung. Wir erklären, was der Grund dafür sein kann und wie man in diesem Fall vorgehen kann.

Vitamin D: Wichtig bei Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen sind chronisch entzündliche Krankheiten, in deren Verlauf das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise eigene Zellen und Organe angreift – und sich nicht mehr ausschliesslich auf schädliche Bakterien, Viren etc. konzentriert.

Aus schulmedizinischer Sicht gibt es bei Autoimmunerkrankungen leider keine Chance auf Heilung. Ganzheitliche Therapien aber bringen in fast jedem Fall Linderung und führen nicht selten auch zum Stillstand der Krankheit. Vitamin D gehört bei nachweislich zu niedrigem Vitamin-D-Spiegel zu einer solchen naturheilkundlichen Therapie unbedingt dazu.(Gesundheit: Immun-Booster Vitamin D3 – Sonnenkraft fürs Immunsysten)

Wie Vitamin-D-Mangel Autoimmunerkrankungen fördern kann

Vitamin D steht in enger Verbindung mit zahlreichen biologischen Prozessen, die das Immunsystem regulieren. So fand man Vitamin-D-Rezeptoren in etlichen Immunzellen, z. B. Monozyten, dendritischen Zellen und aktivierten T-Zellen, was darauf hinweist, dass Vitamin D eine Rolle bei der Entwicklung bzw. Verhinderung von Autoimmunerkrankungen spielt. Auch die entzündungshemmende Wirkung von Vitamin D ist längst bekannt.

Vitamin-D-Mangel kann – laut einem ausführlichen Review aus 2013 – bei genetisch vorbelasteten Personen die Selbsttoleranz beeinträchtigen und so die Entstehung von Autoimmunerkrankungen begünstigen. Als Selbsttoleranz wird die Fähigkeit des menschlichen Immunsystems bezeichnet, körpereigene Stoffe als solche zu erkennen und von körperfremden Stoffen zu unterscheiden, so dass es eben nicht zu Attacken gegen das eigene Gewebe kommt.

Kann nun aber die Einnahme von Vitamin D auch tatsächlich die Krankheit bessern? Oder ist der Vitamin-D-Mangel viel eher – wie es häufig von Seiten der Vitamin-D-Kritiker heisst – die Folge einer chronischen Erkrankung? (Gesundheit: Warum Vitamin D bei erhöhter Infektionsgefahr so wichtig ist)

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Warum Vitamin D manchmal nicht wirkt

Seit den 1980er Jahren wird zu Vitamin D im Zusammenhang mit Multipler Sklerose geforscht. Die ersten Studien wurden mit niedrigen Vitamin-D-Dosen durchgeführt, was keine Wirkung zeigte. Erst in den letzten Jahren gab es auch Studien, bei denen höhere Dosen von 7.000 bis 14.000 IE Vitamin D pro Tag verabreicht wurden, allerdings meist nicht in Tagesdosen, sondern z. B. 14-tägig 100.000 IE oder jeden zweiten Tag 20.000 IE. Doch auch da blieb der Erfolg häufig aus.

Wissenschaftler rund um Präventionsmediziner Prof. Dr. Jörg Spitz veröffentlichten im April 2021 umfassende Informationen zur Vitamin-D-Resistenz, die ein Grund dafür darstellen kann, dass die Einnahme herkömmlicher Vitamin-D-Mengen bei Autoimmunerkrankungen (und anderen Krankheiten) oft keine Wirkung zeigt. Ja, eine Vitamin-D-Resistenz könnte laut Prof. Spitz auch eine Ursache von Autoimmunerkrankungen sein.

Die Vitamin-D-Resistenz

Bei einer Vitamin-D-Resistenz reagieren die Zellen nur noch schwach auf Vitamin D, was u. a. an einer Blockade des sog. Vitamin-D-Rezeptor-Signalweges liegen könnte (als Ursache für die Blockade werden Infektionskrankheiten diskutiert).

Vitamin-D-Rezeptoren liegen im Innern der Zellen. Wenn Vitamin D an einen Rezeptor bindet, kann dieser bestimmte Gene in den Zellen aktivieren oder deaktivieren, um auf diese Weise die typischen Vitamin-D-Wirkungen auszulösen, was bei einer Resistenz aber nun ausbleibt.

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Die Vitamin-D-Hochdosistherapie

Die Vitamin-D-Resistenz ist jedoch umkehrbar – und zwar mit Vitamin-D-Hochdosen. Noch gilt die erworbene Vitamin-D-Resistenz (die also nicht angeboren ist, sondern sich erst im Laufe des Lebens einstellt) als Hypothese, doch verfügt Prof. Spitz bereits über vielversprechende Erfahrungen im Bereich der Multiplen Sklerose, so dass seinen Empfehlungen unbedingt Gehör geschenkt werden sollte.

Prof. Spitz wendet dazu das sog. Coimbra-Protokoll an – ein vom brasilianischen Neurologen Cicero G. Coimbra entwickeltes Vitamin-D-Einnahme-Schema. Das Coimbra-Protokoll sieht für unterschiedliche Autoimmunerkrankungen auch unterschiedliche Vitamin-D-Dosierungen vor. Nachfolgende Informationen dienen nur einer ersten Übersicht. Besprechen Sie die für Sie passende Vorgehensweise mit Ihrem Arzt.

Das Coimbra-Protokoll

Die Anfangsdosis beträgt beim Coimbra-Protokoll:

  1. 1000 IE pro Kilogramm Körpergewicht bei Multipler Sklerose
  2. 300 – 500 IE pro Kilogramm Körpergewicht bei rheumatoider Arthritis (Rheuma), systemischem Lupus, Psoriasis Arthritis, Psoriasis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  3. 300 IE pro Kilogramm Körpergewicht bei Hashimoto, ankylosierender Spondylitis, systemischer Sklerodermie
  4. 150 IE pro Kilogramm Körpergewicht bei anderen Autoimmunerkrankungen

Wenn Sie also an einer Autoimmunerkrankung leiden oder eine solche verhindern möchten, lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel überprüfen und nehmen Sie bei einem Mangel Vitamin D ein. Sollten die herkömmlichen Dosen Ihren Vitamin-D-Spiegel nicht erhöhen können, dann wäre eventuell die Kontaktaufnahme zu einem Arzt, der das Coimbra-Protokoll anwendet, eine gute Idee.

Nebenwirkungen der Vitamin-D-Hochdosistherapie vorbeugen

Wichtig ist bei der Hochdosistherapie in jedem Fall, dass man vom Arzt engmaschig kontrolliert wird, um möglichen Nebenwirkungen (z. B. einer Hyperkalzämie) vorzubeugen. Bei einer Hyperkalzämie wird durch das Vitamin D zu viel Calcium aus dem Darm in den Blutkreislauf aufgenommen. Daher wird regelmässig der Calciumspiegel im Blut (Serum) und Urin überprüft.

Natürlich sollte der Patient auch auf die typischen Symptome einer Hyperkalzämie (zu hohe Calciumwerte) achten. Dazu gehören häufiges Wasserlassen bei viel Durst, ungewöhnliche Müdigkeit oder auch Verstopfung. Eine calciumarme Ernährung ist beim Coimbra-Protokoll wichtig, um einen Calciumüberschuss zu vermeiden.

Warnungen im Netz vor dem Coimbra-Protokoll beruhen auf einzelnen Fallberichten, in denen es um die genannte Hyperkalzämie geht, der man mit den genannten Massnahmen aber vorbeugen kann. Gerne werden bei Warnungen dieser Art die Vorteile der Vitamin-D-Hochdosistherapie unterschlagen und auch die starken Nebenwirkungen der üblichen Therapien.

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Achten Sie daher auf einen gesunden Vitamin-D-Spiegel. Lassen Sie dazu Ihren jetzigen Vitamin-D-Spiegel testen und nehmen Sie bei einem vorliegenden Mangel Vitamin-D-Präparate ein! Denken Sie dabei auch an genügend Magnesium, denn bei einem Magnesiummangel wirkt Vitamin D nicht mehr gut.

Literatur und Produkte:

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Gesund durch Vitamin-D: Der Ratgeber zum Vitamin-D und Vitamin-D-Mangel

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Gesund mit Vitamin D: Wie das Sonnenhormon hilft und schützt

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 05.07.2021

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7 comments on “Gesundheit: Hochdosiertes Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen

  1. Bei der Einnahme von Mittelchen ist die Bioverfügbarkeit das A und O. Statt überzudosieren, was nie ungefährlich ist, fügt man einfach einen Stoff hinzu, der die Aufnahmefähigkeit in den Zellen drastisch erhöht. ( teils 20-Fach ! ) Bei Kurkuma ist das zB Piperin, welches den Pfeffer scharf macht. Piperin ist aber auch für viele andere Stoffe der „Turbo“. Sogar für Zink. Und da sind bei mir die Lampen angegangen, daß ja das Anti C-Mittel Hydroxychloroquin auch nur den Zweck hat, ZInk in die Zellen zu prügeln. Wenn man also keinen Zugang zu HCQ hat, dann KÖNNTE(!!!) Pfeffer der Ersatz dafür sein. Kurkuma ist übrigens auch die beste Wahl bei Pimpf-Nebenwirkungen und Spike-attacken.

    + achtung +
    Empfehlen kann ich das Gesagte überhaupt nicht, denn ich bin ja kein Arzt oder Apotheker ! Nur dort bist Du gut aufgehoben, um einen Impftermin zu holen, damit Du lange gesund bleibst und schöne Reisen machen kannst und Freunde treffen.

    1. Dennoch ist da sehr viel dran als arzt und schulmedizin wissen bzw. Vergessen haben (sollten).

      Das wissen kommt wider.

      Das ist der passive widerstand.

      Als heilpraktiker fuer psychotherapie habe ich eine kleinen einblick in die schulmedizin und es gilt wohl immer mehr ganzheitlich auf krankheiten und co. zu schauen.

      Also schulmedizin und auch alternative wege im blick zu haben und umzusetzen.

      Bei leiden, krankheiten, wehwehchen hat es sich bei mir bisher immer bestens bewaehrt koerperlich, geistig und seelisch sich selbst zu behandeln bzw. behandeln zu lassen.

      Waeum nur ein weg wenn mindestens 3 moeglich sind?

      Das waere doch eine begrenzung unseres menschsein, oder?

  2. Die Tochter einer Bekannten leidet unter Multipler Sklerose. Mit Vitamin D3, wovon sie 20000 i.E. pro Tag einnimmt, verhindert sie bereits über Jahre erfolgreich die sogenannten Schübe in ihrer Anzahl und Heftigkeit.
    Habe mich selber eingehend mit der Materie beschäftigt und die Bücher von Dr. Raimund von Helden und Jeff T. Bowles gelesen. Besonders Jeff, der im Selbstversuch Vitamin D3 bis zu 100000 i.E. einnahm, kurierte so manches Leiden, das in seiner Ausprägung bereits chronisch war. Bei einem Mangel an Vit. D3 und in diesem Zusammenhang auftretenden Krankheitsbild, spricht Jeff von einem „Unvollständige Reparatur- Syndrom“, das mit D3 zu behandeln ist. Wichtig ist die gleichzeitige Einnahme von Vit. K2, da dieses Vitamin, die Entkalkung der Knochen verhindert, was Arteriosklerose verursachen kann, da Ca sich in Gefäßen (Plaquebildung) und Weichteilen ablagert.
    Dr. von Helden gibt in seinem Buch „Gesund in 7 Tagen“ sehr viele Krankheiten an, die unter dem Begriff MANOS- Systematik zusammenfasst sind und die von Vit D3 positiv beeinflusst werden.
    Vitamin D3 ist sozusagen ein Multitalent, das nicht nur das Immunsystem (schützt auch vor Grippe/Corona) und die Psyche aufhellt (lass die Sonne rein), sondern dem vor allem in Bezug auf Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine große Bedeutung zugesprochen wird.

  3. Also ich für meinen Teil weiß das der Mangel an Vitaminen nicht für das Auftreten von Autoimmunenkrankheiten verantwortlich ist. Dazu hab ich ein passendes Video aus Galileo.

    1. Das kann ja sein, dass ein Mangel an Vitaminen nicht ursächlich für das Auftreten von Autoimmunerkrankungen verantwortlich ist. Dennoch können Vitamin- Mangelerscheinungen ernste Krankheiten verursachen, z.B. Skorbut durch Vitamin C- Mangeln oder Beri Beri bei Fehlen von Vitamin B1. Und das sind sehr ensthafte Erkrankungen, die durch Herzschwäche, bzw. Herzversagen auch zum Tode führen können, sofern sie nicht behandelt werden.

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