19 Zutaten in McDonald’s Pommes: Gleitbeschichtung von Kondomen – was ist mit einem Big Mac? (Video)

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In einem Video von 2015 erklärt der Ex-MythBusters-Moderator Grant Imahara, aus welchen Zutaten McDonald’s Pommes gemacht werden. Die Liste der Zutaten umfasst stolze 19 Komponenten. Wie kann das sein? Schauen wir uns die Liste einmal genauer an.

Da wären als 1. Kartoffeln.

Darauf folgenden die acht Komponenten des Öls, in dem die Pommes frittiert werden (2. Canolaöl, 3. Sojaöl, 4. hydriertes Sojabohnenöl, 5. natürliches Rindfleischaroma, 6. hydrolisierter Weizen, 7. hydrolisierte Milch, 8. Zitronensäure und 9. Dimethylpolysiloxan).

Darunter ist eine Art Öl-Frischhalter (Zitronensäure) und ein Stoff, der verhindert, dass das Öl spritzt (Dimethylpolysiloxan). Dazu kommen einige Zutaten, die den McDonald’s Pommes ihren unverwechselbaren Geschmack geben (natürliches Rindfleischaroma, hydrolisierter Weizen und hydrolisierte Milch).

Zutat Nr. 10 ist Traubenzucker, der für die klassische goldene Farbe der Pommes sorgt.

Zutat Nr. 11 (Natriumsäurepyrophosphat) sorgt dafür, dass die Pommes nicht grau anlaufen. Ohne den Zusatzstoff würden die Pommes nach dem Einfrieren beim Zulieferer einen unangenehmen Grauton annehmen.

Dazu kommt als 12. Salz.

Die übrigen Zutaten sind das Öl, in dem die Pommes im Restaurant nochmal frittiert werden (13. Canolaöl, 14. Maisöl, 15. Sojaöl, 16. hydriertes Sojabohnenöl, 17. TBHQ, 18. Zitronensäure, 19. Dimethylpolysiloxan). TBHQ ist ein weiterer Frischhalter für das Öl. Witzigerweise sind die Pommes so nicht einmal vegan, weil das natürliche Rindfleischaroma auf der Basis von Milch entsteht…

Vielleicht schmecken die French Fries in den Staaten so besser als in Deutschland. Hier haben die Pommes nur sechs Zutaten: Kartoffeln, pflanzliche Öle (Sonnenblumen, Raps), Dextrose, Stabilisator (Dinatriumdiphosphat (E450a)), jodiertes Speisesalz.

Warum aber der Blick auf die Details von McDonald’s Pommes? Dass McDonald’s nicht gesund ist, weiß doch jeder, oder? (Die McDonaldisierung der Gesellschaft)

Das Video Imaharas von 2015 stammt von McDonald’s selbst. Die Firma hat lange versucht, sich an den neuen Bedarf nach gesünderen Produkten anzupassen. In ihrem Verlangen, sich gesünder zu ernähren, schauen viele Menschen auch genauer auf die Zutaten ihres Essens als früher.

Diese potenziellen Kunden wollte McDonald’s lange für sich gewinnen. Zu den Bemühungen gehörte ein gesünderes Rezept für Chicken McNuggets und praktisch schon penetrante Transparenz bezüglich der Zutaten, bis zu dem Punkt, an dem man in einer Kampagne alle einzeln vorgestellt bekam.

Zu der Kampagne gehörte auch ein Versuch, die Leute zu überzeugen, im McRib sei echtes Fleisch. Und natürlich wäre da auch noch der Besuch bei einer Chicken McNuggets-Produktionsstätte. Die Nuggets werden nämlich gar nicht aus rosa Pampe gemacht, sondern aus weißer Pampe, gut erklärt von einem Principal Meat Scientist.

Wie viele Firmen, hat McDonald’s erkannt, dass viele Menschen bewusstere Entscheidungen bezüglich ihrer Ernährung treffen wollen. Die Strategie, um diese Menschen für sich zu gewinnen, basierte jedoch – wie die besagter anderer Firmen auch – vor allem auf Schall und Rauch. Anstatt Produkte gesünder zu machen, wurde eine irreführende Marketing-Masche nach der anderen erfunden (15 Länder, die McDonalds aus ihrem Land verbannt haben).

Man kennt es aus Supermärkten: “Enthält wichtige Vitamine!”, “Ohne Fett!”, “Mit echten Früchten!”, “All Natural!”, “Enthält x% Getreide!”. Keine dieser Aussagen macht Cornflakes, Softdrinks oder Kekse wirklich gesünder. Sie alle erwecken den trügerischen Anschein, industriell verarbeitete Produkte mit ordentlich Zuckerzusatz wären irgendwie gesund.

Ähnlich bei McDonald’s. Das Rot im Logo wurde durch ein volles, dunkles Grün ersetzt, und die Menüs wurden um Wraps, Salate und allerlei andere Produkte ergänzt. Aber sogar die Äpfel im Happy Meal ändern nichts daran, dass ein einzelner Big Mac schon 40% des Tagesbedarfs an Salz deckt (“Mumien-Burger” von McDonalds die nicht verschimmeln (Videos)).

Ob Zuckerbombe mit 80% Getreide oder ein neues Logo – der Ansatz ist ganz schwierig. Es wird zwar erkannt, dass einige Menschen sich gesund ernähren wollen, aber anstatt ihnen gesünderes Essen zu servieren, wird ihnen lediglich vorgespielt, sie würden gute Entscheidungen treffen.

Gerade bei McDonald’s hat diese Strategie auch überhaupt nicht funktioniert. Und das macht Sinn. Man geht nicht zu McDonald’s, um sich gesund zu ernähren. Vor allem auch in Deutschland brach in den letzten Jahren die Kundschaft ein, und eine Erkenntnis folgte: Die ehemalige Kundschaft ist nicht in Salad Bars abgewandert, sondern zu Burger King und anderen Konkurrenten.

Jetzt kommt der Neustart: Lieferservice, moderne Restaurants und bessere Qualität der Produkte. Es wird zum Beispiel mit frischem Fleisch experimentiert, anstatt mit tiefgefrorenen Buletten. Prozesse werden umweltschonender gemacht, und der Anbau vieler Zutaten wird nachhaltiger gestaltet.

Man versucht also nicht mehr so zu tun, als würde man Gesundes verkaufen, sondern konzentriert sich darauf, dass das ungesunde Essen lokal und nachhaltig produziert wird. Das wirkt auf uns zumindest weitaus weniger heuchlerisch (Schock-Enthüllung: Das ist der Grund, warum Ihnen McDonald’s-Pommes schaden).

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Nachhaltige, regionale Zutaten zu verwenden ist ein Anfang, und dass Essen mit weniger Chemikalien und Additiven zu bombardieren, ist allgemein wünschenswert. Essen kann auf die eine oder andere Art schlecht für den Körper sein – Pommes sollten keine 19 Zutaten haben, gerade auch, wenn eine davon (Polydimethylsiloxan) als Gleitbeschichtung von Kondomen verwendet wird (McDonald’s Pommes Frites enthalten Zutaten, die in Tankdichtstoffen und Biodiesel verwendet werden).

Und selbst Pommes mit nur drei Zutaten sollten wohl die Ausnahme bleiben (Die fetteste Fußball-WM aller Zeiten: Werbung mit Coca-Cola und McDonald’s – Kinderärzte kritisieren DFB (Video)).

Was ist mit einem Big Mac? Werden Sie wieder ein McDonald’s essen, nachdem Sie dies gelesen haben?

Die Kombination aus Doppelburger, Dreifachbrötchen und Burgersauce ist seit der ersten Erfindung im Jahr 1967 bei vielen Tausenden von Menschen beliebt.

Die ersten 10 Minuten nach dem Verzehr des Burgers ist der Blutzucker unseres Körpers erhöht – ziemlich normal.

Der Big Mac setzt eine Reihe von „Wohlfühl-Chemikalien“ frei, die sie mit der Einnahme von Drogen wie Kokain vergleichen.

Nach 20 Minuten wird Ihr Körper mehr und mehr von dem im Burgerbrötchen gefundenen Fruchtzuckersirup verlangen.

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Nach einer halben Stunde nach dem Genuss der Behandlung gehen sie auf 970 Milligramm Natrium (Salz), das Sie dehydriert. Dies wird leicht mit Hunger verwechselt, sodass die Kunden glauben, dass sie einen anderen Burger wünschen.

Vierzig Minuten nach dem Big Mac-Erlebnis hat Ihr Körper die Kontrolle über die Blutzuckerregulierung verloren und das Verlangen nach Fast Food stark wird.

In der Tat sagt es sogar, dass Sie drei Tage brauchen könnten, um einen Big Mac im Vergleich zur üblichen 24-Stunden-Verdauungsroute vollständig verdauen.

Aber wer zu McDonald’s geht, will ja gerade auch gar nicht über Nährwerte nachdenken.

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Harte Kost: Wie unser Essen produziert wird – Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt

Taste the Waste – Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll?

Das Schweinesystem: Wie Tiere gequält, Bauern in den Ruin getrieben und Verbraucher getäuscht werden

Video:

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 23.03.2019

About aikos2309

3 comments on “19 Zutaten in McDonald’s Pommes: Gleitbeschichtung von Kondomen – was ist mit einem Big Mac? (Video)

  1. Tja Anubis das Tierleid zu Millionen Tag täglich macht es doch den Menschen vor ………..dann Guten Appetit bei der ………………666…………….

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