Viele Schüler sehen kaum Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur

Eine vor kurzem veröffentlichte Studie der FU Berlin bescheinigt deutschen Schülern große Defizite beim zeitgeschichtlichen Wissen. Rund 40 Prozent der befragten Neunt- und Zehntklässler sehen demnach kaum Unterschiede zwischen Nationalsozialismus, der DDR sowie der Bundesrepublik vor und nach der Wiedervereinigung und glauben, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte seien in allen vier Systemen etwa gleich ausgeprägt.

Bei der Unterscheidung zwischen Diktatur und Demokratie kam es ebenfalls zu überraschenden Ergebnissen: den NS-Staat stufte nur etwa die Hälfte der Schüler als Diktatur ein, die DDR lediglich ein Drittel. Ebenso hielt nur gut die Hälfte der Schüler die BRD für demokratisch. Die verantwortlichen Forscher machen für das Ergebnis das “geringe politisch-historische Wissen” der Schüler verantwortlich.

Quellen: dpa/newspresso.gulli.com vom 04.07.2012

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