Warum Lufthansa Verkehrspiloten selten über ihre Kontakte mit unbekannten Flugobjekt sprechen

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Piloten bekommen viel zu sehen – häufig auch unbekannte Flugobjekte. Viele reden nicht gerne darüber. Vor allem nicht in der Öffentlichkeit. Nur wenige Flugkapitäne brechen ihr Schweigen.

Einer von ihnen war der ehemalige Chefpilot der Lufthansa Werner Utter. Warum es für Flugkapitäne schwer ist, über ihre Erlebnisse zu berichten und warum UFOs mittlerweile zum Forschungsfeld erklärt wurden, lesen Sie diesem Report von Frank Schwede

Werner Utter war einer der ersten Piloten, der nach dem Zweiten Weltkrieg eine Lizenz als Flugkapitän erhielt. Von 1972 bis 1980 war er Chefpilot bei der Lufthansa.  Er hat viel von der Welt gesehen und er hatte eine Reihe seltsamer Begegnungen mit unbekannten Flugobjekten

Utter verstarb im November 2006 im Alter von 85 Jahren. In zahlreichen Interviews plauderte der ehemalige Chefpilot aus dem berühmten Nähkästchen, gestand, dass er während seiner aktiven Zeit als Flugkapitän nie über die Sichtungen, die er hatte,  reden konnte, aus Angst, für verrückt erklärt zu werden die Fluglizenz zu verlieren.

Eine Begegnung blieb Utter für immer in Erinnerung. Es geschah im Jahre 1980 an Bord eines Frachtflugzeugs vom Typ Boeing 747 auf einem Flug von New York nach Frankfurt in 12.000 Metern Höhe:

„Wir befanden uns über England, als der Flugingenieur neben mir schrie: Achtung, da kommt was! Ich sah hinaus. Etwas, das aussah wie eine riesige Zigarre, bewegte sich rasend schnell direkt auf uns zu. (4chan UFO Whistleblower: Unterwasser-Mutterschiff und Alien-Zoo-Theorie)

Ich konnte nichts machen, der Jumbo fliegt mit einer Geschwindigkeit von etwa tausend Stundenkilometern. Im letzten Moment ging dieses Ding unter der Tragfläche weg. Wir haben uns gleich bei der nächsten Radarleitstelle Maastricht Control gemeldet und gefragt, ob die etwas gesehen haben, aber da war nichts auf dem Radar.“

Den ersten unheimlichen Kontakt mit einem unbekannten Flugobjekt hatte Utter gleich zu Beginn seiner Karriere als Flugkapitän in den 1950-er Jahren auf einem Flug von Kairo nach Bagdad:

„Als wir in etwa 3000 Metern Höhe waren und den Libanon überflogen hatten, sah ich plötzlich am Sternenhimmel eine Lichterscheinung, wie etwa eine Leuchtbombe. Diese Lichterscheinung kam näher und näher, sodass ich ganz aufgeregt die Bordscheinwerfer einschaltete, ich dachte, uns käme ein anderes Flugzeug entgegen.

Und plötzlich stand ein riesiger Feuerball neben dem Cockpit und dem Innenmotor, etwa im Durchmesser von fünf Metern. Es war ein warmes, ein rötliches Licht. Der ganze Feuerball bewegte sich. Ich hatte überhaupt keine Angst davor. ich war ganz eingenommen von dieser Lichterscheinung.

Ich sah zu meinem Copiloten, er nickte, er sah es auch so, es war ja taghell im Cockpit. Als ich wieder hinsah, ging diese Lichterscheinung mit einer ungeheuren Geschwindigkeit abrupt in den Himmel – und wir waren wieder unter den Sternen.“

Werner Utter brach als erster das Schweigen

Eine Sichtung von Werner Utter ist sogar auf Band dokumentiert. Sie war am 21. November 1978 auf einem Flug von Frankfurt nach New York in 12.000 Metern Höhe über Labrador. Utter sagte damals:

Es scheint, wir haben eine fliegende Untertasse in Sicht. Ganz hell und sendet Strahlen aus, mal rot, mal weiß, mal violett, wie so ´ne Spinne.“

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Später, als Werner Utter bereits pensioniert war, konnte er seine Erlebnisse mit UFOs nicht länger für sich behalten. Alles musste raus, auch wenn nicht viele Medien an seinen Geschichten interessiert waren, weil UFOs nun mal nicht Mainstream sind – SAT 1 holte ihn 1992 ins Studio. Er war Gast bei Rainer Holbe in der Sendung Phantastische Phänomene.

Utter war längst nicht der einzige Flugkapitän der Lufthansa, der Zeuge seltsamer Himmelserscheinungen war, auch wenn er der einzige war, der das Schweigen brach und sich traute, mit seinen Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen.

Es liegen unzählige Sichtungsberichte über unbekannte Flugobjekte von Verkehrspiloten vor. Auch von der Lufthansa – doch viele Piloten ziehen es vor, anonym zu bleiben.

Auch die Crew des Lufthansa-Fluges 405 auf dem Weg von New York nach Frankfurt meldete der Flugkontrolle Boston ein seltsames zylindrisches Objekt mit einem weißen Licht an der Bugspitze, das einen langen grünen Schweif hinter sich her zog.

Das Objekt wurde auch von der Besatzung einer Maschine der British Airways beobachtet. Allerdings hat weder die Flugkontrolle in Boston noch das US Militär etwas beobachten können, was die Sichtung der Lufthansa-Crew hätte erklären können.

Eine ebenfalls seltsame Begegnung mit einem unbekannten Flugobjekt hatte Jean Charles Duboc, ehemals Pilot bei der französischen Fluggesellschaft Air France, auf dem Air France Flug 3532 von Nizza nach London am 28. Januar 1994 in knapp 10.000 Metern Höhe. Duboc berichtet:

 

„Es schien eine riesige fliegende Scheibe zu sein. Es stabilisierte sich und hörte auf, sich zu bewegen. Wir beobachteten das Objekt mehr als eine Minute lang links neben unserem Flugzeug. Überraschenderweise stand es völlig still am Himmel, und dann verschwand es nach und nach.

Wir wussten nichts über die Beschaffenheit des UFOs, es schien in eine Art Magnet- oder Gravitationsfeld eingebettet zu sein und hatte weder Lichter noch andere sichtbare metallische Struktur. Darum wirkte es regelrecht unscharf. Am unglaublichsten daran war, dass es innerhalb von 10-20 Sekunden durchsichtig wurde und verschwand.

Zur selben Zeit registrierte das Radar des Leitzentrums der Luftverteidigung –dem CODA- eine Minute lang einen Punkt, der unsere Flugbahn kreuzte. Als ich die geschätzte Position des UFOs auf einer Fliegerkarte aufzeichnete, stellte ich erstaunt fest, dass es sich nahe der Taverny Basis aufgehalten hatte, wo das Hauptquartier des Strategischen Luftkommandos von Frankreich angesiedelt ist.

Diese Sichtung wurde von der COMETA-Gruppe des französischen Militärs untersucht, unter der Leitung von General Denis Letty, und in Zusammenarbeit mehrerer hochrangiger Offiziere der Französischen Verteidigung mit GEPAN bei der Französischen Weltraumagentur CNES.“

Viele Piloten fürchten auch um das Wohl ihrer Familie

Auch diese Begegnung ist bis heute ein Rätsel geblieben. Nie konnten die wahren Hintergründe ermittelt werden, nur über eins ist sich Jean Charles Duboc im Klaren, das es sich bei dem geschilderten Fall nicht um eine Sinnestäuschung gehandelt hat.

Laut dem National Aviation Reporting Center on Anomalous Phenomena (NARCAP), konnten bis heute weit mehr als 3500 Sichtungen unbekannter Flugobjekte und Phänomene durch Militär-, Verkehrs- und zivile Piloten dokumentiert werden.

Jim Courant, seit 31 Jahren Verkehrspilot., glaubt, dass die Zahl noch viel höher sei und denkt, dass nur nicht so häufig über diese Begegnungen berichtet wird, dass viele Piloten aus Angst vor Repressalien lieber schweigen..

Jim Courant befasst sich seit mehr als zwanzig Jahren mit dem UFO-Phänomen, inzwischen umfasst seine Bibliothek mehr als 3000 Buchtitel zu diesem Thema, drei Jahre lang war er außerdem Moderator der Sendereihe New Perspektives.

Aufgrund seines mittlerweile großen Bekanntheitsgrades ist er im Laufe der Jahre mit zahlreichen Militär- und Zivilpiloten zusammengekommen, die sich ihm anvertraut haben und über ihre Begegnungen mit unbekannten Phänomenen und Objekten berichtet haben.

Sie alle bestätigten am Ende des Gesprächs, wie schwierig es für sie sei, mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, weil sie einerseits fürchten, für psychisch nicht gesund erklärt zu werden und dadurch ihre Lizenz zu verlieren, andererseits weil sie Angst haben, dass auch ihre Familie darunter leiden muss.

Jim Courant hat volles Verständnis für seine Kollegen. Während einer Anhörung zur Enthüllung über die Existenz Außerirdischer auf der Erde im National Press Club in Washington, am 3. Mai 2013, platzte es aus ihm heraus, er sagte:

„Diese Piloten fürchten sich. Nicht etwa wegen ihres Status oder wegen drohender Vergeltung ihnen gegenüber. Nein, sie fürchten vielmehr um ihre Familien.“

Auch Courant hatte eine Reihe seltsamer Begegnungen. An einen Zwischenfall im Jahr 1995 in der Nähe von Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexiko, kann er sich noch gut erinnern:

„Das Objekt schoss plötzlich in einem Blitz aus grell weißem Licht mit einem Winkel von 45 Grad nach oben. Vier andere Piloten sahen das unbekannte Objekt ebenfalls. Einer der Piloten meinte später, dass das ein Meteor gewesen sein könnte. Ich erwiderte daraufhin, seit wann fliegen Meteore rückwärts?“

Courant ist sich sicher, das vor allem Piloten von Verkehrsmaschinen, die oft über Stunden in mehr als 10.000 Metern Höhe fliegen, eine Vielzahl von Objekten beobachten, die plötzlich aus dem Nichts vor ihnen erscheinen und sich zum Teil mit einer Geschwindigkeit fortbewegen, die selbst mit dem Stand heutiger Technologie nicht zu erreichen ist.

Vor allem aber könne man laut Courant nicht alle UFO-Berichte von Piloten als bloße Spinnerei abtun. Courant sagt, Piloten nähmen ihren Beruf sehr ernst und neigten nur  selten zur Übertreibung.

Courant ist überzeugt, dass in Sachen Aufklärung noch viel getan werden muss auf dem Gebiet der UFO-Forschung und fordert in diesem Zusammenhang die US-Regierung auf, endlich die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen, was sie in den vielen Jahren der Forschung an Informationen gesammelt hat. Courant:

„UFO-Sichtungen sind nur die Spitze des Eisberges, wenn man bedenkt, was entdeckt wurde und was über Außerirdische wirklich bekannt ist.“

UFOs sind mittlerweile ein Forschungsfeld

Mittlerweile scheint viel dafür getan zu werden, um das Stigma vor allem für Flugzeugbesatzungen zu reduzieren. Seit Neustem macht das Luftfahrt-Bundesamt Piloten und anderen Crewmitgliedern das Angebot, UFO-Sichtungen über eine eigene UFO-Meldestelle an Forschenden der Universität Würzburg zu übermitteln.

Das „Interdisziplinäre Forschungszentrum für Extraterrestrik“, kurz IFEX, an der Universität Würzburg ist das bislang einzige akademische Forschungszentrum in Deutschland, an dem nach außerirdischer Intelligenz (SETI) gesucht wird und an dem gleichzeitig unidentifizierte Flugobjekte und andere anomale Phänomene untersucht werden.

Das Projekt, an dem UFO-Forscher, Fachjournalisten und Wissenschaftler internationaler Universitäten im IFEX-Netzwerk beteiligt sind, steht unter der Leitung von Professor Hakan Kayal. Der sagt:

„Es gibt viele Berichte von Piloten oder Pilotinnen, die während des Flugs unbekannte Flugobjekte oder merkwürdige Leucht- oder Wetterphänomene in der Atmosphäre gesichtet haben.

Für derartige Erscheinungen verwendet die Wissenschaft den Oberbegriff unidentifizierte anomale Phänomene (UAP) – eine Definition, die weiter greift als der früher übliche Ausdruck UFO (Unidentifiziertes Flugobjekt).

UFOs bzw. UAP sind mittlerweile ein globales Forschungsfeld. Denn trotz zahlreicher glaubwürdiger Sichtungen ist noch vieles über die Natur und Herkunft des Phänomens unbekannt. Systematische Untersuchungen sind entscheidend, um verlässliche Daten zu sammeln, wissenschaftlich zu analysieren und fundierte Erkenntnisse daraus zu gewinnen.“

Mehr über echte und menschengemachte UFOs lesen Sie im Buch „Der Raumfahrt-Schwindel„.

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 23.01.2026

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