
Forscher haben das Gehirn einer Fruchtfliege im Computer 1:1 rekonstruiert, Neuron für Neuron, ohne Trainingsdaten oder maschinelles Lernen und das Ergebnis war absolut überraschend!
Ist unser Gehirn nur Software?
Forscher von Eon Systems geben an, eine Fruchtfliege in einer digitalen Umgebung mit Hilfe eines Gehirnmodells simuliert zu haben, das auf dem biologischen Konnektom der Fliege basiert.
Die virtuelle Fliege kann Verhaltensweisen wie Laufen, Putzen und Fressen durch neuronale Verbindungen anstelle von einfachem Verstärkungstraining ausführen.
Das Projekt wird als erster Schritt hin zur vollständigen Gehirnemulation präsentiert, obwohl weiterhin darüber diskutiert wird, wie viele sensorische Reize einbezogen wurden und ob solche Simulationen mit Bewusstsein in Zusammenhang stehen.
Wenn die gesamte Vernetzung eines Gehirns digital nachgebildet werden kann, könnten sich zukünftige Simulationen dann eines Tages wie ein lebendes Gehirn verhalten?
Dies will jetzt nicht jeder hören, aber es muss doch mal erklärt werden: Nachdem die Rekonstruktion des Fruchtfliegen-Gehirns abgeschlossen war und sie aufwachte, begann sie zu laufen, zu futtern, sich zu putzen usw., obwohl es ihr niemand beigebracht hatte. Sie wusste genau, was sie als nächstes zu tun hatte, ohne jede Information dazu, die man ihr zuvor hätte geben können. (Danny Golers DMT-Laser-Experiment und der Matrix-Code mit tausenden Versuchspersonen)

Das Gehirn einer Fruchtfliege kopiert
Das Gehirn der Fruchtfliege wurde also kopiert und in eine virtuelle Fliege transferiert.
Ein Fruchtfliegen-Gehirn hat 140.000 Neuronen und das eines Menschen 86.000.000.000. Doch was hat das mit dem Experiment mit der Fruchtfliege zu tun?
Hiermit wurde ein Beweis geliefert, dass unser Bewusstsein Software ist. Es wurde demonstriert, dass man Bewusstsein per Copy-Paste einfach weitergeben kann.
Das Verhalten der Fruchtfliege war also als Standard-Software mit integriert, obwohl es keinerlei Trainingsdaten gegeben hat. Es ist so, als würde sie eine Informationsquelle nutzen, die sich jeder Herkunft entzieht.
Der erste Multi-Verhaltensupload eines Gehirns. Dies heißt, das Gehirn gehört zu einem künstlichen Geist. Man kopiert ein biologisches Gehirn, Neuron für Neuron und Synapse für Synapse und kann es dann starten und laufen lassen.

Somit kann man also eine Fruchtfliege 1:1 kopieren und auch virtuell agieren lassen. Die virtuelle Kopie verhält sich exakt so wie eine biologische Fliege, obwohl gar kein biologisches Gehirn existiert.
Die Geschichte von EON Systems
Hier die wichtigsten Punkte chronologisch und aktuell (Stand März 2026):
- Oktober 2024: Das FlyWire-Konsortium, u. a. von Princeton, Janelia/HHMI und Google, publizierten in mehreren Nature-Papieren den ersten kompletten Connectome eines erwachsenen Insekts: 139.255 Neuronen + ca. 50–54 Millionen Synapsen. Das ist ein riesiger Meilenstein mit 10+ Jahre Arbeit und ein KI-unterstütztes manuelles Proofreading.
- Fast gleichzeitig, gleiches Nature-Release, zeigen Forscher, darunter u.a. Phil Shiu von der UC Berkeley, dass man diesen Connectome direkt als neuronales Netz simulieren kann – und zwar auf einem normalen Laptop.
- Die Simulation sagte mit hoher Genauigkeit (>90 % in manchen Tests) voraus, wie echte Neuronen auf Reize reagieren würden (z.B. süß/bitter, Rüssel ausfahren oder nicht. Das war aber noch keine vollständige virtuelle Fliege, sondern eher eine isolierte Gehirnsimulation mit simulierten sensorischen Eingaben.
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- März 2024: Google DeepMind und Janelia haben NeuroMechFly und ein MuJoCo-Modell einer virtuellen Fruchtfliege vorgestellt. Ein sehr realistisches physikbasiertes Körper-Modell mit Skelett, Flügel, Beine und Aerodynamik, das mit KI und dem Reinforcement Learning trainiert wurde, um echt aussehende Lauf- und Flugbewegungen zu machen.

Aber: Das Gehirn war bei diesen Experimenten noch nicht das echte Connectome, sondern nur ein künstliches neuronales Netz.
Erst Anfang 2026 wurde es spannend: Eine Firma namens Eon Systems, bestehend aus einigen Leuten aus dem FlyWire– und Connectome-Umfeld, haben demonstriert, dass sie den kompletten realen Connectome in eine verkörperte Simulation, d.h. virtuelle Physik-Umgebung, eingebettet haben. Sensoren, wie virtuelle Augen, Antennen, Tastsensoren, bildeten ein reales neuronales Netz aus dem Connectome mit Motor-Befehle und der physikalisch simulierte Körper bewegt sich.
Die virtuelle Fliege zeigt dabei mehrere natürliche Verhaltensweisen, wie Laufen, Drehen, Reagieren auf Reize. Es gibt sogar eine Reihe an Videos davon und wurden u.a. auf X geteilt, die zeigen, wie die Fliege in der simulierten Welt herumläuft.
Das ist also der Stand: Kein reines „Mind-Upload“ im Sinne von Bewusstseins-Transfer, aber die erste vollständige 1:1 neuronale Simulation eines realen Gehirns in einem virtuellen Körper, die sinnvolle Verhaltensweisen produziert.
Viele Leute, insbesondere in Emulation und AGI-Kreisen nennen es tatsächlich „die erste Fruchtfliege wurde hochgeladen“. Kurz gesagt: Es ist ein riesiger Schritt in Richtung Verständnis, wie Gehirne Verhalten erzeugen und ein Proof-of-Concept für spätere größere Uploads und Simulationen.

Leben wir in einer Simulation?
Die biologische Fruchtfliege wurde kopiert und es wurde ein virtueller Geist dieser Fliege erschaffen. Die Frage, die sich in spiritueller Hinsicht stellt, ist: ob das Sterben eines Lebewesens einfach ein Kopiervorgang von einer virtuellen Welt in eine andere darstellt?
Der Geist ist nicht die Maschine. Die Maschine wird zum Geist.
Das Simulationsargument von Bostrom sagt im Kern:
Wenn Zivilisationen posthuman werden und riesige Mengen an bewussten Simulationen von Vorfahren laufen lassen können, ist es durch dieses Experiment statistisch wesentlich wahrscheinlicher, dass wir in so einer simulierten Welt leben als in einer tatsächlichen biologischen Realität.
Das Fruchtfliegen-Experiment zeigt, dass wir, hier in unserer Realität, jetzt schon sehr kleine Gehirne (125.000 Neuronen) 1:1 emulieren und virtuell-verkörpert laufen lassen können.

Das macht es durchaus plausibler, dass fortgeschrittene Exo-Zivilisationen viel größere planetare Simulationen laufen lassen können.
Dies stärkt auch indirekt eines der Prämissen von Bostrom, der sagt, dass Gehirn-Emulationen nämlich technisch machbar sind. Es ist nur ein weiterer Datenpunkt, dass Simulationen von Bewusstsein und Geist prinzipiell möglich sind.
Natürlich würde man das auch gern mal mit einem Menschen machen, aber da das menschliche Gehirn Millionen mal mehr an Neuronen besitzt, ist das technisch bisher nicht möglich.

Dieser Artikel wurde verfasst von © Matrixblogger.de
Autor: Jonathan Dilas (Der Matrixblogger)
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Quellen: PublicDomain/matrixblogger.de am 10.03.2026
