Nun, betrachtet man dies mit den Augen derer, die wirklich dahinter stecken, am Ende der strategischen Befehlskette, hat ein Krieg plötzlich nicht mehr nur einen Sinn, sondern gleich mehrere. Und er richtet sich nicht nur gegen die angegriffene Nation, sondern auch gegen die angreifende. Nach dem Motto: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Mir war es wichtig, die Fragen aus dem ersten Buch sämtlich zu beantworten.
Jeder Mensch sollte wissen, in welchem Spannungsfeld er sich hier auf der Erde bewegt, wo er und seine Vorfahren herkommen, und wo die Reise hingehen soll nach Meinung der Herrschenden. Und jeder Mensch sollte dann das geistige Rüstzeug an der Hand haben, sich gegen Pläne, die ihm nicht gefallen, zur Wehr setzen zu können.
Nein, dafür waren es auch diesmal wieder viel zu wenige Seiten. Ich habe bei einigen Stellen sehr konkrete Hinweise gegeben, wie man sich der Wirkung der verschiedenen Maßnahmen entziehen und deren Wirkung aufheben kann. Aber noch viel wichtiger war es mir, erst einmal wenigstens ansatzweise das gesamte Wirkungsspektrum der Maßnahmen gegen die Menschheit aufzuzeigen. Wenn wir Menschen nicht wissen, wer, was und wie bestimmte Dinge gegen uns eingesetzt werden, dann haben wir keine Chance, dies alles abzustellen.
Bei einigen Dingen muss jeder selbst seinen Weg finden, wie er mit bestimmten Dingen umgeht, sie in seinem täglichen Leben ändert oder abstellt. Bei anderen ist es wichtig zu wissen, was man einsetzen kann. Und überall dort, wo ich wirklich universelle Hilfen benennen kann, habe ich das natürlich auch getan.
Du sprichst von Außerirdischen auf der Erde und Deutschen im Weltraum. Das eine könnte man als wilde Fantasie, das andere als irgendwelche rechtsradikale Spinnerei abtun. Wie begegnest Du solchen Diskussionen?
Ja, die Leute mit der Nazikeule warten gleich um die nächste Ecke – wie immer in unserer schönen, politisch korrekten Weltordnung. Also… die Außerirdischen zu identifizieren, ist nicht leicht. Kaum jemand unserer Leser hat jemals einen gesehen, ich zugegebenerweise auch nicht, leider. Jedenfalls nicht bewusst.
Es gibt allerdings Zeugenaussagen, wie z.B. die vom ehemaligen russischem Präsidenten Medwedew, der nicht nur die Existenz von Außerirdischen bestätigte, sondern deren Anzahl auch sehr hoch ansetzte. So hoch, dass nach seiner Meinung Panik ausbrechen würde, würde das Ausmaß der außerirdischen Bevölkerung auf der Erde bekannt.
Dazu kommt der ehemalige kanadische Verteidigungsminister, also wieder ein hochrangiger Politiker und nicht irgendein „Spinner“, der das bestätigt, was wir von vielen anderen Zeugen, die ich im Buch zu Wort kommen lasse, ebenfalls erfahren.
Und dann gibt es diejenigen, die teilweise seit Jahrzehnten in diversen geheimen Weltraumprogrammen mitgearbeitet haben. Und die bestätigen uns nicht nur einfach die Existenz von Außerirdischen, sondern liefern hunderte Details, die allesamt zueinander passen. Und die Verbindung zu den Deutschen ist, dass – und das wird vielen politisch korrekt Umerzogenen in Deutschland nicht passen – die geheimen Weltraumprogramme in Deutschland ihren Anfang nahmen. Ausgerechnet im Land der Erfinder!
Wo auch sonst, gab es ja hier die ersten weltraumtauglichen Fluggeräte der Neuzeit. Wenn dann jemand mit der rhetorischen „Nazi-Keule“ daherkommt, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln und versuchen, Verständnis zu haben für sein Gefangensein in der totalen geistigen Umerziehung.
Ich habe in diesem Buch nahezu ausschließlich nicht-deutsche Zeugen zur Wort kommen lassen, denn diese sind aufgrund ihrer Herkunft schon raus aus der Verdachtsecke, in irgendeiner Art „rückwärtsgewandt“ oder in einer irgendeiner Art der Verherrlichung des Dritten Reiches aktiv zu sein. Ihre Zeugenaussagen sind auch keineswegs deutsch-freundlich, aber auch in aller Regel nicht deutsch-feindlich, sondern dankenswerterweise meist sachlich und somit sehr hilfreich. Es ist herrlich, wenn man sachlich diskutieren kann. Nur ohne Emotionen kann man sich wirklich ein Bild machen von der Gesamtlage und erforschen, was die Realität ist. Und ich kann versprechen: dies Buch und die Erkenntnis daraus sind in jedem Fall bittere Pillen.
Vielleicht gibt es einiges, das so manchem Leser das Champagnerglas in die Hand treibt, aber mit Sicherheit gibt es auch viele Erkenntnisse, die zunächst einmal Verbitterung verursachen werden. Ich hab früher manchmal zu Bekannten gesagt: „Keine Sorge, es ist noch viel schlimmer, als Du denkst“. Ich wusste ja nicht, wie sehr ich damit Recht haben sollte.

Bezüglich Außerirdischer kann hier mit einer Geschichte aus meinem persönlichen Umfeld aufwarten: Ein Freund von mir ist der Inhaber eines Textilfachgeschäfts in Süddeutschland und hatte einen Kunden im Geschäft, der vor einem Regal stand und sich die Hosen ansah. Der Mann schien gedankenvertieft, als er sich zu meinem Freund umdrehte und diesen wegen einer Hose um Rat fragte – und mein Freund sah ganz klar und deutlich die senkrecht stehenden Pupillen des Mannes. Und die Kollegin meines Freundes, die auch beim Regal stand, sah es ebenfalls! Als dem Kunden bewusst wurde, was soeben geschehen war, drehte dieser sich um und rannte aus dem Ladenlokal. Es ist also durchaus möglich, solche Reptiloiden auch bei uns anzutreffen. Aber davon abgesehen: Hältst Du die Situation der Menschheit für ausweglos?
Oh nein, ganz im Gegenteil. Das Licht am Ende des Tunnels ist wirklich das Ende des Tunnels und kein entgegenkommender Güterzug! Wir sind dem Ende der Tyrannei sehr, wirklich sehr, sehr nahe. Das, was wir jetzt erleben, ist aus meiner Sicht das letzte Aufbäumen der Feinde der Menschheit.
Wer genau diese Feinde sind, wird im Buch beantwortet. Was wir tun können, um den Prozess bis zum Ende der Tyrannei zu beschleunigen, wird ebenfalls beschrieben. Jeder für sich kann mit dem Menschen morgens im Spiegel anfangen.

(Bild: Jan van Helsing (links) und Thomas A. Anderson signieren das Buch „Weltraumverschwörung“)
Ist Dein Buch dann also eine Anleitung zur Eliminierung der Feinde der Menschheit, ein Handbuch zum Hassen dieser Leute?
Ich versuche, genau das Gegenteil zu bewirken. Jeder Mensch tut, was er tut, weil er ist, wie er ist. Er ist so geworden, weil es das Schicksal ihm so bestimmt hat. Jeder hat die Möglichkeit, sich dessen bewusst zu werden und sich – das klappt fast immer genau gleichzeitig – so auch frei zu machen von diesem Schicksal. Selbst unsere schlimmsten Feinde tun, was sie tun, weil sie sind, wer sie sind. Aus ihrer Sicht tun sie nichts Schlimmes. Und wir sind in den jeweiligen Situationen der Gegenspieler.
Wenn mir jemand etwas tut, dann bin ich es, der es zulässt, weil mein Schicksal mir die Aufgabe gegeben hat, bestimmte Probleme zu durchleben, um eine Lösung zu finden. Teilweise geht das über Generationen. Auch diese Problematik habe ich sehr genau in diesem neuen Buch beschrieben. Die Systematik hinter diesen Mechanismen zu verstehen, trägt ganz wesentlich dazu bei, das Gesamtbild zu verstehen. Wie funktioniert unser Universum eigentlich?
Hier geht es also nicht nur um Außerirdische und deutsche Geschichte, sondern auch um psychologische Angelegenheiten?
Jeder, der „Weltverschwörung“ bereits gelesen hat, weiß, dass ich gern die komplexen Zusammenhänge aufzeige. So habe ich es hier auch gemacht. Unsere Welt besteht ja nicht nur aus verschiedenen Themen, Situationen, Menschen und Maschinen. Sondern es ist alles miteinander verknüpft. Es entstehen Wechselwirkungen, die sich gegenseitig aufschaukeln oder behindern. Es entsteht teilweise eine Dynamik, die nur durch ein Verstehen aufzuhalten ist, nicht aber durch ein Bekämpfen.
Auch in diesem Buch wird gezeigt, wie unglaublich komplex unsere Realität ist, einerseits, und andererseits aber auch, wie wunderbar simpel bestimmte Regeln überall im Universum zu gelten scheinen, die uns ein Gesamtverständnis sehr erleichtern. Mir jedenfalls hat das Schreiben dieses Buches sehr geholfen. Mir sind einige Dinge nun wirklich klar und bewusst, und ich habe Etliches in meinem Leben geändert, vor allem in Bezug auf meine Gesundheit und Ernährung, da die Wechselwirkungen mir so drastisch klar geworden sind, dass ich zwingend etwas tun musste.

Ja, das kann ich unterstreichen. Mich hat insbesondere der Zusammenhang zwischen Ernährung, Kriegen und Genetik überrascht. Auch mir hat das sehr zu denken gegeben.
Du hast viele Zeugen ausfindig gemacht, die bisher wenig Beachtung fanden. Und aus meiner Sicht hast Du tatsächlich auch in diesem Buch wieder in einem großen Schwung ausgeholt, um eine fantastische Bandbreite verschiedener Themen relativ verständlich miteinander zu verknüpfen bzw. deren Verbindungen einleuchtend darzustellen.
Thomas, vielen Dank für Deine Zeit, ich wünsche Dir viel Erfolg damit und wünsche Dir wieder spannende Leserrückmeldungen. Gibt es schon Pläne für ein drittes Buch?
Haha, nein, bis jetzt hoffe ich noch, dass ich nun den Kopf tatsächlich einmal frei haben werde für andere Dinge. Ein Jahr für ein Buch bedeutet nahezu keinen Tag ohne Arbeit am PC, immer sitzend, und jetzt auch noch mit Brille.
Sollten mich jetzt wieder neue Themen „anspringen“, hoffe ich, dass ich eine Technologie finden und benutzen kann, die es mir ermöglicht, ein Buch draußen im Wald oder beim Fahrradfahren zu schreiben.
Dann drücke ich dir Die Daumen – für beide Fälle.
Jan, vielen Dank.

Quellen: PublicDomain/Jan van Helsing und Thomas A. Anderson am 03.12.2017
