Vorsorge in der Krisenzeit: Zahlungsmittel

Es ist kein Geheimnis mehr, dass eine gewaltige Krise auf uns zukommt. Nein, nicht die Banken- und Wirtschaftskrise, die haben wir schon, das war bisher nur der Anfang. Ein Zusammenbruch des Staates, eine Bankrotterklärung, kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.

Man braucht sich nur die immens hohe Staatsverschuldung anzusehen, die kontinuierlich immer schneller anwächst. Bisher konnte sich der Staat aus der Affäre ziehen, indem fleißig (ungedecktes) Geld nachproduziert wurde (und wird).

Geld ohne Deckung ist aber so wertlos wie Papier. Und es wird die Zeit kommen, in der das Geld wirklich nur noch den Papierwert hat. Die Frage ist nicht, ob dieser Zustand eintrifft, sondern wann! Das ist – wie gesagt – kein Geheimnis, denn es gibt über diese Thematik schon eine ganze Reihe von (Fach-) Büchern die von herausragenden Kennern der Szene verfasst sind.

Wir wollen hier nicht über die einzelnen Faktoren diskutieren, durch welche die Krise entstanden ist bzw. der kommende Zusammenbruch kommen wird. Unsere Eltern und Großeltern „durften“ schon mehrmals eine solche Situation miterleben, dass ihr mühsam erspartes Geld von einem Tag auf den anderen wertlos wurde (man nennt das „Währungsreform“).

Die letzte war nach dem 2. Weltkrieg, als es für jeden (West-) Bürger 40 DM „Startkapital“ gab und die Reichsmark-Guthaben plötzlich nichts mehr wert waren. Angesichts der heute ständig steigenden Staatsverschuldung kann man davon ausgehen, dass als letztes Mittel der dann Regierenden eine ähnliche Methode angewendet wird, um auf diese Weise die Schulden (und die Guthaben der Bürger) loszuwerden.

Was machen Sie, wenn morgen unsere Bundesregierung erklärt, der Euro sei ab morgen in Deutschland ungültig und es werde die „Neue Deutsche Mark“ eingeführt, zu einem Wechselkurs von vielleicht 100 Euro zu einer NDM?

Anmerkung: Die wenigsten Menschen wissen, dass die NDM-Scheine bereits gedruckt und eingelagert sind! (Titelbild: D-Mark einer geheimen Ersatzwährung für den Krisenfall im ehemaligen Geheimbunker der Deutschen Bundesbank in Cochem an der Mosel)

Wenn dann jeder Bürger beispielsweise 40 NDM bekommt und die Euro-Guthaben wertlos sind, fangen wir wie unsere Eltern oder Großeltern wieder bei Null an. Und der Staat darf anfangen, neue Schulden zu machen – auf unserem Rücken, wie gehabt! Aber vorher kommt zwangsläufig eine Zeit der Gesetzlosigkeit, wenn die öffentliche Ordnung auch ohne irgendeinen Krieg zusammenbricht (Alternative Heizungsarten im Krisenfall (Videos)).

Spätestens wenn Aldi & Co. ihre Läden dicht machen, weil das Euro-Papiergeld keinen Wert mehr hat, kommt es zu Revolten. Randalierende Gruppen durchkämmen dann die Städte und Dörfer nach Brauchbarem. Diesen Gruppen dürfte es auch egal sein, wenn hier und dort Menschen umgebracht werden, weil sie sich ihnen in den Weg stellen. Sie glauben es nicht?

Schauen Sie sich die täglichen Nachrichten an: „Linke“ Aktivisten verüben heute bereits schon fast täglich Anschläge auf Behörden, fackeln Autos ab und verprügeln Polizisten. In Deutschlands Städten! Falls Sie es nicht glauben wollen, auch darüber gibt es bereits ausgiebige Literatur, von der kaum jemand glaubte, dass sie je Realität werden könnte. Wobei diese Chaoten ihre Zerstörungswerke noch nicht aufgrund von Hunger ausüben.

Es wird also eine Zeit kommen, in der sich so mancher fragt, warum er nicht rechtzeitig vorgesorgt und sich Reserven zugelegt hat, etwa im Keller, um diese gesetzlose Zeit überstehen zu können. Nach Überlegungen von verschiedenen Autoren könnte es sich um eine Zeitspanne zwischen einem halben Jahr und drei Jahren handeln, die wir irgendwie überbrücken müssen, um überleben zu können.

Nach dieser Zeit dürfte die öffentliche Ordnung wieder hergestellt sein. Und nach Ausgabe der NDM-Scheine dürfte auch die Versorgung der Bürger mit Lebensnotwendigem dann wieder Eingang kommen. Wie können wir uns auf die unweigerlich auf uns zukommende Zeit vorbereiten, deren erste Anzeichen unü-bersehbar sind? Die Augen zu verschließen ist der falsche Weg!

Es fängt beim Geld an, bei unserem eigenen mühsam Ersparten. Die sichersten Geldanlagen sind heute Gold und Immobilien, darüber sind sich alle Finanz-Experten einig, und keinesfalls irgendwelche Bankkonten. Gold wirft zwar keinen Zins ab, wird uns immer wieder vorgesagt. Aber betrachte ich die Goldpreis-Entwicklung der letzten Zeit, so muss ich sagen, dass keine andere Anlageform derart hohe Gewinnsteigerungen hatte, wie Gold!

Im September 2009 kostete eine Unze Gold (31,5 g) noch 740 Euro. Heute kostet dieselbe Unze Gold bereits über 1.075 Euro. Gold hat schon immer seinen Wert behalten, egal, welche Währung existierte, besonders in Krisenzeiten! Und Gold wird auch immer in zukünftigen Währungen seinen Wert behalten!

Und der Goldpreis wird kaum mehr sinken, denn die Nachfrage ist größer als das Angebot. Immobilien sind zwar ein harter Gegenwert zum (Schein-) Geld, sie haben jedoch den Nachteil, dass sie für jeden sichtbar irgendwo stehen. Deshalb wird es für (kommende?) Regierungen eine schöne Geldeinnahmequelle sein, Immobilien mit belastenden Steuern zu belegen.

Auch Immobilien erwirtschaften keine Zinsen, im Gegenteil, sie kosten Geld zur Unterhaltung. Aber sie stellen einen Wert dar, den sie auch nach einer Währungsreform behalten. Hinzu kommt jedoch, dass man für den Kauf einer Immobilie schon eine größere Menge Geld benötigt, die der „kleine Mann“ in der Regel nicht besitzt.

Gold in kleiner Stückelung ist jedoch auch für den „kleinen Mann“ erwerbbar. So viel zur „Geldrettung“. Alle anderen Anlageformen dürfen Sie getrost vergessen, Sie brauchen sich nur anzusehen, was 2007-2008 mit „Wertpapieren“ passierte, wo sich Milliardenwerte regelrecht in Luft auflösten. So auch mit Lebensversicherungen. Kommentar überflüssig.

Doch damit ist es nicht getan, denn der Mensch kann von Gold nicht leben. Oder doch? Ich weiß von meinen Eltern und Großeltern, welche die schlimme Zeit um 1923 mitgemacht hatten, als ein Laib Brot irgendwann mehrere Milliarden Mark kostete, dass Menschen, die noch Goldvorräte hatten (etwa Schmuck oder Münzen), diese gegen Lebensmittel eingetauscht hatten, zwar zu völlig überteuerten Preisen, aber wenn das Hungergefühl zu stark wird, dann zahlt man für Lebensmittel alles!

Überliefert ist, dass ein Bürger mit einem Schubkarren voller (wertloser) Geldscheine damit zum Bäcker fuhr, um sich Brot zu kaufen, und als er wieder auf die Straße kam, war sein Schubkarren verschwunden, die Geldscheine hingegen lagen auf dem Gehweg.

Es muss nicht alles so kommen, wie es schon einmal passiert ist, aber wir sollten uns auf das schlimmste Szenarium vorbereiten. Wenn es dann nicht so schlimm werden sollte, umso besser.

Fangen wir heute mit der „Geldrettung“ an. Wie rette ich mein Guthaben über die kommende Zeit hinweg? Der endgültige Zusammenbruch des Finanzwesens wird wohl kaum schlagartig kommen, weshalb es sinnvoll ist, einen gewissen Teil in Euros zu behalten, aber nicht viel mehr, als zum Lebensunterhalt nötig ist. Räumen Sie Ihre Konten leer, bevor Sie nicht mehr an Ihr Geld heran kommen, weil Sie vor verschlossenen Banken-Türen stehen!

Sie können Euro-Scheine durchaus auch zuhause aufbewahren. Dann haben Sie das Geld wenigstens. Dabei sollten Sie darauf achten, möglichst nur noch deutsche Euro-Scheine anzunehmen. Sie wissen nicht, was deutsche Euro-Scheine sind? Jeder Euro-Schein hat auf der Rückseite eine Seriennummer. Die Seriennummern der in Deutschland gedruckten Scheine fangen alle mit dem Buchstaben „X“ an.

Es gibt Gerüchte, dass sich Deutschland vor dem endgültigen Kollaps – dem der wirtschaftliche und finanzielle Zusammenbruch anderer Staaten möglicherweise vorausgeht – aus dem Euro-Währungsverbund abkoppeln und für eine Übergangszeit bis zur Einführung der NDM nur noch Euro-Scheine mit dem „X“ als Zahlungsmittel akzeptieren könnte. Muss nicht sein, liegt aber im Bereich des Möglichen. Und vorbeugen ist bekanntlich besser als heilen. Wenn ich rechtzeitig darauf achte, nur „deutsche“ Euros zu besitzen, brauche ich im oben beschriebenen Fall keine dann wertlosen „ausländischen“ Euros wegzuwerfen.

Im Krisenfall wird wohl für eine gewisse Zeit der Euro noch Gültigkeit haben. Allerdings wird es wohl Probleme geben, wenn man mit größeren Euroscheinen (100 Euro aufwärts) bezahlen will. Es könnte sein, dass diese Scheine nicht mehr angenommen werden. Guthaben, die (noch) auf diversen Bankkonten liegen, sollte man nach und nach auflösen, aber möglichst bald.

Ja, damit gibt es natürlich auch keine Zinsen mehr. Aber die maximal 1,0 %, die derzeit noch gezahlt werden, machen den Kohl auch nicht fett. Doch denken Sie andererseits daran, wie es vielen Anlegern durch den Banken-Zusammenbruch erging! Es sind Vermögenswerte in Milliardenhöhe „vernichtet“ worden! (Prepper-Szene: Horten Sie Vorräte und Klopapier im Keller? Dann sind die terrorverdächtig! (Video))

 

Und glauben Sie wirklich im Ernst daran, dass die billionenschweren Bankenrettungspakete der Bundesregierung Ihre Ersparnisse retten können? Tauschen Sie Ihre Guthaben in Gold um, solange es noch einigermaßen finanzierbar ist, bevor der Goldpreis in schwindelerregenden Höhen verschwindet.

Denn wir müssen uns eines vor Augen halten: Der Goldpreis zeigt nicht etwa den Wert des Goldes an, sondern den Wertverlust unseres Geldes! Und wenn Sie Gold kaufen, dann möglichst keine großen Goldbarren, denn mit denen können Sie in einer Krisenzeit nicht viel anfangen. Kaufen Sie Kleinbarren mit wenigen Gramm Gewicht, oder Goldmünzen. Wobei Goldmünzen wegen des hinzu kommenden Sammlerwertes teilweise erheblich teurer als kleine Goldbarren der gleichen Gewichtsklasse sind.

Sie dürfen nicht vergessen, dass Sie in einer Krisenzeit, in der niemand mehr die dann wertlosen Euroscheine annehmen will, mit kleinen Goldbarren (etwa 10 – 20 Gramm) immer noch liquide sind. Ebenso verhält es sich mit Silber. Silber ist derzeit (noch) völlig unterbewertet. Der Silberpreis wird derzeit noch künstlich niedrig gehalten, er wird in den nächsten Jahren jedoch sprunghaft ansteigen, schon aus dem Grund, weil der industrielle Silberverbrauch höher ist als die Silber-Förderung und die Nachfrage kontinuierlich steigt.

In der kommenden Krise wird man mit Silbermünzen nach wie vor einkaufen können, egal, ob man alte 5-DM-Silberlinge oder 10-Euro-Sondermünzen hat. Die Euro-Zehner besitzen einen Silberwert von derzeit etwa 7,20 Euro (Prägung bis 2010), haben gegenüber anderen (älteren) Silbermünzen sowie Silberbarren jedoch den Vorteil, dass beim Kauf keine Mehrwertsteuer anfällt, weil es sich um „reguläres Geld“ handelt (Gold ist generell mehrwertsteuerbefreit).

Was machen Sie mit dem gekauften Gold? Glauben Sie im Ernst, dass es in einem Banksafe sicher ist? Was machen Sie, wenn Sie eines Tages vor den verschlossenen Türen der Bank stehen, weil sie Pleite gegangen ist? Glauben Sie wirklich, dass Sie dann noch an Ihren Banksafe heran kommen?

Nein, tragen Sie Ihr Gold nach Hause und finden Sie dort einen unverfänglichen Platz, wo Sie es deponieren (bitte nicht im Kleiderschrank oder unter der Matratze, dort suchen Einbrecher zuerst nach Wertgegenständen). Und machen Sie niemandem gegenüber eine Andeutung, dass Sie zuhause Gold besitzen! Sie können nicht wissen, wem das weiter erzählt wird! (Krisenvorsorge: Mit dem Solarkocher können Sie energieunabhängig kochen, grillen und backen (Videos))

Natürlich könnte man jetzt argumentieren, das alles wäre Angstmacherei und Panik-Erzeugung oder eine Verschwörungstheorie. Aber ist es etwa sinnvoller, die Augen vor Offensichtlichem zu verschließen? Schauen Sie sich die täglichen Nachrichten mit offenen Augen an, dann wissen Sie, wie Sie dran sind. Behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass heute nicht mehr versucht wird, irgendwelche „Schweinereien“ zu kaschieren oder zu unterdrücken (Aufgedeckt: Nach Deutschland ruft auch Schwedens Regierung zur Vorratshaltung für Krisenzeiten auf (Video)).

Die uns Beherrschenden wissen genau, dass die überwiegende Zahl der heutigen Menschen inzwischen derart abgestumpft ist, dass sie überhaupt nicht mehr sehen, was um sie herum passiert.

Und wenn der „Fall der Fälle“ eintritt, werden sie sich herausreden: „Wir haben doch alles öffentlich kundgetan! Ihr seid selbst dran schuld, wenn Ihr es ignoriert habt!“.

Das hat absolut nichts mit irgendwelchen Verschwörungstheorien zu tun, es ist die harte Realität!

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Literatur:

Selbstverteidigung im Straßenkampf: Hocheffektive Techniken für Mann und Frau, um den Angriff eines Straßenschlägers erfolgreich abzuwehren

Bushcraft: Survivalwissen Wildpflanzen Europas

Handbuch für das Überleben in Krisenzeiten

Überleben in Krisen- und Katastrophenfällen: Ein Handbuch für jedermann. Das Survival-Wissen der Spezialeinheiten

Quellen: PublicDomain/efodon.de am 08.03.2018

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