Zurück in die Steinzeit: Elektrischer Strom nur noch für reiche Griechen – Angst vor Revolution: USA gibt Reisewarnung für Griechenland aus

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Die Wirtschaftskrise in Griechenland zwingt immer mehr Menschen auf vorindustriellem Niveau zu leben. Jeden Monat kappen die Stromversorger 30.000 griechischen Haushalten den Strom – weil diese ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können.

Die US-Botschaft hat in einem Bericht vor der Einreise nach Griechenland gewarnt. Die Gewalt gegen Ausländer sei „unmotiviert“ und treffe vor allem Menschen mit dunkler Hautfarbe. Die griechische Regierung wiegelt ab: Griechenland sei ein sicheres Land.

Ein Leben im Dunkeln: Kein Licht, Kein warmes Wasser, keine Heizung im Winter und keine Möglichkeit elektrische Geräte zu betreiben. Es ist der Alptraum eines jeden Haushalts, der für immer mehr Griechen zur Realität wird. Die Stromarmut greift im Land um sich, weil viele Griechen ihre Rechnungen nicht mehr begleichen können. Sie leiden unter Schulden, Arbeitslosigkeit und sinkenden Einkommen, während auf der anderen Seite die Energiekosten explodieren.

Neben den eigentlichen Kosten für Elektrizität in Griechenland werden auf die Preise etliche Steuern und Abgaben geschlagen. Vor allem die lokalen Behörden kassieren dabei ordentlich ab. Diese außerordentlich hohen Steuern vervielfachen die Stromrechnungen griechischer Haushalte, so dass ärmere Bevölkerungsgruppen die Zahlungen nicht mehr vornehmen können. In der Folge wird jeden Monat tausenden Haushalten die Stromversorgung gekappt.

So teilte der Geschäftsführer des griechischen Stromversorgers Public Power Company, Arthouros Zervos, mit, dass die Firma jeden Monat 30.000 Griechen den Saft abdreht. Er betont zwar, dass die Mehrheit ihren Zahlungen nachkommt. Das hilft den Haushalten, die nun im Dunkeln sitzen, auch nicht weiter.

Angst vor Revolution: USA sprechen Reisewarnung für Griechenland aus

Die Demokratie in Griechenland droht an der Schuldenkrise zu zerbrechen: In den beiden letzten Parlamentswahlen gewannen Vertreter rechtsradikaler Gruppierungen viele Stimmen frustrierter Wähler. Die Stimmungsmache der rechtsradikalen Chrysi Avgi äußert sich in Raubzügen durch griechische Viertel und die Zerstörung von Marktplätzen und Verkaufsständen von Einwanderern. Menschen mit dunkler Hautfarbe sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt.

Jetzt hat die griechische US-Botschaft ihre Bürger davor gewarnt, nach Griechenland einzureisen. In Griechenland drohe Einwanderern und Urlaubern „unprovozierte Belästigung“ bis hin zu „gewalttätigen Angriffen“. Einem Bericht von Kathimerini zufolge versucht das griechische Außenministerium diese Warnung nun zu entschärfen. „Griechenland sei nach wie vor ein sicheres Land“, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Rechte Gewalt ist nur ein Problem von vielen in Griechenlands : Dem Land droht der Ausbruch einer Revolution. Bei jeder Abstimmungsrunde zu neuen Sparmaßnahmen stürmen zehntausende Demonstranten zum Parlament und liefern sich heftige Gefechte mit den Sicherheitskräften. Das Land steht kurz vor dem Staatsbankrott. Die Auszahlung der nächsten Tranche würde dies nur um wenige Monate hinauszögern. Ein erneuter Schuldenschnitt für das Land ist nicht mehr auszuschließen.

Quelle: Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten vom 18.11.2012

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