Minutiöse Notfallpläne: Deutsche Banken bereiten sich auf die Drachme vor

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Noch weiß niemand, ob Griechenland die Euro-Zone verlässt. Doch deutsche Banken haben schon hunderte Mitarbeiter dafür abgestellt, die Wiedereinführung der Drachme zu managen. Geplant wird teilweise mit Minutenvorgaben.

Am Wochenende mahnte Bundeskanzlerin Angela Merkel noch zur vorsichtigen Wortwahl zu einem möglichen Griechenland-Austritt. Europa sei nicht nur eine monetäre Union, sondern auch eine politische. Auch ihr Treffen mit dem griechischen Staatschef Antonis Samaras am Freitag war von Bekenntnissen zu einer gemeinsamen Zukunft bestimmt.

Die deutschen Banken trauen diesem Frieden allerdings nicht und bereiten sich auf den Fall der Fälle vor: Wie das „Handelsblatt“ in seiner Online-Ausgabe berichtet, arbeiteten bis zu 70 Mitarbeiter pro Bank an Plänen, die im Falle einer Wiedereinführung der Drachme in Kraft treten würden.

„Die großen Banken denken darüber nach, wie sie reagieren müssen“, sagt Daniel Kapffer, Experte für Risikomanagement und Partner der Unternehmensberatung Accenture gegenüber dem „Handelsblatt“. „Allein schon weil die aufsichtsrechtlichen Be-stimmungen sagen: Die Banken sollen sich Stressszenarien ausdenken und diese entlang der ganzen Wertschöpfungskette prüfen.“ Der Stresstest „Griechenland führt die Drachme ein“ sei in den ersten Banken schon seit 12 bis 18 Monaten ein Thema, zitiert die Zeitung einen Experten. Die Wiedereinführung würde zum Teil in minutengenauen Plänen durchgespielt.

Grexit kann den Finanzmarkt erschüttern

Neben den möglichen Konsequenzen des sogenannten Grexits für die Realwirtschaft, müssten sich einige Bank-Sparten ganz speziell mit dem Ausstieg beschäftigen: Die Zeitung nennt etwa „direkte Kreditzusagen an griechische Kunden, Projektfinanzierung in Griechenland, Basiswerte für verschiedene Derivate wie Kreditausfallversicherungen, gegebenenfalls Handel mit griechischen Aktien“. Der Posten griechischer Staatsanleihen spiele da aber keine Rolle mehr, da sich die Banken von diesen getrennt hätten.

Wie hoch der wirtschaftliche Schaden durch den Grexit wäre, bleibt allerdings unklar: „Es ist die Frage, ob es am Finanzmarkt eine Erschütterung gäbe, durch die auch andere Positionen an Wert verlören“, sagt Thorsten Polleit, Chefvolkswirt des Goldhändlers Degussa, gegenüber dem „Handelsblatt“.

Quellen: FOCUS/terragermania.wordpress.com vom 28.08.2012

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