Powercut in Washington – Vierte Welt am 4. Juli

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Kühlschränke fallen aus, verwesende Steaks verbreiten Leichengeruch, Kliniken arbeiten im Notbetrieb: Die US-Hauptstadt versinkt im Chaos. Schuld ist ein Stromausfall in der brütenden Sommerhitze.

(Foto: Im US-Bundesstaat Indiana kündigt sich der Sturm „Derecho“ an, der auch in Washington für Stromausfälle sorgt)

Der Sturz in die Vierte Welt, die vor Technik starrt und ohne Strom hilfloser ist als Blechhüttenslums, ereilte die Hauptstadt in der von Blitzen bühnenhaft durchstrahlten Nacht zum 30. Juni. „Derecho“, das lernten am Morgen des Samstag Anwälte, Lobbyisten und Parlamentarier an Transistorradios, „Derecho“ hieß das Unwetter-Phänomen einer Front mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometer, die sich über hunderte Meilen erstreckt hatte.

Die Kapitale der letzten verbliebenen Supermacht erlebt seither, was sie auch regelmäßig bei Winterblizzards erduldet: Stromausfall für Millionen, „Powercut“, saftloses Siechtum.

Erinnerungen an „Katrina“

Während am Samstag die Temperaturen auf über 40 Grad stiegen, die Menschen fluchten und und die Handys starben, teilte sich Washington in ironischer Gerechtigkeit: Die Habenichtse in den schwarzen, armen, fast baumlosen Vierteln des Südens und Ostens hatten „Power“, die herrlich bewaldeten Millionärs-Vororte in Maryland und Virgina waren machtlos.

Willkommen in der Vierten Welt. Mehr als eine Millionen Menschen im Großraum Washington sind fünf Tage danach, am Nationalfeiertag „Fourth of July“, noch immer ohne Strom. Sie schlafen in ihrem Schweiß, wenn die dröhnenden Dieselgeneratoren besser gerüsteter Nachbarn und, tagsüber, die Motorsägen der Notfall-Crews Schlaf zulassen.

Am schlimmsten hat es jene erwischt, die nach Tagen aus dem Urlaub in ihre stromlosen Häuser eilten und vom süßen Leichengeruch verrotteter Steaks und faulenden Gemüses empfangen wurden.

Wer den Gestank einmal in der Nase hat, verliert die Erinnerung niemals. In New Orleans nach dem Hurrikan „Katrina“ standen mit Klebeband versiegelte, übermannshohe Kühlschränke vor den Häusern wie Grabsteine. Nach dem Tod litten die Menschen in New Orleans am meisten unter dem Fäulnisgestank und dem Verlust ihrer Erinnerungsfotos. „Katrina“ verheerte die Armen. „Derecho“ und Pepco, der völlig überforderte Stromgigant der Vororte, berauben die Reichsten ihrer Macht.

Aus dem Desaster nichts gelernt

Man mag die Demutserfahrung für die Macher in der mächtigsten Haupstadt des Erdkreises pädagogisch sinnvoll, sogar moralisch wertvoll nennen. Wäre da die geringste Aussicht, dass aus dem Desaster gelernt würde. Dafür gibt es keinen Anhaltspunkt. Der auflodernde Pepco-Hass eint unter Schneemassen wie in Sommerhitze ganz Suburbia, er erlischt, wenn der Strom wieder fließt, so jäh, wie er aufkam. Die recht naheliegende Idee, den Viert-Welt-Abstürzen der Hauptstadt zu begegnen, indem man die Stromleitungen unterirdisch verlegt („undergrounding“), erstickt seit vielen Jahren im Gewirr aus bürokratischer Inkompetenz und Steuerfaulheit.

Washington und sein District of Columbia ist kein Staat und hat keine Vertretung im Kongress, der die Aufsicht hat über das Mündel. Niemand in der Stadt wie in den Vororten will einen Dollar mehr zahlen für eine gründlichere Strominfrastruktur, die sich ins 21. Jahrhundert bewegte. Hinweise auf die irre Gegenrechnung von Milliarden Dollar Verlusten durch Stromausfall versus Milliarden Dollar für eine Lösung des Problems prallt ab an Betonköpfen.

Quellen: AFP/Welt Online vom 04.07.2012

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One thought on “Powercut in Washington – Vierte Welt am 4. Juli

  1. Sucht mal in google nach russischen Superwaffen. Die einzig verbliebene Supermacht liegt in Russland und hat mich HAARP und Chemtrails massive seid zig Jahren das Wetter manipuliert. So sieht die Wahrheit aus

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