
In Birma sind nach tagelangen ethnischen Unruhen mindestens 22.500 Menschen auf der Flucht. Das sagte ein Vertreter der UNO und berief sich auf Angaben der birmanischen Regierung. Die meisten der Flüchtlinge seien Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya.
Bei den Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen im Bundesstaat Rakhine sind bislang mehr als 100 Menschen getötet worden. Die Lage hatte sich nach einer ersten Gewaltwelle im Juni zunächst wieder beruhight, vor einer Woche begannen die Auseinandersetzungen aber wieder.
In Birma leben etwa 800.000 Rohingya. Sie sind staatenlos – die UNO bezeichnet sie als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt.
Quellen: AFP/wissen.dradio.de vom 28.10.2012
