Deutschland: Unliebsame Realitäten vertuschen: Statistisches Bundesamt meldet keine vorläufigen Insolvenzzahlen mehr

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2025 haben so viele Firmen in Deutschland Insolvenz angemeldet wie seit 20 Jahren nicht mehr. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gab es 17.604 Insolvenzen.

Das bedeutet, dass im vergangenen Jahr pro Tag 48 Personen- und Kapitalgesellschaften pleitegingen. Diese Wirtschaftskrise ist ausschließlich politisch verursacht, vor allem durch die wahnwitzige Energiepolitik im Zuge des Klimawahns.

Und der Staat reagiert darauf, wie auf all die anderen Katastrophen, die er in den letzten Jahren angerichtet hat – nämlich nicht etwa durch entschlossenes Gegensteuern, sondern durch schlichtes Vertuschen.

Das Statistische Bundesamt will die vorläufige Meldung der Insolvenzzahlen mit dem Berichtsmonat Dezember 2025 nun kurzerhand einstellen.

Das passt ins Bild, denn allein im letzten Monat wurden 1.519 Insolvenz-Anträge bei Amtsgerichten gestellt, 75 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen Dezember der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019.

Die Tendenz hat sich bestimmt nicht verbessert, weshalb man lieber auf die weitere Veröffentlichung der desaströsen Zahlen verzichtet, um die Öffentlichkeit nicht unnötig zu beunruhigen.

Dimension des Kollapses der Wirtschaft so lange wie möglich unter Verschluss halten

Fortan sollen nur noch “endgültige Ergebnisse” bekannt gemacht werden, was bedeutet, dass die Insolvenzzahlen erst mit einer etwa dreimonatigen Verzögerung verfügbar sein werden.

Mit einer Begründung für diese Maßnahme hielt das Amt sich gar nicht erst auf. Dafür lieferte es die verschwurbelte Behauptung, die vorläufigen monatlichen Angaben zu Regelinsolvenzverfahren würden „noch nicht die methodische Reife und Belastbarkeit amtlicher Statistiken“ aufweisen und „daher zu den experimentellen Daten“ zählen.

Dabei gibt es keinen signifikanten Unterschied zwischen den vorläufigen und den endgültigen Zahlen. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

Es geht offensichtlich darum, die Zahlen über den Kollaps der deutschen Wirtschaft so lange wie möglich unter Verschluss zu halten. Die Bundesregierung hofft offenbar, mit dieser zeitlichen Verzögerung etwas Zeit zu schinden.

Da sie allerdings nicht das Geringste gegen die Wirtschaftskrise tut, ist nicht erkennbar, was sie sich davon verspricht. Denn von selbst wird der Zusammenbruch ganzer Branchen sicher nicht aufhören.

Dass man mit einem solch albernen und leicht durchschaubaren Trick tatsächlich meint, eine Entwicklung vertuschen zu können, die für Millionen von Menschen in Form von Arbeitsplatzverlust und Zahlungsunfähigkeit spürbar ist, ist ein weiterer Offenbarungseid dieser Politkaste.

Die grüne Zerstörungspolitik hat ganze Arbeit geleistet: Krise der deutschen Chemieindustrie viel schlimmer als gedacht

Ein Papier von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für den Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages zeigt das ganze erschreckende Ausmaß, in dem auch und gerade die Chemieindustrie, in der in Deutschland eine halbe Million Menschen beschäftigt sind, von der politisch verursachten Wirtschaftskrise betroffen ist.

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Demnach sank der Umsatz der Branche von rund 261 Milliarden Euro 2022 auf ca. 222 Milliarden im Jahr 2024. Für das vergangene Jahr wird ein weiterer Rückgang um rund 3,5 Prozent erwartet. 2025 lag die Auslastung der Anlagen bei unter 75 Prozent, im dritten Quartal sogar nur bei 70 Prozent.

Für eine rentable Produktion wären über 80 Prozent erforderlich. „Damit liegt die Branche seit fast fünf Jahren deutlich unter diesem Basiswert für eine rentable Produktion“, stellt das Papier fest und benennt auch die Ursachen der Krise – nämlich die hohe Energie-, Rohstoff- und Arbeitskosten, strenge Regulierungen, lange Genehmigungen, Fachkräftemangel und schwache Nachfrage.

Hinzu kommt ausländische Konkurrenz, der die von der Politik ruinierte deutsche Industrie nicht mehr gewachsen ist.

Dem Untergang entgegen

Zum Jahreswechsel meldete DOMO Chemicals für den Standort Leuna überraschend Insolvenz an. 600 Arbeitsplätze stehen damit auf der Kippe.

Der US-Konzern den Ethylen-Cracker in Böhlen sowie die Chlor-Alkali- und Vinyl-Anlagen in Schkopau bis Ende 2027 zu schließen.

Davon sind 800 Mitarbeiter betroffen. Reiner Haseloff, der scheidende Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, warnte, nur wenigen sei bewusst, wie ernst die Lage für die gesamte Wirtschaft in Deutschland und Europa sei, da die Probleme der Chemie weit über die Branche hinausreichen würden.

Auch Autoindustrie, Landwirtschaft oder Maschinenbau könnten ohne chemische Produkte nicht produzieren. Bisher habe die Bundesregierung lediglich „Notfallmaßnahmen“ vorgelegt, kritisierte Haseloff.

Für energieintensive Unternehmen brauche es verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen – sonst drohe ein weiterer Substanzverlust.

Die deutsche Wirtschaft taumelt also weiter den Untergang entgegen. Eine Politik im Klimawahn treibt die Energiepreise in solche Höhen, dass sie nicht mehr bezahlbar sind, schaltet die besten Atomkraftwerke der Welt nicht nur ab, sondern sprengt sie danach auch gleich noch in die Luft und erstickt die Unternehmen mit einer perversen Regulierungsbürokratie.

Die Folge ist eine gigantische Insolvenzspirale, auf die die gleiche Politik, die sie verursacht hat, auf die altbewährte Weise reagiert – nämlich indem sie die Zahlen einfach nicht mehr veröffentlicht.

So kann man unliebsame Fakten auch unter den Teppich kehren.

Quellen: PublicDomain/journalistenwatch.com am 17.01.2026

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