
Bei einer Auseinandersetzung auf einem Schnellboot der Marine in Beirut ist ein vorgesetzter Bootsmann von mehreren Obermaaten angegriffen worden. Der Bootsmann sei aus seiner Koje gezogen, mit Tape und einem Spanngurt auf einem Tisch fixiert und anschließend am Bein bemalt worden.
Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (Mittwoch), die zuerst über den Vorfall berichtete, sollen sie dem Deutschen thailändischer Herkunft die Worte: „Hier wohnen die Mongos“ auf die Haut geschrieben haben.
Das Einsatzführungskommando in Potsdam bestätigte am Dienstagabend den Vorfall, der sich bereits am 15. Februar auf dem Schnellboot „Hermelin“ im Hafen von Beirut zugetragen hatte. Die vier Soldaten wurden nach Angaben des Einsatzführungs-kommandos nach Deutschland zurückgeschickt. Gegen weitere Soldaten, die möglicher-weise beteiligt waren, werde noch ermittelt. Weitere personelle Maßnahmen würden geprüft.
Quellen: AP/dpa/taz.de vom 27.02.2013
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