Syrische Armee schießt wahllos auf Zivilisten – 20 Tote in Hama

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Beim Artilleriebeschuss durch die Regierungskräfte in der syrischen Stadt Hama sind am Montag mindestens 20 Menschen gestorben. Rund 60 Menschen wurden verletzt, meldet Reuters unter Berufung auf Augenzeugen.

Wie ein Ortsansässiger der Agentur telefonisch mitteilte, waren am Morgen Panzer und Artillerie in die Stadt eingerückt und hatten auf Menschen auf den Straßen geschossen. Einige Häuser seien in Brand geraten.

Am Sonntag hatte eine Gruppe von  UN-Beobachtern Hama besucht.

Trotz des in Syrien geltenden Waffenstillstandes melden sowohl die Opposition als auch die Militärs immer erneute Zusammenstöße und weitere Opfer.

Die erste Gruppe von UN-Beobachtern war am 15. April in Syrien eingetroffen, um die Einhaltung der Waffenruhe zu überwachen.

Der UN-Sicherheitsrat hatte am Samstag einstimmig eine deutliche Aufstockung der Beobachtermission beschlossen, die nun von 30 auf 300 unbewaffnete Militärbeobachter erweitert werden soll. Die Beobachter sollen die Einhaltung des Friedensplans von Ex-UN-Generalsekretär Kofi Annan überwachen, der auch einen Waffenstillstand und den Übergang zu einem demokratischen Mehrparteiensystem beinhaltet.

Quelle: AFP/Ria Novosti vom 23.04.2012

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