Wie viele Aktien sollte ich höchstens in meinem Portfolio haben?

Gibt es das perfekte Aktienportfolio?

Wir wollen uns in diesem Artikel mit dem Begriff der optimalen Veranlagung befassen. Hier sind natürlich nicht nur Aktien ein Teil eines guten Portfolios. Außerdem sollte dieser Artikel nicht falsch verstanden werden, denn es ersetzt natürlich auch keine Veranlagungsstrategie, wie Sie etwa Ihr Bankbeamter für Sie aufsetzen könnte.

Er ist geschult und auch dazu befähigt, hier einen soliden Rat mit bindender Wirkung abzugeben. Es erscheint aber dennoch zweckführend, hier einen gewissen Bereich offen zu halten und sich Gedanken zu machen, wie viele Aktien man tatsächlich in einem Portfolio halten sollte.

Wir wollen uns dieser Debatte also eher ohne Emotionen widmen und wissen natürlich, dass es da und dort auch sehr unterschätzte Anliegen einiger Manager von Portfolios gibt, die das eine oder andere Ding hier etwas differenzierter sehen würden.

In Summe kann man aber dennoch davon ausgehen, dass Sie natürlich auch hier einen Professionisten beauftragen sollten, der Ihnen genau dazu rät, welche Aktien Sie auch auswählen sollten. Dies ist nämlich bei der Bestimmung der Größe im Portfolio auch sehr entscheidend. Wie es genau geht, das erfahren Sie hier: www.aktienkaufen.com

Grundsätzliche Überlegungen

Wer sich so zahlreiche Anliegen und Meinungen von wichtigen Kommentaren ansieht, der wird bemerken, dass er kaum mehr als 10 Aktien in seinem Portfolio hält. Selbst ein Investor wie Warren Buffet hat nicht mehr Aktien in seinem Portfolio als vielleicht einige wenige Schwergewichte und selbst diese Aktien wählt Warren Buffet sehr sorgfältig nach eingehender Prüfung aller Belange aus.

Es ist daher auch die erste wichtige Erkenntnis, dass Sie nicht einfach blind an einer fiktiven Zahl festhalten sollten, sonder auch den Maßstab der Qualität beachten sollen. Denn es bringt ja nichts, wenn Sie zum Beispiel 10 Aktien im Portfolio halten würden und all diese Aktien sind Pleitekandidaten.

Es sollten bei dieser Auswahl auch sehr wichtige Maßstäbe hinsichtlich der Auswahl der Qualität erfolgen, denn nur in diesem Sinne lassen sich auch viele wichtige Bereiche festmachen, die so in der Hinsicht auch nicht als einfach zu bewerten sind. Weiters ist natürlich die Auswahl wichtig, in welchem Zeithorizont Sie Ihre Veranlagung sehen.

Wenn Sie zum Beispiel einen großen Wert kaufen, dann werden Sie vermutlich einen viel längeren Zeitraum wählen müssen. Wir müssen nun hier an dieser Stelle am besten ein Beispiel heranziehen, was die Sachlage zu diesem Problem vielleicht etwas klarer darstellen lässt.

Die Zusammenstellung eines Portfolios bei einem nicht so spekulativen Portfolio

Wenn Sie zum Beispiel eine Bayer Aktien beim Höchstkurs gekauft haben, dann haben Sie in etwa EUR 150 dafür bezahlt. Heute steht diese Aktie zum Zeitpunkt der Verfassung des Artikels bei einem Wert von knapp unter EUR 80. Wenn man dies nun unter dem Gesichtspunkt des Wertverlustes ansieht, dann mag dies durchaus erschreckend sein. Sie sehen dabei aber auch nur einen Zeitraum von nicht einmal einem Jahr.

Allerdings gibt es das Unternehmen in seiner bestehenden Form ja bereits seit Jahrzehnten und man darf auch hier annehmen, dass es auch noch weiter bestehen bleiben wird. Es wird also auch aus Sicht von 10 Jahren egal sein, ob Sie den Titel heute bei EUR 150 gekauft haben oder gerade eben EUR 80 bezahlt haben. Natürlich wäre es schöner, wenn Sie für die Bayer Aktien nur EUR 80 bezahlt haben und Sie hätten die Bayer Aktie auch zu einem Wert von nur EUR 70 erhalten, wenn Sie vor einigen Wochen auf Schnäppchenjagd gegangen wären.

Allerdings wäre das natürlich ein absoluter Glücksgriff gewesen. Wenn Sie hier verlockend zum Traden begonnen hätten, dann hätten Sie in wenigen Wochen auch eine sehr schöne Rendite von 10 Prozent ergattern können. Allerdings ist das ein wahrer Glücksgriff und er setzt auch voraus, dass Sie in naher Zukunft wieder die Chance bekommen könnten, die Aktien zum gleichen Preis zu kaufen.

Wenn Sie also hier durchaus auf Zeit setzen und einen Zeitrahmen von 10 Jahren ansetzen würden, dann wären Sie wohl im Zeitvergleich immer am besten gefahren. Dies belegen auch sehr viele Studien zu diesem Thema, welche davon ausgehen, dass Sie hier nur einen Glücksgriff getätigt hätten, aber dann den neuerlichen Einstieg verpasst hätten. Genau darin liegt auch das Risiko begraben.

Den zeitlichen Horizont genau einzuschätzen ist ein Unterfangen, welches nur sehr wenige Menschen erreichen können. Denn nur die wirklichen Trader werden auch über kurzfristige Gewinne dauerhaft glücklich sein können. Zu oft kommt es nämlich vor, dass dadurch die Chancen auf dem Boden liegen bleiben.

Die Auswahl der Aktien bei einem spekulativen Portfolio

Bei einem spekulativen Depot sieht die ganze Sache aber etwas anders aus. Ein wesentliches Thema in diesem Bereich ist auch die Bewertung der Aktien. Es gehört natürlich auch hier einige Fachkenntnis hinzu und am besten nutzen Sie dazu einen bezahlten Service, der Ihnen hier hilfreich zur Hand steht. Sie müssen hier wiederum den Zeitaspekt in den Mittelpunkt der Betrachtung legen.

Es ist hier durchaus wertvoll, eine Beobachtung darzulegen. Wenn Sie in ein spekulatives Unternehmen investieren, dann bestehen hier natürlich auch klare Risiken die Sie aber abschätzen können. Sie müssen damit rechnen, dass eines dieser Unternehmen auch bei der Umsetzung der Ziele scheitern wird. Im schlimmsten Fall muss das Unternehmen auch in die Insolvenz gehen und Sie werden dabei auch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit all Ihr eingesetztes Geld verlieren.

Wenn es für Sie etwas besser läuft, dann könnten Sie nur etwas Geld durch den Kursverfall verlieren. Nicht so sicher lässt sich aber die Frage nach dem weitergehenden Erfolg der Aktie beantworten. Sie wissen nicht, ob sich der Kurs jemals wieder erfangen wird und Sie dann die Aktien mit einem Gewinn verkaufen können. In der Regel dauert es auch sehr lange bis Sie überhaupt wieder steigen wird. In diesem Fall haben Sie natürlich auch alle Chancen auf einen Verkauf der Aktien.

Allerdings müssen Sie natürlich die Aktien mite einem großen Verlust verkaufen und das wird natürlich für Sie auch nicht sehr schön sein. Wenn Sie also die Aktien zu dem Zweck der langfristigen Anlage gekauft haben, sehen Sie sich auch zwei großen Risiken ausgesetzt. Das größte Risiko besteht darin, dass das Unternehmen sehr bald pleite gehen wird.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Sie nicht unbedingt den Einstiegskurs sehen werden und dabei ungeduldig werden und die Aktie mit einem großen Verlust verkaufen werden. Beide Varianten sind nicht gerade sehr schöne Aussichten. Bei einer Bayer Aktien haben Sie diese Art von Problemen eher nicht. Zumindest zeigt die historische Entwicklung des Kurses auch ganz genau, dass der Kurs im Laufe der Zeit immer wieder neue Höhen gesehen hat.

Die Bewertung von Aktien als entscheidender Maßstab

Diese Aufgabe ist sehr schwierig und braucht sehr viel Erfahrung und noch mehr Wissen. Wenn Sie also kein Fachmann in diesem Gebiet sind, dann sollten Sie diese Aufgabe am besten einem Fachmann übergeben. Entweder fragen Sie dazu Ihren Berater in der Bank oder Sie nehmen sich ganz einfach einen Börsenbrief. Dort finden sie auch die notwendige Hilfestellung für Ihre Investments.

Jedes Unternehmen wird vor einer Empfehlung ganz genau analysiert und unter die Lupe genommen. Dann können Sie auch sicher sein, dass es sich um ein gutes Unternehmen handelt. Zumindest werden Sie durch so eine Analyse auch die Sicherheit und das Risiko des Unternehmens viel besser einschätzen können.

Es handelt sich dabei auch um einen besonderen Aspekt des Vertrauens, das man diesem Menschen oder dem Börsenbrief entgegen bringen kann. Wie auch immer Sie sich entscheiden werden hängt natürlich auch von Ihrem eigenen Bewusstsein und der Einschätzung zum Risiko zusammen.

Quellen: PublicDomain am 19.10.2018

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