Waffen für Saudi-Arabien: Der Triumph des Bösen

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Der bekannte US-Publizist Dr. Paul Craig Roberts weist auf Zusammenhänge zwischen der Ermordung Jamal Khashoggis, den Waffenverkäufen des Westens und Russlands an Saudi-Arabien, dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Jemen und der Kündigung des INF-Vertrages hin.

Jamal Khashoggis Ermordung im sau­di-arabischen Konsulat in Istanbul ist beispiellos. Als Reaktion darauf verkaufen Washing­ton und die kanadische Regierung noch mehr Waffen nach Saudi-Arabien, die von den Saudis zur Auslöschung der Bevölkerung des Jemen eingesetzt werden (Wurde Khashoggi wegen geplanten 9/11 Enthüllungen ermordet?).

Wenn der unter www.d.com aufzurufende Be­richt zutrifft, wollen auch die Russen Luftabwehrraketen des Typs S-400 an die Saudis verkaufen.

Daraus müssen wir schließen, dass sich die genannten (und andere) Staaten auch durch Mord und Völkermord nicht von profitablen Waffengeschäften mit Saudi-Arabien abbringen lassen.

Im Jemen geschieht gerade ein Völkermord. Heute hat NPR berichtet, dass die Menschen im Jemen verhungern oder an einer Cholera-Epidemie sterben, weil die Saudis die Infrastruktur des Landes total zerstört haben.

Die Entwicklungshelferin, die in dem Bericht zu Wort kam, war offensichtlich sehr besorgt und aufgeregt, hatte aber Schwierigkeiten, die vielen Toten mit dem von Washing­ton unterstützten Bombenkrieg (der Saudis im Jemen) in Verbindung zu bringen und machte stattdessen die mit 20 Prozent sehr hohe Inflationsrate der jemenitischen Wäh­rung und die unerschwinglich hohen Nahrungsmittelpreise dafür verantwortlich. Sie mein­te, die Krise sei allein durch die Stabilisierung der Währung zu überwinden.

Es ist schwierig zu verstehen, warum die westlichen Medien und viele westliche Politiker sich gegenseitig in der Dämonisierung des Irans, Syriens, Venezuelas, Nordkoreas, Chi­nas und Russlands zu übertreffen versuchen.

Denn nicht diese dämonisierten Staaten la­sen Menschen in ihren Konsulaten ermorden, führen Angriffskriege, die nach den Nürn­berger Prinzipien schwe­re Kriegsverbrechen sind, und verweigern dann den Bevölkerungen der Länder, die sie bombardieren, Nahrung und medizinischen Bedarf. Diese Verbrechen werden von Saudi-Arabien, Israel, den USA und ihren NATO-Verbündeten begangen.

Offensichtlich zählen die Jemeniten genau so wenig wie die Palästinenser. Auch ihr Ab­schlachten verursacht im Westen keinerlei moralische Skrupel (Deutschland liefert Kriegswaffen an Diktatoren (Video)).

Putin handelt vielleicht nach der Devise „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, wenn er Staa­ten, die ihre Waffen normalerweise in Washington kaufen, nun ebenfalls mit Waffen belie­fert. Seine Entscheidung, den Saudis S-400 zu liefern, ist aber ein strategischer Fehler. Denn Saudi-Arabien unterstützt im Syrien-Krieg die Gegner der syrischen Regierung, für deren Rettung Russland viel Geld und viele Soldaten geopfert hat.

Außerdem ist Saudi-Arabien ein erklärter Feind des Irans. Und der Iran ist ein Verbündeter Russlands und steht bei der Verteidigung Syriens, dessen Stabilität auch sehr wichtig für die Stabilität Russlands ist, an Putins Seite. Was aber noch wichtiger ist, wenn die Saudis S-400-Rake­ten in die Hände bekommen, werden auch die USA Zugang dazu erhalten, und US-Exper­ten werden sofort herauszufinden versuchen, wie diese gefährliche Waffe unschädlich zu machen ist (USA setzen wieder auf Regime Change in Syrien – Pentagon hat Angriffsplan erstellt).

Die russische Entscheidung, den Saudis S-400 zu verkaufen, könnte Wa­shington zu dem Schluss verleiten, Putin und seine Regierung seien vertrauensselig wie Babys und leicht zu übertölpeln.

Am schlimmsten ist nach meiner Meinung aber der moralische Aspekt des S-400-Verkaufs an die Saudis, weil er das Ansehen schmälert, das Putin und Russland bisher in den Kon­flikten mit dem rücksichtslos agierenden Westen gewonnen haben. Auch für die russische Regierung scheint der Profit aus Waffenverkäufen jetzt wichtiger zu sein, als moralisches Verhalten und der Respekt vor dem Völkerrecht.

Noch unmoralischer und verantwortungsloser ist aber Präsident Trumps Ankündigung, aus dem INF-Vertrag auszusteigen. Dabei geht es (John Bolton,) dem zionistischen, neokonservativen Nationalen Sicherheitsberater Trumps vor allem darum, Russland unter Druck zu setzen (Schlafwandeln wir diesmal in den Dritten Weltkrieg?).

Atomar bestückte russische Mittelstreckenraketen sind keine Gefahr für die USA, können aber Ziele in ganz Europa er­reichen. Und mit atomar bestückten US-Mittelstreckenraketen (des mobilen Typs THAAD) die in Europa auch in der Nähe der russischen Grenze platziert werden sollen, können die USA einen atomaren Erstschlag gegen Russland führen, der nicht abgewehrt werden kann, weil die Vorwarnzeit zu kurz ist.

Präsident Putin warnt seit Jahren vor den Folgen, die eintreten werden, wenn Washington — unter dem Vorwand, Europa vor iranischen Raketen schützen zu müssen — (stationäre) Raketenabwehr-Systeme in Polen und Rumänien stationiert.

Putin hat wiederholt darauf hingewiesen, dass diese Raketenbasen einfach und unbemerkt mit atomar bestückten Marschflugkörpern für einen überraschenden atomaren Erstschlag gegen Russland ausgerüstet werden können. Und der wahnsinnige Nationale Sicherheitsberater (Bolton) behauptet immer noch, die Russen, denen Verstöße gegen den IFN-Vertrag überhaupt nichts einbringen, würden be­trügen.

Europas militärische Fähigkeiten reichen nicht aus, um Russland zu bedrohen, es wird erst durch die hier stationierten US-Streitkräfte zur Bedrohung für Russland. Ohne Wa­shingtons aggressive Politik gegen Russland, müsste Europa nicht mit einem russischen Gegenschlag rechnen.

US-Präsident Reagan hat mit Gorbatschow den INF-Vertrag ausgehandelt, um den Rus­sen die Angst vor einem Überraschungsangriff der USA zu nehmen. Reagan wollte den Kalten Krieg beenden und atomar abrüsten, weil er Atomwaffen hasste. Als Reagan US-Präsident war, rechnete kein intelligenter Mensch mehr damit, dass die Rote Armee West­europa überrennen wolle.

Das Problem bestand darin, die Atomwaffen loszuwerden, weil mit ihnen kein Krieg zu gewinnen ist, aber der Planet Erde zerstört werden könnte. Rea­gan hat das verstanden (und Paul Craig Roberts muss das wissen, weil er unter Reagan stellvertretender Finanzminister war).

Unglücklicherweise ist diese Einsicht in Washington verloren gegangen.

Wenn der INF Vertrag aufgekündigt wird, kann Russland unmöglich irgendwelche Rake­tenbasen in der Nähe seiner Grenzen dulden, die einen atomaren Erstschlag gegen Russ­land ermöglichen, den es nicht abwehren kann. Die europäischen Staaten, die dumm ge­nug sind, solche Basen (und deren Befehlszentralen) zu beherbergen, werden ins Fadenkreuz der russischen Raketentruppen geraten. Schon ein Fehlalarm könnte einen Atomkrieg auslösen.

Trumps Absicht, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren, wurde vom dem (ehema­ligen) CIA-Direktor John Brennan, dem FBI-Direktor James Comey, dem stell­vertretenden Justizminister Rod Rosenstein, dem militärisch-sicherheitstechnischen Komplex, der Israel-Lobby, der (Führung der) Demokratischen Partei, von liberalen und progressiven US-Linken und sich prostituie­renden Medien wie MSNBC, der New York Times, Fox News, BBC, der Washington Post und anderen verhindert.

Wir werden alle sterben, weil das US-Establishment eine Bande hartnäckiger Lügner ist.

Aus der Hinnahme der Verbrechen Saudi-Arabiens und der Gleichgültigkeit europäischer Staaten gegenüber der von Washington beabsichtigten Kündigung des INF-Vertrages kön­nen wir schließen, dass die Moral nur noch die zweite Geige hinter der Durchsetzung ma­terieller Interessen spielt.

Wir können auch daraus schließen, dass das Böse endgültig über das Gute gesiegt hat — mit der Konsequenz, dass Habgier und Gesetzlosigkeit die Wahrheit, die Menschen und alles Leben auf der Erde auslöschen werden.

Literatur:

Finanzimperialismus: Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus

Das Werden des Imperium Americanum und seine zwei hundertjährigen Kriege

Illuminati – Der Kult, der die Welt gekapert hat

Fassadendemokratie und Tiefer Staat: Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter

Quellen: PublicDomain/linkezeitung.de am 11.11.2018

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One thought on “Waffen für Saudi-Arabien: Der Triumph des Bösen

  1. vielleicht sollte sich auch der schreiber mal von dem denken aus zeiten des kalten krieges entfernen.
    der größte teil der atomraketen der usa ist in den usa bzw. auf den u-booten von den sie bestimmt 50stk haben. also spielt es keine rolle ob welche an der russischen grenze sind. ausserdem hat russlund die möglichkeit diese abzufangen. und der glaube das russland bei einem gegenschlag seine atomraketen auf europa abfeuert ist lecherlich, denn in amerika sind die leute die handeln. und die usa hat weder genug militär an der grenze zu russland noch würden sie nach einem atomschlag in russland einmaschieren. und russland braucht bloß in den meeren present sein um jeden nachschub abzufangen. und die usa haben noch keinen krieg gewonnen und um einen an zu greifen mit dem ziel zu gewinnen ist die 3 fache menge an soldaten nötig. und wenn china russland beisteht wird das sowieso nix und da china fast alle elektronische gerät für die usa baut kann man wohl davon ausgehen das sie nen ausschalter mit eingebaut haben.
    ausserdem wäre wohl in einem krieg wichtiger den navi-satelieten auszuschalten.
    ausserdem gibt es viel stärkere bombe sprengstoffen als atombomben. zu mal diese auch nicht an der grenze stationiert werden müssten zu mal die führung sich auch in bunkern aufhalten würde.
    und zu saudi arabien: es macht kein sinn waffen nur an länder zu verkaufen die friedlich sind. und russland und auch kein anderes land würde die neuste technik verkaufen, dafür gibt es exportvarianten. und wenn saudi arabien beschließen sollte kein öl mehr an die usa bzw nato verkauft bzw. auf gold besteht dnn wird auch klar warum saudi arabien das russische system haben will.alle verbündeten von russland also brics und so sind könnte den amis auch ihre militärischeneinheiten entgegenstellen, wobei die usa null chancen hätten.
    südkorea hat sich mit nordkorea verbündet und würde den usa wahrscheinlich nicht helfen. japan hat sowieso bisher kein nutzen von dem bündnis mit den usa gehabt. england wird wahrscheinlich auch nichts tun weil es erst recht in reichweite russischer raketen liegt ebenso andere angrenzende länder und niemand ist von den usa abhängig. also ein angriff der usa ist dermaßen unwahrscheinlich, auch weil die navigation der raketen über satelit läuft und die kann man stören. und es würde auch normale raketen ausreichen um kraftwerke und so zu zerlegen.und saudi arabiens wichtigste und wahrscheinlich einzigst relevante einnahmequelle ist das öl und sie können es sich nicht leisten diese zu verlieren. und das s-400 ist lediglich dafür da als schutz gegen die usa für den fall das saudi arabien sich vom dollar los sagt. was die usa mit solchen kleinen ländern macht wenn die sich nicht wehren können wissen wir. ausserdem kann man mit wetterwaffen mehr schaden anrichten ohne das es dann eine sperrzone wird.

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