Skandal um Pferdefleisch weitet sich aus

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Der Skandal um Pferdefleisch in Tiefkühlgerichten weitet sich aus: Nach dem Fund in tiefgefrorener Lasagne in Großbritannien nahm die betroffene Marke Findus auch in Frankreich drei Fertigmahlzeiten aus dem Handel. Während die britische Lebensmittel-aufsicht Tests aller Fertiggerichte anordnete, die laut Verpackung Rindfleisch enthalten, weiteten deutsche Behörden ihre Kontrollen aus.

Der britischen Behörde für Lebensmittelsicherheit FSA zufolge hatte die Marke Findus in elf Lasagnen einen Pferdefleisch-Anteil von mindestens 60 Prozent entdeckt. In manchen Fällen enthielten die Gerichte sogar hundert Prozent Pferdefleisch, obwohl auf dem Etikett Rindfleisch angegeben war. Einem Findus-Sprecher zufolge wurden die Produkte vom französischen Hersteller Comigel geliefert und inzwischen aus dem Handel genommen.

In Frankreich rief Findus drei Tiefkühlprodukte zurück: Bolognese-Lasagne, Hackfleisch-Kartoffelpüree-Auflauf und Moussaka. Von ihnen gehe aber keine Gesundheitsgefahr aus, erklärte das Unternehmen.

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In Großbritannien sorgte der Fund von Pferdefleisch für Entsetzen. Das Büro von Großbritanniens Regierungschef David Cameron sprach von einem „geschmacklosen“ Skandal, betonte aber ebenfalls, dass es keinen Hinweis auf Gesundheitsgefahren gebe.

Bereits Mitte Januar hatte der Fund von Pferdefleisch in Tiefkühl-Hamburgern von Supermärkten in Großbritannien und Irland für Verunsicherung bei den Verbrauchern gesorgt. Anders als in Frankreich ist der Verzehr von Pferdefleisch in Großbritannien und Irland tabu.

Die FSA forderte alle Händler und Hersteller auf sicherzustellen, dass in ihren Produkten auch das enthalten sei, was auf der Verpackung stehe. Die Behörde schloss zudem rechtliche Schritte gegen die französische Herstellerfirma Comigel nicht aus.

Comigel machte seinerseits einen seiner Lieferanten verantwortlich und erklärte, sich rechtliche Schritte gegen diesen vorzubehalten. Bei dem Lieferanten habe es ein Problem mit der vorgeschriebenen „Nachverfolgbarkeit“ des Fleisches gegeben, teilte das Unternehmen mit. Alle Produkte des fraglichen Lieferanten – der nicht namentlich genannt wurde – seien aus der Produktion ausgeschlossen worden.

Comigel zählt auch Deutschland zu seinen wichtigsten Lieferländern. Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministeriums sagte, die Kontrolldichte im größten Bundesland sei verschärft worden. „Wir haben angeordnet, dass die Kontroll-stellen einen verschärften Blick bei der Produktkontrolle machen. Bisher ist noch nichts aufgefallen.“ Die Lebensmittelkontrolle ist in Deutschland Sache der Bundesländer.

Quelle: AFP vom 09.02.2013

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