Mag sein, dass George Adamski eine Möglichkeit fand, die Aufnahmen im Vorfeld entstehen zu lassen, etwa mit einem aufgehängten Modell oder wie auch immer. Allerdings steht zweifellos fest, dass das Fälschen von Fotografien im Jahre 1952 nicht so einfach gewesen ist. Mag aus ein, dass Adamski ein windiger und zugleich cleverer Geschäftsmann gewesen ist, der zur genau richtigen Zeit ein erfolgreiches Geschäftsmodell entwickelt hat, das ihm am Ende ein Vermögen einbrachte. Und es mag auch sein, dass Adamski schließlich dazu genötigt worden ist, eine schriftliche Erklärung abzuliefern, aus der hervorgeht, dass seine Kontakte nichts weiter als bloßer Schwindel gewesen sind. Diese Erklärung existiert angeblich wirklich.
Jedoch halte ich persönlich von solchen Erklärungen sehr wenig. Zahlreiche eidesstattliche Erklärungen wurden in der Vergangenheit oft auf massiven Druck unterschrieben. George Adamski erwähnte später immer wieder, dass er von unbekannten Personen verfolgt und beobachtet wurde. Daher wäre es durchaus denkbar, dass diese unbekannten Personen ein Interesse daran gehabt haben, Adamskis Arbeit zu diskreditieren.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die immer wieder von UFO-Zeugen beschriebenen MIBs (Men in Black). Diese ganz in Schwaz gekleideten MIBs wurden in der Vergangenheit von zahlreichen Augenzeugen beschrieben, die Sichtungskontakt zu UFOs hatten. Die Zeugen beschrieben sie als angsteinflößend und sagten aus, dass sie von ihnen genötigt wurden, mit niemanden über ihre Sichtung zu reden, da sonst ihnen oder ihren Angehörigen etwas zustoßen könne.
Oft wurden Zeugen auch unter Androhung von Gewalt gezwungen, ihre in der Öffentlichkeit gemachten Aussagen zu widerrufen. Zahlreiche Personen, die dies nicht taten, verschwanden in psychiatrischen Anstalten oder verloren ihre Reputation samt Arbeitsplatz. Bekam vielleicht auch George Adamski von diesen finsteren Gestalten ungebetenen Besuch?
Es ist also durchaus denkbar, dass auch George Adamski, von welcher Seite auch immer, ob Geheimdienst, Militär oder Regierung, dazu genötigt worden ist, seine Erlebnisse am Ende als reinen Schwindel darzustellen. Aber gehen wir einmal davon aus, dass Adamski kein Schwindler und Betrüger war und dass das, was er sah und erlebte, der Wahrheit entspricht.
Was fand am 20 November 1952 in der Mojave Wüste wirklich statt? Was sahen Adamski und die sechs Augenzeugen? Sahen sie tatsächlich ein Schiff der Venusianer oder handelte es sich vielmehr um ein bis heute geheimes Forschungsschiff?
Sollte Letzteres der Fall sein, stimmt tatsächlich etwas mit der Geschichte nicht. Warum sollten Piloten in geheimer Mission ausgerechnet vor Augenzeugen in einer Wüste landen und eine derartig abstruse Geschichte erzählen?
Auf dem ersten Blick macht diese Geschichte wirklich keinen Sinn. Geht man aber gedanklich in die Tiefe, bekommt die Sache mit jeder neuen Überlegung einen ganz anderen Sinn.
Gehen wir an dieser Stelle noch einmal fünf Jahre zurück und erinnern uns: Am 24. Juni 1947 sichtete der Geschäftsmann und Hobbypilot Kenneth Arnold über dem Mount Rainier-Massiv im US Bundesstaat Washington eine Flotte seltsamer silberner Flugobjekte. Am 14. Juni, also einen Monat später, fand der Farmer William Brazel auf der Forster Ranch, 105 Kilometer nordwestlich von Roswell, seltsame Metallteile, die angeblich von einem Raumschiff außerirdischer Herkunft stammten.
Dies würde zunächst auch offizielle von der US Air Force so bestätigt und als eilige Pressemeldung herausgegeben. Später aber dementiert die Air Force die Meldung mit der Begründung, dass es sich lediglich um einen Wetterballon gehandelt habe – jedoch mit geringem Erfolg.
Spätestens seit dem am 8. Juli 1947 war die Weltöffentlichkeit mit einer Information gefüttert, die von nun an nicht mehr aus den Köpfen der Menschen zu bekommen war. Die Information lautete: wir sind nicht allein im Universum. Mag die US Regierung und die CIA auch noch soviel unternommen haben, diese eilig an die Medien herausgegebene Information zu dementieren, es gelang ihnen nicht mehr, diese eine wichtige Schlagzeile, die das Weltbild verändern sollte, ungeschehen zu machen. Roswell und die Außerirdischen wurden über Nacht zu einem Symbol, zu einer neuen Weltanschauung, Roswell zur Kultstätte. Und die Regierungsvertreter und Geheimdienste? Die hatten von nun an ein Problem, das sie unbedingt so geräuschlos wie möglich los werden wollten.
Doch wie schafft man eine Information aus der Welt, die von so gigantischer Größe ist? Es handelte sich schließlich nicht bloß um eine belanglose Klatschmeldung auf der zweiten oder dritten Seite, die man am nächsten Tag wieder vergessen hat. Hier hatte nicht etwa der Präsident der Vereinigten Staaten Zahnweh, hier ging es um etwas ganz anderes, nämlich um die Tatsache, dass die Menschheit nicht die Krönung der Schöpfung ist, sondern dass auch auf anderen Planeten und damit im gesamten Universum Leben existiert, Leben, das vielleicht uns um Millionen von Jahre voraus ist und das sich damit George Orwells schlimmste Befürchtungen aus seinem 1939 produzierten fiktiven Hörspiel „Der Krieg der Welten“ erfüllt haben. Wie also sollte man diese Information ungeschehen machen? Eine Nachricht mit gigantischer Sprengkraft!
Sicher ist: spätestens von diesem Datum an entwickelte die CIA die Taktik der Verschwörungstheorie. Denn die CIA war sich durchaus bewusst über die Tatsache, dass auch an einer dementierten Pressemeldung und an den weiteren absichtlich falsch in Umlauf gebrachten Informationen etwas in den Köpfen der Menschen hängen bleibt. Die CIA wollte also unbedingt erreichen, dass das Thema UFO weiter ein Gesprächsthema in der Bevölkerung bleibt, nur sollte es unbedingt in eine andere Richtung gelenkt werden: nämlich in die Spaßecke.

Im Laufe der Jahre entstanden unzählige Comics mit kleinen grünen Männchen, Augenzeugen, die etwa unbekanntes in der Luft fliegen sahen, wurden als Spinner oder geltungssüchtige Psychopathen bezeichnet. Doch das reichte am Ende noch immer nicht. Es musste ein erster Kontakt geschaffen werden, es musste jemand her, der Kontakt zu den Bewohnern eines fremden Planeten aufgenommen hat, jemand der glaubwürdig ist, jemand der Charisma hat, einfach jemand, dem man so eine Geschichte glaubt. Nett, sympathisch und gebildet.
Gut möglich, dass George Adamski dieser „Jemand“ war. Vielleicht hat er wirklich all diese Geschichten bloß erfunden, um die Menschen zu narren, um Kapital daraus zu schlagen. Doch eine Frage bleibt am Ende: wie soll jemand auf diese Idee kommen, der von Berufs wegen kein Geschichtenerzähler ist? Gut, Adamski hat sich schon sehr früh mit dem Universum beschäftigt, er war davon überzeugten, dass irgendwo da draußen Leben existieren könnte, doch deswegen fällt einem ja nicht gleich so eine Science Fiction-Story ein, niemand käme auf die Idee zu erzählen, dass er mit Bewohnern des Planeten Venus durchs All gereist ist.
Dazu gehört schließlich mehr, als nur eine blühende Phantasie. Vielleicht sollte man an dieser Stelle ganz einfach mal das berühmte Pferd von hinten aufzäumen und sich die Frage stellen, was war zuerst: Henne oder Ei oder in diesem Fall: der Venusianer oder die Story?
Gehen wir einmal von der Überlegung aus, dass tatsächlich der Venusianer vor der Story existierte, dann bleibt noch immer die Frage, woher kam er? Kam er tatsächlich von der Venus oder vielleicht nur von der Erde? Wenn er nun tatsächlich von der Erde kam, bleibt die Frage, mit welchem Gefährt war er da unterwegs. Sicherlich war es kein herkömmliches Flugzeug und auch kein Hubschrauber. Gehen wir weiter von der bereits oben erwähnten Tatsache aus, dass in Roswell kein außerirdisches Fluggerät abgestürzt ist, sondern revolutionäre Technik von der Erde, dann braucht man auch diesem Fall wieder nur eins und eins zusammenzählen.
Es könnte also tatsächlich so sein, dass George Adamski bewusst als sogenannter „Erstkontaktler“ ausgesucht wurde, allein aufgrund seiner Tätigkeit an der Universität. Immerhin hatte er mit Menschen über seine Arbeit und übers sein Wissen gesprochen.

Wurde also Adamski bewusst vom Geheimdienst als Erstkontaktler ausgewählt, liegt die Tatsache auf der Hand, dass es sich in diesem Fall nicht wirklich um einen Besuch von der Venus gehandelt hat, sondern dass dies ein inszeniertes Schauspiel war, eins, das unter der Regie der CIA stand, besetzt mit Schauspielern, die ihre Rolle so glaubwürdig spielten, dass am Ende die ganze Welt glauben sollte, dass 1952 in der Mojave Wüste der Erstkontakt mit einer außerirdischen Intelligenz stattfand. Die Geheimdienste, allen voran die CIA, waren schon immer hervorragende Choreographen, wenn es um Vertuschung geht, von der die Öffentlichkeit nichts erfahren darf. Doch was sollte in diesem Fall vertuscht werden?
Ganz bestimmt ging es in diesem Schauspiel nicht um die Frage, ob es irgendwo im Universum eine fremde Zivilisationen gibt. Nein, in diesem Fall ging es vielmehr um die Existenz revolutionärer Technik: nämlich um die Antigravitationstechnologie. Schon lange schwelt der Verdacht, dass die Technik der Antigravitation noch vor oder während des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde. Könnte es also vielleicht sein, dass das US Militär, etwa im Rahmen eines geheimen Weltraum-Programms (SSP), die Antigravitations-Technik bereits schon seit mehr als sieben Jahrzehnten nutzt? (Verschlusssache Antigravitationsantrieb (Video))
Das George Adamski sich am Ende selbst als Schwindler geoutet hat, könnte also tatsächlich im Zusammenhang mit der Tatsache stehen, dass er zu viel wusste und endlich reden, reinen Tisch machen wollte. Das wäre auch eine Erklärung dafür, warum er sich am Ende verfolgt und bedroht fühlte.
Es könnte also wirklich sein, dass Adamski zum Akteur einer ausgeklüngelten CIA-Inszenierung wurde, dessen Ende er nicht mehr selbst bestimmen konnte. Vieles nämlich spricht heute dafür, dass der UFO-Mythos eine ausgeklüngelte Story aus der Feder der CIA ist, geboren gegen Ende der 1940er Jahre zwischen Washington und Roswell. Was natürlich nicht heißen soll, dass nicht vielleicht doch irgendwo da draußen in den Weiten Universums intelligentes Leben gibt.
Literatur:
Verschlusssache UFOs
Dimensionen. Begegnungen mit Außerirdischen von unserem eigenen Planeten von Jacques Vallee
UFOs – die unerwünschte Wahrheit von Illobrand von Ludwiger
UFOs – Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen von Leslie Kean
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede am 29.09.2016
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