Die Kirche – immer in kriegerischer Mission

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Die evangelische Kirche seit 1813: Wer das Blutvergießen wollte und wem es nützte.

Von den lutherischen Kriegstreibern auf den Kanzeln bis zu Pfarrer-Präsident Gauck, den katholischen Kreuzzügen bis zur katholischen Rechtfertigung des Abwurfs von Atom-bomben. Waffen für den Syrien-Krieg – Deutschland, der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Hintergründe zum Umsturz in der Ukraine und zur steigenden Weltkriegsgefahr.

Seit je her versuchten die Kirchen, den Staat für die Bekämpfung Andersgläubiger zu benutzen, um die eigene gesellschaftliche Macht zu halten und sie auszubauen. In den letzten 200 Jahren ließ sich zudem folgendes beobachten: Wenn die Kirche am Boden lag, predigte sie meist den Krieg – im Gegensatz zu Jesus von Nazareth. Das Elend des Krieges trieb die Leute dann zurück in die von den Kircheninstitutionen aufwändig gebauten Steinhäuser, während man Andersgläubige vielfach zu Sündenböcken für das damit verbundene Leid machte.

Im Krieg wurden Menschen getötet und ganze Länder wurden zerstört. Die Macht der Kirche jedoch blühte vielfach wieder auf. Das galt 1813 und 1870-1871 bei den Kriegen Deutschlands gegen Frankreich vor allem für die evangelische Kirche. Und so war es auch 1914-1918 und 1939-1945, und immer stärker auch im Hinblick auf die römisch-katholische Kirche.

Und nach Ende des 2. Weltkriegs war es der katholische Erzbischof Kardinal Joseph Frings aus Köln (1887-1978), der als einer der ersten die Wiederaufrüstung Deutschlands forderte, womit auch die Basis für die deutsche Rüstungsindustrie gelegt wurde, die heute [2014] weltweit die drittgrößte der Welt ist.

Derweil sinken die Kirchen am Beginn des 3. Jahrtausends erneut zu Boden. Wird ihnen vielleicht wieder ein Krieg helfen? Wird sich der Bürgerkrieg in Syrien und die vielen weiteren Anschläge im Nahen Osten mit der Zeit zu einem Weltkrieg ausweiten? Im März 2014 nach dem vom Westen betriebenen Umsturz in der Ukraine und als eine Folge der Volksabstimmung auf der Halbinsel Krim mit nachfolgender Eingliederung nach Russland bildeten sich die Konturen einer neuen Front noch deutlicher heraus: mit dem Westen und Israel auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen.

Diese Entwicklung wurde vom Kosovo-Krieg der NATO 1999 vorbereitet, dem die Kirchenvertreter – wie nicht anders zu erwarten – zugestimmt hatten.

Wenn Kirchenvertreter dabei heute jedoch anders als früheren Zeiten häufiger vom „Frieden“ sprechen, so ist es notwendig, genauer hin zu hören. Hat sich die Kirche tatsächlich geändert? Oder hat sie nur ihre Strategie geändert, und es wird nur mit dem „friedensbewegten“ Zeitgeist gesäuselt, womit auch diejenigen Bürger bei der Stange gehalten werden sollen, die pazifistisch denken?

So kommt man besorgten Menschen zum Beispiel mit scheinbar Frieden stiftenden Worten entgegen, um ihnen dann am Ende doch wieder den Weg zu den Tötungswaffen zu weisen: So war es bereits beim Golfkrieg 1991 und dann beim Balkankrieg 1999. Erst beim völkerrechtswidrigen Irak-Krieg der USA und ihrer „Koalition der Willigen“ im Jahr 2003 waren viele deutsche Kirchenvertreter dagegen – doch auch hier nicht grundsätzlich, sondern aus politischen bzw. auf die Situation bezogenen „theologischen“ Gründen, wie es hieß. Oder letztlich nur, weil dieser Krieg der Kirche noch zu wenig nützte?

Dafür spricht, dass man die Politiker und Kirchenmitglieder vor allem aus den schein-christlichen Parteien CDU und CSU, die mit den diesen Krieg ziehen wollten, mehr oder weniger gewähren ließ, so dass man wie so oft in neuerer Zeit „doppelgleisig“ fuhr.

Es geht wieder los …

„Manchmal muss man zur Waffe greifen“
(Pfarrer und Bundespräsident Joachim Gauck, ntv.de, 13.6.2014)

Der lutherische Pfarrer weiter: „Ich habe das Gefühl, dass unser Land eine Zurückhaltung, die in vergangenen Jahrzehnten geboten war, vielleicht ablegen sollte zugunsten einer größeren Wahrnehmung von Verantwortung“.

Doch was legt der Pfarrer in die Worthülsen „Wahrnehmung von Verantwortung“ hinein?
Die Worte „Manchmal muss man zur Waffe greifen“ beinhalten die ergänzenden Worte: „… weshalb die eigenen Waffen besser sein müssen als die des Gegners“. „Wahrnehmung von Verantwortung“ bedeutet also immer auch die entsprechende Hochrüstung. Denn sonst macht ja das Manchmal-Greifen-zu-den-Waffen keinen Sinn. Doch wo lehrte Jesus „Manchmal muss man zur Waffe greifen“?

Wenn es Jesus, der Christus nicht lehrte, warum nennt sich der Präsident dann „christlich“? Es ist nie und nimmer christlich, aber es ist lutherisch, denn auch Martin Luther ließ (manchmal bis) andauernd zu den Waffen greifen und in Deutschland wird Luther gefeiert. Und die lutherische Tradition war über alle Jahrhunderte immer auch die Hochrüstung.

Deutschland drängt geradezu in Kriege

Deutschland steht nun ein Präsident vor, der das Gefühl hat, dass militärische „Zurückhaltung“ in Zukunft nicht mehr geboten sei wie bisher. War dies auch einer der Hintergründe, warum Bundespräsident Christian Wulff unter allen Umständen gehen musste? Weil er dieses „Gefühl“, auf das Präsident Joachim Gauck verweist, vielleicht nicht hatte?

Spiegel.de schreibt: „Damit steht der Pastoren-Präsident in einer unseligen Tradition: der protestantischen Begeisterung für den (selbst)-gerechten Krieg. Am Anfang dachte man, Gaucks Thema sei die Freiheit. Aber das war ein Irrtum. Langsam wird deutlich: Es ist der Krieg“ (19.6.2014).

Mit der preußischen Gouvernantin Ursula von der Leyen als Militärministerin hat er dabei die passende Partnerin. Auch wenn man es mit Worten wie „Friedensmission“ verbrämt, man hat den Eindruck, Deutschland drängt sich 79 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs geradezu in Militäreinsätze, ja „bettelt“ geradezu darum, wieder „richtig“ an Kriegen teilnehmen zu dürfen.

Lesen Sie hier auch einige Leserbriefe zu Joachim Gauck in der Frankfurter Rundschau.

Blicken wir zurück: Was taten die Kirchenoberen 1813, was 1870/71? Was taten sie 1914-1918 und was 1939-1945? Was waren die Positionen und welche Stellungnahmen wurden abgegeben? Und wer ist jeweils der Inspirator ihrer Gedanken? Und in welches Gewand wird dieser Inspirator sich in Zukunft kleiden?

Im Afghanistan-Krieg (seit 2001) sind die Kirchenführer und ihre Militärgeistlichen Waffen segnend dabei. Und auch die Aufstände, die zum Libyen-Krieg (2011) und zum Syrien-Krieg (seit 2012) führten, fanden dort überwiegend Zustimmung. Und so reift die Zeit heran, wo dem theologischen Säusel auch in unseren Breitengraden wieder die zerfetzten Leiber und geschundenen Seelen folgen könnten.

Im Jahr 2014, nach dem Umsturz in der Ukraine und der Gefahr eines großen Krieges, sind es vor allem katholische und evangelische westliche Politiker, welche durch Überheblichkeit und fehlende Selbstkritik die Kriegsgefahr anwachsen lassen.

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Lesen Sie mehr hier, wie z.B.:

*Geschichtliche Einleitung

*Die Beteiligung der römisch-katholischen Kirche am Völkermord in Ruanda

*Wer hat mit der Gewalt in der Ukraine begonnen? Was besagen angebliche „Beweise“ für die Schuld des Gegners?

*Eroberung von Jerusalem durch katholisches Kreuzfahrerheer: Freudentränen nach dem Massaker

Video: Das Wort zum Donnerstag von Christopf Sieber

„Wir sind die Guten! Die Zeichen stehen auf Krieg.“

Quellen: PRAVDA TV/theologe.de

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