Öl verpestet Münsterland und keiner weiß warum

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Im münsterländischen Gronau tritt seit zwei Wochen Öl in großen Mengen aus und verseucht ein Naturschutzgebiet. Die Behörden sind derweil ratlos.

»Das ist ein Schadensfall, den es in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben hat«, sagt Volker Milk. Der Vizepräsident der Bezirksregierung Arnsberg, der zuständigen Aufsichtsbehörde, macht keinen Hehl daraus, dass dieses Ereignis schwerwiegend ist.

(Foto: Experten untersuchen bei Gronau einen Ackerboden auf Ölverseuchungen)

Seit zwei Wochen tritt auf einer landwirtschaftlich genutzten Weide im münster-ländischen Gronau, bekannt durch die Urananreicherungsanlage (UAA), Öl aus. 1200 Liter versickern pro Tag auf dem Feld. Der Schaden liegt im zweistelligen Millionen-bereich. Zehn vergiftete Kühe mussten gekeult werden, 1000 Tonnen Erdreich, verseucht durch über 30 000 Liter Öl, wurden abgetragen und entsorgt.

»Ohne Rücksicht auf Aufwand und Kosten wird auch weiterhin alles technisch Mögliche unternommen, um sicherzustellen, dass die Ursache des Ölaustritts schnellstmöglich gefunden wird«, heißt es in einer Pressemitteilung der Bezirksregierung. Das klingt ein wenig ratlos.

Mittlerweile wird das Öl zeitnah abgesaugt. Doch auch weiterhin suchen die Behörden nach der Ursache und einer angemessenen Gegenstrategie. Das Öl stammt offenbar aus Kavernen, 1200 Meter unter der Erde gelegenen Ölspeichern für Notzeiten, die in den 1980er Jahren angelegt wurden. Sind sie undicht? Oder liegt es an einem Bohrloch, das die Kavernen mit der Oberfläche verbindet? »Wir stehen vor einem großen Rätsel«, so ein Experte der Bezirksregierung Arnsberg.

Dabei wurden mehrere Dutzend Sondierungsbohrungen durchgeführt. Längst sind Laser-sonden im Einsatz. Geophysikalische Tests wurden ebenso angekündigt wie tiefe Kern-bohrungen zwecks flächendeckender tektonischer Erkundung des Untergrunds. Doch die genaue Ursache bleibt weiterhin ungeklärt.

Der Umweltverband BUND hält diesen Umstand für »mehr als besorgniserregend« und fordert die Überprüfung aller Kavernenspeicher für Öl und Gas. »Der Vorfall zeigt, dass eine Langzeitsicherheit dieser Speicher offenbar nicht gewährleistet werden kann«, so Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Der Bezirksregierung wirft der Aktivist Hilflosigkeit vor, während der Betreiber schlicht behaupte, seine Kavernen seien dicht.

Derweil wurden Ölspuren im oberflächennahen Grundwasser gefunden, wie ein Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg am Freitag gegenüber »nd« bestätigte. »Etwaige Haus-brunnen von Anliegern sind davon möglicherweise betroffen. Nicht betroffen ist aber die öffentliche Trinkwasserversorgung, die von den örtlichen Wasserwerken sichergestellt wird.«

Laut den Umweltschützern vom BUND befinden sich unter dem Gronauer Feld drei Ölkavernen und 70 Gasspeicher. Allein das Wirrwarr von Feldleitungen zur Verbindung der Einrichtungen berge ein enormes Risikopotenzial.

Quellen: dpa/neues-deutschland vom 26.04.2014

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