GEMA: „Nichts zu tun mit Hausdurchsuchungen“

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Die Verwertungsgesellschaft GEMA beteuert, mit den Hausdurchsuchungen, die letzte Woche gegen mutmaßliche Beteiligte an DDoS-Angriffen durchgeführt wurden, nichts zu tun zu haben. Gleichzeitig kündigte sie an, keine Strafanzeige wegen neuerer Attacken stellen zu wollen.

Die neueren Attacken auf die GEMA waren eine Reaktion von Anonymous auf die letzte Woche durchgeführten Hausdurchsuchungen. In einem gewohnt martialischen Video verkündet Anonymous, die GEMA habe eine Grenze überschritten. Man bedaure keinen einzigen Angriff. Kurz nach Veröffentlichung dieses Videos fanden neue DDoS-Attacken auf die Website statt. Allerdings wolle man diesmal, anders als bei den Angriffen im Dezember 2011, keine Strafanzeige stellen, da die Auswirkungen der Attacke gering und die Angreifer nur schwer zu identifizieren seien.

Die GEMA gibt gleichzeitig an, nichts mit den Hausdurchsuchungen letzte Woche zu tun zu haben. Dies sei eine alleinige Entscheidung der Staatsanwaltschaft gewesen, mit der sie auf die Anzeige der GEMA reagiert habe. Diese Art der Argumentation ist bei der GEMA allerdings nicht neu. Auf Anfrage von gulli bezüglich der Erhöhung der Leermedienabgabe durch die ZPÜ erklärte der Pressesprecher, die GEMA habe nichts mit Preiserhöhungen auf die Endprodukte zu tun, da die Hersteller die Erhöhung ja nicht an die Kunden weitergeben müssten. Hausdurchsuchungen sind bei solchen Ermittlungen wegen Computersabotage allerdings durchaus üblich.

Eine Sprecherin äußerte sich wie folgt: „Die GEMA hat lediglich Strafanzeige gestellt und die Logdateien weitergegeben.“ Der Staatsanwalt verkündete, die Aktionen seien gerechtfertigt gewesen, da eine zufällig Teilnahme quasi ausgeschlossen sei. „Das BKA hat Screenshots von der Seite gemacht, selbst ein Fire-Button war auf dieser abgebildet.“ Staatsanwalt Badle weiter: „Das ist die Message, die rüberkommen soll. Da auch die Familien von den Ermittlungen faktisch betroffen sind, wachen die Jugendlichen vielleicht auf.“ Den Behörden sei klar gewesen, dass man es größtenteils mit Jugendlichen zu tun gehabt habe.

Quellen: netzwelt.de/heise.de/gulli.com vom 20.06.2012

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