Studie: Handys noch zu giftig

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Die amerikanische Umweltschutzorganisation Ecology Center hat gemeinsam mit Technologieexperten von ifixit.com eine Studie über die Giftstoffe in Mobiltelefonen erarbeitet. Gestern wurden die Ergebnisse veröffentlicht, bei denen die neueren Geräte deutlich besser abschneiden als jene älteren Produktionsdatums.

Es wurden 36 verschiedene Handymodelle auf enthaltene Giftstoffe wie Blei, Quecksilber, Brom, Chlor, Kadmium und gesundheitsschädliche Flammhemmer getestet. Dafür wurden die Geräte komplett zerlegt, sodass man innere und äußere Bestandteile mittels Röntgen-Fluoreszenzmessung untersuchen konnte. Es stellte sich heraus, dass keines der in der Auswahl enthaltenen Mobiltelefone ganz frei von giftigen Stoffen war.

Jeff Gearhart (Forschungsdirektor am Ecology Center) erklärte, warum das so gefährlich ist: Diese Stoffe verursachen während des ganzen Existenzzyklus eines Geräts Konta-minierung, nämlich vom Extrahieren des Minerals über die Verarbeitung, während der Produktion und schließlich an dem Punkt, wo das Produkt entsorgt wird. Die bei Deponierung und Wiederverwertung von Mobiltelefonen entstehenden Emissionen seien besonders problematisch.

Dazu muss gesagt werden, dass nur ein Viertel der abgelegten Gebrauchselektronik überhaupt den Weg zur Wertstoffsammlung findet, weshalb der Trinkwasserver-unreinigung und anderer Umweltverschmutzung Tür und Tor geöffnet sind. Darüber hinaus gibt es oft politische Konflikte, die durch den Abbau von Rohstoffen hervorgerufen werden, man denke an die Krisen in der Republik Kongo.

Es ist nicht einfach, den Weg von Elektronikmüll zu verfolgen; Schätzungen zufolge landen 50 bis 80 Prozent in Ländern wie China, Indien, Pakistan, Vietnam und den Philippinen, wo die Aufbereitung informell stattfindet, es also oft an Menschen- und Umweltschutzmaßnahmen mangelt. Selbst die Mobiltelefone, die in der Studie am besten abgeschnitten haben, sind mit chemischen Risikofaktoren belastet. Diese Chemikalien würden, so Gearhart, Missbildungen, Lernbeeinträchtigungen und andere gravierende Gesundheitsschäden hervorrufen.

Insofern bedürfe es einer viel stärker ausgeprägten bundesstaatlichen und inter-nationalen Regulierung des Umgangs mit den Giftstoffen. Darüber hinaus plädiert der Forschungsdirektor für die Schaffung neuer Anreize, um Konzerne dazu zu bringen, nachhaltiger zu produzieren. Auch die Nachfrage von Seiten der Konsumenten würde auf diesem Gebiet etwas bewirken, wie man in den Ergebnissen der Studie sehen könne.

Als das umweltverträglichste Handy stufte man das Motorola Citrus ein, gefolgt von iPhone 4S und LG Remarq. Den fünften Platz belegte das iPhone 5, womit es besser abschnitt als Konkurrent Samsung Galaxy S III (Platz neun). Das am stärksten schadstoffbelastete Gerät war das iPhone 2G, das 2007 auf den Markt kam. (Eine komplette Liste findet sich auf HealthyStuff.org)

Quellen: Ecology Center/gulli.com vom 04.10.2012

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