Wenn es die Deutsche Bank getan hat – dann ist es gut getan

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Wenn zwei das gleiche tun, dann ist dieses noch lange nicht dasselbe. Wer wie der damalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Rolf Breuer, einen Kunde wie Kirch praktisch in die Pleite schickt, weil er öffentlich erklärt das die Finanzbranche – die seine Bank führt – nicht mehr bereit sei Kirch zu stützen, der und seine Bank müssten im Normalfall die finanziellen Folgen dieser Aussage tragen. Bei der Deutschen Bank ließ sich die Justiz 10 Jahre und 8 Monate Zeit um diese Ungeheuerlichkeit abzuurteilen. Aber der Schadenersatz wurde noch immer nicht festgelegt.

Man darf den ehemaligen Deutsche Bank Chef Josef Ackermann nicht als Kriminellen bezeichnen. Als er nämlich als einfaches Vorstandsmitglied bei der Mannesmann Übernahme durch Vodafone die Interessen seines Kunden des Mannesmann Großaktionärs Hutchison Whampoa aus Hongkong über seine Pflichten stellten und sogar für den Mannesmann Chef Esser eine nicht ganz einwandfreie Prämie von 31 Millionen für dessen Zustimmung zum Verkauf ausgehandelt hatte, war das nicht kriminell. Das war Geschäft.

Vodafone zahlte ja schließlich 180 Milliarden Euro für Mannesmann wovon ein großer Teil nach Hongkong ging. Da waren die Zustimmungsgebühren (Bestechungsgelder darf man nicht sagen) für Esser doch schließlich nur Kleingeld.

Lustig war der spätere Gerichtsprozess. Damit auch ja nichts passieren konnte, wurde einer Jugendrichterin die Prozessführung übertragen und selbstverständlich ging der Prozess aus, wie das Hornberger Schießen. Ackermann zahlte zwar eine Geldstrafe von 3,2 Millionen Euro, aber das waren lediglich 58 Tagessätze und das in einem Land wo ein einzelner Satz in einem Blog schon 50 Tagessätze kostet.

Wenn die Deutsche Bank etwas tut, ist das natürlich etwas anderes, als wenn Otto Normalbürger etwas tut. Aber Ackermann wurde ja später sogar der Berater von (oder heißt das Oberbefehlshaber über) Frau Merkel und die Menschen in Deutschland verdanken ihm jede Menge Gemeinheiten. Dafür hat die Merkel dann seine Geburtstagsfete im Kanzleramt geworfen. Es ist nicht überliefert ob wie wirklich Bauchtanz vorgeführt oder sich gar an der Stange zeigte. Sie hat dem Kanzleramt auf jeden Fall den richtigen Stellenwert zugewiesen. Es ist weniger wert als jeder Schweinestall.

Ja und nun ist der neue Deutsche Bank Chef Jürgen Fitschen aufgefallen, weil er 2009 eine Bilanz unterschrieben hat, die zumindest zweifelhaft ist. Natürlich hat er nichts davon gewusst, dass unter kräftiger Mithilfe der Deutschen Bank ein Steuerkarussel in Gang gesetzt wurde das dem deutschen Steuerzahler einen Verlust von 230 Millionen bescherte. Wenn man bedenkt, dass den eigentlichen Betrügern nur 2 Millionen an Beute blieben, dann dürfte die Deutsche Bank hervorragend verdient haben.

Natürlich hat Herr Fischen nichts gewusst. Wie hätte er auch. Das sind doch Peanuts und außerdem war damals eigentlich der bisher nicht betroffene Anshu Jain damals Chef der Investmentbanker in der Londoner Filiale von dem das dreckige Geschäft ausging. Gegen Herrn Jain darf man vermutlich nicht ermitteln, weil der zu viel über die anderen Ge-schäfte der Deutschen Bank und deutscher Geschäftemacher wissen dürfte. Vielleicht hat er ja auch Kenntnisse über die Geldflüsse bei einigen Politikern.

Aber Fischen kommt wegen seiner Unterschrift zunächst einmal nicht aus der Sache raus. Während die erste Razzia in gleicher Sache gegen die Deutsche Bank im Jahre 2010 noch verraten wurde. klappte das diesmal nicht. Als Fitschen wutenbrannt den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier anrief und die Razzia stoppen wollte, zeigte dieser ihm die kalten Schulter.

Sicher nicht aus moralischen Gründen, über Bouffier gibt es mehr als genügend Ge-schichten die zeigen, das er das Wort Moral nicht einmal kennen dürfte. Aber Fitschen ist nicht Ackermann, er ist einfach noch nicht so tief in der deutschen Politik verankert und er stand immer dafür, die Zentrale der Deutschen Bank nach London zu verlegen, um ohne jegliche Kontrolle ausbeuten und betrügen zu können.

Aber keine Sorgen. Fitschen muss vielleicht zurücktreten, weniger wegen der Steuerhinterziehung, die ist in diesen Kreisen ja nicht einmal ein Kavaliersdelikt sondern tägliche Übung, sondern weil er Bouffier angerufen hat. Natürlich ist dieser kleine Dienstweg normal, aber im nächsten Jahr sind Bundestagswahlen und bald wird auch in Hessen gewählt und dazu kommt, das Bankster in Deutschland nicht gerade zu den beliebtesten Lebewesen gehören.

In Berlin stand letztens an einer Hauswand: „Nur ein toter Banker ist ein guter Banker!„. Das ist sicherlich falsch, aber es zeigt den Sturm und die Wut in der Seele des Volkes. Deshalb hat kein politischer Verantwortlicher Fitschen den Gefallen getan die Notbremse zu ziehen.

Statt dessen bekam Fitschen von allen Seiten Prügel. Aber da hat auch längst die Gegenbewegung eingesetzt. Als erstes sprangen ihm die Neonazis, die Faschisten und Rassisten von der Hassseite PI zur Seite die zwar jeden Muslim am liebsten vierteilen würden, für die aber Steuerbetrug eine lohnende Sache ist, weil sie ja von solchen Steuerbetrügern finanziert werden. Der Autor Kewi, vermutlich ein ehemaliger Bundeswehroffizier macht schon durch seine Sprache deutlich wes Ungeistes Kind er ist.

Aber damit nicht genug. Neben den Nazis, sind auch die anderen Bankster auf seiner Seite und wollen ihn trotzdem zu ihrem Verbandspräsidenten machen. Das ist nur normal so. Der Chef einer Schlägerbande ist meist der fieseste und gemeinste Schläger. Der größte Betrüger steht an der Spitze der Betrüger. Das kennt man ja aus dem richtigen Leben.

Aber neben den Nazis und seinesgleichen sind natürlich auch die Koalitionspolitiker Martin Lindner (FDP) und Michael Fuchs (CDU) fest an seiner Seite. Die FDP könnte ein paar dicke Spenden für den Wahlkampf gut gebrauchen und der Einfluss der Deutschen Bank auf die Berichterstattung könnte die FDP vielleicht sogar noch retten. Aber auch die CDU hat stets eine offene Hand und beide müssen ja auch an sich selbst denken. Da ist ein Freund mit den Mitteln und der scheinbar geringen Moral wie Fitschen schon ein wichtiger Pluspunkt.

Keine Sorge. Wenn es zu einem Prozess kommt werden nur die Unschuldigen verurteilt. Die Verantwortungsträger tragen bestenfalls ihr Geld zur Seite, aber niemals Ver-antwortung. Wer kann sollte einfach seine Geschäftsbeziehung zur Deutschen Bank und ihren Töchtern kündigen. Aber wer kann das heutzutage schon.

Quelle: Jochen Hoff auf duckhome.de vom 23.12.2012

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