
Was für ein Wetter! Es regnet, es ist kalt, die Sonne lässt sich kaum blicken. Das ist nicht nur nervig, sondern hat auch wirtschaftliche Folgen. Welche Branchen leiden unter dem Niederschlag? Eine Übersicht.
Wer in diesen Tagen einen Blick aus dem Fenster wirft, sieht immer wieder das gleiche traurige Bild: Der Himmel ist grau und bedeckt, es regnet mal länger, mal kürzer und die Sonne lässt sich nur selten blicken. Sommerliche Temperaturen? Fehlanzeige!
Es ist einer der regenreichsten Mai-Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Laut vorläufigen Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes fielen in diesem Monat bundesweit durchschnittlich 127 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Die Sonnenscheindauer lag mit 131 Stunden um ein Drittel unter dem üblichen Mai-Durchschnitt. Auch in den kommenden Tagen muss mit Regen gerechnet werden.
Der Deutsche Wetterdienst sprach am Donnerstag eine Unwetterwarnung für Teile Sachsens aus, die den Angaben zufolge im Verlauf des Abends vermutlich auf weitere Gebiete ausgedehnt werden muss. Dabei könnten binnen 24 Stunden unwetterartige Regenmengen von 50 bis 70 Litern je Quadratmeter fallen. Die Regenfälle sollten sich später demnach weiter nach Süddeutschland ausdehnen.
Die trüben Aussichten haben auch wirtschaftliche Folgen, heißt es immer wieder. Doch für wen eigentlich? Auf die Konjunktur insgesamt dürfte das Wetter keine großen Auswirkungen haben. Doch einzelne Branchen leiden durchaus. Eine kleine Übersicht über die wirtschaftlichen Opfer des Dauerregens:
Für Landwirte bedeuten viel Regen und niedrige Temperaturen eine spätere Ernte und eine geringere Ausbeute. Die Preise für Spargel, Erdbeeren und Kartoffeln dürften dadurch steigen. Auch die Matjessaison musste verschoben werden. Die Heringe sind noch nicht fett genug, um als Matjes verkauft zu werden.
Auch unter Gastronomen sorgt das schlechte Wetter für Unmut. In den Biergärten bleiben die Holzbänke leer. „Bei zehn Grad will sich niemand draußen hinsetzen“, sagte ein Serviceleiter der Vulkan Brauerei in Mending bei Koblenz. Gastwirte in Rheinland-Pfalz befürchten gar existenzgefährdende Umsatzverluste, sagte der Landespräsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, Gereon Haumann.
Auch diverse Veranstalter müssen Umsatzeinbußen hinnehmen. In den Freibädern bleiben die Badegäste aus. Im Trierer Freibad Nord kamen im Mai nur halb so viele Besucher wie im Vorjahr zuvor. Das Freibad in Hauenstein in der Südwestpfalz hat sogar vorübergehend wieder geschlossen, um Betriebskosten einzusparen. An verregneten Wochenenden seien Besucherrückgänge von bis zu 50 Prozent im Vergleich zum üblichen Andrang möglich, sagte eine Sprecherin des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Warnungen vor Unwettern in Süd- und Mitteldeutschland, Über-schwemmungen
In Süd- und Mitteldeutschland droht erneut extremer unwetterartiger Dauerregen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach entsprechende Warnungen für Bayern, Baden-Württemberg sowie bestimmte Regionen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen aus. In den betroffenen Gebieten könnten bis Freitagabend lokal Regenmengen von bis zu 70 Litern je Quadratmeter, am Alpennordrand sogar von mehr als 120 Liter fallen, erklärte der DWD. Die Warnungen müssten im Tagesverlauf eventuell noch auf Rheinland-Pfalz und weitere Teile Hessens ausgedehnt werden.
Auch in dem bereits von Hochwasser betroffenen Niedersachsen sollte es demnach weiter kräftig regnen. Eine Unwetterwarnung gilt dort aber nicht. Teile von Ost- und Südniedersachsen haben seit Tagen mit Überschwemmungen zu kämpfen, weil die Flüsse dort die Wassermengen nicht mehr aufnehmen können. Am Donnerstag ertrank eine Radfahrerin in Hannover, als sie auf einer für den Verkehr eigentlich gesperrten, überfluteten Landstraße stürzte und in der Strömung abtrieb. Nach Angaben der niedersächsischen Behörden entspannte sich die Lage in weiten Teilen der betroffenen Gebiete allerdings etwas. Die Pegelständen einiger Flüsse begannen zu fallen.
Auch in anderen Bundesländern kam es bereits zu lokalen Überschwemmungen nach Starkregenfällen. Keller liefen voll und Straßen wurden überschwemmt.
In Deutschland herrscht seit Wochen extrem regnerisches Wetter. Der Mai war laut vorläufiger Auswertung des DWD ungewöhnlich nass und trübe. Die Niederschlagsmenge lag um 178 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Schuld ist ein Tiefdruckkomplex über Europa – so der Wetterdienst, kein Wort über die kalte Sonne und den Jet-Stream!
Von Januar bis Mai seien rund 450 Sonnenstunden gezählt worden. Damit sei dieser Jahresbeginn einer der drei trübsten seit Beginn der Aufzeichnung vor mehr als 60 Jahren. Noch weniger Sonnenstunden hatte es 1970 mit 444 Stunden in den ersten fünf Monaten gegeben, etwa genauso trüb wie 2013 war es im Jahr 1983 gewesen.
Mittlerweile zeigen die Sonnenregionen, welche auf der Sonnenscheibe auf die Erde zu rotieren, nicht mehr nur niedrigeren Magnetismus auf, jetzt verschwinden diese sogar teilweise und das obwohl/trotz im Weltraum seit acht Tagen ein Elektronen-Sturm tobt, ohne bekannten Auslöser, eigener Bericht folgt.
Quellen: PRAVDA-TV/dpa/SpiegelOnline/AFP vom 31.05.2013
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