Deutsche legen ihr Geld zunehmend in Gold an

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Laut einer neuen, von der Reisebank in Auftrag gegebenen Studie besitzen deutsche Privathaushalte mehr als 8.900 Tonnen Gold – 55 Prozent davon in Form von Goldmünzen und Goldbarren. Es soll sich um einen neuen Rekordwert handeln.

Es gibt neue Informationen über den privaten Goldbesitz in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie mit dem Titel „Goldinvestments 2019: Indikatoren, Motive und Einstellungen von Privatpersonen“ besitzen die Deutschen mehr als 8.900 Tonnen Gold und damit angeblich so viel wie nie zuvor. Die Untersuchung wurde von der Reisebank in Auftrag gegeben und von der Steinbeis-Hochschule in Berlin (CFin – Research Center for Financial Services) durchgeführt.

Hier einige der wichtigsten Erkenntnisse der Marktforscher im Überblick:

Von den genannten „mehr als 8.900 Tonnen“ handele es sich bei 55 Prozent (4.925 Tonnen) um Gold in Form von Barren und Münzen (Italiens Salvini will Goldreserven der Zentralbanken konfiszieren – bereitet Trump einen neuen Goldstandard vor?)

Der Besitz von Anlagegold habe sich seit 2016 um 220 Tonnen vergrößert. Errechneter Gegenwert: 180 Milliarden Euro.

Angeblich besitzen 26 Millionen Deutsche Gold in Form von Barren und Münzen als Wertanlage (Goldverbot? Mit Sicherheit wird es das geben!).

Im Schnitt besitze jeder Deutsche über 18 Jahre 58 Gramm Goldschmuck und 71 Gramm Anlagegold.

In den vergangenen beiden Jahren hätten 25 Prozent der Befragten Anlagegold gekauft und dabei durchschnittlich 4.730 Euro ausgegeben. Goldbarren und Goldmünzen seien jeweils zu gut der Hälfte gekauft worden. Nur 11 Prozent hätten in diesem Zeitraum Gold verkauft.

91 Prozent der Befragten, die Gold erworben haben, seien mit ihrem Investment zufrieden.

82,5 Prozent der Befragten, wollten ihr Gold behalten.

78 Prozent gaben an, noch mehr Gold zu kaufen.

62 Prozent hätten das Gold bei Anbietern vor Ort gekauft (Tafelgeschäft), ein Viertel kaufe nur noch über das Internet. Für drei Viertel sei es wichtig, dass das Gold hinsichtlich seiner Echtheit überprüft werde (Der IWF bereitet ein Goldverbot vor).

 

Der Anteil von Gold am Gesamtvermögen der deutschen Haushalte wird mit 1,6 Prozent beziffert.

Deutsche halten laut der vorgelegten Zahlen 6,5 Prozent der weltweiten Goldbestände, darin sind die Goldreserven der Bundesbank (3.369,70 Tonnen) eingeschlossen. Das heißt gleichzeitig: Die Autoren der Studie schätzen die gesamten weltweiten Goldvorräte auf 188.753 Tonnen. Der Gegenwert des deutschen Goldes wird per 15. April 2019 auf mehr als 450 Milliarden Euro geschätzt (bei einem Goldpreis von € 1.137/Unze).

Laut den Angaben der Marktforscher basiert die Studie auf einer repräsentativen Befragung unter 2.000 volljährigen Bundesbürgern. Die Reisebank verkauft über Shops an Flughäfen und Bahnhöfen Gold an Privatkunden. 2018 haben man mehr als 32 Tonnen bewegt.

Bei solchen Studien zu beachten: Ganz sicher spricht nicht jeder gerne mit fremden Personen (wahrheitsgemäß) über seinen Goldbesitz. Das sollte bei der Bewertung der Zahlen zumindest nicht vernachlässigt werden.

Obwohl Gold keine Zinsen abwirft und keine Dividenden bringt, erfreut es sich bei Anlegern großer Beliebtheit. Es gilt als sichere Anlage. Und man hat etwas in der Hand, dessen Wert nicht nur als Buchgeld oder digital verzeichnet ist („Ungedeckte Geldsysteme scheitern“: Kommt der Goldstandard zurück? (Video)).

Einer der Gründe, warum der Goldpreis zurzeit kontinuierlich ansteigt, ist der wachsende Ankauf in orientalischen Länder. Im Nahen und Mittleren Osten, aber auch in Indien, Pakistan und Bangladesch ist Gold seit jeher die wichtigste Anlage. Auch in China ist das so. Gold gilt zudem als Statussymbol.

Auch ärmere Menschen investieren Erspartes in Gold, so beispielsweise Frauen, die Goldschmuck tragen, um es im Notfall als Reserve zu haben, wenn kein Geld mehr da ist (Krisenvorbereitung: Rekord – Russland tauscht Dollar gegen Gold im großen Stil).

Literatur:

Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net/goldreporter.de am 17.04.2019

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