Türkei zieht weitere Truppen an syrischer Grenze zusammen

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Die Türkei verlegt weitere Militäreinheiten an die Grenze zu Syrien. 25 zusätzliche Kampfflugzeuge seien auf einer Luftwaffenbasis in der südostanatolischen Stadt Diyarbakir angekommen, berichteten Zeitungen am Dienstag unter Berufung auf das Militär. In den Grenzprovinzen Hatay und Sanliurfa wurden zudem Panzerverbände näher an die syrische Grenze gebracht. Auch in der Nähe der Grenzstadt Akcakale, wo vergangene Woche fünf Zivilisten durch eine syrische Granate getötet worden waren, hat die Türkei ihre Grenztruppen demnach weiter verstärkt.

Das türkische Parlament hatte vergangene Woche ein Mandat für eine Militär-intervention in Syrien beschlossen. Seitdem erhalten die Armee-Einheiten in Grenznähe fortlaufend Verstärkung. Generalstabschef Necdet Özel und hohe Generäle trafen am Montag zu einer Truppeninspektion an der Grenze ein.

Die Oppositionszeitung „Cumhuriyet“ berichtete unterdessen, Regierung und Militärs hätten einen Fünf-Punkte-Plan ausgearbeitet, um für alle Fälle im Zusammenhang mit der Syrien-Krise gerüstet zu sein. Bei einem verstärkten Beschuss von Syrien aus soll die türkische Luftwaffe demnach zunächst Angriffe auf Ziele in Syrien fliegen. Als letzte Möglichkeit behalte sich die Türkei auch die Entsendung von Bodentruppen ins Nachbarland vor. Die Regierung nahm zu dem Bericht vorerst nicht Stellung.

Beschuss am Montag

Nach dem Einschlag einer weiteren syrischen Granate auf türkischem Boden am Montag hatte die Türkei erneut syrische Armeestellungen beschossen. Die Granate sei gegen 14 Uhr MESZ im Grenzbezirk Altinozu der Provinz Hatay eingeschlagen, sagte ein türkischer Armeevertreter. Die Türkei reagiere auf jeden Beschuss umgehend. Zuvor hatte der Gouverneur von Hatay, Celalettin Lekesiz, gesagt, es seien sechs syrische Granaten in ländlichen Gegenden eingeschlagen.

Seitdem am Mittwoch vergangener Woche beim Einschlag einer syrischen Granate im Grenzort Akcakale fünf Zivilisten getötet wurden, hat die türkische Armee auf jeden weiteren Einschlag mit Beschuss reagiert. Die Regierung von Premier Recep Tayyip Erdogan hat sich nach Beginn des Aufstands gegen Syriens Präsidenten Bashar al-Assad im März 2011 von ihrem früheren Verbündeten abgewandt. Inzwischen unterstützt sie offen die syrischen Aufständischen. Von einer direkten Intervention in dem Nachbarland hat die Türkei bisher aber abgesehen.

Quellen: Reuters/APA/derStandard.at vom 09.10.2012

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