Nach weiteren Plagiatsvorwürfen: Baerbock-Plagiate – Grüne mit den Nerven am Ende

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Die Partei, die sich immer als besonders kritische verstand, reagiert auf Kritik an ihrer Kanzlerkandidatin gereizt. Die Nerven liegen blank.

Die heiße Wahlkampfphase hat noch nicht einmal begonnen, da sind die Kinder von Herbert Marcuse schon am Ende ihres – Nein, nicht Lateins. Aber sie wissen, wie jeder merkt, nicht mehr weiter. Baerbocks Kette von Fehlern in ihrer Biographie, dazu jetzt noch ihre Plagiate und zeitgleich ein Landesverband Saarland, der sich selbst ausgerechnet über die Frauenquote zerlegt – und wie reagieren die Hätschelkinder der Medien ?

Am Rande des Nervenzusammenbruchs gehen sie auf jeden los, der sie kritisiert. Zuerst Frau Baerbock selber, wenn sie davon spricht, bei den belegten Plagiaten handele es sich um »Rufmord«. Dann aber auch ihre Partei-Kamarilla.

Die laut Website ›Erste Parlamentarische Geschäftsführerin und kommunalpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen‹, Britta Haßelmann, springt ihr bei und tobt: »Alle, die jetzt schon wieder geifern und sich in Wallung bringen, sollten diese Klarstellung lesen«.

Gemeint sind die Ausführungen des ZDF-Experten Felix W. Zimmermann –ein Volljurist –, gleichfalls auf Twitter, der allerdings nicht einmal abstreitet, dass Baerbock kopiert hat. Allerdings beklagt er sich über den Plagiat-Jäger, der Baerbock erwischt hat, er setze sich seit Mai 2021 »alleine negativ mit Baerbock auseinander.«

Um dann zuzugestehen: »Dass er sich offenbar zur Aufgabe gesetzt hat, sich kritisch auf Frau Baerbock zu konzentrieren, ist nicht verboten.« – Schön, dass das ZDF Bloggern erklärt, was erlaubt ist.

Auf Twitter geht der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, gezielt die politische Konkurrenz an, die sich zu den Plagiaten von Frau Baerbock geäußert hatte und zeigt sich erstaunt, »wie bereitwillig sich Teile der CSU an Desinformationskampagnen beteiligen und den Rest an Anstand über Bord werfen«. – Aha! Ein Rest von Anstand! Auch Britta Haßelmann verweist schon auf den Anstand.

Wie viel Anstand sie und Kellner den Christsozialen vorher zugestanden, wissen wir nicht. Aber der leidige Jürgen Trittin tönt aus dem Reich der politisch Untoten: »Da merkt man die berufliche Vorerfahrung der @BriHasselmann – sie glaubt, dass es beim Generalsekretär @MarkusBlume mit seinen Partei-Korrumpels #Sauter und #Nuesslein noch einen Rest von Anstand gäbe…« („Jetzt“ auch das noch: Annalena Baerbocks Buch voller Plagiate)

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»Dass sich der CSU-Generalsekretär zum Helfershelfer einer dubiosen Kampagne macht«, setzte Kellner noch einen drauf, »ist entlarvend.« Eine dubiose Kampagne vermutet Kellner also in seiner Verzweiflung; eine Verschwörung ? – Wenn daraus mal kein antisemitisches Stereotyp wird. In jedem Fall passt es zur vagen Rede vom »rechten Propagandakrieg« gegen Baerbock, den der etwas bekannterer Europaabgeordnete der Grünen, Reinhard Bütikofer, ausgemacht hat.(In den 1980ern forderten Grüne die Abschaffung der Anti-Pädophilie-Paragraphen)

Doch wie immer, wenn sie in Panik geraten, machen die Grünen erneut einen Fehler. Gegen die politische Konkurrenz in der üblichen moralischen Überheblichkeit zu geifern, ist das eine; aber die Medien, die ihnen wohlgesonnen sind, so anzugreifen, wie es die ebenfalls im EU-Parlament sitzende Abgeordnete Hannah Neumann gemacht hat, das ist dumm.

»Die richtige Schlagzeile lautet: Schmutzkampagne gegen @ABaerbock«, korrigiert sie die ARD-Tagesschau über Twitter. Die hatte in der Tagesschau »Plagiatsvorwürfen gegen Baerbock« getitelt. Journalisten hätten eine »Verantwortung für den demokratischen Diskurs«, wies die Grüne den Sender zurecht: »Gerade nach Trump, gerade jetzt.«

Angriffe gegen den möglichen zukünftigen Koalitionspartner, Maßregelungsphantasien gegenüber dem GEZ-Format ARD – hier wird eine Partei von den Realitäten einer Öffentlichkeit eingeholt, die für einen Moment ihre eigentliche Aufgabe wiederentdeckt hat: Politikern gegenüber kritisch zu bleiben.

Annalena Baerbock hat, wie jeder Kanzlerkandidat vor ihr, die Durchleuchtung ihrer Tätigkeiten und ihrer Person zu ertragen. Andernfalls ist sie nicht nur für das Amt des Bundeskanzlers, sondern für überhaupt kein Amt geeignet.

Genauer betrachtet: Was ist ein Plagiat?

Dass die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, kopiert hat, steht außer Frage. Aber ein Plagiat?

›Alle reden vom Plagiat, wir sagen, was es ist.‹ So könnte man beginnen und sofort stellt sich die Frage: Gab es nicht einmal einen Slogan der Bahn, der ähnlich klang: ›Alle reden vom Wetter. Wir nicht.‹ Ist der erste Satz also ein Plagiat?

 

Die erste Quelle für die Erklärung, was ein Plagiat eigentlich ist, dürfte ein Plagiatsjäger sein. Und da bietet sich Dr. Stefan Weber umgehend an, schließlich ist er es, der Baerbock den Ärger eingebrockt hat. Er ist vom Fach. Und da er vor allem in Österreich forscht, zitiert er aus dem Universitätsgesetz den Paragraph 51, Absatz 2, Zeile 31, in der es heißt:

»Ein Plagiat liegt jedenfalls dann vor, wenn Texte, Inhalte oder Ideen übernommen und als eigene ausgegeben werden. Dies umfasst insbesondere die Aneignung und Verwendung von Textpassagen, Theorien, Hypothesen, Erkenntnissen oder Daten durch direkte, paraphrasierte oder übersetzte Übernahme ohne entsprechende Kenntlichmachung und Zitierung der Quelle und der Urheberin oder des Urhebers.«

Der erste Satz ist klar: Wer eine Passage aus einem anderen Text übernimmt und als seine ausgibt, der begeht ein Plagiat – er ist ein plagiaire, ein Dieb, der geistiges Eigentum stiehlt. Allerdings ist auch die Übernahme von Inhalten und Ideen ein Diebstahl geistigen Eigentums.

Doch was einfach scheint, wird schwierig, wenns in die Details geht. Das beginnt mit der Länge des Textes. Ist ein einzelnes Wort schon ein Plagiat ? – Das hängt vom Wort ab. Neologismen sind geradezu prädestiniert. ›Journaille‹ etwa, oder ›Gutmensch‹. Leider ist unbekannt, wer die Worte geprägt hat. Und wer einen Buchtitel ›Der Wille zur Macht‹ als seinen ausgibt, sieht einfach schlecht aus. Mit ›Der Wille zum Glück‹ könnte es dagegen unter Umständen klappen. Oder sagen wir lieber: Es hätte früher geklappt, als es das Internet mit seinen Suchmaschinen nicht gab.

Generell gilt: Die Länge des Textes spielt keine Rolle. Es geht zuerst um den Inhalt, um eine Idee. Dabei muss die Idee durchaus nicht urheberrechtlich geschützt sein. Nicht jedes Plagiat ist eine Verletzung von Urheberrechten. Einen nicht urheberrechtlich geschützten Text kann ein Autor übernehmen und muss dabei nicht einmal die Quelle angeben. Vor Gericht kommt er dann nicht. Allerdings bleibt sein Text ein Plagiat. Diebstahl geistigen Eigentums ist also durchaus nicht juristisch gemeint.

Anders gesagt: Ein Plagiat beschreibt ein Vergehen moralischer Art. Nicht zufällig heißt es, ›sich mit fremden Federn schmücken‹. Wer von andren Texte kopiert, macht etwas, was man eben nicht macht.

Und was ist ein Inhalt, was eine Idee, die kopiert worden ist ? – Texte kann man vergleichen. Wurde wortgleich kopiert, ist die Sache schnell klar. Aber Idee und Inhalt sind schwerlich fassbar. Stefan Weber verweist auf Urteile und spricht davon, »dass die Plagiate ›werkprägend‹ sein müssen« – verschiebt damit aber nur die Frage. Nun heißt es: Was heißt werkprägend ? Wirklich schlauer ist man dann auch nicht. Inhalte und Ideen sind eben schwer definierbar. Hier dürfte nur eine Prüfung des Einzelfalls helfen.

 

Für den Fall Baerbock ist die Sache somit aber einfach. Denn in ihrem Buch ›Jetzt‹ werden als Plagiat nicht Inhalte oder Ideen genannt, sondern aim wesentlichen Textpassagen aus ihrem Buch, die sich wortgleich oder zumindest überwiegend wortgleich in anderen Texten auffinden lassen. In diesen Fällen handelt es sich ausnahmslos um einen Diebstahl geistigen Eigentum, der sich nicht gehört. Das Buch ›Jetzt‹ enthält Diebesgut und ist somit in Ausschnitten ein Plagiat.

Schwieriger wird es bei der Passage: »Wer immer nur von der Gegenwart aus denkt, verharrt in der Kurzfristigkeit und verliert an strategischer Tiefe«, die laut Stafan Weber ein Vorbild in dem Satz »Wer ständig in Krisen denkt, verharrt in der Kurzfristigkeit und verliert an strategischer Tiefe«, den die Forscherin Florence Gaub, die sich mit sicherheitspolitischen Fragen beschäftigt, formuliert hat.

Hat, wer ›Krisen‹ durch ›Gegenwart‹, einen Plural durch Singular ersetzt, eine neue Idee ins Spiel gebracht, die die vollständige sprachrhythmische und teilweise inhaltliche Kopie des Satzes ungeschehen macht ? – Wohl kaum. Es ist und bleibt ein Plagiat.

Ob auch Urheberrechte verletzt worden sind, tut dabei nichts zur Sache – auch wenn die Grünen das zur Ablenkung immer wieder behaupten. Indem sie unterstellen, Baerbock würde ein strafbarer Delikt vorgeworfen, stellen sie einen Pappkameraden auf, den sie anschließend demontieren, um recht zu behalten. Am Ende soll das Publikum denken: Stimmt, Annalena Baerbock hat eigentlich gar nichts böses getan.

Dieser rhetorische Trick ist uralt. Er wird häufig verwendet und ist oftmals erfolgreich. Nur ein Plagiat, ein Plagiat ist er nicht.

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Whistleblower

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 02.07.2021

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6 comments on “Nach weiteren Plagiatsvorwürfen: Baerbock-Plagiate – Grüne mit den Nerven am Ende

  1. »Wer immer nur von der Gegenwart aus denkt, verharrt in der Kurzfristigkeit und verliert an strategischer Tiefe«

    Weil sie diese „eigene“ Erkenntnis“ hat schreiben lassen, aber nicht verstanden hat und weil sie hiermit jedes „JETZT“ anprangert, ja genau deshalb hat sie das Buch “ JETZT“ genannt, weil es ihr an strategischer Tiefe fehlt.

    p.s Neue Schlager-Hitsingle von ihr:

    „Jetzt hast Du mir ein Buch geschrieben“

    1. @DrNo
      Ihr nächster Buch Titel könnte auch ganz einfach Hab`s mal wieder „Verbockt“ heißen!. Ist nur gut das es diese Marxistin geschafft hat, das uns ein noch größeres Übel erspart bleiben wird! Man stelle sich nur mal vor das wäre die nächste „Krampflerin“ geworden-Oh-Weh!! es reicht wenn genügend Hirnlose diese Linken Vaterlandsverräter Wählen um sie womöglich noch in eine Koalition mit den anderen Great-Reset Verbrechern zu bringen!.

  2. Die ultima ratio der grünen Agenda ist Depopulation aka Genozid. Das ist die 1:1-Umsetzung der WEF-Schergen, deren Mitglieder die Pimpfmischpoke Hosenanzug, Spanferkel und Bockbier ist. Sie liefern einen hündischen Gehorsam gegenüber den BigWhatEverGlobalisten ab. Sie alle wollen IHREN Planeten retten und es dabei auf der SuperYacht, im Privatjet und 250-Zimmer-Villen für die nächsten 10 Generationen richtig krachen lassen. Die Grünen sind dabei die billigsten Flittchen. Sie begnügen sich mit SUV und Häuschen am Stadtrand und bekommen für die Oberlehrer Verbotsprogramme und Freiheitsstreichungen für den kleinen Mann 10k „Diät“ Als Crypto-Linke mit Pimpfambitionen sind sie die eigentlichen Nazis. Nur das Reich ist ihnen nicht groß genug. Ganz Europa soll sich ihnen unterwerfen.

    1. Von der Leier wieder den Weg schon ebnen, ob Mit Bockbier oder ohne, wo ferkel sich demnaechst bald politisch rumtreibt bleibt auch abzuwarten.

      Eu Superkanzelei ich hoer dir trapsen.

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