Sonnen-, Erdbeben- und Vulkan-Update: Kalifornien, Japan, Kolumbien – Ätna, Mount Michael und Vulkane Kongo´s aktiv

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Die Seismik war vor einer Woche rückläufig, erst die letzten paar Tage gab es einen stetigen Anstieg, Schwarm in Kalifornien, sowie zwei Starkbeben in Kolumbien und Japan, unter anderem wegen den drei mittleren Sonneneruptionen die zu beginn vom Oktober unser Erdmagnetfeld trafen und einen G3-Sturm auslösten. Die Sonne wartet mit fünf schwachen Regionen und zwei koronalen Löchern auf, ohne aktuell gefährlich zu werden. Der Mount Michael nördlich der Antarktis ist wieder aktiv, sowie der Ätna und auch zwei Vulkane Kongo`s.

Seit Wochen werden die Britischen Jungferninseln (engl. the British Virgin Islands), eine Inselgruppe der Kleinen Antillen in der Karibik, etwa 100 km östlich von Puerto Rico gelegen, von einem Erdbebenschwarm heimgesucht. Wir wissen, dass Kalifornien täglich getroffen wird, doch die Beben über 4.0 halten sich nun seit Tagen.

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Eine stärkere Erschütterung ist wahrscheinlich, ein Auslöser kann das Erdbeben vom 02. Oktober bei den unbewohnten Bellany-Inseln sein. Die Inseln liegen im Somow-See im Südlichen Ozean rund 2300 km südlich von Neuseeland. Die Inselgruppe liegt 240 Kilometer vom antarktischen Festland (Oatesland) entfernt und ist ein Teil des Ross-Nebengebiets, des von Neuseeland beanspruchten Antarktisterritoriums.

Feuergürtel, kleine Erschütterungen bei Island und der Jan-Mayen-Insel, Mexiko, Peru, Süd- und Mittelamerika, bis nach Afrika mit Tansania, Ägypten, Libyen, in den Tiefen Asiens, wie Tajikistan, Kirgisistan, Kasachstan und auf dem europäischen Kontinent, Rumänien, Mittelmeer und Südeuropa, sind Zeugen, Beweise einer globalen Bewegung innerhalb der Tektonik, durch Einfluss der Hotspots der Vulkane.

Die Präfektur Fukushima traf es diesmal heftiger, da das 6.1 am 01. Oktober Schock-wellen (Tremor reichte von 5.5 bis 6.5) über den Planeten schickte und die japanische Insel durchgeschüttelt wurde.

02 Oct 2012 21:41 JST 02 Oct 2012 Fukushima-ken Hamadori 2.4
02 Oct 2012 14:47 JST 02 Oct 2012 Fukushima-ken Oki 3.7
02 Oct 2012 07:32 JST 02 Oct 2012 Fukushima-ken Oki 3.9
02 Oct 2012 07:12 JST 02 Oct 2012 Fukushima-ken Hamadori 3.3
02 Oct 2012 05:50 JST 02 Oct 2012 Fukushima-ken Oki 4.4
02 Oct 2012 05:21 JST 02 Oct 2012 Fukushima-ken Oki 4.4
02 Oct 2012 03:40 JST 02 Oct 2012 Fukushima-ken Oki 5.2
30 Sep 2012 22:39 JST 30 Sep 2012 Fukushima-ken Hamadori 4.1

Die Auflistung (x = ungelistete Tremor-Beben):

  • 28.09.

  • 4.6 Tonga (x)
  • 29.09.

  • 4.9 Libyen (x)
  • 4.7 Tajikistan (x)
  • 5.9 Guerrero, Mexiko (x)
  • 5.5 Oaxaca, Mexiko (x)
  • 5.0 Thailand (x)
  • 5.1 Mindoro, Philippinen (x)

  • 30.09.

  • 4.7 4.6 Ägypten (x)
  • 5.0 Tonga (x)
  • 5.3 Mariana-Inseln (x)

  • 01.10.

  • 4.8 Kasachstan (x)
  • 5.0 Iran (x)
  • 4.2 Ukraine (x)
  • 5.2 Primor`ye, Russland (x)

  • 02.10.

  • 6.5 Tonga (x)
  • 6.1 5.4 Nordpazifik (x)
  • 5.9 Kepulauan, Indonesien (x)
  • 4.9 Hudson Bay, Kanada (x)
  • 4.5 Libyen (x)
  • 4.9 Sudan (x)
  • 2.2 Zehdenick, 52.99 N 13.34 E
  • 2.1 Lauterhofen, 49.35 N 11.62 E
  • 03.10.

 

  • 4.6 Himachal, Indien (x)
  • 4.5 Frankreich (x)
  • 4.8 Sumatra (x)
  • 5.1 Thailand (x)
  • 5.0 Algerien (x)
  • 6.1 Mindanao, Philippinen (x)
  • 04.10.

Sonne

Die Sonne ist im Ruhe-Modus, die Sonnenaktivität befand sich noch vor zwei Tagen im mittleren C-Bereich, fiel in den Tagen dann in den schwachen B-Bereich. Die NOAA hat fünf Regionen markiert, die allesamt mit Alpha oder Beta eingestuft werden. Anhand der oberen Bildkomposition sehen wir, dass eine unmarkierte Region (grünes Bild: Mittig der sichtbare Bereich der Sonne, links die östliche Seite der Sonne, mit den neuen Regionen) sich langsam auf die Sonnenscheibe bewegt.

Sonnenregion / Sonnenflecken / Magnetismus
1578 / 1 / A
1579 / 3 / B
1582 / 7 / B
1584 / 1 / A
1585 / 4 / B

Drei schwache C-Sonnenflares wurden am 29. September von Region 1577 auf die Erde geschleudert, der Einschlag traf die Erde am 30. September und am 01. Oktober. Dies löste einen geomagnetischen Sturm der Stärke G3 aus.

Die kommenden vier Wochen zeigen interessante Planetenkonstellationen, die entweder mit der Sonne in Verbindung stehen (Heliocentric) oder mit der Erde (Geocentric).

Vulkane

Ätna: neue Aktivität in der Bocca Nuova

In der Facebookgruppe “volcanoes and volcanism” hatte ein Mitglied einen Screenshot der Ätna-Livecam gepostet, auf dem eine rot illuminierte Dampfwolke zu sehen ist, hier ein neues Bild. Das lässt den Schluß zu, dass es im Krater Bocca Nuova wieder strom-bolianische Tätigkeit gibt. Eine Periode dieser schwachen Vulkanausbrüche gab es bereits im Sommer. In der Bocca Nuova baut sich ein kleiner Schlackenkegel auf.

Die Serie paroxysmaler Vulkanausbrüche scheint ersteinmal beendet zu sein. Vor der großen Flankeneruption im Sommer 2001 gab es auch Phasen mit Intrakratertätigkeit und Paroxysmen, die sich abwechselten. Man darf gespannt sein, wann sich der nächste große Vulkanausbruch am Ätna ereignen wird.

Virunga-Vulkane: Reisen weiterhin unmöglich

An den Virunga-Vulkanen Nyiragongo und Nyamuragira wurden in der letzten Wochen starke Gasemissionen beobachtet. Der Lavasee im Krater des Nyiragongo ist weiterhin aktiv. Reisen in die Region sind allerdings weiterhin unmöglich. Der Vulkanologe Charles Balagizi berichtete mir Goma (Demokratische Republik Kongo), dass die Situation dort sehr schlimm sei. Um Goma und den Virunga-Vulkanen herrschen kriegsähnliche Zu-stände, Rebellen und Militär liefern sich Gefechte. Selbst die Bürger von Goma sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und können die Stadt praktisch nicht verlassen.

El Hierro: Erdbeben flacher

In der letzten Woche hat die Anzahl der leichten Erdbeben unter El Hierro stark abgenommen, dennoch wird Seismik registriert – am 01.10. wurden 17, am 02.10. 5 und am 03.10. 10 Beben gemessen, alle unter 2.0 auf der Skala. Interessant ist, dass die Hypozentren nun flacher liegen. Einige Erdbeben ereigneten sich in nur 10 km Tiefe. Laut unseren Kollegen von volcanodiscovery wird im Südteil der Insel eine Inflation bis zu 3 cm registriert.

Ein Teil des Magmas hat es scheinbar geschafft weiter aufzusteigen. Im Norden wird unterdessen Deflation verzeichnet. Dort reduzieren sich die Aufwölbungen des Bodens bereits wieder. Möglicherweise bewegt sich das Magma aus dem Norden in den Süden.

Sandwich Inseln – Mount Michael mit Aktivität

Wie Bilder am 02. Oktober vom MODIS-Satelliten zeigen, scheint die Aktivität nördlich der Antarktis, auf den Saunders Island (Südsandwichinseln) – die zweitgrößte der im Südatlantik gelegenen Südlichen Sandwichinseln – wieder zuzunehmen.

Die politisch zum Britischen Überseegebiet von Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln zählende, unbewohnte und sichelförmige Vulkaninsel (Durchmesser etwa 8,8 km) liegt südlich der Candlemasinseln und nördlich von Montagu Island. Saunders Island wird vom 990 Meter hohen aktiven Schichtvulkan Mount Michael gebildet, dessen letzter explosiver Ausbruch 1819 registriert wurde.

Quellen: PRAVDA-TV / EMSC / EarthquakeReporter / NASA / NOAA  / SolarHam / WIKIPEDIA / vulkane.net / iris.edu / survivalangel.blog.de vom 03.10.2012

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