Vitamin D bei Schilddrüsenunterfunktion – Helfen Sie selbst Ihrer Schilddrüse!

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Leiden die Patienten an einer Fehlfunktion der Schilddrüse, treten charakteristische Symptome auf. Bei einer Unterfunktion bemerken die Betroffenen beispielsweise eine Gewichtszunahme und Müdigkeit. Um die Krankheitsanzeichen abzumildern, eignet sich Vitamin D bei einer Schilddrüsenunterfunktion.

Das Cholecalciferol beeinflusst die Aktivität der Schilddrüsenhormone positiv. Dadurch verbessern sich die Stoffwechselprozesse innerhalb des Organs. Durch die Einnahme von Vitamin-D3-Supplementen beugen die Verbraucher einer Schilddrüsenfehlfunktion vor.

Seit mehreren Jahren wissen Mediziner, dass das Vitamin D die Funktion als Immunmodulator übernimmt. Bei vielen Patienten mit einer Autoimmunerkrankung stellten Ärzte, einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel fest. Multiple Sklerose, Lupus erythematodes folgen einem niedrigen Vitamin-D-Wert.

Forscher aus Israel untersuchten dieses Phänomen und verglichen gesunde Versuchspersonen mit Patienten, die unter einer Schilddrüsen-Autoimmunerkrankung leiden. Fest steht, dass Vitamin D bei einer Schilddrüsen-Überfunktion Wesentliches beiträgt.

Die Schilddrüse ist nicht mehr in der Lage, ihrer geregelten Funktion nachzugehen, wodurch es zu Folgesymptomen kommt. Was sind die Folgen einer Hyperthyreose und wie hängen Vitamin D und Schilddrüsen-Überfunktion zusammen?

Speziell bei einem starken Mangel an Calciol steht eine Anfangstherapie im Vordergrund. Bei dieser nehmen die Patienten hoch dosiertes Vitamin D3 zu sich. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, geschieht das besser unter ärztlicher Aufsicht. Auf die Weise gelingt es den Behandlungswilligen, ihre Schilddrüsenwerte unter Kontrolle zu halten.

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion verringert sich die Arbeit der Schilddrüse. Die Ärzte sprechen in dem Fall von einer Hypothyreose. Durch die geringe Tätigkeit des Organs kommt es im Organismus zu einem Mangel an den wichtigen Schilddrüsenhormonen. Diese nehmen beispielsweise Einfluss auf die psychische Gesundheit der Patienten.

Eine leichte Fehlfunktion der Schilddrüse regulieren die Betroffenen mit der Einnahme von Cholecalciferol-Präparaten. Konsumieren sie Vitamin D bei einer Schilddrüsenunterfunktion, aktiviert das Calciol die Hormone innerhalb des Organs.

In der Folge befinden sich im Körper der Patienten ausreichend Schilddrüsenhormone, sodass die Fehlfunktion abklingt. Eine Vitamin-D3-Therapie führen sie unter Aufsicht ihres Hausarztes durch. Dadurch beugen sie eine Fehldosierung des Cholecalciferols vor (Hautschutz: Vitamin D hilft bei Falten, Altersflecken und Krebs)

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Die Schilddrüse – Hormondrüse im Kehlkopf

Die Schilddrüse ist eine Drüse, die bestimmte Hormone produziert. Das Organ befindet sich unterhalb des Kehlkopfes und übernimmt im Körper zahlreiche Funktionen. Die Schilddrüse verfügt zwei Lappen, die sich mithilfe eines schmalen Mittelteils zusammenhalten. Die Form beschreibt einen Schmetterling oder ein großes „H“. Die Drüse entnimmt aus dem Blutkreislauf Jod und erzeugt daraus die notwendigen Hormone

Triiodthyronin T3,
Thyroxin T4,
und Calcitonin.

T3 und T4 gehören zur Gruppe der jodhaltigen Stoffe. Stark abhängig von diesen Hormonen sind der körpereigene Energiestoffwechsel sowie das Wachstum der Zellen. Das Calcitonin übernimmt die Aufgabe, die Knochen zu stärken. Es sorgt dafür, dass sich Kalzium in unsere Knochen einlagern und sich somit von innen ausbilden.

Was ist eine Hypothyreose?

Der Begriff Hypothyreose bezeichnet eine mangelhafte Versorgung des Organismus mit den Schilddrüsenhormonen. Dazu gehören vorwiegend das Thyroxin und das Trijodthyronin. Abgekürzt heißen sie T4 und T3. Die Mangelerscheinung resultiert in der Regel aus einer Unterfunktion der Schilddrüse. Das bedeutet, der Stoffwechsel verlangsamt sich im Organismus der Betroffenen.

Dadurch entsteht eine verringerte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Die Patienten bemerken eine zunehmende Abgeschlagenheit. Die Mediziner diagnostizieren die gesundheitliche Komplikation nach einer Blutuntersuchung.

Um eine Hypothyreose zu erkennen, achten die Ärzte auf den Thyreotropin-Spiegel der Patienten. Die Referenzbereiche veröffentlichten O. Okosieme et al. in einer 2015 publizierten Studie. Sie trägt den Titel: „Management of primary hypothyroidism: statement by the British Thyroid Association Executive Committee“.

Um die Unterfunktion der Schilddrüse zu behandeln, erhalten die Betroffenen Tabletten, in denen sich beispielsweise das T4 befindet. Des Weiteren eignet sich die Einnahme von Vitamin D bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Optimale Vitamin-D-Spiegel – was wir von Naturvölkern lernen können).

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Warum hilft Vitamin D bei der Schilddrüsenunterfunktion?

Das Cholecalciferol nimmt auf die Gesunderhaltung des menschlichen Körpers einen starken Einfluss. Es sorgt für die Aktivierung verschiedener Proteine und Hormone. Dazu gehören die Schilddrüsenhormone. Aus dem Grund bewährt sich die Einnahme von Calciol-Supplementen als prophylaktische Maßnahme, um eine Fehlfunktion der Schilddrüse zu verhindern.

Leiden die Patienten an einer Hypothyreose, erzielen sie durch das Cholecalciferol bessere Blutwerte. Vor der Behandlung mit Vitamin D bei einer Schilddrüsenunterfunktion, halten die Verbraucher Absprache mit ihrem behandelnden Arzt.

Eine überhöhte Dosierung des Calciols führt unter Umständen zu einer Vitamin-D3-Vergiftung. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass sich die Unterfunktion der Schilddrüse zu einer Überfunktion entwickelt. Kommt es zur Aktivierung übermäßig vieler Schilddrüsenhormone, beschleunigt sich der Stoffwechsel innerhalb des Organs. Der medizinische Fachbegriff lautet Hyperthyreose. Sie erhöht das Risiko, an folgenden Komplikationen zu leiden:

Nervosität,
Palpitation (Herzklopfen),
Vorhofflimmern,
Herzinsuffizienz
und Durchblutungsstörungen des Herzens.

Die Folgen der Hyperthyreose untersuchte Christine Baumgartner in der Studie: “ Subclinical hypothyroidism: summary of evidence in 2014″. Ihre Publikation erfolgte am 23. Dezember 2014. Oftmals geht eine Schilddrüsenfehlfunktion mit einer Entzündung einher. Die Erkrankung bezeichnen die Mediziner als Thyreoiditis. Durch die Zufuhr von Cholecalciferol-Präparaten stärken die Verbraucher ihr Immunsystem. Auf die Weise beugen sie der chronischen Schilddrüsenentzündung vor.

Wie wirkt Vitamin D bei der Schilddrüsenunterfunktion?

Das Vitamin D3 sorgt im menschlichen Organismus für die Aktivierung der Schilddrüsenhormone. Durch den Einfluss des Cholecalciferols produziert das Organ vermehrt Thyroxin und Trijodthyronin. Beide Hormone beeinflussen die psychische Gesundheit der Patienten. Beispielsweise führt ein Mangel der Stoffe zu depressiven Verstimmungen.

Durch die Einnahme von Vitamin D bei einer Schilddrüsenunterfunktion wirkt sich das Calciol gleichermaßen auf die Zytokine aus. Es verhindert deren Bildung und schützt die Schilddrüse damit vor entzündlichen Prozessen.

Das Vitamin D3 nehmen die Patienten über Supplemente auf. Gleichermaßen bewährt es sich, die körpereigene Synthese des Cholecalciferols unter Einfluss der Sonnenstrahlen zu gewährleisten. Dafür gönnen sich die Betroffenen beispielsweise ein Sonnenbad, bei dem sie auf Sonnencreme verzichten. Diese blockt die wichtigen UV-B-Strahlen ab, sodass keine Synthese stattfindet. Um Vitamin D bei einer Schilddrüsenunterfunktion eigenständig zu produzieren, bedecken die Sonnenbadenden ihren Körper mit wenig Stoff (Das Märchen vom unnötigen und gefährlichen Vitamin D).

Die Schilddrüsenüberfunktion – Hyperthyreose

Unter einer Schilddrüsenüberfunktion ist ein erhöhter Spiegel der Hormone T3 und T4 zu verstehen. Liegen diese Werte im Blut über dem Normwert, laufen mehrere Stoffwechselprozesse im Körper mit einer erhöhten Geschwindigkeit ab.

Die Produktion der Hormone steuert ein komplexer Rückkoppelungsmechanismus. Als Erstes registriert das Gehirn, dass der Körper über zu wenig T3 und T4 verfügt. Von dort gelangt ein Botenstoff zur Hirnanhangdrüse, die ein weiteres Hormon namens TSH ausschüttet. Das TSH gelangt in Folge über den Blutkreislauf zur Schilddrüse. Das Hormon regt das Wachstum der Schilddrüsenzellen an, sodass die Drüse vermehrt T3 und T4 produzieren.

Misst das Gehirn, dass genügend Hormone vorhanden sind, unterdrückt es die weitere Ausschüttung von TSH. Es kommt zur sogenannten negativen Rückkoppelung. Bei einer Hyperthyreose produziert die Schilddrüse zu viel, was meist auf einen erhöhten TSH-Wert zurückzuführen ist.

Symptome bei einer Schilddrüsen-Überfunktion

Eine Hyperthyreose führt in erster Linie dazu, dass alle beeinflussbaren Organe schneller als gewöhnlich ablaufen. Wie sich die Überfunktion zeigt, hängt von Ihrem individuellen Körper ab und wie hoch der Hormonspiegel steht. Die schlimmste Komplikation, die bei einer Überfunktion der Schilddrüse auftritt, ist die thyreotoxische Krise. Diese extreme Erhöhung der T3- und T4-Hormone enden unter bestimmten Umständen mit dem Tod des Patienten.

Meist äußern sich Symptome einer Hyperthyreose durch

psychische Anzeichen,
o wie Nervosität,
o Unruhe,
o Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.
Herz-Kreislauf-Probleme,
o durch einen beschleunigten Herzschlag,
o Bluthochdruck,
o oder Herzrhythmus-Störung.
Gewichtsverlust.
vermehrter Stuhlgang,
o Durchfall.
erhöhte Körpertemperatur,
o Überempfindlichkeit bei Wärme,
o starkes Schwitzen.
schlechte Haar- und Fingernägel-Struktur,
veränderte Haut,
o samtartig und
o feuchtwarm.
Zyklusstörung und Fruchtbarkeitsprobleme,
Schwäche,
Krämpfe,
oder Zittern der Muskulatur.

Ursache – Vitamin D bei Schilddrüsen-Überfunktion

Die Ursachen einer Schilddrüsenerkrankung sind vielfältig. Was bei jeder Krankheit auftritt, ist, dass eine Überbelastung oder Mangelversorgung die Regulationsfähigkeit des Körpers einschränkt. Ein gut versorgter Mensch, der über alle Nähr- und Vitalstoffe ausreichend verfügt, ist in der Lage, alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Liegt aber ein Mangel oder eine Überbelastung vor, gerät der Organismus aus der Bahn.

Das Vitamin D ist bei einer Schilddrüsen-Überfunktion meist zu wenig vorhanden. In der Regel produziert unsere Haut nach der Einwirkung von UV-B-Strahlung das Vitamin. Allerdings entsteht dieses ausschließlich aus Vorstufen, die der Körper zum Teil aus Cholesterin bildet und zusätzlich durch die Nahrung aufnimmt. Ihre Leber und die Niere wandeln diese Elemente in die aktive Form, Calcitriol, um.

Das Vitamin D regelt in erster Linie den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel. Zusätzlich verfügen zahlreiche Gewebebereiche und Organe Rezeptoren für das Vitamin. Dieses beeinflusst auf diese Weise viele zentrale Funktionen des Körpers, darunter die Haut, das Immunsystem und die Schilddrüsen-Überfunktion. Das Vitamin D senkt nachweislich die Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen (Stiftung Warentest warnt vor Vitamin D – Argumente kritisch betrachtet).

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Wie stellen Sie einen Vitamin-D-Mangel oder eine Überversorgung fest?

Um festzustellen, ob Sie ausreichend mit Vitamin D versorgt sind, suchen Sie Ihren Hausarzt auf. Es existieren verschiedene Untersuchungen und die Blutanalyse, mit denen ein Mangel erkennbar ist. Bevor Sie auf eigene Verantwortung Vitamin-D-Präparate einnehmen, ist eine Rücksprache mit einem Arzt zu empfehlen.

Eine Überdosierung des Vitamins ist eher unwahrscheinlich, allerdings durch eine unachtsame Einnahme von Präparaten möglich. Langfristig sorgt eine Überzufuhr für:

Übelkeit,
Erbrechen,
Durst,
Kopfschmerzen und
Depressionen.
Zusätzlich kommt es zu Kalziumablagerungen in
den Nieren,
Herz,
Gefäßen und
Lunge.

Diagnose einer Schilddrüsenüberfunktion

Anhand der auftretenden Symptome und Ihrer individuellen Krankheitsgeschichte ist es dem Arzt möglich, einen Verdacht auf Hyperthyreose zu entwickeln. Bei der Untersuchung sind weitere Indizien meist ein beschleunigter Herzschlag und eine vergrößerte Schilddrüse. Die wichtigste Maßnahme zur Feststellung einer Hyperthyreose ist eine Blutuntersuchung. Es zeigt sich, wie hoch die Werte von TSH, T4 und T3 sind. In erster Linie sinkt der TSH-Wert ab, wobei bei einer Überfunktion T3 und T4 weiter steigen.

Unbedingt notwendig ist es, die Ursache zu ermitteln. Meist führt eine darunterliegende Erkrankung oder eine körperliche Belastung zur Überfunktion. Oft ist die Versorgung des Vitamin D bei einer Schilddrüsen-Überfunktion gestört. Dies belastet wichtige Einflüsse im Organismus und löst eine Kette von Fehlfunktionen aus.

Behandlung einer Vitamin D Schilddrüsen-Überfunktion

Der Arzt ermittelt innerhalb der Untersuchungen, ob es sich bei der Schilddrüsen-Überfunktion um einen Mangel an Vitamin D handelt. Benötigen Sie mehr Vitamin D, helfen bestimmte Präparate, das Defizit auszugleichen. Allerdings ist es wichtig, einen schlechten Lebensstil umzustellen. In vielen Nahrungsmitteln ist Vitamin D in konzentrierter Form enthalten. Besonders in Fettfischen, wie Hering, Forelle und Lachs, sowie in Speisepilzen, und Eiern finden sich ausreichende Mengen des Vitamins.

Der Hauptteil des Vitamin D nehmen Sie über den Einfluss von Sonnenlicht auf. Oft bewegen wir uns zu wenig im Freien und sitzen zu viel im Inneren von Gebäuden. In Deutschland und Österreich ist die Stärke der Sonne circa sechs Monate im Jahr ausreichend, sodass die Haut genügend Vitamin D bildet. Aus diesem Grund ist es notwendig, sich ausreichend Reserven für den Winter anzueignen und genügend Sonne zu tanken (So wichtig ist Vitamin D! 50 Prozent der Menschen sind unterversorgt).

Helfen Sie selbst Ihrer Schilddrüse

Eine Schilddrüsen-Erkrankung beeinträchtigt Ihre Lebensqualität deutlich. Meist ist eine dauerhafte Medikation sowie eine Operation notwendig, um die Erkrankung im Maß zu halten. Aus diesem Grund ist die beste Methode, vorbeugend einen gesunden Lebensstil anzustreben.

Das Vitamin D ist bei einer Schilddrüsen-Überfunktion nicht im richtigen Verhältnis vorhanden. Kleine Umstellungen in der Ernährung, sowie bei den Aktivitäten im Freien bringen den Stoffwechsel in Schwung. Vermeiden Sie weitere Belastungen des Körpers, sodass die Regulationsfähigkeit keine Hindernisse erfährt. Nehmen Sie aktiv an der Genesung Ihrer Schilddrüsen-Erkrankung teil, um nicht das ganze Leben von Medikamenten abhängig zu sein.

Literatur und Produkte:

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Gesund durch Vitamin-D: Der Ratgeber zum Vitamin-D und Vitamin-D-Mangel

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Gesund mit Vitamin D: Wie das Sonnenhormon hilft und schützt

Quellen: PublicDomain/vitamindmangel.net am 23.09.2018

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