Der Körper als Ersatzteillager: Was geschieht mit der Seele nach der Organtransplantation?

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Ist eine Organtransplantation ethisch und moralisch vertretbar? Eine gute Frage, über die sich nur wenige Bürger Gedanken machen. Organtransplantationen werden in der Medizin seit der ersten Nierentransplantation im Jahr 1963 als ein großer medizinischer Erfolg gefeiert.

Bis zum Jahr 2016 wurden seither allein in Deutschland mehr als 12.515 Herzen transplantiert. Eine Organentnahme ist erst dann möglich, wenn der Hirntod eines Patienten festgestellt wurde.

Kritiker aber zweifeln, dass das ausreicht. Und eine Frage, die fast immer außen vor bleibt: Was geschieht mit der Seele nach einer Transplantation? Von Frank Schwede

Der Begriff Hirntod wurde im Jahr 1968 eingeführt, als die Transplantationsmedizin noch in den Kinderschuhen steckte. Hirntod heißt, dass wichtige Teile des Gehirns nicht mehr arbeiten. Die Feststellung des Hirntodes ist die Voraussetzung für die Organentnahme. Doch ist ein Mensch, dessen Gehirn nicht mehr voll funktionsfähig ist, auch wirklich tot per Definition?

Der Stuttgarter Alternativmediziner und Kardiologe Paolo Bavastro meint, dass der Begriff des „hirntoten Menschen“ eine arglistige Täuschung sei, da ein Mensch mit Hirnversagen immer noch ein Mensch bleibe, dessen Gehirn zwar einen erheblichen Schaden erlitten habe, dennoch sei er kein Toter. Bavastro:

„Mediziner können bei hirntoten Menschen trotz Hirnversagen einen Herzschlag wahrnehmen, der Körper des Patient reguliert seine Körpertemperatur selbstständig, er scheidet Urin und Stuhl aus, schwitzt und bildet sogar Antikörper. Männer können eine Erektion bekommen, Frauen schwanger werden und gesunde Kinder gebären. Die Vorstellung, dass nur die Hirnaktivität den Menschen zum Menschen macht und der Tod des Hirns auch den Tod des Menschen bedeutet, ist überholt.“

Der US amerikanische Neurologe Alan Shewmon war früher ein bekennender Befürworter des Hirntod-Konzepts. Heute vertritt auch Shewmon die Meinung, dass das Gehirn nicht allein als zentraler Integrator aller menschlichen Körperfunktionen wirkt. Dieser Meinung schließt sich mittlerweile auch der US Ethikrat (President´s Council on Bioethics) an.

Und die neurologische Fachgesellschaft der USA mahnt, dass die Kriterien für die Feststellung des Hirntodes nicht wissenschaftlich untermauert seien, vielmehr beruhten sie nur auf grobe Erfahrungswerte.

Dass heißt, es kann durchaus passieren, dass auf neurologischem Gebiet unerfahrene Ärzte einen Komapatienten für tot erklären, obwohl seine Hirnrinde noch bei Bewusstsein ist. Es gab bereits zahlreiche Fälle, wo Personen, die für Hirntod erklärt wurden, wieder zu Bewusstsein kamen. (Wirksamkeit von Herzkohärenz: Gute Nachrichten für chronisch Kranke)

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Aus dem Koma erwacht

Im Mai 2018 wurde weltweit über einen 13-jährigen Jungen aus dem US Bundesstaat Alabama berichtet, der von den Ärzten für Hirntod erklärte wurde, aber wieder aufgewacht ist.

Als die Ärzte den Eltern die Diagnose überbracht hatten, gaben diese die Organe zur Transplantation frei. Doch einen Tag vor dem geplanten endgültigen EEG-Test, zeigte der 13jährige wieder Lebenszeichen und erwachte wenige Tage später aus dem Koma. Auch in diesem Fall wurde die Hirntoddiagnostik nicht korrekt durchgeführt.

Ein weiteres Beispiel ist eine 41jährige Frau, die 2009 nach einer Drogenüberdosis in eine New Yorker Klinik eingeliefert wurde. Auch dort wurden die Untersuchungen nicht korrekt durchgeführt und Lebenszeichen der Frau schlichtweg übersehen oder ignoriert, denn kurz vor der Organentnahme kam die Frau wieder zu Bewusstsein. Die Klinik wurde im September 2012 zu einer Geldstrafe von 22.000 US Dollar verurteilt.

Ein weiterer interessanter Fall kommt aus Großbritannien. Dort wurde im Jahr 2008 ein damals 17jähriger Jugendlicher nach einem Autounfall mit schweren Kopfverletzungen in einer Klinik von gleich vier Ärzten fälschlicherweise für hirntot erklärt.

Die Mediziner gingen anhand von CT-Aufnahmen von einem irreversiblen Hirschaden aus, jedoch wurde der 17jährige weiter am Leben erhalten. Nach zwei Wochen erwachte der Jugendliche aus dem Koma. Vier Jahre später studierte er Rechnungswesen.

Auch wenn ein Patient für hirntot erklärt wird, lebt er noch, was vielen Befürwortern der Organspende nicht bewusst ist. In diesem Zusammenhang wird noch ein weiterer wichtiger Aspekt außen vorgelassen, den die Kieler Medizinerin Friederike Schlemmer in einem Leserkommentar im Ärzteblatt (Ausgabe 21/2001) zur Sprache bringt. Unter anderem schreibt Schlemmer:

„…Das Zentrale des Menschen, beziehungsweise sein Fundament, die Seele, lebt auch noch bei erhaltender Herzkreislauffunktion. Auch wenn sein Geist (cerebrale Funktion) bereits tot ist, lebt seine Seele und verlangt eine menschliche Behandlung…“

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation, die in Deutschland die Verteilung der Organe koordiniert, sieht die Sache etwas anders. Dort heißt es lapidar: „Das Gehirn ist übergeordnetes Steuerorgan aller elementarer Lebensvorgänge. Mit seinem Tod ist auch der Mensch in seiner Ganzheit gestorben.“

Dennoch ist auch vielen Medizinern klar, dass tot nicht gleich tot ist. So sieht das Paolo Bavastro. Bavastro bringt die Sache auf dem Punkt und spricht das aus, was vielen Bürgern mit einem Organspendeausweis in der Tasche nicht bekannt sein dürfte. Bavastro:.

„Wäre der Patient wirklich tot im klassischen Sinn, wären die entnommenen Organe für die Transplantation wertlos. Wir können keine lebensfähigen Organe aus einem toten Menschen entnehmen. Wir brauchen lebendige Organe aus einem lebenden Organismus.“

Daraus ergibt sich die Tatsache, dass der Patient noch am Leben ist, wenn er ausgeweidet wird. Die Frage vieler Mediziner, „sind Sie bereit, nach Ihrem Tod Organe zu spenden“, ist also irreführend, um nicht zu sagen, sie ist eine bewusste Täuschung, die von der Transplantationslobby unterstützt und gesteuert wird. (Psychiater analysiert vier etablierte Theorien zum Nahtod-Phänomen)

 

Bleibt die interessante Frage: wann ist ein Mensch wirklich tot? Wenn das Herz hat aufgehört zu schlagen, wenn sämtliche Organe ihre Funktion eingestellt haben? Eine wahrlich nicht leicht zu beantwortende Frage.

Aus schulmedizinischer Sicht betrachtet, ist das Herz nichts anderes als eine Pumpe, die mit Sauerstoff angereichertes Blut durch unseren Körper befördert. Aus Sicht vieler Naturvölker ist das Herz weit mehr als das, sie glauben, dass es der Sitz der Seele ist.

Daraus ergibt sich die Tatsache, dass sich die Seele zum Zeitpunkt der Transplantation noch im Körper befindet, dass der Patient möglicherweise sogar Schmerzen bei der Organentnahme empfindet. Esoteriker glauben nämlich, dass sich die Seele solange im Köper befindet, wie das Herz schlägt.

Und noch viel interessanter ist die Frage, was jemand empfindet, unter dessen Brust ein fremdes Herz schlägt. Erhält die Person mit dem Herz auch die Seele des Spenders?

Wenn wir tatsächlich davon ausgehen, dass das Herz der Ort ist, an dem sich die Seele befindet, wirken möglicherweise in dem transplantierten Herz die Lebensprogramme und die Gene des Spenders weiter.

Bild berichtete 2010 von einem interessanten Fall aus Australien. Ein 24jähriger junger Mann aus Adelaide bekam zwei Jahre nach seiner Herztransplantation plötzlich Heißhunger auf eine bestimmte Burger-Sorte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er kaum Fast Food zu sich genommen.

Plötzlich Heißhunger auf Burger

Dem jungen Mann kam das komisch vor. Woher kam plötzlich der Hunger auf Fast Food. Um eine Antwort auf die Frage zu bekommen, suchte der Mann die Familie des Organspenders auf.

Dort hat er schließlich erfahren, dass das Lieblingsessen des verstorbenen achtzehnjährigen Spenders genau diese Burger waren. Hat also der junge Mann tatsächlich die Vorlieben des Spenders über dessen Herz übernommen?

Gehen wir in diesem Fall von der Theorie des zellulären Gedächtnisses aus, trifft die Vermutung durchaus zu, weil Erinnerungen, Emotionen und natürlich auch Vorlieben nicht nur im Gehirn, sondern auch in anderen Körperzellen, einschließlich des Herzens, gespeichert werden.

Das bestätigt auch der Psychologe Wolfgang Albert vom Deutschen Herzzentrum in Berlin. Gegenüber Bild sagte Albert:

„Noch immer verbinden Menschen das Herz emotional mit dem Sitz der Seele und Gefühlen. Deshalb fragen sie sich natürlich vor einer Transplantation, ob es sie verändern wird, wenn es ausgetauscht wird.“

Doch Albert nennt noch eine andere mögliche Erklärung für plötzliche  Veränderungen der Lebensweise von Organempfängern: Der Mediziner macht unter anderem Medikamente wie Cortison und Immunsuppressiva, die nach jeder Transplantation verabreicht werden, für physische und psychische Veränderungen verantwortlich.

Allerdings ist zu bezweifeln, dass das der einzige Grund ist. In einem anderen mir bekannten Fall hat eine junge Frau nach ihrer Herztransplantation den Lebenspartner der Spenderin kennengelernt. Was eigentlich nicht passieren sollte.

Beide waren sich auf Anhieb sympathisch und fanden nach Aussage der Frau auf geradezu magische Weise zusammen. Wenig später heiratete das Paar. Ein dummer Zufall oder sind beide einfach nur ihrem Herz gefolgt?

Das HeartMath-Institut hat herausgefunden, dass unser Herz bereits im ungeborenen Fötus zu schlagen beginnt, noch lange bevor sich das Gehirn ausgebildet hat. Wissenschaftler bezeichnen diesen Prozess als Autorhythmik.

Außerdem haben die Mediziner festgestellt, dass das Herz über ein eigenes, unabhängiges komplexes Nervensystem verfügt. Viele Fachleute sprechen mittlerweile sogar von einem Gehirn im Herz. Das gibt Anlass zu der Vermutung, dass an der Seelentheorie tatsächlich etwas dran sein könnte.

Das elektromagnetische Feld eines Herzens ist sechzigmal größer als das eines Gehirns. Somit durchdringt es jede Zelle unseres physischen Körpers.

Außerdem ist die magnetische Komponente fünfhundertmal stärker als das Magnetfeld des Gehirns und kann sogar mit empfindlichen Magnetometern mehrere Meter vom Körper entfernt detektiert werden, was viele Forscher vermuten lässt, dass das Herz über nötiges Wissen verfügt, lange bevor es unser Gehirn erreicht?(Herz-Kohärenz: Mit Emotionen die Welt verändern – so weit reicht die individuelle Feldumgebung)

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Ich denke, dass die Transplantation sehr viele Schwachstellen hat und in vielerlei Hinsicht nicht unbedingt ausschließlich zum Wohle des Empfängers dient.

Allein schon die Abstoßungsreaktion von Organen zeigt, dass diese nicht beliebig von Mensch zu Mensch übertragen werden können.

Vor allem aber ist der wohl mit Abstand wichtigste Beweis, dass ein Organ nicht bloß ein Organ ist, sondern ein Stück Persönlichkeit, das Organe nicht wie Ersatzteile eines Autos beliebig austauschbar sind.

Vor allem aber sollte sich jeder der Tatsache bewusst sein, dass eine Transplantation von Organen von der Natur nicht vorgesehen wurde. Ein Mensch sollte die Möglichkeit bekommen, in Würde sein physisches Leben auf der Erde zu beenden und nicht als Ersatzteillager in einem anderen Körper weiterleben.

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 27.09.2022

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2 comments on “Der Körper als Ersatzteillager: Was geschieht mit der Seele nach der Organtransplantation?

  1. Wenn man bedenkt, das die Zeit das Blut durchs System im Körper transportiert..(Schauberger) und das Herz nur ein Hilfsmotor ist…Kann doch ein Mensch über Seelen keine Aussage machen.

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