Iran will Militärpräsenz auf internationaler See erhöhen

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Im Atomstreit mit dem Westen hat der Iran mit einer Erhöhung seiner Militärpräsenz in internationalen Gewässern gedroht. Gleichzeitig bekräftigte der Marine-Kommandant der einflussreichen Revolutionsgarden, Ali Fadawi (Foto), am Samstag laut der Nachrichtenagentur FARS die Drohung, gegebenenfalls die für den internationalen Öltransport wichtige Seestraße von Homuz zu blockieren. Der Iran könne verhindern, dass auch nur ein Tropfen Öl die Meerenge passiere, sagte er.

Als Reaktion auf internationale Sanktionen gegen den Iran hatte die Teheraner Regierung bereits wiederholt mit einer Seeblockade gedroht. Durch die Straße von Homuz wird fast das gesamte Öl Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwaits und des Irak exportiert. Die USA hatten erst in der vergangenen Woche ihre Präsenz in der Region erhöht, indem sie ein weiteres Minensuchboot dorthin schickten. Die Staatengemeinschaft verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel der Atomforschung zu zivilen Zwecken an Nuklearwaffen zu arbeiten. Der Iran weist die Vorwürfe zurück.

Quellen: TehranTimes/APA/derstandard.at vom 14.07.2012

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