Der Irrglaube ans Gold

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Gold ist eine Anlage mit erheblichen Risiken. Durch die Finanzkrisen der jüngsten Zeit wird diese Anlageform verklärt. Warum es gute Gründe gibt Gold zu meiden, erläutert Bernd Murawski.

Nachdem der Goldpreis im letzten Dezember auf den tiefsten Stand seit mehr als sechs Jahren gefallen war, erlebte er innerhalb von sieben Monaten einen fulminanten Anstieg von 30 Prozent.

Das Vertrauen der Anlegermärkte ist offenbar zurückgekehrt, manche Spekulanten erwarten sogar eine neue Rally. Dabei gibt es berechtigte Gründe, das Edelmetall zu meiden.

Der Finanzguru Marc Faber hielt Ende Juli sogar einen Portfolioanteil von 25 Prozent für gerechtfertigt, zumal die Kluft zu den früheren Höchstwerten pro Feinunze noch fast 600 $ beträgt. Er begründete seine Sichtweise damit, dass Gold „Schutz vor einer gefährlichen Kombination aus enormer Staatsverschuldung und massiven Anleihekäufen durch Zentralbanken weltweit“ biete.[1]

Offenbar sieht er das Schreckgespenst Inflation im Hintergrund lauern. Da sich aber in den letzten zwei Monaten bei den Gold-Notierungen nicht allzu viel bewegt hat, ist Ernüchterung eingetreten. So halten sich Optimisten und Pessimisten gegenwärtig in etwa die Waage.

Als Grund für den sinkenden Goldpreis nach dessen Höchststand vor fast genau fünf Jahren werden neben einem Korrekturbedarf die niedrigen Inflationswerte genannt. Tatsächlich haben sich die Verbraucherpreise trotz weit geöffneter Geldschleusen der Notenbanken nur minimal erhöht, was dem geringen Kaufkraftzuwachs der Konsumentenhaushalte geschuldet ist.

Wenn die Inflation zeitweilig stärker zunahm, dann beruhte dies auf Spekulationen bei Lebensmitteln und anderen Grundstoffen, die jedoch nur vorübergehend Wirkung zeigten. Indessen hat die Verbilligung des Rohöls während der letzten zwei Jahre zu einem deflationären Schub geführt. Gleichzeitig mit dem Rückgang des Goldpreises stiegen die globalen Aktienindizes. Offensichtlich fanden Umschichtungen in solche Anlagetitel statt, die relativ stabile Gewinne erzielen konnten.

Gold als Gut mit ideellem Wert

Gold gilt als Stabilitätsanker, dessen Attraktivität in einem inflationären Umfeld steigt. Allerdings ist sein Wert letztlich ideeller Natur, im Gegensatz etwa zu Aktien, Anleihen und Immobilien, die regelmäßige Erträge in Gestalt von Dividenden, Zinsen und Mieten abwerfen. Darüber hinaus unterscheidet sich Gold von anderen Edelmetallen dadurch, dass es nur in geringem Umfang bei produktiven Tätigkeiten eingesetzt wird. Solche sind die Elektronik, die Optik und die Medizin. Die Hauptverwendungszwecke der Gesamtmenge von 155 000 t sind nach Schätzungen folgende[2]:

28 600 t als Wertreserven bei Zentralbanken und anderen Institutionen
79 000 t zu Schmuck verarbeitet
18 000 t in Kunstgegenständen enthalten
25 000 t im Privatbesitz als Barren und Münzen.
Ungefähr 30 Prozent des Goldes wurde allein seit Mitte der 90er Jahre gefördert[3].

Andere Anlageobjekte mit ideellem Wert wie Antiquitäten und Kunstartikel besitzen im Vergleich zu Gold gewisse Vorteile. So ist der Bestand an antiken Gegenständen und an Werken verstorbener Meister dauerhaft begrenzt. Deren Wertschätzung beruht zudem auf menschlichen Neigungen wie Wissensdrang und ästhetischen Empfindungen. Dagegen wird dem Gold allein auf Grund historischer Überlieferungen ein Wert zugeschrieben. Wie lange währt aber dieser Glaube?

John Maynard Keynes verstimmte seinerzeit Anhänger aus dem linken Spektrum mit dem Einwurf, ein Bau von Schlössern und Pyramiden würde die Wirtschaft ankurbeln. Daran zeigte augenscheinlich niemand Interesse, weil schon damals Symbole von Reichtum passé waren, die zuvor Jahrtausende Bestand hatten. Der Wertewandel hat sich seitdem erkennbar beschleunigt.

Modeströmungen wechseln heute schneller, wobei immer jüngere Jahrgänge auf trendgerechten Konsum getrimmt sind. Gleichzeitig haben Besitztitel an Reiz verloren, zumal wenn sie Engagement verlangen, Verpflichtungen implizieren oder keinem klaren Zweck dienen. Im westlichen Kulturkreis, zunehmend aber auch anderswo, wird die Orientierung an traditionellen Werten durch Nützlichkeitserwägungen verdrängt.

Ein Werteumbruch ist besonders bei Sammeltätigkeiten zu erkennen. Wer beispielsweise Medaillen und Gedenkmünzen erbt, wird feststellen, dass deren Verkauf vielfach nur einen Bruchteil jenes Geldbetrags einbringt, der bei der Anschaffung bezahlt wurde.

Immer schwerer fällt es kommerziellen Anbietern von Münzen, Kunden von deren vermeintlichem Wertzuwachs zu überzeugen. Unter einem vergleichbaren Preisverfall leiden auch andere Sammelobjekte, da das Interesse an Sammelaktivitäten mit sinkendem Alter rapide nachlässt.

 

Ein Gedankenspiel zum Gold

Dem Verständnis für die Labilität des Goldwertes soll ein Gedankenspiel dienen. Angesichts der chinesischen Goldzukäufe wird vielerorts geunkt[4], dass der Goldbestand der Zentralbank Chinas weitaus höher sei als offiziell angegeben.

Angenommen, dies wäre tatsächlich der Fall, und dahinter stünde die Absicht, den gesamten Besitz an US-Staatsanleihen im Wert von ca. 1,2 Billionen $ sukzessive in Gold umzutauschen. Bei dem gegenwärtigen Unzenpreis würden rein rechnerisch 28 200 t Gold aus westlichen Beständen in die Tresore der chinesischen Zentralbank gelangen (Zentralbanken ziehen ihr Gold aus Lager der Federal Reserve ab).

Was wären aber die Konsequenzen, wenn die globalen Leitmedien daraufhin eine massive Kampagne in Gang setzten, die den Besitz von Gold diskreditieren würde?

Erst einmal wären Anleger verunsichert, sodass sie ihre Goldbestände reduzieren würden. Bereits ein geringer Angebotsüberhang dürfte einen signifikanten Preisverfall verursachen, der durch computergesteuerte Verkaufsorder noch beschleunigt würde. Immer mehr Investoren würden sich von ihrem Goldbesitz trennen wollen, bevor die Preise ganz im Keller sind. Gold könnte schließlich seinen „Glanz“ auf Dauer verlieren, was nicht nur Anleger betreffen würde.

Ebenso wäre ja das Tragen von Goldschmuck verpönt, wie auch Pelzmäntel betagter Damen in Kleiderschränken unbenutzt verstauben, weil diese fürchten, indirekter Beihilfe zur Tierquälerei bezichtigt zu werden. Und für die chinesische Regierung wäre es angesichts hoher Lagerungskosten vielleicht billiger, das Zentralbankgold im Meer zu versenken.

 

Dieses fiktive Szenarium illustriert, auf welch wackeliger Grundlage sich die Wertschätzung von Gold bewegt. Dennoch bestehen keine akuten Gefahren. Solange Goldgegenstände in den wirtschaftlich aufstrebenden Ländern Süd- und Ostasiens ein begehrtes Gut sind, wird die Nachfrage hoch bleiben.

Es sei jedoch daran erinnert, dass auch der Wert von Sammelobjekten noch vor einiger Zeit beständig zunahm, als leidenschaftliche Sammler der heutigen Rentnergeneration steigende Geldbeträge für ihr Hobby einsetzten.

Literatur:

2018: Das Ende des Bargelds? – Die kommende Transition: Das Ende der Freiheit der Völker nähert sich von Robin de Ruiter

Kapitalfehler: Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen von Matthias Weik

Das Ende der Behaglichkeit: Wie die modernen Kriege Deutschland und Europa verändern von Michael Maier

Verweise:

[1] http://www.goldseiten.de/artikel/295033–Marc-Faber-raet-aktuell-zu-25Prozent-Gold-im-Portfolio.htmlhttp:/www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/74343-beihilfe-zur-billionen-steuerentziehung

[2] http://www.chemie.de/lexikon/Gold.html#Verwendung

[3] http://www.goldseiten.de/artikel/169388–Weltweite-Goldproduktion-2013-2012.html

[4] http://www.welt.de/wirtschaft/article124791784/China-bunkert-heimlich-Goldreserven.html

Quellen: PublicDomain/geolitico.de am 02.09.2016

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5 comments on “Der Irrglaube ans Gold

  1. Seit Ausbruch der Finanzkrise in 2008/2009, druckten Notenbanken weltweit Billionen neuer Währungseinheiten. Ungedecktes Kreditgeld, das sprichwörtlich aus dem Nichts erschaffen wird.

    Die globale Verschuldung ist seit 2007 um 60 Billionen Dollar auf 230 Billionen Dollar angeschwollen. Das entspricht 300 % des globalen BIPs!

    Die US-Verschuldung ist auf ein monströses Ausmaß von 350 % des Bruttoinlandsprodukts explodiert!
    Damit ist die Gesamtverschuldung gemeint (staatliche + private Schulden).

    Das Vertrauen in das Schuldgeldsystem der internationalen Bankster, beginnt an den Rändern bereits zu bröckeln.
    Fakt ist, dass der globale Schuldenberg niemals auf legalem Wege zurückgeführt werden kann und auch niemals wird.

    Eine Rückzahlung der Schulden ist nur möglich, indem die Basisgeldmenge permanent erhöht wird (neue Kredite) und die Zinsen immer weiter gesenkt werden – bis in den negativen Bereich. Es ist die perfekte Rezeptur für Stagflation (Geldentwertung, die von wirtschaftlichem Stillstand begleitet wird).

    Von Stagflation zu Inflation!

    Um nur eine Zahl zu nennen: Derzeit pumpen Zentralbanken auf globaler Ebene 200 Milliarden Dollar an QE (Quantitative Easing) in die Märkte – und zwar pro Monat!

    Historisch betrachtet, war die Schutzfunktion von Edelmetallen vielleicht nie bedeutsamer als heute.
    Vor diesem Hintergrund ist der Ausbruch des Goldpreises lediglich eine Frage der Zeit.

    Der besorgniserregende Kontrollverlust der privaten Federal Reserve, Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan könnte den Edelmetallen über die kommenden Monate und Jahre einen Nachfrage-Schub bescheren, den sich heute noch kaum jemand vorstellen vermag.

    Anders als Papiergeld, das unendlich vermehrt werden kann, ist die Gold-Menge begrenzt.

    Seit mehr als 5.000 Jahren ist Gold weltweit bewährtes Wertaufbewahrungsmittel und damit die stabilste und sicherste Währung aller Zeiten.

    Gold ist eine global anerkannte Währung außerhalb des Fiat-Money-Systems.

    Schon John Pierpont Morgan (1837 – 1913), Gründer der US-Bank J.P. Morgan, sagte einst: „Gold ist Geld, alles andere ist nur Kredit“.

    Wer mehr wissen will, sollte im Netz nach „Schuldgeldsystem“ suchen.

    Ich wünsche dir Liebe und ein hohes Bewusstsein.

    Shalom

  2. Ich teile zwar den Ansatz „Der Irrglaube ans Gold“ nicht, doch finde ich es immer wieder interessant, Artikel zu lesen die nicht der gängigen Meinung entsprechen. Jeder muss schließlich seinen eigenen Weg gehen und entscheiden was das richtige ist.

    PRAVTA-TV ist schon etwas speziell. Die Seite gibt mir aber immer wieder Denkanstöße, die Welt aus einem anderen Winkel zu betrachten. Für mich gehören die Möglichkeit der Selbstversorgung, eine Kreisen-Reserve und Edelmetalle zusammen. Fakt ist, wir wissen nicht was passieren wird, kommt der Finanzcrash, der Asteroid, die Krebsdiagnose , der 40Tonner bei der nächsten Straßenüberquerung , oder der glückliche 120ste Geburtstag zuerst?

    Sicher ist, man lebt ruhiger wenn man etwas Puffer (Freunde, Geld, Nahrung, Fluchtroute, usw.) hat. Genau wie beim Feuerlöscher. Die beste Kriesenvorsorge ist die, die man nicht braucht! Und hier haben Edelmetalle entscheidende Vorteiel. Sie haben seit Tausenden von Jahren einen Wert. Zugegeben, das dachte man von Aluminium auch eine Zeit lang, doch gab es Alu noch nicht solang. Edelmetalle lässt sich Problemlos lagern, solange man niemanden sagt wo. Das ist bei Kunst oft nicht der Fall, weil zu groß, feuchteempfindlich oder zu schwer. Ich möchte denjenigen sehen, der mit der Monalisa unterm Arm auf dem Markt geht, um sie gegen Essen zu tauschen, da ist eine Goldmünze schon praktischer und ohne Klimaanlage zu lagern.

    Der Glaube, dass irgendetwas nicht Lebensnotwendiges oder Drogen, im Fall einer richtigen Kriese seien Wert behält, ist ein Irrglaube. Nach dem zweiten Weltkrieg haben die Berliner auch ihren Schmuck zu Dumpingpreisen gegen Essen getauscht.

    Es spielt immer eine Rolle, was für ein Fall eintritt. Nimmt man James Bond Goldfinger her, kann auch eine Verknappung der Goldreserven eine Wendung bedeuten. Wird Gold schlagartig in der eMobilität benötigt, schon geht der Preis durch die Decke. Für mich ist eine möglichst breite Aufstellung die richtige Lösung.

    Bei all dem sei gesagt, das man nicht immer schwarz malen sollte. Ich bin seit über 20 Jahren in dem Thema. Hab einen Abschluss als Diplomwirtschaftsinformatiker und Neberg, Buzek und Lauche & Maas kenne ich schon ewig. Ich hatte auch schon tiefen Einblick ins Bankenwesen. Jeden Morgen frage ich mich, wie die Wirtschaft noch funktionieren kann, nach dem was ich gelernt habe und was die Vergangenheit gezeigt hat, müssten wir schon Lage kein Geld mehr haben. Doch irgendwie geht es immer weiter. Wieder kann ich nur sagen, wir wissen nicht was morgen passieren wird, oder in einem Jahr.

    Darum setze ich auch weiter auf breit aufgestellte Sachwerte. Nicht zuletzt der Briefmarken-Sammlermarkt hat gezeigt, wie schnell Werte nur noch kleine bunte gezackte Blättchen sind.

    Darum Danke an alle hier und macht weiter so! Ich freue mich auf viel weitere Artikel!

    stormmaster
    Wer Wind sät wird Sturm ernten!

  3. „Gold könnte schließlich seinen Glanz auf Dauer verlieren“
    An diesem Punkt, hat der Autor sich endgültig selbst diskreditiert. Trotz seiner Erklärungsbemühung vergisst er dabei die letzten Tausende von Jahren der Geschichte, in der Gold stets seinen Wert beibehalten hat.
    Wer sich Gold als Anlage zum Zocken zulegt, hat auch den Sinn von Sicherheit verloren.
    Gold ist kein Metall als kurzfristiges Spekulationsobjekt, sondern eine Form der mittel- bis langfristigen Vermögenssicherung. Subjektive Betrachtungen, wie Schmuck, Mode, Trends oder jugendliche Dekadenz haben in der Vermögenssicherung nichts zu suchen. Was stört es die deutsche Eiche (Gold), wenn sich eine Sau (s.o.) an ihr reibt.

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