9/11 von 1915: Versenkte ‚Lusitania‘ mit Waffen an Bord – Wrack: Überall Schleifspuren, wer hat aufgeräumt? (Videos)

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Ihr Untergang, bei dem fast 1.200 Menschen ums Leben kamen, löste solche Empörung aus, daß er die USA in den Ersten Weltkrieg trieb. Doch bereits 1982 haben Taucher ein dunkles Geheimnis über die Ladung der Lusitania enthüllt, die sie auf ihrer letzten Reise im Mai 1915 beförderte.

Munition, die sie im Frachtraum fanden, legt nahe, daß die Deutschen, die geltend machten, daß das Schiff Kriegsmaterial befördern würde und ein legitimes militärisches Ziel wäre, die ganze Zeit Recht hatten.

Das Dampfschiff der Reederei Cunard war auf dem Weg von New York nach Liverpool und wurde 8 Meilen vor der irischen Küste von einem U-Boot versenkt. Die Briten argumentierten, die Lusitania wäre ausschließlich ein Passagierschiff und beschuldigten die „Piraten-Hunnen“, Zivilisten abzuschlachten.

Die Katastrophe wurde genutzt, um antideutsche Wut zu schüren, vor allem in den USA, wo 128 der 1.198 Opfer herstammten. Etwa hundert der Toten waren Kinder, viele von ihnen unter zwei Jahren.

Robert Lansing, der US-Außenminister, schrieb später, der Untergang gab ihm die „Überzeugung, wir würden letztlich der Verbündete Großbritanniens werden“.

Den Amerikanern wurde fälschlicherweise sogar erzählt, daß den deutschen Kindern ein Tag schulfrei gegeben wurde, um den Untergang der Lusitania zu feiern.

Die Katastrophe diente als Inspiration für eine Vielzahl von Rekrutierungsplakaten, auf denen Rache für die Opfer gefordert wurde.

Eins, das eine junge Mutter zeigt, die mit ihrem Baby im Arm in den Wellen versinkt, trug den einfachen Slogan „Schreibe Dich Ein“ („Enlist“).

Lusitania-poster

Zwei Jahre später schlossen sich die Amerikaner den Alliierten als angegliederte Macht (associated power) an — eine Entscheidung, die den Krieg entschieden gegen Deutschland wandte.

Das Tauchteam schätzt, daß der Laderaum der Lusitania in einer Tiefe von 90 m (300 ft) rund vier Millionen Schuß in den USA hergestellte Remington-Munition vom Kaliber .303 beherbergt.

Die Deutschen hatten darauf bestanden, daß die Lusitania — das schnellste Passagier-schiff im Nordatlantik — als ein Waffenschiff benutzt wurde, um die Blockade zu brechen, die Berlin seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten im August 1914 um Großbritannien zu verhängen versucht hatte.

Winston Churchill, der Erste Lord der Admiralität war und schon lange im Verdacht stand, mehr über die Umstände des Angriffs zu wissen, als er in der Öffentlichkeit verriet, schrieb kurz vor dem Untergang in einem vertraulichen Brief, daß einige deutsche U-Boot-Angriffe zu begrüßen waren.

Er sagte: „Es ist überaus wichtig, neutrale Schiffe an unsere Küste zu locken, vor allem in der Hoffnung, die Vereinigten Staaten mit Deutschland zu verwickeln.

Wir für unseren Teil brauchen den Verkehr — je mehr, desto besser, und wenn davon etwas in Bedrängnis gerät, noch besser.“

Hampton Sides, ein Autor der MEN’S VOGUE in den USA erlebte die Entdeckung der Taucher mit.

Er sagte: „Es sind Kugeln, die ausdrücklich hergestellt wurden, um im Ersten Weltkrieg Deutsche zu töten — britische Beamte in Whitehall und amerikanische Beamte in Washington haben lange abgestritten, daß solche Kugeln an Bord der Lusitania waren.“

Die Entdeckung könnte helfen, zu erklären, warum die 239 m (787 ft) lange Lusitania innerhalb von 18 Minuten sank, nachdem sie von einem einzigen deutschen Torpedo getroffen wurde.

Einige der 764 Überlebenden berichteten von einer zweiten Explosion, bei der es sich um explodierende Munition gehandelt haben könnte.

Gregg Bemis, ein amerikanischer Geschäftsmann, dem die Rechte an dem Wrack gehören und der seine Erforschung finanziert, sagte: „Diese vier Millionen Schuß Munition vom Kaliber .303 waren nicht einfach nur ein Lager einiger privater Jäger. Jetzt, da wir es gefunden haben, können die Briten nicht mehr abstreiten, daß Munition an Bord war. Das wirft die Frage auf, was sonst noch an Bord war.

Es gab buchstäblich Tonnen und Tonnen von Zeug, das in ungekühlten Laderäumen eingelagert war, die in dubioser Weise mit Käse, Butter und Austern gekennzeichnet waren. Ich hatte immer das Gefühl, daß es in den Laderäumen einige signifikante Sprengstoffe gab — Artilleriegranaten, Pulver, Schießbaumwolle — die durch den Torpedo und den Zufluß von Wasser ausgelöst wurden. Deshalb sank das Schiff.“

Gregg Bemis plant für eine vollständige forensische Untersuchung des vor der Grafschaft Cork liegenden Wracks, im nächsten Jahr weitere Tauchgänge zu beauftragen, so der Stand Ende 2008.

Die Lusitania war kein gewöhnliches Passagierschiff. Die Admiralität und Cunard unterzeichneten ein Geheimabkommen, das den Bau von zwei auch für militärische Zwecke geeigneten Passagierschiffen vorsah, deren Baukosten die Admiralität unter den Bedingungen übernahm, dass die Schiffe eine Mindestgeschwindigkeit von 24,5 Knoten (28 bei Lusitania) erreichten, Aufstellungsmöglichkeiten für zwölf 6-Zoll-Kanonen vorgesehen wurden, die Maschinenräume vollständig unterhalb der Wasserlinie angeordnet waren und diese durch seitliche, – an den Bordwänden angeordnete – Kohlenbunker geschützt wurden.

Ein Video aus dem Jahre 2011 über aktuelle Tauchgänge im Rahmen der Dokumentation „Dark Secrets Of The Lusitania“ von National Geographic:

Ausschnitt aus der Dokumentation, hier wird kurz erwähnt, dass nach der Explosion des Torpedos, eine weitere Explosion auftrat:

Überall Schleifspuren – „hier war jemand und räumte auf“

Vor der Küste Irlands lag ein Sturmtief, als das Spezialschiff „Archimedes“ Ende Oktober 1982 seinen Standort südwestlich von Kinsale räumte.

Die „Archimedes“ brach ein Unternehmen ab, das vier Monate gedauert hatte und einem 30 400-Tonnen-Wrack aus dem Ersten Weltkrieg galt: In Sichtweite vom Kap Old Head of Kinsale sank am 7. Mai 1915 der englische Dampfer „Lusitania„, getroffen – nach vorheriger Warnung – von einem Torpedo des deutschen U-Bootes „U 20“.

Der Untergang der „Lusitania“ zählt zu den größten Schiffskatastrophen des Jahr-hunderts, auch wenn er kein Zivilisationsschock war wie der Verlust der „Titanic“, die 1912 nach Kollision mit einem Eisberg versank. Politisch war er weit bedeutender: Der „Lusitania“-Fall bereitete in Amerika das Klima, in dem US-Präsident Wilson dann zwei Jahre später auf seiten der Westmächte in den Ersten Weltkrieg eintrat.

Die „Lusitania“ (Stapellauf 1906, 802 Mann Besatzung, max. 2165 Passagiere), das schnellste Passagierschiff, das seinerzeit zwischen England und Amerika verkehrte, besaß in Edelholz gefaßte Badezimmer, erstmals auch Personen-aufzüge und Telephone in den Kabinen. Auf ihrer 202. und zugleich letzten Atlantik-überquerung dinierten Millionen-erbe Vanderbilt und Champagnerkönig Kessler unter der stuckverzierten Kuppel des Salons.

Eine erbitterte Propagandaschlacht brach los. In scharfen Noten verlangte US-Präsident Wilson von Berlin eine Einschränkung des U-Boot-Krieges. London geißelte die Tor-pedierung als „unprovozierten Kriegsakt“, der einem „wehrlosen Schiff“ gegolten habe.

Die deutsche Seekriegsleitung und das von dem scharfmacherischen Admiral von Tirpitz geleitete Reichsmarineamt beriefen sich darauf, daß sie die britischen Gewässer schon im Februar zur Kriegszone erklärt hätten. Außerdem behaupteten die Deutschen, die „Lusitania“ habe regelmäßig „große Mengen Munition“ für die Briten befördert. Sie sei deshalb nach internationalem Recht ein legitimes „Feindziel“ gewesen.

Animation aus dem Jahre 1918 von dem Künstler Winsor McCay, einer der bekanntesten US-amerikanischen Karikaturisten und Comiczeichner des frühen 20. Jahrhunderts sowie ein Pionier des frühen Zeichentrickfilms. Es wird erwähnt das die Deutsche Botschaft 1915 in New Yorker Zeitungen auf die Gefahren dieser Fahrt hinwies, als auch das es das U-Boot „U-39“ war mit zwei Torpedo-Treffern:

Belegen freilich konnten weder die damaligen deutschen Marinechefs noch spätere deutsche Historiker, daß das Schiff der Cunard-Reederei als Munitionstransporter zweckentfremdet wurde. 1250 Kisten mit angeblich leeren Granaten, die auf einer „ergänzenden Ladeliste“ ausgewiesen waren, versanken ebenso wie Tausende Gewehr-patronen, welche die Admiralität in London immerhin als Frachtgut zugegeben hatte.

Nun aber, zwei Historiker-Generationen später, lösten Feuerwerker und drei Taucher-Crews der „Archimedes“ das „Lusitania“-Rätsel weitgehend.

Sie fanden im Heckbereich des Wracks Kriegsware, die in der 24 Seiten starken Ladeliste gar nicht vorkam: Zünder für Granaten. „Wie Konfetti“, erzählte ein Taucher, lagen Kisten mit den Zündern auf dem Meeresgrund.

Dieser Fund, an sich schon sensationell, war nur der Anfang einer ganzen Kette von Indizien, die eine Schlappe der britischen Admiralität anzeigten. Rehabilitiert dagegen erschien Walter Schwieger, der Kommandant des U-Bootes „U 20“, und mit ihm in diesem Fall auch die sonst kriegstreiberische Kaiserliche Marineleitung in Berlin.

Und Publizisten wie der Brite Colin Simpson, der schon vor zehn Jahren den Munitions-Verdacht geäußert hatte, können sich bestätigt fühlen. Simpson hatte die „ergänzende Ladeliste“ aufgestöbert und dem damaligen Marineminister Winston Churchill vorge-worfen, die „Lusitania“ absichtlich deutschen Torpedorohren ausgesetzt zu haben, um den Kriegseintritt Amerikas herbeizuführen.

Den Höhepunkt der „Lusitania“-Saga, die Operation der „Archimedes“, erlebten Millionen Briten in den 1980er vor den Fernsehschirmen. Die BBC hatte sich an der Suche nach Beweisstücken beteiligt und einen ihrer Besten, den Nachrichten-Moderator Peter Hobday, für die „Lusitania“-Expedition freigestellt. Das eindrucksvollste Material steuerten die „Archimedes“-Taucher bei, die mit Hilfe von Handscheinwerfern die Arbeiten auf und in dem Wrack gefilmt hatten.

Finanziert wurde das Unternehmen (Kosten zehn Millionen Mark) von der amerikan-ischen Firma Oceaneering International, die im Offshore-Ölgeschäft zu Hause ist. Im Wrack der „Lusitania“ nämlich vermuteten die Amerikaner auch noch etwas anderes als Munition: einen Schatz im Safe des Kapitäns.

Mit Sprengstoff rissen die Taucher die Bordwand auf und drangen bis in den „Lusitania“-Tresorraum vor. Den Safe aber, der Gold und Diamanten im Wert von 50 Millionen Mark enthalten soll, fanden sie im ersten Anlauf nicht.

Beim Aufprall der „Lusitania“ auf den Meeresgrund, so mutmaßen die Schatzsucher, durchschlug die schwere Stahlkammer die Außenwand und versank in metertiefem Schlick.

Die Taucher, die in Acht-Stunden-Schichten unter Wasser arbeiteten, bargen Kupfer-barren und ein halbes Dutzend Kisten mit Armbanduhren. In vier weiteren Kisten lag versilbertes Besteck mit dem Porträt des britischen Kriegshelden Lord Kitchener. Aus dem Bordkino stammt die einzige Kopie des Films „Der Teppich von Bagdad“. Drei Millionen Mark erbringt die 22 Tonnen schwere bronzene Schiffsschraube der „Lusitania“.

Die „Lusitania“ ruht in 104 Meter Tiefe auf der Steuerbordseite, in die der Torpedo von „U 20“ eingeschlagen war. Alf Lyden und Douglas Brand, die Sprengstoff-Experten von Oceaneering International, glauben, daß es zu einer „wuchtigen Explosion im Schiffs-innern“ gekommen sei. Auf der Backbordseite nämlich klafft ein 14 Meter großes Loch, wobei die umliegenden Stahlwände ausgezackt nach außen ragen.

Ein Torpedo, der die gegenüberliegende Bordwand traf, kann nach dem Urteil der Experten solche Verwüstungen nicht angerichtet haben. Zwar hieß es im Bericht einer englischen Untersuchungskommission, daß es an Bord der „Lusitania“ zu einer „großen Explosion“ gekommen sei. Doch glaubte man, die Kessel seien in die Luft geflogen.

U-Boot-Kommandant Schwieger hatte nach dem Abfeuern seines Torpedos ein ver-gleichsweise leises Detonationsgeräusch, „fast ein Knirschen“, registriert, dem erst Sekunden später eine heftige Erschütterung folgte. „Ungewöhnlich starke Explosion“, diktierte Schwieger damals seinem wachhabenden Offizier.

18 Minuten später, überraschend schnell, versank die „Lusitania“. Waren wirklich nur die Kessel explodiert, oder war noch Gefährlicheres hochgegangen? Laut aktualisierter Ladeliste befanden sich unterhalb des Vordecks die 1250 Kisten mit angeblich leeren Granaten aus den USA. Ein Teil von ihnen, so vermuten nun die „Lusitania“-Detektive, war nach dem Einschlag des Torpedos explodiert.

Die brisante Fracht beschäftigt das Londoner Verteidigungsministerium noch immer. Das Ministerium warnte die Suchfirma Oceaneering International vor einer Gefahr, die angeblich gar nicht „existierte: Das Verteidigungsministerium weiß nur, daß sich 5000 Kisten mit Munition für Kleinfeuerwaffen an Bord befinden. Da es aber Ziel der Expedition zu sein scheint, womöglich anderes Explosivmaterial zu entdecken und zu bergen, wäre es unklug unsererseits, nicht auf die Gefahr von Sprengstoff hinzuweisen, falls welcher vorhanden wäre. Für diesen unwahrscheinlichen Fall aber empfehlen wir nachdrücklich, die Arbeiten sofort abzubrechen und Ihre Lage sorgfältigst zu überdenken. Sonst besteht Gefahr für Leib und Leben.“

Tatsächlich fanden die Taucher im Wrack keine Granaten. Sofern sie nicht schon 1915 explodiert waren, so argwöhnen die Männer von der „Archimedes“, seien sie nicht etwa im Schlamm versackt: „Irgend jemand war schon vorher da“, behauptet „Lusitania“-Autor Simpson, „es ging darum, inkriminierende Spuren zu beseitigen.“

Verdächtig schon: Die „Lusitania“ ist heute ein namenloses Wrack. Die Aufschriften an Heck und Brücke sind verschwunden. Und der vordere Frachtraum ist wie leergefegt. „Es ist nichts drin, rein gar nichts mehr“, staunte der schottische Bergungsfachmann Jim Highlands, „hier war jemand und räumte auf.“

Damit aber nicht genug: Auf dem „Lusitania“-Vordeck war 1913 der Drehkranz für ein 15-Zentimeter-Geschütz installiert worden. Wie die meisten Schiffe der Cunard-Reederei sollte auch der Luxus-Liner rasch in einen Hilfskreuzer verwandelt werden können.

Nun aber klafft auf dem Vordeck zwischen Bug und Brücke eine quadratische Öffnung fünf mal fünf Meter groß. Der Drehkranz, so vermutet Highland, wurde von einem Greifarm aus der Verankerung gehoben. „Überall sind Schleifspuren. Man kann sehen, wo sie zugegriffen haben.“

Tatsächlich dümpelten in der Vergangenheit zweimal schon Bergungsschiffe über der Untergangsstelle der „Lusitania“, wobei sie von der Küstenwache auf dem Old Head of Kinsale registriert wurden. 1946 war es das Royal-Navy-Spezialschiff „Reclaim“, 1954 die „Recovery“, die von der Admiralität gechartert wurde.

„Wer“, fragt Simpson nun, „hätte eine solche langwierige und teure Aktion gestartet, nur um das Vordeck leerzufegen? Und warum die Mühe, wenn all das, was das Schiff geladen hatte, angeblich so harmlos war?“

Tauchgang von 1994 und unter anderem ein Blick auf den Bug und die entfernten Buchstaben:

Quellen: PRAVDA-TV/SpiegelOnline/Wikipedia/Sam Greenhill für criticomblog.wordpress.com vom 04.04.2013

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