‚Alle Rezeptoren befinden sich in unserer Haut‘, welche die Umweltsignale wahrnimmt. Die Haut fungiert in diesem Sinne als Steuerungszentrale; sie bestimmt ob ein Signal die Proteine erreicht und somit beeinflussen kann.
Eine andere Form der Wahrnehmung ist unser Bewusstsein: Wie wir die Welt sehen, das steuert unsere Biologie – die Wahrnehmung steuert das Verhalten der Proteine.
…besagt also, dass wir kontrollieren mit unserem Geist – teils bewusst, teils unbewusst – steuern, wie unsere Körperzellen funktionieren und wie unsere Gene abgelesen werden. Selbst Gendefekte infolge von Mutationen könne die epigenetische Kontrolle kompensieren.
Überzeugung basiert auf subjektiver Wahrnehmung – sie kann je nach Bewertungssystem richtig oder falsch sein.
Der bekannte, positive Placebo-Effekt ist eine Erscheinungsform der epigenetischen Kontrolle. Positives Denken kann Heilung bedeuten – in diesem Sinne greift aber auch der gegenteilige Nocebo-Effekt: negativer Glaube kann zum Tode führen. „Wenn Ihr nach der Krankheit sucht, dann könnt Ihr diese Krankheit durch epigenetische Kontrolle erschaffen.“
Stress ist einer der wichtigsten Gründe für Erkrankungen:
Sobald der Geist in seiner Umwelt etwas Bedrohliches wahrnimmt, versetzt der unsere Zellen durch Botenstoffe in einen Schutzmodus, der weiteres Zellwachstum unterbindet bzw. verringert. Resultierend entstehen weniger neue Zellen als Zellen absterben, solange dieser Zustand aufrechterhalten wird.
Zudem schalten Stresshormone das Immunsystem ab. Dennoch reicht allein die Ab-wesenheit von Stress noch nicht aus, um Wohlergehen und körperliche wie seelische Gesundheit zu bewirken – vielmehr sei Liebe das größte Wachstumssignal überhaupt.
In der Schwangerschaft bestimmt die Umwelt(wahrnehmung) der Mutter auch die Um-gebung des Fötus, denn Stresshormone wie auch Glücksempfindungen gehen über die Plazenta auf den Fötus über. Dieser Einfluss wirke sogar über 2 Generationen. Das Baby kann in diesem Sinne schon vor der Geburt lernen, es übernimmt Überzeugungen und Reaktionsmechanismen der Mutter – genau diesem Mechanismus erkennt Bruce Lipton als Hauptursache der rasant zunehmenden Zivilisationserkrankungen.
Spiritualität: Das Unterbewusstsein kann 40 Millionen Bits pro Sekunde verarbeiten, ist aber stark gewohnheitsorientiert. Das Bewusstsein dagegen kann kreativ wirken. Wer das Bewusstsein nicht beachtet, lässt zu, dass sein Leben vom programmatischen Unter-bewusstsein gesteuert wird (wie ein Autopilot). Zellen haben eine Identität, welche durch sogenannte Identitätsrezeptoren an der äußeren Zellmembran bestimmt wird, die man sich im Sinne einer Sonnenbrille (= selektive Wahrnehmung) vorstellen kann. Diese Identität kommt also von Außen, besteht also nach dem Tod der Zelle fort; das was uns ausmacht (nicht unsere Biomasse, sondern unsere Identität) ist unsterblich.
Möglichkeiten zur positiven Beeinflussung unserer epi-energetischen Kontrolle bzw. Wahrnehmung: Positives Denken kann einen gewissen Einfluss auf das Unterbewusstsein ausüben, aber die Dominanz des Unterbewusstseins ist geradezu übermächtig. Dagegen ist der Einfluss positiver Empfindungen größer, weil sie dem Bewusstsein einen größeren Einfluss verleihen.
Unsere Gedanken und Empfindungen in Bezug auf andere Personen sind nicht nur in uns, sie wirken sich zudem auf die Person aus, die in unserem Denken und Fühlen fokussiert ist. Sind dies positive Empfindungen, wird diese Person unsere Nähe suchen – negative Empfindungen und Gedanken bewirken das Gegenteil.
Lipton zeigt also auf, dass der Mensch mit seinen Gedanken auf Materie wirkt und dass menschliche Emotionen Resultate erzielen können, die die konventionellen Gesetze der Physik aufheben.
Video: Auf Youtube gelöscht…
Nach dem das Video mehrfach auf Youtube hochgeladen und wieder gelöscht wurde, einige Videos noch auf YT verbleiben, haben wir eine Sicherungskopie auf unserem Vimeo-Kanal gesichert
https://vimeo.com/111532714
Rezension:
Bruce Lipton: Wie wir werden, was wir sind (DVD)
In dieser Abhandlung über das „Geheimnis des Lebens” führt der renommierte Embryo-loge und Histologe Bruce Lipton in sehr anschaulicher und verständlicher Weise durch die Irrungen und Wirrungen konventioneller Zellbiologie hin zu den neuesten Forschungsergebnissen der Bedeutung von Wahrnehmung aus der Umwelt aufge-nommener Signale sowohl auf zellulärer Ebene wie für das Individuum als Gesamt-organismus.
Ausgehend von dem um 1650 aufgestellten Leitprinzip der Wissenschaft „Wissen sammeln, das nützlich ist, um die Natur zu beherrschen und zu steuern” erläutert er den historischen Ablauf der Herangehensweise der wissenschaftlichen Aktivitäten an das „kollektive Amöbenbewusstsein” Mensch. Die Steuerung wurde einerseits im Außen (Spiritualisten – Vermittlung – Umwelt), andererseits im Innen (Mechanisten – Veranlagung – Gene) gesucht.

Durch das 1859 entstandene Werk von Charles Darwin über die Entstehung der Arten richtete sich fortan das Augenmerk auf die materialistische Ebene der Genetik. Nach über 100 Jahren Forschung wurde der genetische Determinismus (DNA – RNA – Protein) als zentrales Dogma postuliert und dadurch der Mensch zum Opfer seiner Erbanlagen degradiert.
Um diese „unantastbare Wahrheit” zu untermauern und den genetischen Code voll-ständig zu entschlüsseln, wurde 1989 das Projekt des menschlichen Genoms ins Leben gerufen. Das 12 Jahre später feststehende Ergebnis stand allerdings absolut konträr zur zugrunde gelegten Theorie: Anstelle von 140.000 Genen, welche von der Theorie her erwartet wurden, konnten lediglich 23.000 Gene gefunden werden, wodurch auch das Bild des Menschen der konventionellen Medizin als „biochemische Maschine gesteuert durch Gene” widerlegt wurde. Denn nicht das Gen, sondern das Signal gesteuerte Protein.
„Wenn wir unsere Überzeugungen verändern, verändern wir unsere Realität.“
Videos:
Vorschau: Wie wir werden, was wir sind
Biology Of Belief
Quellen: PRAVDA TV/washaeltdieweltzusammen.blogspot.de vom 27.01.2014
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