Organspenden: Herztransplantation – Vorlieben des Spenders wurden die des Empfängers

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Können sich die Eigenschaften eines Organspenders über dessen Herz auf den Empfänger übertragen. Historische und aktuelle Fälle belegen ein solches Phänomen. Eine Forschungsarbeit dokumentiert 10 interessante Fälle die dieses Phänomen bestätigen.

Eine Legende aus Chinas Zeit der streitenden Reiche erzählt von zwei Männern, die einen namhaften Arzt, Bian Que, aufsuchten. Bian Que heilte ihre Krankheiten sehr schnell, entdeckte aber bei beiden ein anderes Problem, das mit der Zeit sehr ernsthaft geworden war.

Er riet, dass es ihnen beiden gut täte, wenn sie ihre Herzen tauschen würden und so stimmten sie der Operation durch Bian zu. Der Arzt ließ die Männer ein Narkotikum trinken und sie verloren für drei Tage das Bewusstsein.

Während dieser Zeit öffnete Bian ihre Brust, tauschte ihre Herzen und verabreichte Medikamente. Als sie ihre Besinnung wiedererlangten, hatten sie sich bereits erholt.

Aber irgendetwas stimmte nicht: Als sie wieder zu Hause waren, konnten ihre Frauen sie seltsamerweise nicht erkennen. Es stellte sich heraus, dass beide zum Heim des anderen gegangen waren und dachten, die Frau des anderen Mannes wäre die ihre.

Die Durchführung einer solchen Operation vor 2.500 Jahren scheint unbegreiflich, noch unfassbarer sind die Effekte, die sie auf die Patienten gehabt haben soll. In Wirklichkeit werden ähnliche Phänomene auch heute von Menschen berichtet, die ein Herz verpflanzt bekamen.

Talent zusammen mit Herz verpflanzt

Die englische Zeitung „Daily Mail“ berichtet von einer Herztransplantation, nach der sich Sonny Graham aus Georgia in die Frau seines Spenders verliebte und sie heiratete. Zwölf Jahre nach ihrer Heirat beging er auf die gleiche Weise Selbstmord wie sein Spender.

Einem anderen Daily Mail-Bericht nach bekam ein Mann namens William Sheridan das Herz eines Künstlers verpflanzt, der bei einem Autounfall gestorben war, und konnte später wunderschöne Landschaftsbilder malen.

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Plötzlich mochte sie Bier, Brathähnchen und grünen Pfeffer

Claire Sylvia, die 1988 eine Lunge und ein Herz verpflanzt bekam, schrieb in ihrem Buch „A Change of Heart: A Memoir“ (Eine Verwandlung des Herzens: Memoiren), dass sie nach der Transplantation anfing, Bier, Brathähnchen und grünen Pfeffer zu mögen – all das, was ihr vorher nicht schmeckte, aber vom Spender, einem 18-jährigen Jungen, geliebt wurde.

Sie hatte einen Traum, in dem sie einen Jungen mit dem Namen Tim L. küsste, wobei sie ihn einatmete. Später erfuhr sie, dass Tim L. der Name ihres Spenders war. Sie fragte sich, ob es daher kam, weil einer der Ärzte den Namen während der Operation erwähnt hatte, wurde aber informiert, dass die Ärzte den Namen des Spenders nicht gekannt hatten.

In einem Artikel, der im Journal of Near-Death Studies (Journal für Nahtod-Erfahrungen) erschienen war, diskutieren mehrere Forscher das komplexe Phänomen. Dr. Pearsall von der Universität Hawaii und Kollegen berichten von über zehn Fällen, bei denen nach eine Herztransplantation die Empfänger von Änderungen ihrer Vorlieben erzählen.

Auch hätten sich ihre Neigungen bezüglich „Ernährung, Musik, Kunst, Sex, Erholung und Karriere geändert. Zudem wird über Veränderungen der Wahrnehmung von Namen und Sinneseindrücken, die vorher Eigenheiten der Spender gewesen waren, berichtet.

Nach der Transplantation liebte er plötzlich klassische Musik

Bei einem der aufgeführten Fälle war der Spender ein Afro-Amerikaner. Deshalb kam der Empfänger nicht auf die Idee, seine neuen Vorliebe für klassische Musik habe mit dem Spender zu tun. Doch dieser war ein Geiger gewesen.

Laut den Schlussfolgerungen von Pearsall, Schwartz und Russek können diese Beispiele nicht rein zufällig passiert sein. Ihre Hypothese ist, dass die Vorlieben der Spender in den Zellen der verpflanzten Organe gespeichert sind.

Die Erinnerung an Vorlieben könnte theoretisch im Nervengeflecht des Herzens des Spenders gespeichert sein, so die Forscher. Nach der Verpflanzung des Herzens würden diese „Erinnerungen“ entsprechende Wünsche beim Empfänger des Organs auslösen.

Die Forscher weisen ausdrücklich darauf hin, es gebe Organempfänger, die solche Ideen zurückweisen. Deshalb würden viele ähnliche Fällen nicht aufgedeckt werden.

Literatur:

Die HerzIntelligenz(R)-Methode: Gesundheit stärken, Probleme meistern – mit der Kraft des Herzens (HeartMath – HerzIntelligenz)

Russische Informationsmedizin: Die neun Basis-Techniken und ihre praktische Anwendung

Spar Dir den Arzt: Wie man gesund wird, ohne einen Finger zu rühren – Heilwissen aus Russland

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 05.07.2018

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